„Lies (mir) mal vor!“

Zum Bundesweiten Vorlesetag am 15.11.2019 und im Zusammenhang mit dem Vorlesewettbewerb stelle ich das Buch „LIES MAL VOR!“ von Irene Margil vor. Die Autorin gibt Vorlesetrainings und bezeichnet sich als Leseanimatorin.

Im Buch findet ihr  anschauliche und sehr hilfreiche Tipps zum Vorlesen. Alle, die in den Vorbereitungen zum Vorlesewettbewerb stecken, werden hier gut beraten. 

Der  Buchhandel bietet das im Carlsen Verlag 2019 erschienene Buch für 7,99€ an.

IN DER MEDIOTHEK KÖNNT IHR DAS BUCH KOSTENLOS EINSEHEN!

Bis zum Ende des Vorlesewettbewerbs soll es allen SuS zur Verfügung stehen und wird deshalb während dieses Zeitraumes nicht entliehen. 

Viele Grüße aus der Mediothek von Frau Peter

Guten Morgen, gute Woche …

… in einer neuen Schulwoche! 

Montag, 11.11.: Ein angenehmer Start in die Woche, ganz ohne anstehende Termine.   

Dienstag, 12.11.: 7.55h Andacht

8.00h Beginn zweiter Teil „Abitur und wie weiter?“ bis 14.00 Uhr

Mittwoch, 13.11.: Schulkonferenz um 18.00 Uhr im Studio.

Donnerstag, 14.11.: Informationsveranstaltung für die Realschüler um 19.00 Uhr im Studio (M23, über der Mediothek) 

Freitag, 15.11.: Ohne Termindruck ins Wochenende!   

Samstag, 16.11.: MINT-Mitmach-Tag
(von 9.30-16.00 Uhr im Carl-Miele-Berufskolleg, Wilhelm-Wolf-Str. 2-4, Gütersloh) Infos: https://www.pro-mint-gt.de/schuelerinnen-und-schueler/veranstaltungen/mint-mitmach-tag-kreis-guetersloh/

DENKT BITTE AN DIE AKTION „WEIHNACHTEN IM SCHUHKARTON“! Gerne könnt ihr euch auch leere Schuhkartons im Lehrerzimmer (Vorraum) abholen!

Hier der Link zum neuen Speiseplan: https://www.cultina.de/wp-content/uploads/ESG-KW-46-W-1.pdf

Eine schöne Woche wünscht euch Wochenbloggerin Oliwia!

Zum Gedenken und zur Mahnung

Der Gedenkstein in der Daltropstraße/Feldstraße ist in Gütersloh der Ort der Erinnerung daran, dass genau hier im Jahre 1938 im Zuge der Reichspogromnacht die Synagoge – das Gotteshaus der Juden – in Flammen aufging.

Quelle: https://www.stadtgeschichte-guetersloh.com/juedische_gemeinde.php

Auch heute kamen wieder etliche Menschen hier zusammen – zum Gedenken und zur Mahnung.

Schülerinnen des ESG übernahmen dabei die musikalische Begleitung und lasen Texte vor, in denen das Geschehen von 1938 nachgezeichnet und gleichzeitig auf die bedrohlichen aktuellen antisemitischen Entwicklungen verwiesen wurden.

Hier einige Impressionen dieser Veranstaltung:

Der-Tag-Des: Der 9. November …

1918, 1923, 1938 und 1989 – in diesen Jahren wurde er , der 9. November, jeweils zum „Schicksalsjahr“ für Deutschland: Die Novemberrevolution, die Deutschland in die erste Demokratie, die Weimarer Republik, führte, Hitler unternimmt den Versuch, sich an die Macht zu putschen, die Nazis zerstören jüdische Gotteshäuser und Geschäfte und nach 30 Jahren fällt endlich die Mauer, die Deutschland zum geteilten Land machte. https://www.lpb-bw.de/9_november.html

Wir vom Blog gehen heute auf jeden Fall zum Pogromgedenken (16.00h am Synagogengedenkstein). Dazu nehmen wir hier auf dem Blog den runden Geburtstag des Mauerfalls etwas näher in den Blick. Bloggerin Liva gibt Einblicke und liefert Informationen.

Heute vor genau 30 Jahren wurde die Berliner Mauer geöffnet, die Deutschland 28 Jahre lang in Ost und West trennte.

Die Berliner Mauer trennte die ehemalige DDR (Deutsche demokratische Republik) von der BRD (Bundesrepublik Deutschland). Sie war quasi die 155km lange und 3 Meter hohe Konkretisierung des Konfliktes zwischen den Machthabern in diesen beiden Teilen Deutschlands. Die Mauer war umgeben von Grenzsoldaten, Stacheldraht, Minen und Selbstschussanlagen – es war fast unmöglich, sie zu überwinden. Einigen Menschen ist ist dennoch – manchmal auf spektakuläre Art und Weise – gelungen, andere (weit mehr als 600) bezahlten den Versuch mit ihrem leben.

Vor 30 Jahre fiel also die Mauer – wie kam es dazu?

Es gab Massenfluchten aus der DDR und die sogenannten Montagsdemonstrationen. Zusätzlich öffnete Österreich als erstes die Grenzen für flüchtende DDR- BürgerInnen, allein in den nächsten Tag reisten Zehntausende über Österreich in die BRD, dadurch war der „Eiserne Vorhang“ zum ersten Mal etwas gebrochen. Im Herbst 1989 begann die wirkliche Revolution. Am 1.8.1989 gingen Menschen in Berlin und Leipzig, aber auch in kleinen Städten, auf die Straße und forderten die Öffnung der Grenzen. 

Der entscheidende Moment war die Montagsdemonstration am 9.10.1989 in Leipzig, dort zogen 70.000 Menschen friedlich durch die Straßen bis vor die Stasi-Zentrale. Bei der Übermacht der Bürger kapitulierte die SED (damalige Partei der DDR) und es entstand eine offene Krise.

Die größte Demo war am 4.11.89, als sich in Leipzig eine halbe Millionen Menschen versammelten. Die SED genehmigte diese Demonstration, deren zentrale Forderung die Reisefreiheit war.

Am 7.11 trat Willi Stoph und das gesamte Politbüro der SED zurück.

Am 9.11 erarbeitete das Zentralkomitee der SED einen neuen Reise-Gesetzentwurf der dann an das Innenministerium geleitet, wo an den genauen Regeln gefeilt wurde. Gegen 19.00h verkündete Günter Schabowski, dass das Reisen in den Westen künftig für alle DDR-BürgerInnen möglich sei – auf Nachfrage erkläre er, die Regelung gelte „ab sofort“. Um 21:20h verließen die ersten Bürger die DDR über die Böhmer Brücke. Um 23:30h entschieden die Soldaten die Tore zu öffnen, die Mauer war gefallen und Deutschland wieder vereint.

Ganz aktuell dazu gibt es einen Song des Rappers Eko Fresh. „Gemeinsam mit seiner Community widmet Deutsch-Rapper Eko Fresh dem 30. Jahrestag des Mauerfalls den Song „1989“. Dafür rief der Musiker Jugendliche und junge Erwachsene dazu auf, ihre Gedanken, Hoffnungen und Wünsche anlässlich 30 Jahre Mauerfall zu teilen. In dem daraus entstandenen Song und Musikvideo sind auch seine eigenen Erfahrungen eingeflossen.“ (https://www.bpb.de/mediathek/300202/eko-fresh-1989)

Auch weisen wir euch an dieser Stelle auf die kostenlose App „Die Berliner Mauer“ hin.

http://www.chronik-der-mauer.de/171305/app-die-berliner-mauer

Ebenfalls will die App „MauAR“ die Teilung Berlins auf besondere Art und Weise erlebbar machen. „Augmented Reality (AR) macht es möglich, dich ein Stück weit in die Vergangenheit zu versetzen. Schau durch die Kamera des Telefons und sieh die Berliner Mauer und ihre Geschichte.“

Warten auf ihr Wunder – Frau Lange und Frau Belke im Schwangerschafts-Talk

Wieder einmal müssen wir uns eine zeitlang aufgrund bevorstehender freudiger Ereignisse von zwei Lehrerinnen verabschieden:

Zwei strahlende Gesichter, die wir bald sehr vermissen werden: Frau Lange und Frau Belke

Frau Lange und Frau Belke sind – wie man so schön sagt – in anderen Umständen und werden sich über kurz oder lang in den verdienten Mutterschutz zurückziehen.

Bevor sie das allerdings tun, haben wir Blogger uns nochmal schnell um ein Interview mit den beiden bemüht.

Lest hier was Pia, Viktoria und Liva ihnen entlockt haben:

Fragen an Frau Belke und Frau Lange: Für diejenigen, die Sie jetzt nicht im Unterricht haben:

Welche Fächer unterrichten Sie eigentlich?
Belke: Bio und Spanisch
Lange: Deutsch, Religion, Drama

Waren das in Ihrer Schulzeit auch Ihre Lieblingsfächer? 
Belke: Ich mochte es definitiv gerne und sie gehörten schon zu den Lieblingsfächern.
Lange: Ja, sie gehörten zu den Lieblingsfächern, aber auch Sowi und Pädagogik.

Wenn Sie nicht Lehrerin geworden wären, was hätte es bei Ihnen für eine Alternative gegeben? 
Belke: Ich wusste es schon relativ früh und hab mir daher keine wirkliche alternative Idee überlegt.
Lange: Ich hätte auch gerne Psychologie studiert, aber mein Schnitt hat nicht gepasst, also habe ich darüber nicht mehr nachgedacht.

Wir haben Sie ja zum Schwangerschafts-Talk eingeladen. Hier unsere Fragen dazu: 

In welchem Monat sind Sie bzw. wann ist der errechnete Geburtstermin Ihres Kindes?
Belke: Im 6.ten Monat und der Geburtstermin ist am 28.2.2020
Lange: Im 8.ten Monat und der Geburtstermin ist am 21.12.2019

Wie lange arbeiten Sie denn noch, bevor Sie in Mutterschutz gehen?
Belke: Ich bleibe noch bis Mitte Januar.
Lange: Ich bis nächste Woche Freitag.

Nehmen Sie auch Elternzeit?
Belke: nimmt Elternzeit
Lange: auch – bei beiden ist es ein Jahr

Worauf freuen Sie sich am meisten, wenn Sie dann erstmal nicht mehr zur Schule müssen?
Belke: Bevor das Kind da ist? Ich freu mich darauf die Tage anders strukturieren zu können und Dinge zu tun, für die man im Schulalltag keine Zeit hat
Lange: In Ruhe essen und auch kochen.

Haben Sie auch Sorgen oder Bedenken? 
Belke: Ängste und Sorgen gar nicht so schlimm, aber man denkt natürlich darüber nach, ob alles gut und das Kind gesund ist.
Lange: Ja, dadurch, dass ich das erste Mal in der Situation bin, ist da eine Unsicherheit, die auch automatisch ein ungutes Gefühl mitbringt, aber das überwiegt nicht.

Wissen Sie schon, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird (und verraten Sie es uns)? 
Belke: Es ist ein Junge.
Lange: Wir lassen uns überraschen.

Wie bereiten Sie sich auf die Namensauswahl Ihres Kindes vor?
Belke: Also ich schreibe es immer auf, wenn ich einen schönen Namen im Internet oder Buch lese. Aber wir haben noch keinen festen gefunden.
Lange: Ich schreibe auch alles auf und wir haben schon ein paar in der engeren Auswahl, jedoch noch keinen festen.

Haben Sie das Kinderzimmer schon eingerichtet?
Belke: Wir haben das Zimmer noch nicht eingerichtet, da ist noch das Arbeitszimmer meines Mannes.
Lange: Wir ziehen hoffentlich kurz nach der Geburt in ein neues Haus, also bereiten wir in der Wohnung nicht so viel vor.

Essen Sie komische Dinge in der Schwangerschaft?
Belke: komische Dinge nicht, also nichts wie Gurke mit Schokolade, aber ich esse schon mehr Süßes.
Lange: Ich habe auch oft Heißhunger auf Süßes, aber das ist schon mein Leben lang so, also kann ich es nicht auf die Schwangerschaft schieben.

Was denken Sie, was wird die größte Herausforderung, wenn Sie bald Mutter bzw. Eltern werden? 
Belke: Also ich kann mir vorstellen, dass es schwer werden kann, seinen eigenen Weg zu finden im Umgang mit dem Kind, weil man schon viel liest und Vorschläge kriegt.
Lange: Es wird eine Umstellung, da man weniger oder gar nicht egoistisch sein kann oder sich keine Zeit für sich nehmen kann. 

Kommen Sie auch wieder???
Beide kommen wieder:-)

Haben Sie ein eigentlich ein Lebensmotto? 
Lange: Ganz oder gar nicht
Belke: Zeit intensiv nutzen – egal wofür, Hauptsache intensiv und bewusst.

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Ihre Blogger!