10 Stunden zwischen Langeweile und Österreich

Fernweh weckt heute in uns der Lagebericht der SkifahrerInnen:

Angefangen mit der ersten Begegnung von Güterslohern und Schnee mitten in der Nacht kurz nach der Grenze von Österreich verging der Rest der Fahrt wie im Flug. Die Freude wurde relativ schnell durch den Genuss von wässrigen Nudeln und defekten Tischtennisschlägern in der Zwischenherberge gedämpft.

Bevor wir die Zimmer beziehen konnten, ging es an die Ausleihe von Skiern bzw. Snowboards, Helmen und Stöcken, danach hatte jeder noch einmal die Möglichkeit, das wunderschöne Dorf Pfunds in Tirol zu erkunden. Angekommen in unserem frisch renovierten Zuhause für die nächste Woche wurde die Zimmereinteilung festgelegt. Mit einer netten Begrüßung ging es dann ans Abendessen. 

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Bus in das Skigebiet Nauders. Dort trafen die Anfänger die Skilehrer und ein gewisser „Könner“ traf Herrn Menzen (schmerzhaft). Frau Schwarze übernahm die Aufgabe des kranken Snowboardlehrers.

Die Fortschritte der Anfänger in den drei Tagen Ski-Schule waren sehr bemerkenswert. Ein besonderes Augenmerk sollte auf den Snowboardanfänger liegen, da bereits nach dem zweiten Tag nur noch einer von sieben sich im Stande sah, weiterzufahren, dies lag aber hauptsächlich an den Fahrern selbst. 

Nach der Betreuung durch die Ski- bzw. Snowboardlehrer/innen begann die eins zu eins Betreuung. Dabei übernahm ein Profi je einen Anfänger. Am Nachmittag führte Herr Menzen mit der erzwungenen Hilfe von zwei Könnern die noch verbliebenen Ski-Anfänger auf die fortgeschrittenen steilen roten Pisten.

Jeden Abend wurde eine neue „Pistensau“ ernannt. Angefangen mit dem Anschlag auf Herrn Menzen fand die erste Krönung der Pistensau am Sonntag statt. Am nächsten Tag wurde die Ernennung mit der Mitnahme der Absperrung begründet. Sogar Herr Kühle hat es auf die Liste geschafft.

Es ist so schön, wenn Lehrer Spaß verstehen!!!

Soweit der erste Zwischenbericht aus Österreich! Jetzt noch ein paar Fotos der traumhaften Kulisse:

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