Digitale Berufsfelderkundungen

Neben all´ den Dingen, auf die wir wegen Corona verzichten müssen, gibt es einen Bereich, dessen Attraktivität ebenfalls durch Corona in Mitleidenschaft gezogen wird – für den sich an unserer Schule das Team der Berufsberatung – unser A-Team bestehend aus Alexandra Feyer, Anruf Kruse und Arne Söker – aber voll ins Zeug legen. Gemeint ist der Bereich der Berufsfelderkundungen durch verschiedene Praktika.

Einen Tag in einem Betrieb verbringen, einmal in einen typischen Frauen- oder Männerberuf reinschnuppern oder gleich mal drei Wochen raus aus der Schule und rein ins Berufsleben – all´ diese Sachen können derzeit ebenfalls nicht stattfinden bzw. werden durch digitale Angebote ersetzt. Aber wie läuft das denn ab? In Klasse 8 haben die SchülerInnen in der vergangenen Woche den Boys´ & Girls´ – Day digital absolviert. Wir haben mal nachgefragt, wie das so gelaufen ist. Ganz unterschiedlich – lest hier:

Mein Girls´ Day (von Larissa):

Heute war für mich der Girls Day und ich habe ihn bei der Fachhochschule in Erfurt absolviert. Leider ging das ganze digital, aber ist natürlich besser, als es ausfallen zu lassen.  Das Meeting hat um 9:00 Uhr angefangen und es lief nicht über Zoom, so wie wir das Ganze kennen, sondern das Ganze haben wir über WebEx gemacht. Auf jeden Fall haben wir dann von 9:00 Uhr bis 9:06 Uhr auf alle Teilnehmer gewartet und die Frau Lautenschläger (eine der zwei Gastgeberinnen) hat uns schon mal begrüßt. Ab 9:06 Uhr bis 9:40 Uhr haben sich dann die zwei Gastgeber vorgestellt und uns dann in einer Präsentation den Tagesplan vorgestellt. Außerdem haben sie uns noch gezeigt, wie die Videokonferenz App funktioniert und wir haben einen Technik Check gemacht. Sie haben uns dann noch viel von der Fachhochschule erzählt, was man da alles z.B. lernen kann. Von 9:40 Uhr bis 9:50 Uhr haben wir dann eine digitale Tour durch die Fachhochschule gemacht. Sie haben uns z.B. Räume gezeigt, wo die Vorlesungen stattfinden, wo man Experimente durchführen kann und wo die Mensa ist und noch vieles mehr. Von 9:50 Uhr bis 10:10 Uhr hat uns dann eine Studentin (die zweite Gastgeberin) erzählt, wie es momentan ist, zu studieren, wie sie ihr Abitur gemacht hat und wie sie angefangen hat, zu studieren. Danach waren erstmal 10 Minuten Pause, damit wir nicht die ganze Zeit vor dem Laptop sitzen. Ich finde das bis hier ja schon sehr spannend und interessant, aber was auf uns alle dann folgte, war noch spannender. Sie haben uns dann nämlich das Technik Labor gezeigt, wo sehr viele Roboter waren. Sie haben die Roboter dann angeschaltet und gezeigt, was die so drauf haben. Alle Teilnehmer waren sehr erstaunt. Dann war es auch schon 10:50 Uhr und ab 10:50 Uhr durften wir dann viele Fragen stellen. Danach gab es dann wieder eine Pause. In dieser Pause, die um 11:00 Uhr war, haben sie uns dann in zwei Gruppen eingeteilt, denn die Fachhochschule hatte zwei Angebote und zwar einmal etwas zu Roboter erfahren und dann noch etwas über die App Phyphox was zu lernen. Ich wurde dann zur Gruppe Phyphox zugeteilt. Als wir dann zugeteilt wurden, hat uns dann die Frau Klinger vieles über die App erzählt und uns erklärt, wie man die benutzt, und zwar kann diese App dein Handy in ein Messgerät verwandeln. Dein Handy kann dann z.B. die Audio Amplitude ermitteln oder die Frequenz eines Tones ermitteln und noch vieles mehr. Wir haben dann bis 12:40 Uhr viele Experimente gemacht, die viel Spaß gemacht haben. Da wir dann noch bis 13:00 Uhr Zeit hatten, haben wir eine Feedback Runde gemacht und das war´s dann schon. 

Mir persönlich hat der Girls Day sehr Spaß gemacht. Ich habe viele neue Sachen gelernt und die Gastgeber waren immer sehr nett uns hilfsbereit. Hier noch einige Bilder:

Girls Day – Report für den ESbloG (von Kaja und Mareike)

Am Donnerstag, den 22. April fand für uns der „Boys and Girls Day“ statt. Dies musste allerdings kurzfristig digital stattfinden. Wir haben uns bei dem Programm „Zeitungen austragen oder die Corona-Pandemie verstehen – Mathematik ist überall“ an der Universität Heidelberg angemeldet. Anfangs begeisterte uns der Vortrag dreier Frauen der Universität eher weniger. Sie informierten uns über ihren Weg zum Studium an der Universität im Bereich Physik, Mathematik etc. – Studiengänge, die häufiger Männer belegen, doch nun wollten sie uns zeigen, dass Frauen das gleiche können. Anschließend wurden wir zu einem Workshop im Bereich „Mathematik ist überall“ weitergeleitet, wofür uns ein Paket mit verschiedenem Material zugeschickt wurde. Michael Winckler, Leiter des Workshops, erklärte uns viel über logisches Aufteilen der Wege von Postboten, sowie zu dem SIR-Modell zu der aktuellen Corona-Pandemie. Abschließend haben wir uns mit dem zugeschickten Material, ein Origami-Buch und passende quadratische Papiere, beschäftigt. Wir haben ein Quadrat zusammengefaltet, welches nun mit anderen zusammengesteckt, zu einem großen Würfel werden kann. 
Insgesamt hat uns der Workshop viel Freude bereitet, insbesondere weil wir mathematische Dinge gelernt haben, die weitaus über dem Stoff des normalen Matheunterrichts in der Schule hinausgehen. Jedoch wurden manche Themen unsere Meinung nach zu lange behandelt, was dazu führte, dass es mit der Zeit langweilig wurde. 

Mein Girls‘ Day 2021 (von Lillie)

Hallo, ich bin Lillie aus der 8c und möchte euch heute ein bisschen etwas von meinem Girls‘ Day erzählen. 

Ich habe meinen Girls‘ Day an der Universität Dresden durchgeführt (natürlich digital). Das Angebot, für das ich mich entschieden habe, hieß: „Girls@Informatik: Gestalte die Zukunft mit!“ und dauerte von 13.00 Uhr bis 14:20 Uhr, obwohl ein bisschen überzogen wurde. Dies war aber nicht schlimm, da sie es einem freigestellt haben, ob man noch bis 14.50 Uhr  drin bleiben wollte und in die zweite Videokonferenz mit „umzieht“  oder schon vorher rausgeht. Das Ganze wurde über eine „Big Blue Button“ Videokonferenz (so ähnlich wie Zoom) durchgeführt und war von der 8 bis zur 13 Klasse.

Es hat sehr viel Spaß gemacht und vorher wurde auf der Angebotsseite schon ein Programm vorgestellt. 

Programm:

  • Vorstellung des Rechenzentrums: Hochleistungsrechnen, IT-Dienste und mehr (kurzer Film und Gespräch): 10 Minuten
  • Künstliche Intelligenz (mit praktischen Beispielen und Übungen): 20 Minuten
  • Beispiele für biologische Musterbildung (Vortrag): 20 Minuten 
  • Einblicke in ZIH-Ausbildung und Programmierung (kurzer Film und Praxis): 20 Minuten 

Im Endeffekt war es dann aber noch mehr als dort oben geschrieben war. Es wurde eine Umfrage durchgeführt, man absolvierte ein Quiz und hat sehr viel dazugelernt, über das „IT-Herz“ der Universität Dresden, Künstliche Intelligenz, Fledermaus-Gene, Programmierung und biologische Musterbildung. 

Außerdem konnte man am Ende kleine Rätsel lösen, wo man ein Männchen richtig programmieren musste, dass es eine bestimmte Strecke geht und ans Ziel kommt. Es war auch eine Studentin dabei, der man Fragen über das Informatik-Studium an der Universität stellen konnte. 

Zusammengefasst kann ich sagen, dass es ein vielseitiges Programm gab, ich viel neues dazugelernt habe und es Spaß gemacht hat, etwas mehr über Informatik, biologische Musterbildung, … zu erfahren. 

Erfahrungsbericht Boys´ Day 2021

Ich war etwas enttäuscht von meinem „Girls´ and Boys´ Day“, da ich von anderen gehört habe, dass sie sehr viele und spannende Aufgaben zu einem Beruf hatten. Jedoch war das bei mir anders. Mein Tag in der zweiten Beruffelderkundung war eher langweilig, unsere Aufgabe war es, nur 3-4 Videos zu einzelnen Berufen anzuschauen. Wir mussten nicht mal etwas dazu schreiben, zB. was uns gefallen hat oder was wir noch nicht wussten. Das fand ich etwas schade. Man konnte aber trotzdem sehr viel lernen und Neues erfahren.

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