08.08. – Der-Tag-Des im August – Happiness Happens Day USA

In Amerika gibt es ja fast nichts, was es nicht gibt. Wenn sich unsere fleißigen Blog-Redakteure auf die Suche begeben, den monatlichen „Der-Tag-Des“ zu nominieren (also Gedenk- und Feiertage kurioser oder ernsthafter Natur), dann stolpern sie immer wieder über die absonderlichsten Feiertage aus aller Welt – Vorreiter die USA. Bloggerin Liva kürt den „Happiness Happens Day“, den „Glücklichsein ist machbar Tag“ zum ersten nennenswerten „Tag-Des“ im neuen Schuljahr. Vielleicht führt er uns in diesen unsicheren Krisenzeiten vor Augen, dass Glücklichsein insbesondere auch von uns selbst anhängt, von unserer Einstellung zu den Dingen, von unserer Wahrnehmung, von unserer Wertschätzung der Sachen … Lest doch mal, was Liva über den Tag in Erfahrung gebracht hat!

08.08. – Tag des „Glücklichseins ist machbar“

Jeder Mensch will es irgendwann mal sein, oder ist es bereits: GLÜCKLICH. Erreichen kann man das auf kurze Zeit zum Beispiel durch einen Besuch bei Freunden oder einfach durch das Hören von Musik. Allgemeine Faktoren sind die familiäre Situation, die Geldlage und auch die mentale Gesundheit. Letztere kann durch viele Faktoren beeinflusst werden. Zum Beispiel Corona. 

Der Virus hat die mentale Gesundheit von vielen zurückgeworfen. In Österreich ist die depressive Symptomatik um das 4 bis 5-Fache gestiegen und auch Angst und Insomnie (Schlaflosigkeit) haben stark zugenommen. Allgemein kann man sagen, dass eine von außen angeordnete Isolation zu Depressionen, Angst, Wut, Schlaflosigkeit und sogar zu einer posttraumatischen Belastungsstörung führen kann, so schreiben Forscher des Kings College in London. Faktoren, die dazu führen sind unerwartet Lange Quarantänedauern, Frustration, Infektionsängste, Langeweile, nicht genug Informationszufuhr und Stigmatisierung. 

Die Therapeutin Aimee Falchuk hat auf einige Fragen zu dem Thema mit wertvollen Tipps geantwortet. Sie schreibt, dass man am besten mindestens einmal die Woche schaut, wie es den Freund*innen geht und auch allgemein sozialen Kontakt sucht, da Social distancing nicht social Isolation heißt. Außerdem sollte man sich ihrer Meinung nach daran gewöhnen, nicht über alles Kontrolle zu haben und auch nicht alles wissen zu müssen. 

Die Nachrichten drehen sich fast nur noch um das Thema, doch wenn dieses Angst und Stress steigert und man trotzdem Up-to-Date sein will, sollte man sich bewusst machen, dass es so ist und vielleicht nur ein bestimmtes Limit am Tag einhält, um sich diese Nachrichten anzusehen (z.B. nur die Tagesschau um 18 Uhr anstatt alle halbe Stunde auf verschiedenen Sendern).

Eine oft gestellte Frage war, wie man glücklich sein soll, wenn es doch gerade nichts Positives gibt. Die erste Antwort der Therapeutin war „Ist das denn wahr?“. Sie empfiehlt, sich auf die guten Sachen konzentrieren, anstatt die schlechten immer größer werden zu lassen. Ein leckeres Essen kann etwas Gutes sein, ein lustiges Telefonat mit Freundin oder dass das Lieblingscafé wieder geöffnet hat. 

Auch während Corona ist ja nicht nur Schlechtes gewesen oder entstanden. Wahrscheinlich kam es vielen von euch hart vor, aber gab es nicht auch schöne Momente, die sonst – also ohne Corona – vielleicht nicht entstanden wären? In der Redaktion haben wir mal unsere Glücksmomente zusammengestellt – zum Teil eben auch solche, die es ohne Corona nicht gegeben hätte, weil das Reiseziel ein anderes gewesen wäre, weil die Zeit dafür nicht gereicht hätte, weil es ohne Corona einfach „ganz normal“ gewesen wäre …

Lieblingscafé – endlich wieder offen, Krise überstanden, Samstagmorgen wieder glücklich!
Eigentlich sollte es Italien werden – dann ging es in den Harz und es war traumhaft schön …
grandiose Aussicht aus dem Riesenrad in Köln – Glücksmoment mit einer Freundin erleben – unbezahlbar!
Mega Eis – mega Glücksgefühl!
Stralsund – Glücksmomente am Meer!
Wandern in Bayern …
… Natur so schön, dass sie bewegende Glücksgefühle auslösen kann!
Und immer wieder: die Schönheit und Faszination der Natur – vielleicht sollten wir endlich anfangen, ein besseres Auge darauf zu haben, denn sie macht glücklich!
Ohne Worte, oder?!

Was war es bei euch? Schreibt uns doch mal einen Kommentar zu folgendem Satz: Der Corona Zeit etwas Positives abgewinnen – das hat mich glücklich gemacht! Gerne dürft ihr uns per Mail auch ein Foto schicken von euren kleinen und großen Glücksmomenten (an rap@esg-guetersloh.de/ Wir würden diese gerne veröffentlichen!).

*Funfact: Rund 138 neue Studien zeigen: Lächeln macht den Menschen wenigstens eine Spur glücklicher! Also: Lächle und die Welt lächelt zurück!

*Außerdem: Wusstet ihr schon, das „Glück“ auch als Schulfach unterrichtet wird (mittlerweile an über 200 Schulen in Deutschland)?! Als „Erfinder“ dieses Unterrichtsfachs gilt der ehemalige Schuldirektor Ernst Fritz-Schubert (Heidelberg). Von ihm stammt auch dieses schöne Zitat: „Lehrer*Innen sollten nicht Fehlersucher sein, sondern Schatzsucher*Innen.“ (https://www.deutschland.de/de/topic/wissen/glueck-als-schulfach-in-deutschland) Na dann, freuen wir uns darauf, dass wir das Glück haben, am Mittwoch wieder in die Schule gehen zu dürfen – mit all´ unseren Schätzen, die gefunden werden wollen!

Habt ein glückliches Wochenende – vielleicht mit ein paar Moves zum Sommerhit des Jahres 2020?!

https://www.spiegel.de/kultur/musik/sommerhit-2020-savage-love-von-jawsh-685-and-jason-derulo-a-ab042396-c774-4129-9e5a-54dbedcdbd63

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