Kräftig sparen mit dem Zeugnis!

Dieser Tag läutet das Ende des Halbjahres ein und verschriftlicht unsere schulische Leistung auf Papier. Die Gefühle über die Zeugnisse sind vermischt – wie gut habe ich wohl dieses Halbjahr abgeschnitten? – fragt sich jeder. Einen positiven Effekt bringt das Zeugnis aber mit: Wer es heute oder morgen bei Media Markt vorzeigt, bekommt für jede Eins 1,00€ und jede Zwei 0,50€ Sofortrabatt auf den Einkauf. Dadurch kann man einige Euro sparen und sich zum Ende hin Mal etwas Neues vom Media Markt gönnen! 😀

Schnäppchenjäger Chantal vom Blog

Kommt der nächste Superstar aus dem ESG? – Wir fragen nach!

Hier ist übrigens eine unplugged Version des Songs, den Xamina bei DSDS gesungen hat:

Xamina Joergensen, 16 Jahre jung und Schülerin des ESGs, nahm an den Castings der diesjährigen Staffel DSDS teil – mit Erfolg. Nun ist sie vorerst wieder in die Schule zurückgekehrt und wir Blogger haben die Chance zum Interview ergriffen, um mal nachzuhaken…

Wann ist nächste Ausstrahlung in der du dabei bist?

Weiß ich noch nicht genau. Wahrscheinlich Anfang März.

Was hat dich zum Singen bewegt?

Ich habe einfach schon von klein auf gesungen und wollte seitdem schon immer mal bei einer Talentshow mitmachen. Als ich in der Schweiz gelebt habe, habe ich immer DSDS geschaut und dann dachte ich mir, dass ich das dort mal versuchen könnte. Auch einfach so, singe ich in allen möglichen Situationen z.B. wenn es mir schlecht geht, weil ich so meine Emotionen rauslassen kann.

Seit wann singst du?

Seitdem ich drei bin, meint meine Mutter, also seitdem ich sprechen konnte.

Könnt ihr alle in der Familie so gut singen?

Nein, eigentlich überhaupt nicht. Keiner aus meiner Familie kann singen.

Wann hast du gemerkt, dass du ein Talent für das Singen hast? Hast du das auch von Leuten gesagt bekommen?

Oft wurde mir gesagt, dass ich singen konnte und dann dachte ich immer, dass sie das einfach nur so sagten. Doch später in der Schule, wollten mich meine Lehrer öfters singen hören. Ich hatte mehrere Auftritte, wodurch ich auch meinen Spaß am Singen bemerkte und überzeugt war, dass ich das auch in der Zukunft weitermachen kann.

Was sind deine Lieblingslieder?

Einmal Feeling Good von Nina Simone und Read all about it von Emeli Sandè.

Wie fühlt man sich, wenn man weiß, dass. die ganze Schule einen an einem Samstagabend im Fernsehen sehen kann?

Das war sehr viel Druck für mich, da ich wusste, dass Lehrer das gucken werden, Schüler und Schülerinnen und dann stand ich auch noch in der Zeitung. Es war aber auch sehr viel Druck, weil ich nicht wusste was genau ausgestrahlt wird. Am Ende war es dann aber ok. Zugegeben war ich sogar ein wenig enttäuscht das sie manche Dinge nicht ausgestrahlt haben.

Wird denn viel Gescriptet oder ist das real?

Die Leute vom Fernsehen geben zwar Vorschläge, was man sagen könnte, aber am Ende ist es trotzdem meine Entscheidung was ich sage.

Wo und mit wem hast du DSDS letzten Samstag geschaut gehabt?

Ich habe das mit meiner Schwester angeguckt, die dafür sogar aus Frankfurt gekommen ist, mit Papa, mit meinen zwei Brüdern und meinem Freund.

Wie bist du überhaupt auf DSDS gekommen?

Also wie gesagt habe ich das seit ich sieben oder Jahre alt war geguckt und wollte auch immer mitmachen. Als wir dann nach Deutschland umgezogen sind habe ich mitbekommen, dass die Castings gerade laufen und dann habe ich mich beworben und bin reingekommen.

Wie viel von DSDS ist fake und was ist real?

Es ist nun einmal eine Fernsehshow, das heißt es gibt immer etwas was fake ist, aber sie suchen sich ja auch bewusst Leute aus die Show machen damit es spannend und lustig wird, aber was das Singen und das Sagen angeht ist alles real.

Muss man wirklich so viele harte vertragliche Klauseln unterschreiben, wenn man da mitmachen möchte?

Ja, aber ich glaube, dass muss man überall machen. Da standen Dinge drin wie Sachen, die ich nicht sagen darf, Sachen, die ich nicht machen darf.

Wie nah kommt man den Juroren?

Man kommt ihnen dort schon sehr nahe. Um ehrlich zu sein ist man dort schon wie so eine kleine Familie.

Wie ist Dieter Bohlen so in echt?

Ich finde ihn persönlich ja sehr nett. Manche sagen Dieter Bohlen ist böse und dies und das, aber ich glaube, wenn er etwas in dir sieht, dann zeigt er dir das auch.

Hattest du Angst, dass du auf die Schippe genommen wirst und dich dann vor Dieter Bohlen lächerlich machst?

Jaa. Ich habe erwartet, dass irgendwelche Sprüche kommen, aber als es so weit war ist überhaupt nichts gekommen. Dann war ich sehr erleichtert, weil ich dachte, dass ein oder zwei Sprüche kommen.

Wir wissen, dass du weitergekommen bist. Darfst du verraten, welches Lied du im Recall singen wirst?

Nein, das darf ich leider nicht verraten. Bloß einen Tipp kann ich sagen. Wenn ihr das Casting geschaut habt, dann habt ihr vielleicht mitbekommen, dass Dieter Bohlen mir Vorschläge gemacht hat. Vielleicht habe ich ja etwas davon angenommen.

Wie waren die Reaktionen am Montag in der Schule nachdem alle deinen Auftritt gesehen haben?

Viele haben mir gesagt, dass ich das gut gemacht habe und auch angeschrieben. Ein paar haben auch Superstar herumgeschrien. Es war schon ganz cool.

Würdest du in einer Schulband vom ESG mitsingen?

Ja, wieso nicht? Es ist egal, wo oder wie. Wenn ich singen kann, dann geht es mir gut.

Hast du schon eigene Songs geschrieben?

Ja, habe ich auch. Ich habe sie sogar auch aufgenommen. Ich habe sie aber noch nicht veröffentlicht.

Kannst du sagen wieso das Gerücht herumgegangen ist, dass du nicht weitergekommen bist?

Ich weiß es nicht. Vielleicht hat jemand etwas missverstanden, aber wie gesagt, ich weiß es nicht. Ihr habt aber ja selber gesehen, dass ich weitergekommen bin.

Was ist dein größter Traum?

In der Musik erfolgreich zu sein. Ich muss aber auch logisch denken, also, dass ich Abitur machen sollte, weil nicht jeder so einen Traum verwirklichen kann. Kämpfen tu ich aber auf jeden Fall dafür.

Abgesehen von den Live-Shows, sind weitere Folgen schon aufgenommen oder werden sie noch?

Die wurden schon gedreht, werden aber erst nach den ganzen Castings ausgestrahlt.

Weißt du also schon, wie die Staffel endet?

Also, ich weiß noch nicht wer am Ende gewinnt, aber ich weiß bis zu den Liveshows wer weiter ist und wer nicht.

Wieso eigentlich ausgerechnet DSDS und nicht The Voice oder so etwas ähnliches? War es Zufall, dass du dort hingegangen bist oder ganz bewusst ausgesucht?

Ja, es war eigentlich schon ein Zufall. Es ist aber auch so, ich habe innerhalb von zwei Tagen alle Castings von The Voice etc. angesehen. Ich weiß nicht mehr, ob ich mich auch für The Voice angemeldet habe, weil es schon so lange her ist. Bei den Vorcastings von The Voice bin ich auf jeden Fall auch mit dabei gewesen.

 

Einblicke in die Praktikumsbetriebe – die Berufsmesse

Im Rahmen des dreiwöchigen Betriebspraktikums der Neuner finden momentan an aufeinanderfolgenden Tagen die Berufsmessen der jeweiligen Klassen statt. Dort baut jeder Schüler auf einer Tischhälfte seinen eigenen Stand auf und erzählt etwas über Praktikumsberuf. Wenn zwei in demselben Betrieben gearbeitet haben, durften sie einen gemeinsamen Tisch haben, aber wurden trotzdem einzeln bewertet.

Unsere Klasse, die 9c, war heute dran und ich muss sagen, alles lief entspannter ab als ich dachte. Jeder Stand war ähnlich aufgebaut und bestand in erster Linie aus Informationen und Beispielen. Zu den Informationen zählen z.B. die Berufsvorstellung, die Aufgaben, der Arbeitsalltag, Erfahrungen und andere relevante Themen. Dies konnte man entweder als Plakat oder in einer PowerPoint Präsentation vorstellen. Zu den Beispielen gehören Gegenstände/Geräte aus dem Beruf, Arbeitsergebnisse oder Firmenprodukte, die man auf den Tischen verteilen konnte. Die Vielfalt an Berufen reichte vom Bäcker mit selbstgemachten Keksen, über den Programmierer mit der selbstprogrammierten Webseite (damit meine ich mich 🙂 ) bis hin zu Ärzten mit mitgebrachten Spritzen und Verbänden. Jeder Stand war auf seine eigene Weise einzigartig. Das Duo aus Herr Ostermeier und Frau Milse ist dann in der 3. & 4. losgezogen, um die Stände zu begutachten und bewerten und in dieser Zeit haben uns auch andere Klassen Besuche abgestattet.

Die beliebtesten Stände, besonders bei den Jüngeren, waren einmal das Praktikum bei Storck (Süßigkeitenhersteller), wodurch der Stand mit einem unendlichen Vorrat aus Süßigkeiten versorgt war und das Praktikum bei der Fakultät für Biologie in der Uni Bielefeld, weil derjenige einfach mal zuckersüße Mäuse mitgebracht hat (natürlich um deren Verhaltensweisen zu veranschaulichen) :D.

Die Berufsmesse war ein toller Start in die Woche und eine interessante Möglichkeit zu sehen, was andere Mitschüler parallel in der Praktikumszeit so zustande gebracht haben.

Mein Tipp an die nächsten Praktikanten: Haltet eure Präsentation bei den Lehrern kurz. In unserem Beispiel mussten sie 27 Schüler in 90 Minuten durchgekommen. Das sind 3,33 Minuten pro Schüler. Überzieht es nicht wie ich, sonst wird man beim Präsentieren [höflich] gebeten, abzubrechen, was im Herzen ganz schön weh tut. Nur das relevanteste Erwähnen, kurz, knapp und auf den Punkt, ist der Schlüssel zum Erfolg.

 

Schule…wie geht das nochmal? – Die Praktikanten sind zurück!

Innerhalb von drei Wochen konnte jeder Schüler der 9 in ein jeweiliges Unternehmen, für das man sich zuvor beworben hatte, nicht nur hineinschnuppern, sondern auch richtig dabei und Teil der Arbeitswelt sein. Dieses Jahr begann das Betriebspraktikum am 29.11.18 und ging bis zu den Weihnachtferien. Das bedeutete fünf Wochen lang keine Schule 🙂 Leider ist auch ein umfangreicher Praktikumsbericht und die anstehende Berufsmesse pflicht…

Ich selbst war in einem Softwareentwickler-Unternehmen untergebracht und konnte mich in der Zeit mit der Programmierung vertraut machen. Ich konnte insgesamt vier Entwicklersprachen kennenlernen, wobei HTML (Struktur), CSS (Layout) und Javascript (Funktionen) zum Erstellen von Webseiten dienen und die letzte, vollwertige Programmiersprache bzw. nur ein Einsteigerprogramm davon (JavaKara), mich prinzipiell doch sehr an die Informatik in der Schule erinnerte. Der einzige Unterschied war, dass man anstatt einen fahrbaren Roboter einen Marienkäfer programmiert und man keine Programmblöcke, sondern vordefinierte Befehle, die man selber in einen leeren Editor schrieb, kombinieren musste. Ich hatte das Glück, die netteste und sympathischste Betreuerin überhaupt zu haben, die immer lacht und sich stets bemühte, jeglichen Inhalt verständlich oder sogar bildlich mit Stift und Papier zu erklären und auf jede meiner Fragen mit einer viel umfassenderen Antwort entgegenzukommen. Die Arbeitszeit betrug 8 Stunden (#JedentagLangtag), wovon ich mindestens eine Stunde Pause musste. Ich hatte einen eigenen Arbeitsplatz mit einem riesigen Apple-PC mitten in der Entwicklerabteilung und durfte stets mit Kopfhörern Musik an haben. Zum einen musste ich mich daran gewöhnen stundenlang auf diesen Bildschirm zu starren ohne Kopfschmerzen zu bekommen oder die Konzentration zu verlieren, was anfangs echt schwer war, und zum anderen hatte ich ebenfalls damit zu kämpfen,  die ganze Zeit über still auf einem Stuhl zu sitzen, was sich am Ende des Tages auch nicht gesund anfühlte. Jedoch gab es als Abwechslung auch andere Tätigkeiten z.B. durften ich mit einer Freundin, die ebenfalls in der Firma, jedoch in einer anderen Abteilung arbeitete, Waffeln backen oder mit dem Beamer YouTube-Video über die Firmenprodukte angucken.

Jetzt da ich wieder in den gewohnten Schulalltag zurückgekehrt bin, muss ich sagen, dass das Praktikum eine echt lehrreiche Erfahrung für mich war. Hiernach realisiert man erst wie weit am Anfang ich erst stehe und wie viel Welt außerhalb der Schule noch zu bieten hat. Praktika bieten eine tolle Möglichkeit mal eine Zeit lang in das jeweilige Gebiet einzutauchen, wenn man beispielsweise noch nicht weiß, was man später machen möchte. Jedenfalls würde ich sagen, dass ich die Richtung meines zukünftigen Berufes schon ungefähr eingrenzen kann, aber ich es trotz des Praktikums immer noch nicht ganz genau weiß. Es kann ja immer passieren, dass man sich aus heiterem Himmel doch anders entscheidet bzw. etwas komplett Neues findet.

PS: Die Berufsmessen finden in den kommenden Tagen statt. Hier können sich die SchülerInnen des achten Jahrgangs informieren (wann, wie, wo erklären euch eure LehrerInnen). Auch diese Messe werden wir Blogger natürlich begleiten und euch darüber informieren!

Naturwissenschaft & Technik zum Anfassen – der MINT-Mitmach-Tag

Für alle Neugierigen, Wissensbegeisterten in der Umgebung, die Antworten auf ihre Fragen bezüglich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik suchen, fand am heutigen Samstag, den 17.11.18, der jährliche MINT-Mitmach-Tag im Carl-Miele-Berufskolleg statt. Wie der Name schon sagt, konnte man sein Wissen in spannenden Workshops und auf den zahlreichen Mitmach-Ausstellungen verschiedener Schulen auf die Probe stellen. Oftmals waren es Schüler aus der Grundschule oder Unterstufe mit ihren Eltern, die Mal in diesen Bereich „hineinschnuppern“ wollten. Auf Bühnenshows wie z.B. „Heckers Hexeküche“ zeigt Joachim Hecker („Science Entertainer“) mit lustigen Experimenten, wie spaßig die Naturwissenschaft sein kann. Auch ich durfte für einen kleinen Zeitraum, den Biokosmetik-Stand unserer Schule übernehmen und die Besucher die Duftrichtungen unserer selbstherstellten Parfüme erraten lassen 🙂

Allen 5. –und 6.Klässlern, die sich unter MINT noch nichts vorstellen können, ist ein Besuch nächstes Jahr absolut zu empfehlen!

Bloggerin Chantal

Die neuen Lehrer und Lehrerinnen stellen sich vor: Herr Stahl

  1. Welche Fächer unterrichten sie?

Englisch und Geschichte (auch bilingual).

  1. Überall wird Lehrermangel beklagt – Wieso sind Sie Lehrer geworden? Was reizt sie an diesem Beruf?

Zum einen, arbeite ich gerne mit Kindern und Jugendlichen zusammen und zum anderen kann man in der Schule die inhaltlichen Sachen etwas lebendiger und aktiver rüberbringen als z.B. in einem Museum.

  1. Was war Ihr Lieblingsfach als Schüler?

Sport.

  1. Wenn Sie am System Schule generell etwas ändern könnten – was wäre das?

Ich würde die Grundschule auf 6 Jahren setzen und die Schüler erst danach auf die verschiedenen Schulformen verteilen.

  1. Wenn Sie nicht Lehrer geworden wären, was wären Sie dann wohl geworden?

Auf jeden Fall etwas, das mit Geschichte zu tun hat wie z.B. Archivar oder Lektor.

  1. Was ist Ihr Traumreiseziel?

Ich würde gerne mal nach Südamerika reisen, um die Ruinenstadt Machupichu in Peru zu besuchen.

  1. Haben Sie unseren Blog schon mal gelesen?

*nickt grinsend* Tatsächlich habe ich ihn schon gelesen bereits bevor ich mich beworben habe, um etwas über die Schule herauszufinden.

  1. Womit kann man Sie auf die Palme bringen?

Normalerweise kann ich von mir behaupten, dass man mich nicht so schnell auf die Palme bringen kann. Aber bei schnippischen oder zickigen Antworten von Schülern könnte es kritisch werden.

  1. Was sind Ihre Hobbys?

Ich lese sehr gerne und spiele Squash und Magic (Sammelkartenspiel).

  1. Verraten Sie uns Ihr Lieblingsessen?

Chicken Tikkamasala. Ein englisches Currygericht indischen Ursprungs.

  1. In welche Zeit möchten Sie als Geschichtslehrer gerne mal reisen?

Das Mittelalter wäre für mich sehr interessant. „Und gefährlich!“, ergänzt Frau Rapp.

  1. Was denken Sie: Welchen Stellenwert hat das Fach Geschichte heute?

Ich finde dieses Fach hat ziemlich hohen Stellenwert: Obwohl es bereits Vergangenheit ist, beschäftigt es uns noch heute. Alle Antworten der heutigen Zeit finden wir in unseren Wurzeln, sprich wir lernen die Entstehung der Gegenwart aus unserer Geschichte.

  1. Nach Ihren ersten Tagen am ESG – wie würden Sie die drei Buchstaben E – S –G kreativ mit Inhalt füllen?

Etwas   Sarkes   Gestalten   🙂

Die neuen Lehrer und Lehrerinnen stellen sich vor – Heute: Frau Seul

Das ESG hat sechs neue LehrerInnen, die wir euch im Laufe der nächsten Tage gerne peu á peu vorstellen möchten. Den Anfang macht heute Frau Seul, die von Katharina, Chantal und Oliwia befragt wurde.

Viel Spaß beim Kennenlernen!!!

1. Welche Fächer unterrichten sie?


Mathe und Erdkunde.

  1. Haben sie sich die Schule speziell ausgesucht?

Ja habe ich. Warum? Erstmal, weil sie nah an meinem Heimatort liegt und ich mich für das Arbeiten mit digitalen Medien interessiere.

  1. Überall wird Lehrermangel beklagt – Wieso sind die Lehrer geworden? Was reizt sie an diesem Beruf?

Mich reizt die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, dass man sie auf ihrem Lebensweg begleiten bzw. in die richtige Richtung „schubsen“ kann.

  1. Was war ihr Lieblingsfach als Schüler?

Mathe.

  1. Und: Stellen Sie sich auch mal vor, Ihnen stünde unbegrenzt Geld für ihre Arbeit in und an der Schule zur Verfügung – was würden Sie anschaffen?

Erstmal würde ich ein neues Inventar (Tische, Stühle) anschaffen, aber ausstattungsmäßig sind wir schon recht gut dabei. Der ein oder andere Beamer würde auch nicht schaden.

  1. Wenn Sie nicht Lehrerin geworden wären, was wären sie wohl geworden?

Industriekauffrau.

  1. Was ist ihr Traumreiseziel?

Südafrika J

  1. Kenne sie unseren Blog oder haben sie ihn schon einmal gelesen?

Nein, bisher kann ich ihn noch nicht.

  1. Womit kann man Sie auf die Palme bringen?

Wenn Schüler zu spät in den Unterricht kommen.

  1. Haben Sie ein Lebensmotto?

Lebe deine Träume!

  1. Was sind ihre Hobbys?

Ich spiele gerne Querflöte und lese viel.

  1. Wofür würden sie mitten in der Nacht aufstehen?

Für Essen 🙂

  1. Was war ihr Lieblingsfilm als Kind?

Pippi Langstrumpf.

  1. Auf was könnten Sie nie im Leben verzichten?

Auf meinen Kaffee am Morgen.

Einklang. Schüler. Gemeinschaft.

 

Filmtipp: Papst Franziskus – ein Mann seines Wortes (aktuell im Kino)

„Wir dürfen das Zuhören nicht verlernen. In der heutigen Zeit gibt es so viel Armut auf der Welt. Das ist ein Skandal.“

Als am 13. März 2013 weißer Rauch aus dem Schornstein der Sixstinischen Kapelle hinaufstieg, wusste man, dass ein neuer Papst gewählt wurde. Franziskus ist sein Name, angelehnt an Franz von Assisi, der für seine extreme Lebensweise mit den Armen bekannt war. Doch was macht ihn besonders, dass er jetzt einen eigenen Film bekommt? Ganz einfach, Franziskus ist anders, oder besser gesagt, besonders. Er könnte im Palast wohnen, doch ihm reicht eine normale Wohnung in einem vatikanischen Gästehaus. Er könnte in teuren Luxusautos fahren, doch ihm reicht sein „Papamobil“, ein kleiner Fiat 500L, und versteigert den Lamborghini, den er geschenkt bekommen hat, um mit dem Geld wohltätige Projekte zu finanzieren. Er könnte ein Leben in vollem Prunk führen, doch das wiederspricht seinem Ziel, eine Kirche für die Armen zu erschaffen. Er sagte, eine Kirche, die nach Reichtum strebe…in der sei Jesus nicht zu Hause. Er gilt als bescheiden, aber auch als entschlossen und durchsetzungsfähig, denn er besitzt die Fähigkeit, Probleme der heutigen Zeit auf den Punkt zu bringen und angesichts der Ereignisse nicht zu schweigen. Aktuelle Krisen wie Krieg (Flüchtlinge), Klimaerwärmung etc. sind von Menschenhand erschaffen, denn die Erde ist wie ein riesiges Geschenk, das uns von Gott anvertraut wurde, für das wir die Verantwortung tragen und keine einzige Person kann behaupten, sie habe nichts damit zu tun

Am Donnerstag, dem 5. Juli gingen die Religionskurse der 8 ins Bambi & Löwenherz Kino, um sich die neuste Produktion des Spitzenregisseurs Wim Wenders anzusehen. Auch er hat die Einzigartigkeit des Papstes erkannt und durch seinen neusten Dokumentarfilm „Papst Franziskus – ein Mann seines Wortes“ ein Werk erschaffen, das das Dasein unseres Papstes mit seinen zentralen Auffassungen und Taten zur Geltung bringt. Beim Beantworten von wesentlichen Fragen zur Immigration, sozialen Ungerechtigkeit, Familie, Glaube und Wirtschaft blickt der Papst direkt in die Kamera und somit in die Augen der Zuschauer. Diese Art von direktem Kontakt, ruft ein Gänsehaut-Gefühl hervor. Auch bei plötzlich lauten Szenen (wie z.B. ein Taifun auf den Philippinen oder das Innenleben eines Kinderkrankenhauses in Afrika), wird man wahrlich in die Lage hineinversetzt.

Zusammengefasst kann man sagen, dass der Film nicht nur an der Oberfläche des Gewissens kratzt, sondern durch seine tiefsitzende Wirkung zum Nachdenken anregen soll. Nach dem Anschauen wird einem klar sein, dass Franziskus nicht nur das Oberhaupt der katholischen Kirche ist, sondern ein Mann mit erhobenem Zeigefinger, der mit seinen Botschaften und Handlungen jeden erreicht und eben nicht nur die Katholiken.

Anschauen lohnt sich 😉

Igitt, Sexualkunde – die Aufklärungsfahrt

Vom 2. bis zum 4. Juli, also Montag bis Mittwoch, fanden die Projekttage der Jahrgangsstufe 8 statt. Jeder Schüler durfte zwischen fünf Projekten wählen (Diakonie, Theater, Erlebnispädagogik, Klosterfahrt und Aufklärungsfahrt), wovon sich die ersten beiden an den jeweiligen Tagen hier in Gütersloh ereigneten und sich die letzteren drei Projekte auf eine dreitägige Fahrt mit einem Kostenpunkt von 100€ belaufen.

Da die anderen Projekte nicht ganz so meins waren und nur eine spannende Fahrt in Frage kam, hat mich letztendlich die Aufklärungsfahrt überzeugt. Zum Glück habe ich auch meinen Erstwunsch bekommen und durfte drei aufregende Tage in der Jugendherberge in Ascheloh (Halle), am Rand des Teutoburger Waldes, verbringen.

Mit dem Autobus, welcher um 8.15 Uhr abfuhr, erreichten wir nach einer halben Stunde Fahrt und anstrengendem Bergaufschleppen der Koffer unsere Unterkunft. Vor Ort wurden die Zimmergruppen mit jeweils zwei bis fünf Personen eingeteilt. Mit dabei waren Frau Lange und Frau Hoeschen für die Aufsicht und zwei Sexualpädagoginnen von profamilia. Das Außengelände mit Bayernbänken und wunderschöner Aussicht auf den Teutoburger Wald bot viel Platz zum Entspannen, das Wetter war perfekt und direkt nebenan befand sich ein Abenteuerspielplatz mit Seilbahn, Drehscheibe etc.

An diesen drei Tagen beschäftigten wir uns mit Liebe, Freundschaft und Sexualität. Zuvor hatte ich ein mulmiges Gefühl und war etwas skeptisch, ob es nicht eventuell zu intim oder „ekelig“ wird, doch wie sich herausstellte, lief alles vollkommen entspannt und problemlos ab.

Es gab einen festen Raum mit einem Stuhlkreis und am Anfang spielten wir Spiele, um ins Thema hineinzukommen. Es für viele erst ungewohnt und komisch, Worte wie Sex, Penis und Vagina laut auszusprechen, aber was man dabei nicht vergessen sollte, ist die „Stopp-Regel“, das heißt, niemand wird gezwungen irgendetwas zu sagen oder zu machen. Wir teilten uns zwischendurch in geschlechtergetrennten Gruppen auf verschiedene Räume auf, wodurch man ruhiger und offener arbeiten konnte. Die Mädchen beschäftigten sich z.B. mit Verhütungsmethoden, den Ablauf beim Frauenarzt und jeglichen Fragen, die zuvor anonym auf Zetteln geschrieben werden konnten. Wir haben sehr viele Verhütungsmittel sowohl theoretisch als auch praktisch (zum Anfassen) kennengelernt und auch der Menstruationszyklus etc. wurde anhand von Modellen erklärt (die Stoffvagina sah wie ein Brötchen aus). Außerdem haben wir einen Kondomführerschein abgeschlossen und stülpten dafür Kondome über Holzpenisse verschiedener Größe. Sowas macht man nicht jeden Tag, aber da ich diese, in Gleitgel eingeschmierte, Gummihaut schon mal in Sexualkunde in der Hand gehalten habe, hat es auch nur wenig Überwindung gekostet. Neben interessanten Fakten gab es auch Meinungsaustausche zu verschiedenen Themenbereichen wie Homosexualität, Pubertät und Geschlechtskrankheiten. Beim Brainstorming schrieben beide Gruppen parallel alle möglichen Begriffe zu Liebe und Sexualität auf ein Plakat, tauschten es mit dem jeweils anderen Geschlecht und stellten Unterschiede fest. Die Mädchen- und Jungsgruppe schrieb sich ebenfalls Fragen zum anderen Geschlecht auf (z.B. „Wie ist eure Meinung zu Pornos?“). Danach wurden die Plakate wieder getauscht, beantwortet und dann gemeinsam besprochen. Das heißt, auch wenn wir in verschiedenen Gruppen gearbeitet haben, sind wir aufeinander eingegangen.

Alles in allem waren es 3 spannende Tage, in denen wir wortwörtlich aufgeklärt wurden. Obwohl wir leider die Schaumparty im Rahmen des Abistreichs verpasst haben (wäre so gern dabei gewesen ;c), sind wir dafür nun viel offener und informierter rund um das Thema Sexualität, was spätestens in der Neunten in Sexualkunde von Vorteil sein wird :).

Biologie und Technik kombiniert – Bionik!

Könnt ihr es glauben, wenn ich sage, dass viele bedeutsame Erfindungen nicht von Menschen erfunden, sondern von der Natur abgeguckt wurden? Tiere und Pflanzen scheinen für jede Umweltbedingung angepasst zu sein und das haben wir uns zu Nutze gemacht. Wenn Phänomene der Natur in die Technik übertragen werden, dann haben wir es mit der Bionik zu tun. Eines der bekanntesten Beispiele ist Leonardo Da Vincis Ansatz, den Vogelflug auf Flugmaschinen zu übertragen. Heute sitzt man gemütlich im Flugzeug und fragt sich nicht mal wie diese tonnenschweren Blechriesen überhaupt in die Luft kommen. Auch der Klettverschluss (Klett-Pflanze) oder die wasserabweisende Imprägnierung (Lotus-Effekt) sind von der Pflanzenwelt inspiriert. Genau wie aus der Pusteblume der Fallschirm wurde, so könnte man doch mit Hilfe anderer bionischer Phänomene, weitere Erfindungen entwerfen, die uns das Leben vereinfachen.

Das war das Thema der Bionikmesse am Freitag, dem 26.4, welche von der 1. bis zur 5. Stunde oben im Studio stattfand. Dies findet jedes Jahr in den MINT-Klassen des Jahrgangs 8 statt. Mithilfe unserer Kenntnisse, die wir an unseren zwei Besuchen in der Uni Bielefeld einige Wochen zuvor gesammelt haben, sollten wir in 2 bis 5er- Gruppen ein innovatives Produkt entwerfen und es am oben genannten Datum den „Kunden“ vorstellen. Das ist leichter gedacht als getan, denn es muss neu, nützlich und sinnvoll sein und mindestens ein bionisches Phänomen enthalten. Durch die Bionik-Messen vorheriger Klassen sind viele Ideen bereits vergeben, wodurch man sich wahrlich den Kopf zerbrechen musste, um den Ansatz zu einem geeigneten Produkt zu finden. Hatte man dies geschafft, fehlte noch ein ansprechender Produkt-, sowie Firmenname sowie die Art und Weise, wie man das Produkt präsentieren möchte (meist: Powerpoint, Plakat oder beides) Mit zusätzlichen Materialien wie z.B. Weißkohl zur Verdeutlichung des Lotus-Effekts, Flyer, Skizzen und Entwürfe von den Produkten sowie andere Modelle, konnte man sich Pluspunkte sichern 🙂

Am Tag der Messe: In der ersten halben Stunde baute jede Gruppe ihren eigenen Stand auf und präsentierte ihr Produkt vorrangig einer Jury, bestehend aus Frau Huhnfeld und Frau Seifert, sowie Besuchern aus anderen Klassen. Das Lustige ist, dass ich vor exakt einem Jahr ebenfalls einen Artikel zur Bionikmesse geschrieben hatte, nur eben aus der Sicht eines Besuchers. Doch dieses Mal war ich live dabei und wir mussten als Gruppe bzw. als eigene „Firma“ jeden von unserem Produkt überzeugen, was mit der Zeit immer schwerer wurde, da unsere Konzentration nachließ. Wir hatten einen bionischen Regenschirm, den „BiBrella“ (bionic umbrella) mit einer Imprägnierung basierend auf dem Lotus-Effekt und einem sturmfesten Bambus-Dachgestell, wodurch man einen schnelltrocknenden Schirm hatte, dessen Gestell bei starkem Wind nicht „überstülpt“ bzw. dabei nicht kaputtgeht. Man musste das besonders Konzept, den Zweck sowie den Kaufgrund deutlich machen, was während der Anwesenheit der Jury vielleicht doch schwerer fiel als sonst. Die Konkurrenz war groß und beim Herumgehen ist man auf weitere vielversprechende Erfindungen gestoßen, doch zum Glück war es ja kein Wettkampf, da die Jury jedes Produkt sowie die dessen möglichst werbende Darstellung einzeln bewertet hat. Nachdem man für maximal 10 Minuten die pure Aufmerksamkeit der Juroren überstanden hatte, hatte man das schlimmste hinter sich. Fünf Stunden lang dasselbe zu vorzustellen, wirkt sich ganz schön auf die Konzentration aus, welche am Ende der Messe auf null lag. Einige aus meiner Gruppe hatten übrigens schon nach dem zweiten Durchgang keine Lust mehr 🙂 Danach wartete noch eine Stunde Mathe und Nachmittagsunterricht auf uns :/ yaaay…)

Bild: https://m.simplyscience.ch/teens-liesnach-dossiers/articles/bionik.html