„Khalil starrt in den Himmel, als hoffe er, Gott zu sehen. …

Sein Mund ist wie zu einem Schrei geöffnet. Ich schreie laut genug für uns beide.“ (aus dem Roman „The Hate U give“ … irgendwie aber auch aus dem letzten Monat)

Buchtipp „The Hate U Give” 

von Bloggerin Oliwia

„Manchmal machst du alles richtig, und es geht trotzdem alles schief. Entscheidend ist, dass du dennoch nie aufhörst, das Richtige zu tun.“ (Angie Thomas)

Zurzeit geht die schreckliche Nachricht vom Tod George Floyds, der am 25. Mai 2020 durch einen gewaltsamen Polizeieinsatz ums Leben gekommen ist, um die ganze Welt. Er wurde nur 46 Jahre Jahre alt.

Egal, ob auf Instagram, in den Nachrichten oder auf Profilbildern verschiedener Social Media Plattformen – überall machen Menschen darauf aufmerksam und wollen auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam machen, sie rufen nach Veränderungen. Rassismus in dieser Form ist ein bekanntes Problem, besonders in Amerika. Als Beispiel sei der „Blackout Tuesday“ der vergangene Woche genannt, an dem Menschen als Zeichen ihrer Solidarität schwarze Kacheln in ihren sozialen Netzwerken posteten.

Aber wer weiß über das Leben von betroffenen Personen Bescheid, wer kann nachempfinden, was es heißt rassistischen Anfeindungen ausgesetzt zu sein?

Anlässlich dieses Vorfalls wollen auch wir vom Blog einen Beitrag dazu leisten. Es geht um eine Buchvorstellung, die genau diese Lücke, diese Unwissenheit vieler schließen und über das Leben von Afroamerikanern aufklären kann.

Bereits vor ein paar Monaten haben wir in der EF das Buch „The Hate U Give“, welches Antworten auf die oben gestellten Fragen gibt. Der Roman gibt einen Einblick in das Leben einer Schülerin unseres Alters, welche Zeugin eines ähnlichen Vorfalls wurde.

In dem Text geht es um die junge Afroamerikanerin Starr, die einerseits in eine gewöhnliche Schule geht, wo sie weiße Freundinnen und einen weißen Freund hat, und auf der anderen Seite in einem typischen Viertel wohnt, in dem Gangs und Drogen bekannt sind. Eines späten Abends, als sie auf einer Party ist, kommt es zu einer Schießerei und Starr Carter und ein Kindheitsfreund namens Khalil verlassen den Schauplatz, um Schlimmerem zu entgehen. Doch während sie nach Hause fahren, werden sie von einem Polizisten angehalten, der misstrauisch gegenüber den beiden Jugendlichen ist, insbesondere gegenüber Kahlil, der am Steuer sitzt. So kommt es, dass Starr Zeugin davon wird, wie Khalil vor ihren Augen erschossen wird. Nach dieser Nacht verändert sich alles in Starrs Leben und sie beginnt nicht nur über ihr Leben und die Menschen nachzudenken, sondern fängt an, ihre Stimme zu erheben und für Gerechtigkeit für Khalil zu kämpfen. Parallel dazu macht das Buch bewusst, was es bedeutet, als Afroamerikaner in Amerika zu leben und welche Rolle das System darin spielt.

Die Geschichte ist sehr vielfältig und bietet viele unterschiedliche Einblicke in das Leben einer Afroamerikanerin, ihre Gefühlen und was solch ein Vorfall mit ihr als Person macht. Es ist ein empfehlenswertes Buch, welches einem selbst viel mitgeben kann. 

Und wer keine Zeit (oder Lust) hat, zu lesen, der kann sich auch die Verfilmung (2:13h/ FSK 12) ansehen, in denen das ein oder andere bekannte Gesicht wie K.J. Apa (bekannt aus bspw. „Riverdale“) und Sabrina Carpenter (bekannt aus bspw. „Das Leben und Riley“ oder „Wie Jodi über sich hinauswuchs“) zu sehen sind. Hier der Trailer zum Film:

Zudem habt ihr alle die Möglichkeit, am Samstag – 6. Juni, 13.30h – auf dem Konrad-Adenauer-Platz gemeinsam mit anderen still und friedlich gegen Rassismus zu demonstrieren. Lest hier mehr dazu:

https://www1.wdr.de/nachrichten/rassismus-demonstrationen-wochenende-protest-100.html

Seid dabei, setzt ein Zeichen gegen Rassismus und in Gedenken an George Floyd, Ehemann und Vater zweier Kinder.

Eure Blogger 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.