SAVE THE DATE – Musikalische Neujahrsgrüße

Am 29. Januar um 18 Uhr werden die Chor- und Instrumentalkinder, das Vororchester, die Kurrende und der Chor das neue Jahr 2020 musikalisch begrüßen und das 1. Halbjahr beschwingt ausklingen lassen. 120 singende und spielende Schülerinnnen und Schüler, hauptsächlich aus den Jahrgansstufen 5 und 6, werden ihre „Best ofs“ präsentieren und einen Einblick in ihr musikalisches Können geben.

Die jungen Musikerinnen und Musiker freuen sich auf interessierte kleine wie große Zuhörer und laden herzlich in die Aula des ESG ein.

Alexandra Becker

Neues Jahr – neues Land – Tag 10 in Indien

von Maria und Esma:

Am heutigen Tag haben alle etwas Individuelles mit ihren Familien gemacht, denn es war der letzte richtige Tag hier in Chennai, den alle nochmal mit den Gastfamilien genossen haben.

Wir (Maria und Esma) sind um 6 Uhr in den Tag gestartet. Mit einem schnellen indischen Kaffee und Keksen auf die Hand, ging es auch schon ab in den Minibus- die ganze Familie mit an Board, insgesamt 15 Personen. Halb verschlafen, auf dem Weg zu einem Tempel gab es auf halber Strecke ein typisch indisches Frühstück- idli (eine Art Reiskuchen), dosa (eine Art Pfannkuchen) zusammen mit verschiedenen Soßen zum Eintauchen. Nach diesem leckeren Frühstück sind wir weiter zum Sri Lakshmi Narayani Golden Temple gefahren. Nach der ca. drei stündigen Fahrt mussten wir zuerst einen Korridor durchlaufen, um den Tempel besichtigen zu können. Dieser Korridor verläuft sternförmig um den goldenen Tempel. Schließlich haben wir das Innere von dem mit purem Gold überzogenen Tempel zu sehen bekommen: eine Statue des hinduistischen Gottes „Lakshmi“, der für Glück und Schönheit steht. Leider durften wir uns nur kurz das Innere anschauen, da dieser Tempel eine vielbesuchte Pilgerstätte ist. Das Bild von dem goldenen Tempel ist aus dem Internet, da das Fotografieren im Inneren verboten ist. 

Nach diesem aufregenden Tempelbesuch haben wir uns auf den Weg zu einer befreundeten Familie gemacht, bei denen wir Mittag gegessen haben. Das Mittagessen bestand aus Reis, Hähnchen und Kartoffeln. Als wir fertig gegessen hatten, haben wir plötzlich Besuch von zwei kleinen Affen bekommen, die in dieser Gegend frei rumlaufen. Glücklicherweise durften wir sie zusammen mit dem Vater beobachten, da sie uns angreifen könnten. Zum Glück ist alles gut gegangen.

Im Anschluss hat Maria den Kindern der Familie einige Judowürfe beigebracht, die die Kindern mit sehr viel Spaß nachgemacht haben.

Nach einer kurzen Pause in dem Haus der befreundeten Familie ging es mit dem Minibus weiter Richtung Zuhause. Zuhause angekommen ging es ins Bett nach diesem langen und aufregenden Tag.

Guten Morgen – gute Woche

Hier kommt euer Plan:

Montag, 13.01.: Um 18.30h trifft sich der Laptop -Beirat im Studio

Dienstag, 14.01.: 7.55h Andacht

Mittwoch, 15.01.: keine Eintragung gefunden

Donnerstag, 16.01.: 19.30h Eltern informieren Eltern – Informationsabend der Schulpflegschaft

Freitag, 17.01.: auch hier ist nichts eingetragen

Bestimmt habt ihr alle viele Termine auf dem Plan, Arbeiten und Klausuren. Wir wünschen euch viel Erfolg!

Bitte beachtet die Aushänge in der Schule (oder den entsprechenden Artikel hier) bezüglich unseres Wettbewerbs für ein neues Blog-Logo!

Und in der Mensa stehen folgende Köstlichkeiten auf dem Plan: https://www.cultina.de/wp-content/uploads/ESG-KW-03-W-8.pdf

Habt eine schöne Woche!

Eure Blogger!

Neues Jahr – neues Land – der sehr bunte Tag 9 in Indien

von Anna

Die gesamte Truppe in Festtagskleidung am heutigen Pongal Fest

Der heutige Tag begann für die meisten sehr früh, vor allem für die Mädchen. Denn heute wurde das Pongal Fest gefeiert und dazu gehört auch die typisch indische, festliche, Kleidung: Frauen im Sari, Männer in Hemd und Dothi.


Das Pongal Fest, ein Erntedankfest, wird vor allem hier in Tamil gefeiert und gilt als eine der wichtigsten Feiern. Eigentlich findet es erst vom 15.-18.01. statt doch hier in der Schule wurde es extra vorgezogen, damit wir es noch mitbekommen können.
Nachdem morgens dann alle mehr oder weniger pünktlich versammelt waren, das Anziehen des Saris erwies sich in manchen Fällen doch als etwas langwieriger als gedacht, gingen die Feierlichkeiten los.
Trommler, Tänzer und Sänger traten auf und zeigten wie indische Feste gefeiert werden: Laut und farbenfroh.

Auch verschiedene wichtige Gottheiten wurden dargestellt. Des Weiteren traten verschiedene Silambam Schüler auf. Silambam ist eine Art Kampfsportart mit einem Stock. Wir hatten auch schon zwei Unterrichtsstunden darin und einige Elemente konnten wir sogar wiedererkennen. Beim folgenden Tauziehen kam richtig Stimmung auf. Zuerst sind die Inder stufenintern gegeneinander aufgetreten doch dann auch gegen uns… wir konnten unsere Stifterehre erfolgreich verteidigen! 


Während die einen von uns ihr Glück dabei versuchten mit verbundenen Augen einen in der Höhe hängenden Tonkrug zu zerschlagen, ging es für die anderen mit der Rinderkutsche eine kleine Runde durch die Stadt.


Nach vielen Fotos aus den verschiedensten Blickwinkeln und Perspektiven haben wir uns fix umgezogen, denn das Mittagessen wartete.
Wie eigentlich immer bei indischen Feiern wurde von Bananenblättern gegessen.

Nach einem kleinen Verdauungspäuschen ging es für uns nach Chokhidhani weiter. Nach 17km und 50 min (jaja – der gute indische Verkehr) waren wir dann auch tatsächlich da. Vor uns lag ein kleines Dorf, das sich als eine Mischung aus Freilichtmuseum und Tierpark herausstellte und so waren die nächsten Stunden schnell gefüllt.

Fakirkunst

Eine Bäckerin, ein Töpfer, akrobatische Tänzerinnen und ein Seiltänzer begeisterten genauso wie Die Ochsen-/ Pferdekutsche und die Kamele, auf denen wir eine Runde drehen durften. Ein weiteres Highlight war tatsächlich der Eisstand, an dem wir uns wieder mit genügend Schokolade verpflegen konnten.
Zu Abend gegessen wurde zusammen und traditionell auf dem Boden. Nachdem unsere Bäuchlein mit ca. 20 verschiedenen Sachen gefüllt waren, machten wir uns müde und erschöpft auf den Heimweg.

Gesucht: Kreative Köpfe

Den einen fällt dieser Schritt leicht, den anderen nicht, schlussendlich zählt bei uns in der Blog-Redaktion jedoch die Stimme der Mehrheit 🙂 – und die Mehrheit möchte EIN NEUES BLOG-LOGO.

Dafür brauchen wir jedoch dringend eure Hilfe!

Seid ihr kreativ, könnt gut analog zeichnen oder mit digitaler Unterstützung kleine Kunstwerke erschaffen? Dann ist das jetzt eure Chance!

Das Gewinner Logo wird dann unseren Blog schmücken, aber auch auf Flyern, Tassen, Aufklebern oder Blöcken (ja, wir wollen einen Blog Block 🙂 )erscheinen und damit quasi richtig groß rauskommen. Natürlich erwartet den Künstler/ die Künstlerin auch ein kleiner Preis …

Also, macht euch an die Arbeit. Wir freuen uns auf ganz viele Einsendungen, unter denen wir dann auswählen können.

Wenn ihr noch Fragen habt, dann schreibt uns einen Kommentar oder an die oben angegebene E-Mailadresse von Frau Rapp.

Habt ein schönes Wochenende!

Eure Blogger!

Neues Jahr – neues Land – Tag 8 in Indien

Heute, am 8. Tag in Indien, haben wir zunächst unsere Austauschschüler zur Schule begleitet. Dort haben wir gelernt, wie die Vokale in Tamil, der Sprache, die in Indien gesprochen wird, geschrieben werden und außerdem, wie wir unsere Namen schreiben. Nachdem wir dort viel Spaß hatten, haben wir noch zu Mittag gegessen, bevor wir dann mit dem Bus Richtung Mahabalipuram gefahren sind. Das riesige Gelände Mahabalipuram oder Mamallapuram -wie es modern heißt- umfasst viele alte Tempel, die wir besichtigen konnten.

Mahabalipuram

Abgesehen davon konnten wir auch einen Jahrhunderte alten Stein bewundern, der, auch wenn er nicht sehr sicher aussieht, niemals bewegt werden konnte (auch nicht von 10 Elefanten, wie unser Reiseführer erzählte).

Nach einem kurzen Fußmarsch durch die Straßen, wo am Rande überall Essen, Schmuck und Andenken verkauft wurden, gelangten wir zu dem „Shore temple“, der direkt am Strand liegt. Trotz eines Tsunamis steht dieser Tempel -dank der alten Baukunst – noch immer. Bevor es zurück zur Schule ging, sind wir noch einmal ausgestiegen, um die alten Tempel von Mahabalipuram, die auf dem Weg lagen, zu bewundern.

Den Abend verbringen wir nun bei den Familien, wo wir uns auf das anstehende Pongal Fest vorbereiten. Es ist eine Art Erntedankfest und wird sehr groß und traditionell gefeiert. Wir sind alle sehr gespannt und berichten morgen, wie wir das wichtigste Fest Indiens erlebt haben (hier haben wir vom Blog uns kurz dazu eingelesen: https://www.br.de/interkulturell/interkultureller-kalender-pongal-erntedank-100.html)

Neues Jahr – neues Land – Tag 8 in Indien

 Blogbeitrag von Daniel und Felix 

Der nächste Tag begann mit einem leckeren Frühstücksbuffet in unserem Hotel in Pondicherry. Da das Frühstück im Hotel etwas europäischer ausfiel, waren wir alle zur Abwechslung sehr erfreut.

Pondicherry am Morgen – Blick von der Terrasse unseres Hotels

Nach dem Frühstück checkten wir aus dem Hotel aus und es ging direkt weiter zur internationalen Stadt Auroville. In Auroville sollen alle Menschen aus verschiedenen Nationen und Religionen friedlich zusammenleben. Das Matrimandir ist das Herz der Stadt und ein Symbol für eine übernatürliche Kraft jenseits von Göttern. Aus diesem Grund ist das Innere der Kugel ein Meditationscenter, zu dem wir keinen Zutritt hatten. Das Matrimandir ist keine Touristenattraktion und nur für Einwohner der Stadt zugänglich.

Auroville
Martirmandir Auroville

Nach einem kurzen Abstecher zu einem Meditationszentrum in Pondicherry, ging es weiter zu einem Treffen mit dem Chief Minister der Stadt. Wir wurden mit Snacks und Wasser begrüßt und haben uns mit dem Chief Minister über den Indienaustausch unterhalten. Er wirkte unglaublich bodenständig und war uns gegenüber sehr offen.

Chief Governor

Generell sind die Einflüsse der ehemaligen französischen Kolonialstadt noch deutlich sichtbar. Die Stadt wirkt nicht nur durch die Infrastruktur, sondern auch durch die vielen Franzosen in der Stadt europäischer als andere Städte. Als nächstes aßen wir zu Mittag in einem Hotel. Nach einem indischen Essen brachen wir zum Paradise Beach auf.

Bootsfahrt Paradise Island

Dieser war nur mit dem Boot zu erreichen, umso beeindruckender war die Größe und Schönheit des Strandes. Hier hatten wir genug Zeit, um uns zu amüsieren und auch schwimmen zu gehen. Da viele Inder nicht schwimmen können, ist das Schwimmen an indischen Stränden offiziell verboten. Trotzdem durften wir im vorderen Bereich des Meeres schwimmen.

Nach einer romantischen Bootsfahrt bei Sonnenuntergang ging es mit dem Bus zurück nach Chennai zu unseren Gastfamilien. 

Danke, Felix und Daniel, für die Zusatzinfos zu diesem Tag:

Das ist ein Baum!
Frieren auf der Rückfahrt im klimatisierten Bus
Die Damen beim Toilettengang:-)

Neues Jahr – neues Land – Tag 7 in Indien

Nach einigen Planänderungen (an die wir uns inzwischen gewöhn haben) startete der heutige Tag – anstatt wie ursprünglich geplant mit einer 3-stündigen Fahrt in den Nachbarstaat Pondicherry – mit zwei interessanten Vorträgen über die indische Architektur und Politik. Nach einer kurzen Pause stand eine weitere Yogastunde auf dem Plan, in der wir sowohl in der letzten Stunde Gelerntes wiederholten und ausbauten als auch einige neue Figuren übten.

Anschließend bastelten wir in einer Craft Lesson bunte Armreifen und Armbänder.

Unsere Handarbeitslehrerin, die für uns alle Ketten und Armreife als Abschlussgeschenk gemacht hat


Nach dem erneut sehr leckeren Mittagessen machten wir uns dann gemeinsam mit unseren Austauschschülern auf den Weg zum Regerierungsgebäude von Tamil Nadu, wo wir den Minister of Education K. A. Sengottaiyan (vergleichbar mit der Bildungsministerin von NRW Yvonne Gebauer) treffen sollten. Nachdem wir in einem Raum Platz genommen hatten und mit Keksen und Wasser versorgt worden waren, kamen über 30 Reporter in den Raum und bauten ihre Film- und Fotokameras auf. Wir und die indischen Schüler sollten uns hinter den Schreibtisch stellen, an dem der Minister über das Austauschprogramm berichtete. Anschließend haben wir dem Minister noch ein Geburtagsständchen gesungen. Und all das wurde live im Fernsehen übertragen. Unglaublich, dass wir so eine Ehre bekommen haben!

Audienz beim Bildungsminister von Tamil Nadu mit Live-Übertragung im Fernsehen


Dann sind wir mit einem Bus in den Nachbarstaat Pondicherry (eine ehemalige französische Kolonie) gefahren.

Hindu-Tempel in Pondycherry

Dort haben wir zuerst einen großen und prächtigen Tempel besucht. Anschließend sind wir zu unserem Hotel gefahren, das wirklich sehr nobel wirkt, und haben dort von einem abwechslungsreichen Buffet zu Abend gegessen. Ausklingen ließen wir den Tag mit einem kleinen Nachtspaziergang.