Der Dienstag steht vor der Tür – herzlich willkommen zu einer ganz wunderschönen ESG@Home Andacht

Ich wünsche mir …

…  dass meine Freunde und meine Familie gesund bleiben und dass meine Großeltern gesund bleiben.

… dass meine Familie gesund bleibt, besonders mein Vater, weil er in die Gefahrengruppe gehört, wegen seinem Asthma. Außerdem fände ich es gut, wenn die ‚Ausgangssperre’ bald vorbei ist und ich mich wieder mit all meinen Freunden treffen kann.

dass die Corona-Pandemie bald vorbeigeht und nicht mehr viele Menschen erkranken, leiden oder trauern müssen.

dass mein Cousin nicht zu viel Heimweh hat, da er zur Zeit bei uns wohnt, weil seine Eltern Ärzte sind und arbeiten müssen.

natürlich, dass meine Familie gesund bleibt, und das wünsche ich auch allen anderen Familien. Viele haben außerdem Angst, dass sie ihre Existenzgrundlage verlieren. Denen wünsche ich Hoffnung und Glaube an sich selbst – Hoffnung auf eine bessere Zeit und dass man den Mut nicht verliert, nach einer so schweren Zeit wieder neu anzufangen.

Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen haben sich an der heutigen Andacht beteiligt und uns geschrieben, was sie sich und anderen für die nächsten Wochen wünschen. Vielen Dank für die vielen Beiträge! Sie waren so zahlreich, dass wir leider nicht jeden wiedergeben können. Dafür bitten wir euch um Verständnis. Wir haben uns aber über jeden eurer Wünsche gefreut. Es war schwer, eine Auswahl treffen zu müssen. Vor allem ging es natürlich um die Corona-Krise. Spitzenreiter war der Wunsch nach Gesundheit für eure Familien, Freundinnen und Freunde. Es gab aber noch mehr Wünsche, zum Beispiel:

dass die Menschen ihre eigenen Bedürfnisse zur Seite stellen und zusammenhalten.

dass alle zu Hause bleiben, wenn sie nicht dringend raus müssen, und dass sich, auch wenn es sehr schwer ist, keiner mehr verabredet oder eine Party veranstaltet.

dass mehr Solidarität gezeigt wird, da nicht jeder vor der Infektion geschützt ist.

dass wir das gemeinsam als Gruppe durchstehen und als Gemeinschaft kämpfen.

dass der finanzielle und psychische Schaden bei vielen nicht so groß sein wird.

dass ich meine Großeltern wieder besuchen kann und dass ich meinem Hobby weiter nachgehen kann (Schwimmen).

meine Familie in Hamburg besuchen zu können während der Osterferien.

dass ich meine Freunde und Familie nicht vergesse und regelmäßig daran denke, sie anzurufen oder ihnen eine nette Nachricht zu schreiben.

dass die ganzen Menschen in Italien wieder gesund werden, denn in Italien sterben täglich Hunderte.

dass trotz des Virus die Menschen nicht vergessen werden, die im Krieg und ständig in schlimmen Situationen leben; dass alle Menschen glücklich sein können und in Freiheit leben.

dass der Extremismus, durch rechtsradikale Parteien wie der AfD, nicht in Krisenzeiten zunimmt.

Auch die Schule und der Online-Unterricht spielen in euren Wünschen eine Rolle. Lillie aus der siebten Klasse wünscht sich, bald wieder zur Schule zu gehen. Ihr Klassenkamerad  schreibt: „Ich wünsche mir, dass alle es hinkriegen, auf dem Laptop oder dem I-pad zu arbeiten, und dass die Schule schnell wieder anfängt, denn ganz alleine macht Lernen keinen Spaß“. Ein anderer Klassenkamerad wünscht sich „genug Beschäftigung, eine gesunde Familie und natürlich wenig Hausaufgaben“ und eine Schülerin aus der Q1, „dass der Online-Unterricht weiterhin gut funktioniert und es allen, die jetzt zu Hause bleiben müssen, nicht langweilig wird“.

Ein Mädchen aus der EF schreibt: „Nicht alle profitieren vom Home office. Es gibt Menschen, die momentan auf engstem Raum zusammenleben. Menschen, denen es zu Hause nicht gut geht und für die Schule immer eine Art Fluchtort war. Deshalb bitte ich für diese Menschen, dass sie die nächsten Wochen gut überstehen. Dass sie die Chance haben, Zeit für sich selbst zu haben, und nicht in Angst leben müssen. Allen Menschen, die uns in dieser Situation helfen, wie Ärzte und Angestellte in Ämtern, wünsche ich, mit klarem und ruhigem Kopf Entscheidungen treffen zu können und dass sie nicht das Gefühl haben müssen, dass ihnen alles aus der Hand gleitet.“

Die Schülerinnen und Schüler der Q2 denken natürlich auch an das bevorstehende Abitur und die Zeit danach. Ein Abiturientin hofft, „dass wir die Möglichkeit haben, unter guten Bedingungen unser Abitur zu schreiben, und auch die Möglichkeit, alle anderen schönen Momente noch zu erleben.“ Der ganzen Schule wünscht sie, dass wir die Zeit gut durchstehen, und fügt hinzu: „Es kann absolut langweilig werden und zum Verzweifeln, aber ich wünsche mir, dass ihr immer wieder Kleinigkeiten findet, an denen ihr euch erfreuen könnt.“ Ein Mitabiturient hofft, „dass meine Freunde und ich die richtigen Entscheidungen in puncto Zukunftsplänen (Arbeit, Studium, FSJ) getroffen haben.“

„Kümmern Sie sich alle genug umeinander“, schreibt ebenfalls ein Abiturient, „und passen Sie nicht nur auf sich, sondern auch auf Ihre Umgebung auf. Nehmen Sie Rücksicht und helfen Sie, falls jemand Hilfe braucht.“ Und ein Mädchen aus der sechsten Klasse dankt „allen Menschen, die als Krankenschwestern, Pfleger und Ärzte besondere Leistungen erbringen, allen, die die Versorgung mit Lebensmitteln und allem, was man sonst braucht, aufrecht erhalten, und allen, die den Laden am Laufen halten“.

Aus der Q1 kam folgende Mail: „Ich hoffe, dass wir alle als Menschheit diese neue Bedrohung, die in einem solchen Maße in unserem Zeitalter noch nie dagewesen ist, heilsam überstehen. Doch darüber hinaus erhoffe ich mir, dass wir nach der Überwindung der Krise den Wert von unseren Mitmenschen, egal ob Nahestehenden, Angehörigen, Familienmitgliedern oder dem Mitarbeiter im Supermarkt, der pausenlos Regale befüllt, damit es uns gut gehen kann, endlich begreifen und uns dankbar schätzen, dass wir solche Mitmenschen um uns herum haben. Denn in ihrer Tätigkeit steckt die Botschaft Jesu und die Liebe Gottes, die für alle Menschen auf der Welt spürbar wird und von jedem Einzelnen mit seiner Tat weitergegeben werden kann.“

Ein Schüler der sechsten Klasse schließlich wünscht sich, „dass wir trotz der Situation ein schönes Osterfest verleben können und in der Auferstehung Jesu Hoffnung schöpfen für die Zukunft.“ Der Schüler fügt hinzu: „Natürlich wünschen wir allen frohe und gesegnete Ostertage.“

Dem schließen wir uns gern an und danken euch noch einmal für eure Mithilfe,

Euer Andachtsteam

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