Der Tag der… verlorenen Socke

Mittwochmorgen, 9. Mai, viertel vor acht. Wiedermal stehst du verzweifelt vor deinem Kleiderschrank. Eigentlich müsstest du schon längst auf dem Fahrrad sitzen und zur Schule fahren. Aber wo ist die zweite Socke hin?

Egal! Ziehe heute, am Mittwoch, einfach zwei verschiedene Socken an! Denn….Um der verlorenen zweiten Socken zu gedenken, beteiligt sich auch das ESG nun am Welttag der verlorenen Socken. Dieser Tag wurde vor 20 Jahren von den Britinnen Cosy Sox und Fanny Day erfunden.

Die ESbloG-AG sucht das kurioseste Sockenpaar des Tages. Schicke uns ein Foto deiner Socken an kaem@esg-guetersloh.de und gewinne ein Brötchen deiner Wahl vom Birkholz!

Schnipsel-Obstsalat mit der 6c

Die Klasse 6c hat neulich eine Obst- und Gemüsecollage nach Giuseppe Arcimboldo erstellt. Dabei haben wir aus Zeitschriften Obst- und Gemüsesorten ausgeschnitten. Aus diesen haben wir versucht einen Kopf bis zur Brust darzustellen. Was uns schwer fiel war etwa die Darstellung eines Kopfes aus vielen kleinen Obst- und Gemüseschnipseln. Ich persönlich fand es schwer den Hintergrund von dem Gesicht zu trennen. Natürlich hat es Spaß gemacht und es sah am Anfang sehr lustig aus, aber bevor wir mit dem eigentlichen Gesicht angefangen durften, mussten wir erst Übungen machen. Eine von denen war zum Beispiel unseren Nachbarn zu zeichnen. Ein Bild oder eine Person sollte auf ein DIN A3-Blatt. Das heißt man brauchte viele Schnipsel!

Es schnitten, arrangierten, klebten und filmten für den ESbloG Fritzi und Hazal aus der 6c

Zurück in die Ferien mit der 5d

Der Urlaub sind zwar vorbei – aber lasst uns einfach nochmal nach Spiekeroog abhauen 😉 Kein Problem, Lena Theis und das Blog-Team der 5d nehmen euch mit. Aber irgendwie waren dieses Mal ziemlich viele Knochen, Skelette und Tote auf unserer Insel…

Wir waren vom 06.03.2018 bis zum 14.03.2018 auf der Nordseeinsel Spiekeroog. Dort ist viel passiert,  die Zeit war wunderschön und nach meinem Empfinden viel zu kurz. Doch viele Andere freuten sich auch wieder auf zuhause und auf ihre Eltern.

Doch fangen wir bei der Hinreise an. Diese war nämlich schon sehr lustig. Nach dem alle in den Bus gestiegen waren und sich hingesetzt hatten, ging es endlich los. Alle waren schon sehr aufgeregt und freuten sich. Irgendwann, nachdem wir eine kurzen Pause eingelegt hatten, fingen ein paar Leute an ,,Wer hat den Keks aus der Dose geklaut ?“ zu spielen. Und dann machte der ganze Bus mit. Jeder kam mal dran und jeder sprach mit. Am Hafen angekommen mussten wir unsere Taschen und Koffer aus dem Bus holen und sie in zwei großen Containern verstauen. Und dann hieß es: warten, warten, warten! Es dauerte ziemlich lange, bis wir endlich auf die Fähre durften. In der Zeit spielte die 5d Spiele wie zum Beispiel „der Plumssack geht rum“ oder „Fischer, Fischer,wie tief ist das Wasser?“.

Und dann, dann war es endlich so weit. Wir durften auf die Fähre und fuhren los in Richtung Spiekeroog. Als wir angekommen waren, stand uns ein langer Fußweg bevor. Es ging immer auf dem Deich entlang, über eine Brücke – unter der ein Skelett lag – und dann wieder den Deich entlang. Bis wir auf eine Straße kamen, die uns zum Walter-Requart-Heim führte, welches für die nächsten Tage unser Zuhause war. Dort gab es dann Abendessen.

Unser Tagesablauf war jeden Tag der gleiche nur mit verschiedenen Programmpunkten. Um halb neun gab es Frühstück. Nach dem Frühstück mussten wir (leider) unser Zimmer aufräumen, fegen putzen… und dann ging es schon mit dem ersten Programmpunkt los. Eigentlich war das immer ein Watt oder Strand Spaziergang. Dabei haben wir tausende tote Möwen und eine tote kleine Robbe gesehen, die keinen Kopf mehr hatte. Bei jedem toten Tier haben wir „Halleluja“ gesungen und es vergraben. Bis auf die Robbe. Mittagessen gab es immer um halb eins. Nach dem Mittagessen war Mittagsruhe. Da sollten wir uns ausruhen. Aber ehrlich gesagt, haben wir das nicht immer gemacht. Danach durfte man sich ein Stück Kuchen nehmen.

Und dann ging es auch schon mit dem zweiten Programmpunkt los. Das war einmal eine Strand Olympiade. Da musste man an verschiedenen Stationen Aufgaben bewältigen. Wenn die Stationen alle besetzt waren, sollten wir eine Skulptur aus Sand bauen. Ansonsten konnten wir manchmal alleine in das Dorf gehen. Auf dem Weg lagen viele Knochen herum. Wir haben uns gewundert, warum überall Knochen herum liegen. Einmal machten wir eine Stunde Mathe, zweimal machten wir einen Spielenachmittag. Und zweimal gingen wir an den Strand um Gegenstände zu suchen, zu denen wir danach eine Geschichte schreiben sollten. Die Geschichten, die ich geschrieben habe, heißen: „Die Sage des Vulkansteins und des alten Tuches“ und „Die kleine Muschel aus Afrika“.

Am letzten Tag auf Spiekeroog wollten wir eine Führung im Museum machen. Doch wir waren einen Tag zu spät! Also haben wir keine Führung gemacht. Nach dem zweiten Programmpunkt gab es dann Abendessen. Das war immer um 18:00 Uhr. Und dann hatten wir so eine Abendrunde. Da wurde vorgelesen und Spiele wurden gespielt. Einmal machten wir eine Nachtwanderung am Strand entlang. Der Himmel sah so toll aus. Doch wir haben uns verlaufen,  wir sind einen Weg zu spät abgebogen. Dieser Weg war total holprig und es ging hoch und runter. Dann war da hohes Gras. Zum Glück hatten manche eine Taschenlampe dabei.

Am letzten Abend bekamen wir Urkunden und wir sollten uns bis zehn Uhr eigentlich fürs Bett vorbereiten, Zähne putzen und so. Eigentlich sollten wir schlafen. Doch ich glaube alle haben noch lange geredet und über die Tage auf Spiekeroog nachgedacht. Die Klassenfahrt war spitze. Nur für die Kinder, die krank waren oder sich verletzt hatten (und wir hatten da einige… ich zähle auf: ein eingeklemmter Finger, ein verknackste Fuß, eine Ohventzündung, zwei Löcher im Trommelfell – Herr Küster war fast jeden Tag mit irgendwem beim Arzt) war es vielleicht nicht ganz so schön. Aber ich glaube diese Klassenfahrt werden wir alle nicht so schnell vergessen.



							

Das große Interview zur Mottowoche

Der letzte Schultag der Abiturientia 2018 ist vorbei – und die Mottowoche hat eine Woche lang unseren Alltag am ESG verändert. Stufensprecher Maik Hönsch sprach mit dem ESbloG über die aufregenden Tage.

ESbloG: Was ist diese Woche eigentlich alles passiert?

Maik: Es ist echt viel passiert. Es fing damit an, dass wir Montagmorgen aufgestanden sind und davon erfahren haben, dass am Städtischen ein Riesenturm abgestellt wurde. Keiner aus unserer Stufe wusste, wer das war. Wir habe erstmal gedacht, dass das wahrscheinlich Altschüler gewesen sind und wir haben erstmal bei Thedel und Felix gefragt (Anm. d. Red.: Gemeint sind Thedel Haver-Rassfeld, Abi 2017 und Clemens Husemann, Abi 2016). Aber keiner wusste, wie das dahin gekommen ist. Wir waren erstmal sprachlos und fanden es eine richtig coole Aktion, denn so ein Türmchen ist einfach eine nette Geste und es wurde nichts beschädigt.

Aber darauf kam natürlich eine Antwort vom Städtischen. Wir haben einen etwas unschönen Brief von denen bekommen. Und daraufhin kam dieser alte Kampf zwischen Städtern und Stiftern wieder richtig auf.

 

ESbloG: Daraufhin wurde unser Schulhof doch so beschmutzt, oder?

Maik: Ja, die Nacht zum Dienstag haben sie hier randaliert und es sind Blumentöpfe kaputt gegangen. Danach haben wir, leider, mit einer etwas asozialen Antwort reagieren. Das war nicht von der Stufe geplant und unschön. Ein paar Leute haben sich ‘rausgenommen beim Städtischen Mehl zu verteilen, was bei der aktuellen Nässe einfach blöd ist. Aber das waren nur 6-7 Leute. Daraufhin gab es auch auf unserem Schulhof wieder eine Aktion in der Nacht zum Mittwoch, diesmal ein wenig größer. Das wurde auch aufgezeichnet und das war nicht schön, von beiden Schulen.

Da gibt es im Nachhinein ein paar Konsequenzen. (Anm. d. Redaktion: Wir trafen Maik nach seinem Gespräch mit den Hausmeistern, Herrn Rimpel und dem Stufensprecher des SG)

Und dann gab es auch schon Helden der Kindheit, das war am Donnerstag, Da war es so, dass wir – was mit den Schulleitungen abgesprochen war – in der 3./4. Stunde zum Städtischen gegangen sind und in der 5. Stunde kam das Städtische zu uns.

 

ESbloG: Für die, die nicht da waren: Wie war das?

Maik: Als wir dahin kamen, hatten wir uns eigentlich vorgenommen, die Städter ordentlich zusammenzubrüllen. Aber als wir dann ankamen machte es sich bemerkbar, dass wir mit 104 Leuten eine viel kleinere Stufe sind als die Städter mit ihren 180 Abiturienten. Die standen da wie eine Wand und wir konnten nicht durch.

Als sie dann zu uns gekommen sind, sind wir alle ins Gebäude verschwunden und sie haben hier auf dem Schulhof ein wenig rumgebrüllt (siehe Video auf dem ESbloG)

 

ESbloG: War das so geplant, dass ihr euch alle versteckt?

Das war eigentlich eine spontane Aktion. Wir haben uns halt gefragt, wie wir die Städter möglichst dumm dastehen lassen können. Und daher dachten wir, dass wir uns einfach verkrümeln, alle Türen abschließen lassen und einfach nichts passiert. Das kommt natürlich jetzt feige rüber.

 

ESbloG: Ist die Woche eigentlich eurer Meinung nach gut gelaufen? Wie ist die Stimmung in der Stufe?

Die Stimmung in der Stufe ist supergut und ich bin im Nachhinein sehr zufrieden damit, wie das alles gelaufen ist. Wir hatten ja zum Beispiel den Mittwoch als Tag, an dem wir aufgrund der Leistungskurs-Klausuren der Q1 leise sein mussten, das hat super geklappt. Wir hatten Montag und Freitag auch Einschränkungen – also nicht normale Mottotage wie Dienstag und Donnerstag, das hat auch wunderbar geklappt. Und ich bin auch sehr froh, dass Herr Rimpel so entspannt mit uns war, uns gute Anregungen gegeben hat und auch gesagt hat, wenn etwas nicht Ordnung war. Er hat uns immer geholfen, die Hausmeister waren auch super! Sie haben uns immer geholfen, haben uns Sachen zur Verfügung gestellt. Und in der Stufe ist auch alles wunderbar, alle konnten Party machen bis zum Umfallen. Morgen fing es ja meistens um 6Uhr an, entweder im Türmer oder im Journal. Die Gemeinschaft ist schon gut, das sieht man ja auch heute wieder – Freitag, 14Uhr, alle sind noch hier und haben Spaß zusammen.

 

ESbloG: Einige Lehrer fanden schon, dass es auch außer der erlaubten Zeiten zu viel Lärm auf dem Flur gab. Hast du das auch mitbekommen?

Ja, es war ursprünglich so geplant, dass wir nur in einer einzigen Stunde durch die Schule ziehen durften, das war Dienstag in der 3. Stunde. Wir sind jetzt gefühlt deutlich, deutlich mehr durch die Klassen gegangen. Das war nicht so abgesprochen, das war bestimmt unschön für den ein oder anderen Lehrer, aber ich glaube, dass man da auch nicht wirklich etwas machen kann. Wenn da so eine Bewegung aufkommt, dann gehen die einfach durch die Klassen und dann kann man die einfach nicht daran hindern. Andererseits sind immer Lehrer dabei, die freuen sich vielleicht über Besuch und es gibt Lehrer, die freuen sich eher weniger.

 

ESbloG: Es gibt Lehrer und – und auch Schüler – die haben ein ungutes Gefühl, wenn so eine Gruppe von lauten, verkleideten Leuten rein kommt. Wie du schon sagst, mit einer Dynamik, die man nicht wirklich stoppen kann als Einzelner. Und deswegen wird die Mottowoche auch oft kritisiert. Wie seht ihr das?

Maik: Ich war ja nun in der Rolle das Ganze ein wenig zu organisieren und zu leiten. Das ist auch aus meiner Sicht relativ schwierig. Da hat man wenig Einfluss zu sagen „Jetzt ist Stopp!“

 

ESbloG: In diesem Jahr hat die Schulleitung durch konkrete Regeln stärker eingegriffen als bisher – wie zum Beispiel durch das Musikverbot außerhalb der Pausen, Begrenzung des Umzugs durch die Klassenräume und geregelte gegenseitige Besuche der Gymnasien. Denkst du, dass das funktioniert hat?

Maik: Teils, teils. Als wir unsere Regularien aufgetischt bekommen haben, da war die Unzufriedenheit sehr groß. Da habe ich aus der Stufe zu hören bekommen, dass man nun extra durch die Klassen ziehen werde und extra laut sein wolle. Es kam eine Trotzreaktion auf. Aber auf der anderen Seite finde ich im Nachhinein, dass wir uns – auch wenn wir mehr gemacht haben, als erlaubt war – noch angemessen verhalten haben. Natürlich ist das an der ein oder anderen Stelle ausgeartet.

 

ESbloG: Du sprachst vorhin schon einmal die Hausmeister an. Waren sie gar nicht sauer, dass sie morgens immer den Dreck wegmachen mussten?

An die Hausmeister ein Riesendankeschön! Die werden auf jeden Fall auch nochmal von uns hören und da denken wir uns etwas Spezielles für sie aus. Ich denke, dass die Hausmeister die Mottowoche nicht so gerne haben, aber trotzdem waren sie zu uns immer äußerst offen und das liegt auch daran, dass der größte Müll vom Städtischen verursacht wurde. Den verdreckten Aufenthaltsraum haben wir meist selbst aufgeräumt und den Hausmeistern auf ihrer Runde durchs Gebäude geholfen. Herr Kückmann hat am Dienstag hier zwei Stunden lang den ganze Schulhof aufgeräumt, wir sind etwas verwundert über seine Geduld und geben unseren höchsten Respekt an die Hausmeister. Das war echt Klasse! Da hätten wir uns keinen besseren Hausmeister wünschen können.

 

ESbloG: Welche Tipps gibst du der aktuellen Q1 für ihre Mottowoche?

Maik: Ihr müsst euch entscheiden: Entweder möchtet ihr diese Woche möglichst hart und asozial gestalten, solche blöden Aktionen wie mit dem Mehl machen, randalieren und Ärger machen. Oder möchtet ihr schöne Sachen machen, die die Städter auch ärgern – das mit dem Turm ist ein schönes Beispiel. Da zeigen wir als Stifter ganz klar, wer wir sind. Wenn wir irgendwelche blöden Aktionen machen, dann zeigt das auch nach außen, dass wir nicht ganz so viel Reife oder Niveau haben. Deswegen macht euch im Vorfeld Gedanken um irgendwelche netten, kreativen Aktionen damit ihr gut in Erinnerung bleibt. Denn solche Sachen bleiben besser in Erinnerung als wenn man sich nachts trifft, randaliert und was kaputt macht, das ist einfach nicht schön.

 

ESbloG: Warum eigentlich Mottowoche – gibt es denn schon was zu feiern?

Der größte Part kommt erst noch nach den Ferien mit dem Abitur. Aber trotzdem ist das ja unsere letzte Schulwoche und die so zu feiern finde ich schon angebracht. Man hat jetzt die letzten 12 – manchmal auch 13 Jahre – in der Schule gesessen, hat hier einen Großteil seines Lebens verbracht und wenn wir dann eine Woche Abschied nehmen und durch die Klassen gehen, finde ich das schon angebracht und völlig ok, wenn es nur eine Woche ist beziehungsweise drei Tage.

 

 

ESbloG: Was dürfen wir jetzt für die Zeit nach dem Abi von euch erwarten? Kannst du uns schon was verraten?

Nee, gerade zum Abistreich, da werde ich nicht einmal ein Datum verraten. Das wird ganz spontan kommen. Wir werden uns bestimmt was Kreatives, Nettes überlegen. Ich muss auch ehrlich zugeben: So viel haben wir dazu noch nicht geplant.

Und das Fußballspiell – wird natürlich super. Ich kann euch nur alle ermuntern zu kommen, aber es wird dieses Jahr auch sehr hart, das hab ich schon von vielen Fußballspielern gehört. Und die Cheerleader freuen sich auch ganz besonders, sie trainieren bereits vier Mal pro Woche und werden eine ganz besondere Performance hinlegen.

 

ESbloG: Das glaube ich auf jeden Fall! Der ESbloG wird natürlich wieder live berichten!

Vielen Dank Maik für das Interview und viel Erfolg für deine Prüfungen!

Wilde Jagd auf der Eis-Insel

Einige von euch fahren in den Ferien bestimmt in ein warmes Urlaubsland, denn der Wetterbericht für Gütersloh sagt immer noch kein Frühlingswetter voraus. Doch Julius Zünkeler und Malte Noltkämper erinnern sich an einen noch viel kälteren Ort…

Die Hinfahrt nach Spiekeroog dauerte inklusive Bootsfahrt ca. fünf Stunden.Und wir hatten riesiges Glück! Wegen des Eises sind nach uns viele Fähren ausgefallen. Aber wir waren da schon sicher auf der Insel! Auf Spiekeroog sind wir viel gewandert bei gefühlt 17 Grand Minus. Schlimm war die Kälte nicht, denn man gewöhnte sich schnell daran.Wegen der Kälte haben wir eine Seltenheit auf Spiekeroog erlebt: Das Meer war zugefroren!

Wir haben ein Museum besichtigt und die Spiekerooger Mickey Mouse gesehen. Das ist keine Comicfigur, sondern ein Seemannszeichen, das die Seefahrer leiten soll. Aber es sieht aus wie eine Mickey Mouse!

Die Jugendherberge war schön, sie hatte einen riesigen Innenhof zum Spielen. Besonders beliebt war die „Wilde Jagd ums Haus“!

Die Klassenfahrt war ein schönes Erlebnis, wir haben uns super verstanden und sind ganz sicher: Alle wären gern noch länger auf Spiekeroog geblieben!

 

Ganz herzlichen Dank an Frau Freitag, Frau Detering, Frau Zurbier und Herrn Rasche für die tolle Klassenfahrt!

 

Auf dem Weg in den Unterricht

Wer sind eigentlich diese Gäste, die zwischendurch mit im Klassenraum sitzen? Lea Gügör erzählt euch mehr…
Wir, die diesjährigen Praktikanten am ESG, das sind die Studenten Luisa Asatryan (Englisch und Spanisch) von der Universität Paderborn, Lea Gügör (Deutsch und Französisch) von der Universität Bielefeld, Furkan Gül (Mathematik und Politik/Sozialwissenschaften) von der Universität Bielefeld und Maximilian Hermwille (Biologie und Chemie) von der Universität Paderborn.
Fünf Wochen lang, also vom 19.2.2018 bis zum 23.3.2018, durften wir in eurem Unterricht hospitieren und uns das ein oder andere Mal auch selbst vorne als Lehrer ausprobieren. Von der Universität ging es für uns in den Semesterferien zurück in die Schule und wir fühlten uns wieder in die eigene Schulzeit zurückversetzt. Der Pausenlärm, um uns herum Tests und Klassenarbeiten beziehungsweise Klausuren, viele verschiedene Schulfächer, (vergessene) Hausaufgaben, … kurzum: das gesamte Paket.
Wir hatten tolle fünf Wochen mit freundlichen und hilfsbereiten Schülern und Kollegen und vielen verschiedenen Lerngruppen an einer vielfältigen Schule. Neu war für uns das Prinzip, dass jeder Schüler ab der siebten Klasse einen eigenen Laptop erhält und man infolgedessen für Rechercheaufgaben keinen Computerraum aufsuchen muss. Vokabeln sind in Windeseile nachgeschaut, Texte geschwind getippt und für Referate rasch recherchiert. Außerdem haben wir das für Schüler eher mysteriöse Lehrerzimmer kennenlernen dürfen und zum krönenden Abschluss noch die Mottowoche der diesjährigen Q2 miterlebt. Besonders spannend war für uns, dass wir die Möglichkeit hatten, unseren eigenen Unterricht zu planen und durchzuführen. So haben wir mit euch das ein oder andere Vokabelspiel gespielt, Diskussionen angeleitet oder Unterrichtseinstiege in neue Themen übernommen.
Genau wie ihr haben wir in unserer Zeit am ESG einiges gelernt!
von Lea Gügör

Gepunktet und schadenfroh

Zum Halbjahr ist Frau Hagel in Pause gegangen, da bald ihr erstes Kind zur Welt kommen wird. Zuvor hat Oliwia noch ein Interview mit ihr führen können, in denen wir ihr unter anderem über ihre eigene Kindheit Fragen stellen konnten.

Zunächst eine kurze Vorstellung. Frau Hagel ist seit vier Jahren an unserer Schule und unterrichtet Geschichte und Deutsch. Momentan unterrichtet sie in der Jahrgangsstufe sechs und Q1 sowie Q2.

ESbloG: Wissen Sie schon, was es wird?

Es wird ein Mädchen.

Haben Sie schon einen Namen für das Kind gefunden?

Einen Namen zu finden ist schwer als Lehrerin, da man viele Schüler und Schülerinnen kennt, mit denen man die meisten Namen in Verbindung bringt. Nun sind aber fünf Namen im engeren Rennen.

Freuen Sie sich schon auf die bevorstehende Auszeit?

Ja. Das Kind soll nach Geburtstermin in sechs Wochen kommen, was bedeutet, dass ich im Prinzip sechs Wochen geschenkte Ferien habe.

Können wir bald mit Ihnen rechnen?

Ja, denn ich möchte nach den Sommerferien wieder zurück sein.

Wie kamen Sie zu dem Beruf Lehrer?

Ich wollte schon immer etwas mit Deutsch machen. Es gibt jedoch nicht so viele Möglichkeiten, einen Beruf mit Deutsch zu nehmen. Meine Mutter war ebenfalls Lehrerin und ich fand ihn sehr schön. Am Ende hat meine Mutter mich dann überzeugt, Lehrerin zu werden.

Haben Sie ein Lebensmotto?

Um ehrlich zu sein habe ich lange nicht mehr über ein Lebensmotto nachgedacht. Ich würde aber sagen, aus jeder Situation das Beste zu machen und alles wenigstens zu probieren.

Mit welchen drei Adjektiven würden Sie sich beschreiben?

Geduldig, verständnisvoll aber auch, hin und wieder mal, schadenfroh.

Was war ihr Lieblingsessen, als sie selber noch ein Kind waren?

Ich habe schon immer gerne Kartoffelbrei mit Apfelkompott gegessen.

Hatten sie als Kind ein ganz bestimmtes Kleidungsstück, an dem sie sehr gehangen haben?

Generell war ich als Kind ein absolutes Kleidermädchen. Besonders ein Kleid habe ich geliebt. Es war blau mit pinken Punkten. Ich habe es in jeder Jahreszeit getragen. Im Winter also ein Jäckchen dazu und im Sommer die Ärmel hochgekrempelt.

Wir bedanken uns bei Frau Hagel für das Interview und wünschen Ihr schon im Voraus alles Gute und freuen uns schon darauf, sie wieder bei uns zu haben!