#mitgelesen

Hallo ihr Lieben,

zum ersten Wochenende in den Ferien melden wir Blogger uns nochmal, denn wir haben in den letzten Tagen doch viel #mitgelesen zum Thema „Fridays-for-Future“. Uns gefällt dieser Artikel, denn er zeigt, dass wir uns nicht nur Gedanken um das Klima unserer Erdatmosphäre, sondern auch um das Klima in Bezug auf unser menschliches Miteinander, insbesondere in den sozialen Netzwerken machen müssen.

Die abgebildeten Jugendlichen auf dem Bild zu dem Artikel (*darunter übrigens auch Bloggerin Liva) haben eine Selbstdarstellung überhaupt gar nicht nötig … Macht weiter so!

Genießt die süßen Seiten des Lebens …

Auch wenn der Blog nie schläft, werden doch auch wir in den nächsten sechs Wochen etwas kürzer treten.

Bei einer letzten informellen Redaktionssitzung haben wir uns heute nochmal etwas ganz Besonderes gegönnt: eine extrem leckere Blog-Torte, die uns vollends auf die süßen Seiten des Lebens eingestimmt hat.

Wir schenken euch wenigstens einen Blick auf die Torte und einen schönen Song zum Ferienanfang!!!

Den Abiturienten wünschen wir heute Abend ganz viel Spaß auf dem Abi-Ball!!!

Klatsch und Tratsch – Wohin fahren die Lehrer in den Urlaub?

Geht keinen etwas an, interessieren würde es uns trotzdem – deshalb ist ein Artikel über die Reiseziele unserer Lehrkräfte genau richtig hier, in der Kategorie Klatsch und Tratsch.

Herr Göhler: La Gomera (Zweitkleinste der kanarischen Inseln)

Herrn Menzen: Italien

Frau Brand: Fehmarn

Frau Prömpeler: Frankreich

Frau Davids: Ostsee

Herr Rimpel: Korfu

Herr Boucsein: Japan

Herr Rudolf: Schweden

Frau Ordelheide: Irland

Herr& Frau Detering: Berlin & Lindau am Bodensee

Herr Rachner: Ostsee

Sehnsucht nach Ferne …

… hoffentlich könnt ihr/ können Sie/ eure/ Ihre Sehnsucht nach Ferne,
nach Ruhe,
nach Erholung,
nach Entspannung,
nach Spaß,
nach Abenteuer,
nach Zeit,
nach Frieden,
nach Gesundheit … in den Ferien stillen.

Sehnsucht – das zentrale Motiv der Romantik und der Künstler Caspar David Friedrich der bedeutendste Maler der Frühromantik. Auf ihn und seine Landschaftsmalerei sollten sich die Collagen der Q1 beziehen. Wir sind schwer beeindruckt!

„Der deutsche Künstler (Caspar David Friedrich) war der bedeutendste Landschaftsmaler der Romantik. In seiner künstlerischen Tätigkeit sah sich Caspar David Friedrich als Vermittler zwischen Mensch und Natur. “ (http://www.whoswho.de/bio/caspar-david-friedrich.html)

No pain, no gain – Impressionen der sportlichen Tage

Tag 1: Am Start: Die Jahrgangsstufen 5 und 6

Sie haben alles gegeben und erwarten nun …
… die Verkündigung der Siegerehrung durch die SportlehrerInnen!
Die Klasse 5c holt sich den ersten Platz
Klasse 5b erreicht einen stolzen zweiten Platz
In der Jahrgangsstufe 6 stehen gleich zwei Klassen auf dem Siegertreppchen: Die Klasse 6c …
… und die Klasse 6d stehen beide auf ersten Platz!
Die Klasse 6a belegt einen tollen zweiten Platz!

Tag 2: Sportfest der Klassen 7 & 8

Leider war uns das Wetter heute nicht so hold wie gestern, so dass es zu ein wenig Frust bei den 9ern kam. Das ist schade – schon deshalb, weil es ja ihr letztes Sportfest gewesen wäre. Nun ja, da kann man nichts machen. Hier die Bilder des Tages:

Es ist nass:-(
Wichtige Gesprächsrunde!
Die Stimmung ist gut – trotz des Wetters
Tischtennis/ Plattenball geht unterm Abdach auch ganz gut
In der Sporthalle wird Fußball gespielt

Gewonnen haben übrigens die Klassen 7c und 7d sowie die 8a und die 8d! Herzlichen Glückwunsch!

Neues vom Beratungsblogger

Von Zeugnissen, Pinguinen in der Steppe und Giraffen im Polareis

Der Arzt, Kabarettist und Moderator Eckart von Hirschhausen erzählt, wie er auf einer Reise in einem norwegischen Zoo einen Pinguin beobachtet. Er hat Mitleid mit dem Pinguin, der mit seinem schwarzen Frack etwas unbeholfen und verloren wirkt auf seinem Felsen. Keine Taille, keine Knie – eine Fehlkonstruktion.

Doch dann springt der Pinguin ins Becken und saust blitzschnell und geschmeidig durch das Wasser, so dass einem nichts mehr einfällt. Der Pinguin ist in seinem Element! Er ist zehnmal windschnittiger als ein Porsche und würde mit einem Liter Benzin umgerechnet 2500 km zurücklegen können. Zudem können Pinguine hervorragend jagen.

Von Hirschhausen sieht ein, dass er zu schnell geurteilt hat und völlig daneben lag. Es hängt vom Umfeld ab, ob man das, was man gut kann, auch zum Tragen kommt. Er schreibt:

„Wir alle haben unsere Stärken, haben unsere Schwächen. Viele strengen sich ewig an, Macken aus­zu­bügeln. Verbessert man seine Schwächen, wird man maximal mittelmäßig. Stärkt man seine Stär­ken, wird man einzigartig. Und wer nicht so ist, wie die anderen sei getrost: Andere gibt es schon genug!“

Dabei ist es wichtig, als Pinguin nicht eine Giraffe werden zu wollen und umgekehrt. Von Hirschhausen schreibt weiter:

„Bleib als Pinguin nicht in der Steppe. Mach kleine Schritte und finde dein Wasser. Und dann: Spring! Und schwimm! Und du wirst wissen, wie es ist, in Deinem Element zu sein.“

Auf die eigene Entwicklung und den Lebensweg hin betrachtet, ein toller Gedanke! Aberin der Schule und auch im Leben an sich gibt es Fächer, Themenbereiche und Situationen, wo man gefühlt als Pinguin durch die Steppe wackelt oder als Giraffe über das Polareis schlittert. Vor allem dann, wenn sich diese Bereiche als nicht mehr ausreichende Leistungen auf dem Zeugnis niederschlagen. Dann ist es wichtig zu wissen, dass jede Schülerin und jeder Schüler in einer solchen Situation genauso wie jeder Pinguin in der Steppe und jede Giraffe in der Wüste Hilfe und Unterstützung brauchen.

Eure Fach- und Klassenlehrer*innen werden Euch beraten und unterstützen. Wenn persönliche Sorgen oder Lernschwierigkeiten eine Rolle spielen, können auch die Beratungslehrer*innen mit von der Partie sein. Und Eure Eltern hoffentlich sowieso. Aber manchmal kann auch das schwierig sein. Daher gibt es für den Fall der Fälle die Nummer gegen Kummer, die Ihr auch in den Ferien erreichen könnt.

Und auf jeden Fall erinnern Euch Giraffe und Pinguin, dass jede und jeder seine unverwechselbaren Stärken und Fähigkeiten hat, die kein Zeugnis der Welt erfassen kann…

Für das ESGBeratungsteam:

Tobias Beckervordersandforth (BVS), Beratungslehrer und Coach (DGfC)

„Entscheidend ist, was drin ist“ – Das große Sommer-Interview mit unserem Schulleiter Martin Fugmann

Angela Merkel gibt in diesem Jahr kein Sommer-Interview – Herr Fugmann zum Glück schon.

… er schon!!!

Ein Schuljahres-Abschlussgespräch mit unserem Schulleiter ist schon fast so etwas wie eine Tradition geworden. Immerhin ist er hier „der Chef vom Ganzen“ und da ist es doch klar, dass uns sein Blick auf das vergangene Schuljahr besonders interessiert. Darüberhinaus versuchen wir ihm aber auch immer, einige persönliche Informationen zu entlocken. Wie es uns diesmal gelungen oder nicht gelungen ist, das lest ihr im folgenden Text! Viel Spaß!

  1. Was war das kurioseste Erlebnis dieses Schuljahr?

Wenn ihr lustig meint: Ich fand unsere Motto-Woche ganz lustig, da waren viele witzige Sachen dabei. 
Nicht kurios, aber schon interessant, fand ich die ganze Diskussion über Fridays for Future. Dass Schülerinnen und Schüler von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch machen, das fand ich sehr begrüßenswert. Interessant, wie die Schulen sich dadurch lavieren mussten, also klären mussten, ob das jetzt verboten oder nicht verboten ist. Das war alles sehr kurios und hat uns sicherlich beschäftigt.
 

2. Gab es auch größere Pannen?

Eigentlich nicht. 
*Ausweichfrage – journalistische Gründlichkeit: Gab es denn kleinere Pannen?
Kleine Pannen gibt es immer im täglichen Leben. 
Pannen sind natürlich, wenn Dinge passieren, von denen andere nicht wissen, dass sie passieren. Beispiel Kommunikation, wer weiß was von wem, da gibt es immer mal wieder Dinge, die nicht so gut laufen. 


Ansonsten hatten wir die Einbrüche. Das sind für mich immer sehr ärgerliche Sachen, weil hier eben randaliert wird und Dinge kaputtgemacht werden und wir am Ende dafür bezahlen müssen, weil es nie gelingt, die ausfindig zu machen, die es waren. 
Was ich auch unschön finde, ist, dass Dinge auf dem Schulhof kaputtgehen, dass Fahrräder geklaut werden, dass zerbrochene Flaschen hier liegen von etwaigen Partys, die hier an Wochenenden stattfinden … 
Dadurch leidet die Außenwirkung der Schule und ihr solltet ja auch in einer Umgebung zur Schule gehen können, die ihr gut findet und die schön und gepflegt ist. Das finde ich, ist nicht der Fall und das finde ich sehr schade. Hausintern ist das ja schon besser gelaufen. Der Hofdienst arbeitet schon ganz gut, aber da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben.
 

3. Das „Unwort des Schuljahres 2018/2019“ – welches würden Sie da nominieren (und warum)?

Digitalisierung. 
Weil alle immer so tun, als ginge es um Technik und Laptops und Tablets, darum geht es eigentlich gar nicht. Es geht ums Lernen.

4. Wenn Sie an Ihre eigene Schulzeit zurückdenken, wer oder was hat Sie inspiriert?

Tolle Lehrer, nette Lehrer, freundliche Lehrer, Lehrer, die uns zum Nachdenken gebracht haben, Lehrer, die mit uns diskutiert haben, die uns herausgefordert haben, weil sie Thesen vertreten haben, mit denen wir nicht einverstanden waren. 
Inspiriert haben mich schrullige Lehrer, mit komischen Angewohnheiten und all´ die Sachen, die um den Unterricht herum waren. Ich denke, dass wird euch auch so gehen, man denkt an die Klassenfahrten, man denkt an die Begegnungen, man denkt an all diese Sachen, die mit den Menschen zu tun haben. Das ist gut. 

*Apropos Pannen: 
Gestern gab es eine Studie in der Zeitung und in der Studie steht, dass jeder zehnte Gymnasialschüler angibt, dass er in der Schule schon einmal gehänselt oder gemobbt worden ist oder er/sie sich irgendwie unfair behandelt fühlte. Das belastet mich… Es würde mich sehr belasten, wenn jeder zehnte Schüler am ESG sagen würde, dass er nicht gut behandelt wird und noch bedrückender empfände ich es, wenn von schulischer Seite nichts dagegen getan werden würde, wenn wir sagen müssten: „Das ist eben so, die Schule hat keine Mittel, um zu helfen.“

5. Welche Projekte stehen an unserer Schule an?

Wir kümmern uns im Moment ganz intensiv darum, unseren Unterricht weiterzuentwickeln. Wir wollen mit dem Kollegium daran arbeiten, dass weniger von den Lehrern vorgelesen und berichtet wird, so dass ihr aktiver werdet. Also, dass wir mehr in Projekten arbeiten und dass jeder die Möglichkeiten bekommt, sich selbst einen Lernweg auszusuchen. 
Es gibt eine Gruppe von 30 Kollegen, die arbeiten daran. 


Ein weiteres Projekt ist sicherlich die Frage unserer Weiterentwicklung im Netz. Stichwort Lernplattform Nerdl oder die Frage, was wir in Klasse fünf und sechs machen, weil die Kinder ja von der Grundschule kommen und da teilweise mit Endgeräten gearbeitet haben.


Was wir auch in Angriff nehmen, ist die Sanierung unseres Schulgebäudes. Der Altbau ist ein bisschen in die Jahre gekommen und das werdet ihr sicherlich merken, ich kann da nicht so viel zu sagen, aber da wird was passieren. Es gibt einen Plan und diesen Sommer werde die Chemieräume ja schon komplett saniert, das ist, so glaube ich, der Auftakt zu einer umfassenden Sanierung. Wir machen uns Gedanken darum, wie Schule heute auszusehen hat: nicht mehr ein Flur mit Türen, die alle zu sind und wo jede Klasse in ihrem Raum verschwindet …

Weiterhin wollen wir unsere Austauschmöglichkeiten erhöhen. Das Ziel ist es, dass jeder Schüler die Möglichkeit haben soll, für vier Wochen ins Ausland zu fahren. Deshalb haben wir dieses Jahr den Athens Austausch wiederbelebt, es gibt einen Austausch nach Indien, das ist ein richtig großes Projekt. Wir haben eine Erasmus Förderung für den Austausch mit den Niederlanden, Belgien und der Türkei. Und meine ehemalige Schule in Silicon Valley, Kalifornien, wird was mit uns machen, so dass wir Praktika machen können und viele Begegnungsmöglichkeiten haben. Das Projekt ist so angelegt, dass ihr auch im Unterricht über Skype-Konferenzen, E-Mails o.ä. mit diesen internationalen Standorten in Berührung kommt. Wir glauben einfach, dass Begegnungen mit anderen Kulturen total wichtig sind. 

6. Gibt es allgemeine Umbaumaßnahmen in den Ferien?

Ja genau, da sind die Chemieräume und die Musikräume.

7. Warum werden nur bestimmte Räume gestrichen?

Das hängt damit zusammen, dass wir in manchen Räumen gearbeitet haben, da wurden Leitungen verlegt, da wurden Rohre repariert und dann gibt es da abplatzenden Putz. Da gibt es eine Prioritäten Liste. Aber es hängt nicht an der Sympathie zu besonderen Schülern (*lach).

„B&B: Blogger mit Boss“

8. Was denken sie von der G8/ G9 Debatte?

Ja das habt ihr mich ja schon Mal gefragt… (*Anmerk. der Redaktion: ups, naja, ist ja auch eine kluge Frage:-)) Ich finde die Debatte völlig überflüssig. Ich fand G8 gut oder schlecht, ich finde G9 gut oder schlecht. Entscheidend ist immer, was drin ist, es ist nicht entscheidend, wie lang man hier ist. Entscheidend ist die Qualität von dem, was man hier erlebt. Schule kann so schlecht sein, dass man froh ist, dass man nach acht Jahren gehen kann und dass man sich ärgert, dass man noch ein neuntes Jahr bleiben muss. Schule kann so toll sein, dass man gerne die neun Jahre bleibt und wenn wir das vernünftig machen, dann habt ihr auch Spaß. Die Frage, ob ich nachmittags eine Stunde mehr Unterricht habe oder weniger, finde ich unerheblich, die ist nicht entscheidend, weil wir lernen, dass ihr so aktiv seid. Ihr macht Chor, ihr macht Orchester, ihr macht Theater, ihr macht Band – das haben die G8 Schüler genauso gemacht wie die G9 Schüler. Wir haben eine Mensa, wir haben viele Möglichkeiten und Lebensräume für nachmittags und das finde ich in Ordnung. Ich finde in Ordnung, wenn ihr Zeit bekommt, um in Vereine zu gehen, wenn ihr Zeit bekommt Fußball zu spielen oder Volleyball zu spielen, Musik zu machen alle diese Geschichten, dafür braucht ihr Zeit. Das geht unter G8 und auch unter G9. 

9. Auf Twitter haben Sie am 15. April 2019 Folgendes gesagt: „Die Botschaften an unser System sind eindeutig: Lehrpläne durchforsten, Unterricht zu einer Entdeckungsreise machen, Lehrer wieder zu wahren Pädagogen werden lassen!“ Was ist für Sie ein „wahrer Pädagoge“?

Einer, der sich um die Kinder kümmert und einer, der nicht nur korrigiert. Einer, der mit euch sprechen kann, im Vier-Augen-Gespräch, um zuzuhören, was ihr braucht und was eure Sorgen und Nöte sind. Einer, der euch zeigt, worin ihr gut seid, das ist wahre Pädagogik. Und unsere Lehrer müssen viel zu viel Kram machen, der sie davon abhält, dies zu machen. 
Jetzt zum Beispiel bei G9 gibt es neue Lernpläne und das ganze Kollegium muss neue hausinterne Curricula schreiben. Das sind Tausende Arbeitsstunden im Schreiben und Ausfüllen von Papier…

10. Wenn Sie nicht Lehrer geworden wären, was wäre die Alternative gewesen?

Oh, ganz schwer… Dirigent, das wollte ich eigentlich immer werden. 

11. Wohin fahren Sie in den Ferien und wie lange?

Wir fahren nach Österreich an den See, dann fahren wir weiter nach Südtirol. Da fahren wir Fahrrad und gehen Bergwandern und machen sonst nichts. Das klingt ganz langweilig, das machen wir jetzt auch schon drei Jahre hintereinander.

12. Können Sie dort komplett abschalten, oder denken Sie noch an Schule?

Ich kann da komplett abschalten. Wobei, jetzt muss ich auch sagen, mir macht es nicht viel aus, an Schule zu denken, ich denke gerne an Schule. Das ist für mich keine Last, sondern ein total spannendes und interessantes Arbeitsfeld. 

13. Sind Sie eigentlich abergläubisch?

Abergläubisch? Nein. Überhaupt nicht. Ich glaube nicht an Freitag den 13ten. Ich bin christlich, ich glaube. Habe meine festen Glaubensgrundsätze und versuche auch irgendwie danach zu leben oder mich irgendwie darauf zurückzubesinnen, aber das hat mit Aberglauben nichts zu tun. 

14. Welche Sprachen sprechen Sie?

Nur Deutsch und Englisch. Sonst nichts… Im Deutschen beherrsche ich aber mehrere Dialekte (*lach)

15. Fluch und Segen der digitalen Welt – man hat immer das Gefühl, dass es für Sie gar keinen Fluch, keine bedenkenswerten Seiten der digitalen Welt gibt. Ist das so? 

Es gibt in der Welt für alles bedenkenswerte Seiten. Auch eine Zeitung, die nicht digital ist, hat die Möglichkeit, schlechte und falsche Nachrichten zu verbreiten. Das ist an der Digitalisierung nicht neu, es ist nur etwas komplizierter, weil die Menge an Nachrichten und Informationen, die Manipulationsmöglichkeiten viel, viel größer sind. Aber das ist ja nur die negative Seite, wenn ich die positive Seite sehe, dann hat man die Chance mit der Digitalisierung das Negative zu besiegen, wenn man sich auf das Positive fokussiert und wenn man sie so nutzt, dass sie einem wirklich hilft. Und ihr könnt jetzt an künstliche Intelligenz denken und natürlich, da gibt es Schreckensszenarien. Stellt euch mal vor, es gäbe keine Lehrer mehr. Findet ihr vielleicht ganz gut, aber stellt euch mal vor, ihr lernt nur noch mit dem Tablet. Du wachst morgens auf, kriegst einen Begrüßungsbildschirm in der Art „Guten Morgen liebe Lisa, wie geht es dir heute“. Dann weißt du schon, der Computer spricht mit dir und du klickst es eh weg, weil es gar nicht von Interesse ist und dann fängst du mit der Übung eins, zwei, drei an und dann sagt dir das Ding in der vierten Stunde gehst du mal da hin und machst das und das und die Lehrer stehen hier nur noch irgendwie in der Gegend rum. Ist es das was wir wollen? Das will doch keiner. Oder nehmen wir Arztpraxen. Klar, du kannst über künstliche Intelligenz alle Daten haben. Heute kann ein Computer vielleicht bessere Diagnosen machen als ein Arzt. Aber wollen wir uns eine Welt ohne Ärzte vorstellen? Das ist jetzt wie bei den Pädagogen, wenn ich eine Software hätte, die den Lehrern beim Korrigieren hilft, so dass sie mehr Zeit haben, sich mit euch zu beschäftigen, dann wäre das richtig cool. Oder welcher Arzt hat denn Lust hunderte von Röntgenbildern jeden Tag anzugucken? Der würde doch lieber mit dem Patienten sprechen und ihm sagen, was für eine Therapie gut ist. Darum geht es. Und deshalb denke ich, dass Digitalisierung wirklich helfen kann. Aber wir müssen uns besinnen, auf das, was wir im Leben wollen. Und wenn wir einfach nur Technik wollen, dann ist es schlecht, deshalb brauchen wir Schule. 

Hier noch ein Video, in dem Herr Fugmann über „lebenslanges Lernen“ spricht:

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ostwestfalen-lippe/video-lokalzeit-owl—136.html

Klatsch und Tratsch am ESG – Drei Babys und eine Hochzeit

Eigentlich geht es ja keinen etwas an, dennoch tratschen wir ja auch alle gerne mal ein bisschen. Wir wollen unsere Klatsch und Tratsch Rubrik mal wieder etwas füttern, wurde diese doch schon lange nicht mehr bedient. Wer mit wem, wann und wo – wir bemühen uns darum, jegliche in dieser Hinsicht interessante Information, die aus dem Lehrerzimmer dringt, aufzufangen und an euch weiterzugeben. 

Wir starten mit dem filmreifen Titel: „Drei Babys und eine Hochzeit“:

Könnt ihr euch noch an diese drei „prall gefüllten“ Damen erinnern? 

Alle drei sind jetzt wieder ein paar Kilo leichter und ihr Alltag nun ein paar Kilo reicher!!!

Frau Ogoniak grüßt euch alle mit dem kleinen Fiete,
Frau Seul und Justus senden euch ebenfalls Feriengrüße und 
Frau Seifert und Layla strahlen zu Beginn der Ferien um die Wette.

Wir gratulieren Ihnen an dieser Stelle nochmal ganz herzlich zum Nachwuchs und wünschen Ihnen viel Freude!

Und: Wisst ihr eigentlich, wer Frau Belke (*Abk. bel) ist? 

Klar, dass ist doch unsere Frau Scholz!

Die hat kürzlich geheiratet und dabei dann ihren Nachnamen gewechselt. Liva konnte ihr sogar einige Informationen rund um ihren Hochzeitstag entlocken: 

  • Wie lange hat die Vorbereitung gedauert?

Wir haben vor ungefähr einem Jahr angefangen nach und nach die einzelnen Dinge wie Location, DJ oder Deko zu planen.

  • Haben Sie es selber organisiert oder mit Hilfe eines Hochzeitsplaners?

Wir haben es selbst organisiert. Unsere Familien und Trauzeugen haben uns viel geholfen und es hat sehr viel Spaß gemacht.

  • Wo haben Sie geheiratet?

Unsere Trauung war in einer kleinen Kirche in Bergkirchen, gefeiert haben wir anschließend in einer hellen, tollen Scheune auf dem Hof von Laer in Herford.

  • Wie sah ihr Hochzeitskleid aus?

Es war lang und weiß. 

  • Haben sie kirchlich geheiratet? (kath. / ev.)

Wir hatten eine freie (evangelische) Trauung.

  • Waren Sie nervös?

Nur ein bisschen, ich habe mich vor allem einfach auf den Tag gefreut!

  • Haben Sie im großen oder kleinen Kreis gefeiert?

Wir haben mit unseren Familien und guten Freunden gefeiert und waren ca. 80 Leute.

  • Leben Sie zusammen?

Ja, wir leben zusammen in Bielefeld.

  • Was war das beste Geschenk?

Wir haben uns über alles an diesem Tag sehr gefreut!

Auch Ihnen und Ihrem Mann wünschen wir alles Gute für die gemeinsame Zukunft!