„Zwischen Heimweh und Fernsucht“ – Wie wäre es mit einem Blick über den Tellerrand?

Nachdem wir gestern schon einen Beitrag unserer „Altblogger“ gepostet haben, in dem die vier von ihren Erfahrungen über das Leben nach der Schule schreiben, reiht sich heute daran an ein Interview, das besonders für diejenigen lesenswert ist, die nach oder noch während der Schulzeit Fernweh verspüren.

Wie sechs Richtige im Lotto – ein Leben in einem anderen Land

Da wir für ein Zeitungsprojekt in Deutsch unsere kleine Schülerzeitung kreieren mussten, habe ich mich dazu entschlossen, ein Interview mit meiner Schwester (*sie hat 2018 Abi am ESG gemacht und studiert heute in Bielefeld Psychologie und Erziehungswissenschaften) über ihr Auslandsjahr zu führen. Ich beschäftige mich selber im Moment sehr viel mit diesem Thema, da ich selbst ein Auslandsjahr machen möchte. Deshalb bin ich auf die Idee gekommen, da es für viele andere auch spannend werden könnte, meiner Schwester darüber Fragen zu stellen. 

Hallo. Du hast ein Auslandsjahr gemacht und darüber möchte ich dich heute gerne interviewen. Meine erste Frage an dich ist, wie du auf die Idee gekommen bist ein Leben für eine Weile in einem anderen Land anzufangen?

Das weiß ich leider nicht mehr. Irgendwann ist mir das im Kopf eingefallen. Ich weiß nicht mehr, ob ich das irgendwo gehört habe, oder gelesen habe. Ich habe keine Ahnung…

Wie alt warst du als du Deutschland hinter dir gelassen hast?

Ich war zu dem Zeitpunkt 16. Also ich bin zwei bis drei Wochen vorher 16 geworden.

Mit wieviel Jahren bist du wieder zurückgekommen?

Ich war 10 Monate weg und bin auch mit 16 wieder gekommen. Ich bin im August 2015 geflogen und im Juni 2016 wiedergekommen. 

Wie haben deine Eltern darauf reagiert, dass du für fast ein Jahr weggehen möchtest?

Meine Eltern dachten erste es sei ein Schnapsidee und „lassen wir die mal reden“.  Das haben sie Anfangs glaube ich erst gar nicht ernst genommen und dann haben sie gesehen, dass ich mich sehr intensiv damit auseinandergesetzt habe, mich informiert habe und so weiter und sofort und dann irgendwann kam der Zeitpunkt, wo sie gesagt haben „ja okay wir kriegen das hin, wir schaffen das, dass du das machen kannst“. Ich glaube die haben sich irgendwann auch mit der Idee angefreundet. Jedoch war es natürlich krass, als es Realität wurde aber erstmals haben sie auch keine Luftsprünge gemacht.  Am Ende fanden sie es aber glaube ich gar nicht mehr so schlimm, weil sie auch gesehen haben, dass es mir dort hinten gut geht. 

Wie war es Abschied zunehmen von Freunden und Familie und zu merken, dass du dein Leben hier für 10 Monate hinter dir lässt?  

Ich habe am Abend vorher mit meinen ganzen Freunden eine Abschiedsfeier gemacht… Das war schon hart als die alle wieder gegangen sind. Bei den ersten war es noch so ein bisschen surreal, aber als dann meine besten Freundinnen gefahren sind habe ich schon sehr geweint oder am nächsten Tag als ich meine Schwester weggebracht habe, habe ich auch sehr dolle geweint. Ich glaube der Abend vorher wurde eigentlich erst so wirklich Realität für mich und für alle anderen auch. Es war schon ein harter Abschied aber auch gemischt mit riesiger Vorfreude, wenn man das so lange geplant hat. 

Wie hast du dein Auslandsjahr geplant bzw. organisiert?

Ich bin mit einer Organisation ins Ausland gegangen, die Experiment e.V. heißt. Die haben mir alles gesagt, was man machen muss sprich Visum beantragen, welche Impfungen man braucht und so weiter. Die haben das eigentlich alles in die Hand genommen. 

Warum hast du dich ausgerechnet für Experimente e.V. entschieden?

Ich habe mich damals auf einen Vollstipendium beworben, was ich letztendlich nicht bekommen habe. Als ich die Absage für das Vollstipendium bekommen habe, habe ich aber gleichzeitig auch noch ein Angebot für ein Teilstipendium bekommen und das habe ich dann auch angenommen, weil die Organisation an sich einen guten Ruf hatte, das Teilstipendium war eine gute Möglichkeit und dann war da auch eigentlich gar keine Frage mehr zu einer anderen Organisation zu gehen. 

Hast du die Organisation also wegen des Stipendiums gewählt?  

Ja eigentlich schon. Aber ich bin sehr froh, dass ich die Organisation genommen habe. 

Was müssten andere beachten, wenn sie das Stipendium nicht unbedingt brauchen?

Man muss sich informieren, was es für Organisation gibt. Es gibt Unterschiede in den Organisationen wie zum Beispiel Vorbereitung Seminare, die glaube ich meistens in New York stattfinden. Das hatte ich beispielsweise nicht, wo ich auch am Ende froh drum bin, weil ich eben so aufgeregt war und meine Gastfamilie kennenlernen wollte, und ich glaube ich hätte gar keinen Nerv dazu gehabt noch 3 Tage dort zu verbringen. Aber ich denke auch, dass muss jeder selber für sich wissen und selber reflektieren und am Ende sollte man einfach auf sein Bauchgefühl hören und gucken wo man sich selber wohl fühlt und wo die Eltern auch ein gutes Gefühl haben. 

In welches Land bist du geflogen?

Ich bin nach Amerika geflogen. Nach Kansas, das ist direkt in der Mitte von den USA.

Gab es auch noch andere Länder zur Auswahl oder war es für dich immer klar, dass du in die USA möchtest?

Eigentlich wollte ich nach Neuseeland, aber da ist das Problem, dass es superteuer ist, weil die Gastfamilien bezahlt werden. Und dann war das auch ziemlich schnell raus, da ich es auch nicht übertreiben wollte, weil ein Auslandsjahr generell schon sehr teuer ist. Dann wollte ich nach England, das war eigentlich auch so weit geplant. Zwischenzeitlich habe ich sogar auch überlegt nach Kanada zu gehen, weil ich eine Freundin dort hatte, aber dann kam das mit dem Teilstipendium. Durch mehrere Umwege wurde es dann letztendlich Amerika.  

und du hast eben schon gesagt, dass du in Kansas warst. Kannst du noch ein bisschen mehr über dein neues Zuhause für die 10 Monate dort hinten erzählen?

Ja, also du kannst dir das generell sehr ländlich dort vorstellen. Da sind nicht irgendwelche großen Städte die man als Ausländer kennt. Mein Dorf hatte 500 Einwohner und auf meiner High School, das heißt neunte zehnte elfte und zwölfte Klasse, waren hundert Schüler drauf. Also superklein und das hört sich erst mal doof für einen Außenstehende an, dass das so klein ist, weil wir das von hier gar nicht kennen. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass es das Beste war, was mir hätte passieren können, weil man dadurch schnell aufgenommen wird, man hat sehr viele Möglichkeiten an allen Angeboten teilzunehmen. Man kennt vielleicht aus diesen High School Filmen die try outs, aber als Austauschschüler hat man eigentlich gar keine Chance in Sportteams reinzukommen. Das hatte ich dort eben schon und das war ein großer Vorteil, weil ich jeden Sport machen konnte, den ich wollte und ich konnte in die Band gehen, ich kann Trompete spielen, und ich konnte einfach alles ausprobieren, was ich wollte. 

Wie war deine Familie? Hattest du Geschwister?

Ja, ich hatte eine kleine Gastschwester, die war zu dem Zeitpunkt sieben beziehungsweise wurde 8.  Ungefähr so alt wie meine kleine Schwester in Deutschland. Das war ganzschön, Ersatz ist schwierig zu sagen, aber trotzdem noch eine kleine Schwester zu haben. Meine ganze Familie war einfach 6 richtige im Lotto. Ich hatte einfach Glück mit denen. Ich habe bis heute noch Kontakt mit meiner Gastfamilie und verstehe mich supergut mit ihnen. Ich habe sie auch schon weiterhin einmal besucht und das ist wie meine zweite Familie in einem anderen Land. 

Wie war das erste Sehen in Wirklichkeit? Du bist irgendwann gelandet und dann standst du an einem riesigen Flughafen und woher wusstest du, dass das deine Familie ist? 

Ich bin mit mehreren Austauschschülern an dem Flughafen angekommen. Tatsächlich waren auch mehrere Austauschschüler in meinem kleinen Dorf. Die ganzen Gastfamilien von den anderen Leuten, die mit mir ankommen sind, standen dort und meine Gastfamilie hatte ein pinkes Plakat in der Hand, wo mein Name draufstand. Allerdings kannte ich sie auch schon von Bildern. Dann bin ich zu denen hingegangen und habe mich vorgestellt. Dann haben wir meine Koffer abgeholt und sind nach Hause gefahren. 

Kannst du von deinem ersten Tag an der High School erzählen?

Ja, meine High School war eigentlich wie aus einem typisch amerikanischen High School Film, würde ich sagen. Man konnte tatsächlich nicht aus der High School rein und raus gehen, wie man wollte, wie wir das in Deutschland kennen. Das dient allerdings zum Schutz vor Amokläufern. Was ich aber auch kurios fand war, dass am Eingang ein Schild war „Waffen verboten“. Da dachte ich mir so „ah okay weiß ich Bescheid, lass ich meine Waffe mal zu Hause“.  Sonst war es nicht so eine riesengroße High School, aber wir hatten 2 Turnhallen, Schließfächer, aber eigentlich nichts Spannendes. 

Hast du schnell Freunde gefunden?

Ich kann mich ehrlich gesagt gar nicht mehr erinnern, wie das alles so gekommen ist. Am Anfang waren alle relativ interessiert und wollten was mit einem machen und irgendwann hat sich das einfach so ein bisschen rauskristallisiert, mit wem man wirklich befreundet war. Die Amerikaner haben eine andere Vorstellung von Freundschaften. Die sind viel oberflächlicher und es wird viel schneller gesagt „oh thats my best friend“, das ist als Europäer super anstrengend und schwierig, aber ich hatte dann irgendwie ganz schnell meine beste Freundin gefunden. Wir haben viel Zeit miteinander verbracht und dann hatte ich noch eine andere richtig gute Freundin mit der habe ich auch Sport gemacht und dadurch haben wir uns angefreundet. 

Hast du immer noch Kontakt zu denen?

Zu meiner einen Freundin hab ich auf jeden Fall noch Kontakt und zu meiner Gastfamilie habe ich auch noch Kontakt. Hin und wieder schreibt man dann, wenn mal jemand Geburtstag hat oder auch so Fragen „wie hey wie geht es dir?“ 

Du hast eben erzählt, dass du dort jeden Sport machen konntest, den du wolltest. Für welchen Sport hast du dich denn entschieden?

Das ist in Amerika nach Saison aufgeteilt. Ich habe angefangen mit Cross Country, das ist Langstreckenlauf. Dann habe ich weiter gemacht mit Basketball und dann habe ich Track and Field, also Leichtathletik, gemacht.

Wenn man in ein anderes Land kommt, möchte man doch auch etwas sehen… Hast du viel mit deiner Familie unternommen?

Erstmal finde ich, darf man, wenn man ein Auslandssemester macht, gar nicht erwarten, dass man große Reisen macht, weil die Gastfamilie das freiwillig macht. Die lassen dich an dem Leben von denen teilhaben und das ist ein Riesenkostenfaktor noch ein Kind aufzunehmen, aber meine Gastfamilie und ich haben uns gut verstanden und ich glaube, die hatten einfach Spaß daran mir Amerika zu zeigen. Wir sind tatsächlich viel rumgefahren. Da meine Gast Cousine in dem Jahr ihren High School Abschluss gemacht hat, sind wir sie besuchen gefahren. Daraus haben wir dann einen großen Roadtrip gemacht. Meine Gast Oma kam aus einem anderen Bundesstaat, Colorado, da sind wir dann mehrmals gewesen und so habe ich viel gesehen am Ende. 

Wie war es für dich Feste wie Weihnachten nicht mit deiner richtigen Familie verbringen zu können? 

Weihnachten war richtig schon, weil die Amerikaner ein bisschen verrückt sind, was Weihnachten und Weihnachtsbeleuchtung angeht. Ich konnte das alles mal richtig erleben, also irgendwie war das schön mal die Möglichkeit zu haben so ein riesengroßes traditionsgebundene Fest irgendwo anders zu erleben.  Genauso wie Thanksgiving da zu erleben, das ist deren Erntedankfest, was die Menschen dort ebenfalls sehr groß feiern. Und ich würde allen empfehlen, die ein Auslandsjahr machen wollen, die Chance zu nutzen und auf gar keinen Fall für diese Feste wieder nach Hause zu fliegen.

Was war der größte Kulturschock, den du dort hattest?

Der größte Kulturschock, den ich hatte?… Meine Organisation hat mich schon auf sehr viel vorbereitet… Ich glaube der größte Kulturschock sind die Essgewohnheiten, würde ich sagen, weil wir deutschen schon darauf achten, wie man mit Messer und Gabel isst, das ist da halt viel lockerer. Aber auch wie locker die anderen Menschen gegenüber sind. Aber auch wie locker alles geplant wird. Wie zum Beispiel ein Geburtstag. Hier lädt man seine Freunde ein und die kommen. In Amerika ist das alles viel unverbindlicher und das war anfangs ein bisschen komisch, aber muss man sich einfach dran gewöhnen. 

Wurden dir auch komische oder dumme Fragen gestellt?

Ja, ein Mädchen hat mich tatsächlich gefragt, ob ich schon mal in meinem Leben in Europa war. Dann musste ich direkt loslachen, aber dann hat sie es auch verstanden, dass die Frage dumm war. Aber da hatte sie es auch schon ausgesprochen…

Kannst du über das Wiedersehen mit deiner richtigen Familie berichten?

Ich war völlig überfordert. Ich bin mit meinen 2 Koffern angekommen und meine kleine Schwester und meine Eltern waren dort. Ich habe dann erstmal Hallo gesagt und meine kleine Schwester hat sich für mich doll verändert und dann habe ich sie erstmal auf Englisch angesprochen. Ich finde das hört sich dumm an, aber so war es zu dem Zeitpunkt. Dann habe ich erstmal auf Englisch geredet, weil es im ersten Moment irgendwie bisschen leichter war. Dann sind wir nach Hause gefahren und meine Mama war ganz süß, sie hat eine Überraschungsparty im Garten organisiert. Und als wir angekommen sind, kamen meine Freunde aus allen Ecken hervor. Das war das schönste Wiedersehen, was ich mir hätte vorstellen können. Erstmals die Autofahrt mit meiner Familie zu haben und dann meine Freunde direkt bei mir zu haben. Das war einfach richtig, richtig schön. 

Also du fandest es schon komisch nach diesen 10 Monaten Englisch reden plötzlich wieder auf Deutsch umzustellen?

Ja, anfangs schon. Also am Flughafen, weil ich überfordert damit war. Man ist einfach so in dieser Thematik drin, aber eigentlich dauert das dann einen Tag und dann ist das auch wieder kein Problem. 

Wie war das für dich hier wieder zurück in der Schule zu sein?

Ich bin im Juni wieder gekommen und die Sommerferien gehen im Juli los. Das heißt ich bin erst mal eineinhalb Monate mit meinen Freunden in den Unterricht gegangen, weil ich eine Schulpflicht habe, das heißt ich konnte mich erstmal langsam einleben und dann bin ich nach den Sommerferien in eine neue Stufe gekommen. Ich kannte schon ein paar Leute aus der Stufe und dann habe ich meine LKs gewählt. Da ich eine recht offene Person bin, habe ich auch schnell Anschluss gefunden.

Warum bist du eine neue Stufe gekommen?

Ich bin in der 11. Klasse ins Ausland gegangen. In Deutschland sammelt man in der 11. und 12. Klasse, wenn man G8 macht, Punkte fürs Abi und sonst hätten die mir gefehlt. Und in der 10. Klasse konnte ich nicht gehen, weil ich da noch so jung war und irgendwie passte das alles nicht so ganz.  

Rückblickend auf dein Auslandjahr, was war das Beste?

Meine Gastfamilie. Ich denke nämlich das Auslandsjahr steht und fällt mit der Gastfamilie und ich hatte so unfassbares Glück damit. 

Was war das Schlechteste?

Ich kann eigentlich gar nichts sagen. Ich habe irgendwie keine negativen Momente und Erinnerungen im Kopf. Das kann man sich gar nicht vorstellen. Aber alles verlief so glatt. Ich glaube das schwierigste, aber auch in einer Art und Weise schönste war wirklich, als man im Januar oder Februar die Tickets für den Rückflug von der Organisation zugeschickt bekommen hat und man dann realisiert hat, dass schon die Hälfte rum ist. Und dann auch realisiert hat, dass man das Leben hier nie wieder zurückbekommen wird. 

Würdest du sagen, dass du durch das Auslandsjahr im Englischen mehr Vorteile hast als Leute, die kein Auslandsjahr gemach haben?

Ich denke, dass man heutzutage, um gut Englisch zu sprechen, gar nicht mehr ins Ausland gegangen sein muss, weil es auf Netflix, YouTube usw. so viele englischsprachige Filme gibt.  Und viele Leute in meinem Englischkurs, die nie im Ausland waren, konnten auch gut Englisch. Ich glaube, dass man durch das Auslandsjahr besser im Small Talk ist und ein bisschen selbstsichere im Englischsprechen wird. Ich glaube aber nicht, dass man dadurch automatisch bessere Klausuren schreibt oder ein besseres Vokabular hat.  

Würdest du es weiterempfehlen ein Auslandsjahr zu machen?

Ich würde auf jeden Fall jedem empfehlen ein Auslandsjahr zu machen, aber ich würde auch jedem empfehlen sich nicht reinquatschen zu lassen. Das muss wirklich von der Person selbst kommen und nicht von den Eltern. 

Hast du noch einen Tipp für angehende Austauschschüler?

 Ja, und zwar: geht ohne Erwartungen rein und informiert euch auch, dass Sachen schief gehen können, denn es läuft einfach nicht immer perfekt und da darf man auch den Kopf nicht in den Sand stecken. 

Das Interview wurde von Mareike Clostermeyer (Klasse 8c) mit ihrer Schwester Saskia geführt. 

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