Für euch da!

Ein neues Gesicht am ESG – Interview mit Alexander Pönisch

Herzlichen willkommen am ESG, Herr Pönisch!

Herr Pönisch, was genau ist Ihre Aufgabe an unserer Schule?
Frau Strüwe und ich sind hier beide Schulsozialarbeiter. Wir sind hauptsächlich für Schülerinnen und Schüler hier. Wenn es im Schulischen oder Privaten etwas gibt, dann kann man zu uns kommen und wir versuchen gemeinsam eine Lösung zu finden. 
Was für eine Ausbildung haben Sie für ihren Beruf gemacht? 
Ich habe erst studiert und in den Freiwilligendiensten gearbeitet. Ich war vorher an der Berufsschule, bin dann aber hierhergekommen. 


Sie sind jetzt frisch nach Gütersloh gezogen – wo kommen sie ursprünglich her? 
Ich komme aus Leipzig, Zwenkau heißt die Stadt. Mit vierzehn bin ich nach Hessen gezogen. Da bin ich zur Schule gegangen, aufgewachsen und habe auch in Kassel studiert. 
Warum haben sie sich für ihren Beruf entschieden? 
Ich glaube, ich bin eingestiegen in die Sozialarbeit, weil ich gemerkt habe, dass ich anderen helfen und unterstützen kann. Ich kann etwas bewirken, ich kann jemandem helfen. Einfach gesagt, wenn es jemandem schlecht geht und sich mit mir unterhält und es ihm dann besser geht, habe ich etwas erreicht. 
Ich glaube, an jeder Schule gibt es immer etwas zu tun. Jeder Mensch macht ja irgendwo eine schwere Phase irgendwie durch, egal ob es in der Schule ist oder danach. Ich finde es schön, dass immer mehr Sozialarbeiter and Schulen kommen und dort helfen können. 
Und das besonders Schöne ist ja, dass Frau Strüwe und ich keine Lehrkräfte sind. Wenn du einen Beratungslehrer hast, ist das etwas anders. Wir können die Leute unabhängig vom Unterricht so nehmen, wie sie sind und zuhören, was sie sagen.
Kommen noch weitere Sozialarbeiter? 
Es kann natürlich sein, dass noch etwas passiert, aber erstmal sind wir hier zu zweit. Wir wollen hier erstmal eine Grundstruktur aufbauen. Deshalb bin ich total froh, dass ihr darüber berichtet, damit viele Schüler etwas von uns mitbekommen. 
Gibt es schon bestimmte Pläne für die Zukunft?
In unserer Arbeit ist es so, dass wir sagen, wenn jemand zu uns kommt, beraten wir so „drauf los“. Sozialarbeit hat aber auch viel mit Projekten zu tun. Oft arbeiten wir da mit der Schule. Ich persönlich mag es aber auch, in die Klassen zu gehen und zu Fragen „Hey, wir haben hier verschiedene Themen. Wo habt ihr denn Lust drauf?“ 
Ich bin darüber hinaus ein großer Freund davon, wenn Schüler zu uns kommen und sich für das Thema interessieren. Dann wissen wir, dass Interesse da ist. 
Über Sie persönlich: Haben sie irgendwelche Hobbies? Haustiere? 
Haustiere habe ich keine. Ich hatte früher einen Hund, das war ziemlich cool. 
Ich mag Fußball, spiele aber nicht. Ich bin Fan vom SV Werder Bremen. Ich bin frisch hergezogen, komme ja aus Kassel, und weiß noch nicht was es hier so wirklich gibt. Ich habe früher auch Theater gespielt, mal sehen, ob ich das hier auch machen werde. Für mich ist es hier wichtig, erstmal alles aufzubauen und anzufangen. 

Frau Strüwe und Herrn Pönisch kann man im obersten Stock der Daltropstraße antreffen. Mehr Informationen findet ihr auf der ESG Homepage.  

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