Abiturienten und Abiturientinnen außer Rand und Band – Willkommen in der Mottowoche 2017

Guten Morgen ihr Lieben ESGler,

sicher habt ihr es schon bemerkt: Die Mottwoche ist seit heute eröffnet und startet mit dem Slogan: „REICH UND SCHÖN“.

Mottowoche – woher kommt dieser Brauch eigentlich, seit wann gibt es diese Tradition?
Euer investigatives Blogger Team hat mal recherchiert und herausgefunden, dass der Wikipedia-Artikel zu dem Schlagwort „Mottowoche“ noch geschrieben werden will! Deshalb geben wir aber nicht gleich auf. Lest hier, was wir recherchiert haben:

Irgendwie konnte man es ja fast erahnen, dass auch diese Tradition aus … na ratet mal … Amerika herübergeschwappt ist. Die Kulturwissenschaftlerin Katrin Bauer hat sich sehr intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und erklärt in Bezug auf das erste Auftreten dieser Idee: „Wenn man sich die Sechzigerjahre und die Studentenprotestgeneration anschaut, dann gab es da so etwas eigentlich überhaupt nicht. Da hat man sich das Abi-Zeugnis zuschicken lassen. Danach veränderte sich etwas, auch durch die Oberstufenreform in den Siebzierjahren, in denen eher harmlosere Spielchen und Streiche gespielt wurden. Und ab den Neunzigerjahren wurde das Ganze professioneller, dann standen die Abi-Shows im Mittelpunkt. Seit den letzten zehn Jahren ungefähr haben wir die Mottowoche als relativ neues Element. Das ist wahrscheinlich aus den USA zu uns gekommen. Die Schüler verkleiden sich in der letzten Schulwoche und geben sich jeweils ein anderes Motto.“ (http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/abikrieg-in-koeln-woher-kommen-die-mottowochen-a-1082655.html).
Dass diese Woche nicht bei allen am Schulleben Beteiligten auf Begeisterung stößt, hat auch damit zu tun, dass es im Rahmen dieser verrückten Tage immer wieder zu hässlichen Vorfällen und z.T. heftigen Auseinandersetzungen zwischen den Schulen am Ort gekommen ist. Hierzu äußert sich Frau Bauer folgendermaßen:
Was man schon beobachten kann ist, dass die Abi-Gags in den vergangenen Jahren stärker durch die Schulen reglementiert wurden, auch aufgrund von Vorfällen mit Alkohol. Abiturienten mussten teilweise richtige Verträge unterschreiben und wurden haftbar gemacht für eventuelle Schäden. Teilweise wurden Abi-Gags verboten oder abgesagt.
Ach, und wir wollen euch ja nicht auf Ideen bringen, aber wusstet ihr, dass „an einigen Schulen die ersten Mottotage bereits im Jahrgang 11 stattfinden, z.B. nach Abgabe der Facharbeiten“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Abistreich)?!

Wir hoffen, dass diese Woche fett fröhlich, feierlich, fabelhaft sowie friedlich und frustfrei verläuft!

Eure Blogger!!!

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