Sommerleselust – mit diesen Büchern wird es nicht langweilig!

Die Sommerferien und die damit einhergehende Ahnungslosigkeit, was man mit seiner vielen Zeit anstellen soll, rücken immer näher. Darf es dafür etwas zu lesen sein? Das Team der Blog-AG empfiehlt…

  1. Die Tribute von Panem

Kurzbeschreibung:
In dem Buch „die Tribute von Panem“ geht es um die siebzehnjährige Katniss Everdeen, die im ärmsten Teil des Landes lebt. Als die alljährlichen Hungersspiele wieder anstehen und aus jedem Ortsteil ein Junge und ein Mädchen zwischen zwölf und siebzehn Jahren ausgelost wird, der in die Spiele gehen soll, dessen grausames Ziel es ist, dass nur eine Person lebend rauskommt, wird ihre kleine Schwester Prim ausgelost. Da Katniss aber nicht zulässt, dass Prim antritt, hat sie keine andere Wahl als in die Hungerspiele zu gehen und dort zu kämpfen.

Eigene Meinung:
Die Bücherreihe gehört zu meinen Lieblingsbüchern. Es ist ein mitreißendes, rebellisches Buch, in dem sich aber auch eine romantische Geschichte verbirgt.

 

Empfohlenes Alter: 12

Bewertung:

2. „Wen der Rabe ruft“ von Maggie Stiefvater

 

Kurzbeschreibung:

Jedes Jahr im April empfängt Blue die Seelen derer, die bald sterben werden, auf dem verwitterten Kirchhof außerhalb ihrer Stadt. Bisher konnte sie sie nur spüren, nie sehen – bis in diesem Jahr plötzlich der Geist eines Jungen aus dem Dunkel auftaucht. Sein Name lautet Gansey, und dass Blue ihn sieht, bedeutet, dass sie der Grund für seinen nahen Tod sein wird. Seit Blue sich erinnern kann, lebt sie mit der Weissagung, dass sie ihre wahre Liebe durch einen Kuss töten wird. Ist damit etwa Gansey gemeint?

Meinung:
Mystisch und unvorhersehbar – mit diesen Worten lassen sich die Eindrücke des Romans nach dem Lesen beschreiben. Maggie Stiefvater kann den Leser durch die Erschaffung einer wunderbaren Atmosphäre fesseln. Die Charaktere sind zudem sehr vielschichtig. Es sind gerade ihre Macken – sei es ihre Arroganz oder gar ihre Griesgrämigkeit – , die sie greifbar realistisch und auch sympathisch erscheinen lassen.
Außerdem gefiel mir, dass man entgegen des Klappentextes, der eine kitschige Liebesgeschichte verspricht, hier auf das komplette Gegenteil trifft.
Der originelle Plot wird besonders diejenigen begeistern, welche das eintönige Themenspektrum des aktuellen Büchermarktes für Jugendliche leid sind.

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Bewertung:

  1. „Die Bücherdiebin“ von Mark Zusak

Kurzbeschreibung:
In dem Buch „die Bücherdiebin“ geht um das junge Mädchen Liesel, welches aufgrund des zweiten Weltkrieges in eine Pflegefamilie kommt. In dem Ort wo sie in ihrer Pflegefamilie lebt lernt sie unter anderem ihren besten Freund Rudi kennen, mit dem sie trotz der Zeiten immer lachen kann. Als eines Tages aber der Jude Max bei ihr im Keller versteckt wird, muss auch Liesel anfangen zu begreifen, in welcher Lage Deutschland ist, und wie gefährlich es ist, einen unschuldigen Menschen zu verstecken, dem jedoch durch seine Religion der Tod verfolgt.

Meinung:
Ich finde dieses Buch echt mega. Es ist sehr traurig, aber dennoch bringt es einem immer wieder zu lachen. Durch dieses Buch habe ich auch ein paar Dinge über die Zeit der Nationalsozialisten erfahren, und auch über das Leben der Menschen, die trotzdem versuchen ein normales Leben zu führen, sowie auch über das der Juden, welche nichts taten. Besonders interessant finde ich aber, dass es aus der Sicht des Todes geschrieben wurde.

Empfohlenes Alter: 10

Bewertung:

 

  1. „Die Anatomie der Nacht“ von Jenn Bennett

Kurzbeschreibung:

***San Francisco bei Tag und bei Nacht***
Vielleicht lernt man solche Jungen ja nur zu später Stunde kennen. Im Nachtbus, wenn man die letzte Bahn verpasst hat und nur hoffen kann, dass Mom auch noch nicht zu Hause ist. Wenn ganz andere Leute unterwegs sind als sonst. Zum Beispiel dieser Typ mit den schwarzen Klamotten, der aussieht, als wolle er den nächsten Schnapsladen ausrauben. Doch Bex stellt fest: Jack ist kein Kioskräuber.
Er ist der Graffitikünstler, der seit Wochen San Franciscos Bauwerke mit riesigen goldenen Buchstaben verziert. Aber das hält nicht jeder für Kunst; genauso wie nicht jeder Bex‘ anatomische Studien schön findet.

Bei Tag und bei Nacht, auf den Dächern der Stadt und in den Tunneln der U-Bahn wächst ihr Vertrauen zueinander. Und zwischen ihnen erblüht die Liebe.

Meinung:

Der Klappentext klingt vielversprechend und setzt hohe Erwartungen; und diese wurden definitiv erfüllt! Jenn Bennett lullt den Leser in den Zauber der Nacht ein, indem sie eine wunderschöne, aber auch realistische Liebesgeschichte erschafft. Im San Francisco treffen die zwei Welten der Protagonisten aufeinander – Tag und Nacht; Feuer und Eis. Und dennoch verbindet sie eins: die Kunst, welche sie auf ihre eigene Weise ausleben. Die Kunst war somit ein Thema, das sich durch das gesamte Werk zog und einen noch mehr in den Bann zieht. Auch der flüssige Schreibstil fesselt, sodass das Buch (leider) schon viel zu schnell beendet ist. Beeindruckend war zudem der sensible Umgang mit Themen wie familiären Problemen und mentaler Krankheit.
Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Bewertung:

  1. Selection- Die Krone“ von Kierra Cass

Kurzbeschreibung: „Selection- Die Krone“ ist der letzte Teil der Bücherreihe „Selection“. Dieses Band ist der letzte Teil, und ist aus der Sicht der Prinzessin Eadlyn geschrieben, die ihr eigenes Casting abhält, indem insgesamt 36 Kandidaten aus den unterschiedlichen Ortteilen kandidieren. Wer wird ihr Herz erobern, und wird sie das Herz ihres zukünftigen Volkes für sich gewinnen können?

Meinung: Das Buch ist super, und es ist eine Geschichte, über die man oft schmunzeln muss. Es fällt sehr leicht sich in die Rolle der leicht arroganten, aber doch freundlichen Prinzessin zu versetzen, die trotz ihres Jungen Alters schon große Verantwortung auf sich trägt.

Empfohlenes Alter: 13

Bewertung:

Daddeln, Kunst-AG und Lagerfeuer auf dem Schulhof – Herr Fugmann im Interview

Vor einem Jahr interviewten wir Bloggerinnen den frischgebackenen Schulleiter Herrn Fugmann und sprachen mit ihm über sein neues Amt (schaut mal hier). Ein Jahr später saßen Oliwia, Charlotte und Pauline wieder in seinem Dienstzimmer um euch auf den neuesten Stand zu bringen.

ESbloG: Sie sind ja ein Follower unseres Blogs. Welcher Artikel hat Ihnen am besten gefallen?

Ich lese die immer alle. Ich fand eure Livereportage zum Fußball gut und auch das Interview mit Herrn Kuzcera, aber ich kann mich nicht auf einen festlegen.

ESbloG: Was waren die wichtigsten Projekte dieses Jahr?

Einmal diese ganze Geschichte mit dem Laptop. Es ist ja so, dass wir nun für die angehenden 7er neue, preiswertere Laptops gefunden haben. Außerdem haben wir uns Gedanken über unsere Profile in der Klasse 7 mit WMK/Bili/MINT gemacht. Es ging dabei um mehr Wahlmöglichkeiten, damit man nicht so festgelegt ist. Außerdem ist die Sanierung der Fassade wichtig und generell unser Schulgebäude auf Trab zu bringen. Euch, die Schüler*innen und das Kollegium kennenzulernen – das war auch wichtig für mich. Jede Veranstaltung war die erste Veranstaltung, alles war neu und spannend. Auch mein eigener Musikunterricht war spannend, die vielen Konzerte auch.

ESbloG: Zeichnet sich schon ein Teilerfolg einiger Ihrer Projekte ab?

Da musst du nicht mich fragen… Erfolg haben wir dann, wenn ihr Schüler gut lernen könnt und wenn ihr das Gefühl habt, dass wir von der Schulleitung euch hören. Und wenn die Kollegen hier gerne arbeiten, sich hier sicher und wohl fühlen. Und wir sind erfolgreich, wenn wir die Schule in einer Gemeinschaft weiter nach vorne bewegen.

ESbloG: Was hat Sie am meisten in Ihrer Zeit hier geärgert und was hat Ihnen am besten gefallen?

Richtig genervt hat mich der Krach von der Baustelle, aber daran kann man nichts ändern. Ich bin besorgt über den Zustand des Gebäudes in vielen Bereichen und dass wir keine Lösung für den Fahrradparkplatz haben. Was mich richtig ärgert, ist der Müll, dass das mit dem Hofdienst nicht klappt und schulfremde Personen nachts Feuerchen auf dem Schulhof machen. Das alles kostet uns Geld.

ESbloG: Sie haben als Ziel im unseren Interview im September 2016 gesagt, dass die Profile in Klasse 7 und der Ganztagsbetrieb im Fokus bleiben müssen. Wo stehen Sie gerade bei diesen Projekten?

Bei den Profilen sind wir auf einem sehr guten Weg. Ab nächstem Jahr lernt jedes Kind jedes Angebot in der 7. Klasse kennen, also bilingualen Geschichtsunterricht, ein Halbjahr MINT und ein Halbjahr WMK. Danach kann man dann wählen.Die Übermittagsbetreuung über 90 Kinder angewählt, daran sieht man, wie beliebt sie ist. Aber nun müssen wir planen, wo all diese Kinder betreut werden sollen.

Neu ist auch, dass ihr die AG-Angebote direkt am 1. Schultag wissen sollt. Ein Kunst AG-Angebot soll eingerichtet werden, damit auch die Kinder, die keinen Kunstunterricht haben, ein künstlerisches Angebot annehmen können.

ESbloG: Damals sagten Sie, eine große Herausforderung sei das Schulgebäude selbst – inklusive der Klassenräume, Möbeln und Klassengröße. Wie sieht es damit aus?

Es sieht so aus, dass es nun einen Plan gibt. Wir planen eine große Renovierung des gesamten Altbaus. Aber auch im Sommer wird schon einiges renoviert.

ESbloG: Wenn Sie so als Fachmann in ihrem Bekanntenkreis in Deutschland über digitales Lernen reden, ernten Sie wahrscheinlich nicht nur positive Rückmeldungen. Wie reagieren Sie auf kritische Einwände?

Ganz viele sind kritisch, weil sie denken, dass ihr süchtig werdet und daddelt. Die Gefahr besteht tatsächlich und wir müssen als Schule viel dafür tun, damit das nicht so ist. Gerade die Tatsache, dass diese Gefahr besteht, zeigt mir, dass ihr genau das lernen müsst, wie man mit den digitalen Medien sinnvoll umgeht.

ESbloG: Sie haben an dieser Schule die Lehrerrolle, die Chefrolle, die Kollegenrolle und die Vaterrolle. Ist diese Zusammensetzung nicht auch sehr anstrengend?

Ja, aber es ist auch ganz interessant. Stell dir mal vor du bist Chef, du unterrichtest nicht, du hast nicht die Vaterrolle – dir fehlen dann viele Perspektiven. Als Lehrer ärgere ich mich, wenn der Beamer nicht funktioniert, dann ist es ist nicht nur eine Meldung auf meinem Schreibtisch. Und ich bekomme besser mit, was die Lehrerinnen und Lehrer für Probleme haben. Die Vaterrolle ist auch spannend. Dabei geht es mir nicht darum Geheimnisse zu erfahren, sondern auch darum mitzubekommen, was die Schülerinnen und Schüler bewegt. Eigentlich sind es die Rollen, die den Job interessant machen.

ESbloG: Was machen Sie besonders gerne in Ihrem Unterricht?

Ich singe gerne mit den unteren Klassen, nicht so gerne mit den 10ern. Ich freu mich immer, wenn ich etwas in den Unterricht mitbringe, was die SUS nicht kennen, wo sie vielleicht sogar Vorurteile zu haben und sie am Ende aus dem Unterricht gehen und ihre Meinung nochmal überdenken.

ESbloG:Wohin fahren Sie in den Ferien?

Nach Italien.

ESbloG: Jetzt ist Ihre Chance: Mit welchen Worten verabschieden Sie ihre Schüler und Kollegen in die Ferien?

Schöne Ferien! Ladet eure Batterien wieder auf, damit ihr euch freut wieder in die Schule zu kommen!