Es ist Dienstag – Herzlich willkommen zur Andacht@home

Über Mut und Angst und die Wagnisse, die man eingehen sollte

In der vorigen Andacht haben wir uns gefragt, was ein Held, eine Heldin ist und wie wir es schaffen, Heldinnen und Helden zu sein. Diesmal soll es um eine Eigenschaft gehen, die dabei eine wichtige Rolle spielt: um den Mut. Mutig und nicht etwa feige möchte ich nämlich auch gern sein. Ihr sicher genauso. Wir schaffen es nur leider nicht immer. Zu viel Mut – Übermut – ist andererseits auch nicht das Richtige. Wer zu mutig und zu unvorsichtig ist, holt sich leicht eine blutige Nase.

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Es ist Dienstag, herzlich willkommen zur Andacht@Home

Heute ist die Aula für die Klassen 6 und 7 geöffnet, für alle anderen gibt es die Andacht@Home.

König, Klassensprecher, Mannschaftskapitänin

„Die Bäume gingen hin, um einen König über sich zu salben.
Und sie sprachen zum Ölbaum: Sei du König über uns!
Der Ölbaum aber sprach zu ihnen: Soll ich mein Fett aufgeben,
mit dem man Götter und Menschen ehrt,
und hingehen, um mich über den Bäumen zu wiegen?

Da sprachen die Bäume zum Feigenbaum:
Komm du, werde du König über uns!
Der Feigenbaum aber sprach: Soll ich meine Süße aufgeben
und meine köstliche Frucht
und hingehen, um mich über den Bäumen zu wiegen?

Da sprachen die Bäume zum Weinstock:
Komm du, werde du König über uns!
Der Weinstock aber sprach zu ihnen: Soll ich meinen Wein aufgeben,
der Götter und Menschen fröhlich macht,
und hingehen, um mich über den Bäumen zu wiegen?

Da sprachen alle Bäume zum Dornbusch:
Komm du, werde du König über uns!
Und der Dornbusch sprach zu den Bäumen:
Wenn ihr wirklich mich salben wollt, damit ich König über euch bin,
kommt und sucht Zuflucht in meinem Schatten!
Wenn aber nicht, wird Feuer ausgehen vom Dornbusch
und die Zedern des Libanon verzehren.“

Die Fabel von den Bäumen, die einen König suchen, steht in der Bibel im Buch der Richter. Dort wird sie von einem Mann namens Jotam erzählt, um die Israeliten davor zu warnen, den gleichen Fehler zu machen wie die Bäume. Die wählen sich ausgerechnet den Dornbusch zum König, der dafür besonders ungeeignet ist. Das soll ja vorkommen.

Wir können die Fabel aber auch ein bisschen anders verstehen. Nehmen wir an, ihr sucht einen Klassensprecher, eine Klassensprecherin oder eine Mannschaftskapitänin, und alle, die in Frage kommen, sagen Nein.

Die Bäume in der Fabel haben jeder einen guten Grund, um Nein zu sagen. Der Ölbaum muss Öl geben, der Feigenbaum Früchte tragen, der Weinstock Wein. Dafür brauchen sie ihre ganze Kraft und können nicht auch noch König sein. Oder Klassensprecher oder Mannschaftskapitänin. Zuletzt bleibt nur der Dornbusch übrig. „Wenn ihr wirklich mich salben wollt, damit ich König über euch bin“, freut er sich, „kommt und sucht Zuflucht in meinem Schatten!“ Dabei ist der Dornbusch ein kümmerliches Gestrüpp und wirft kaum einen Schatten.

Aber das ist es noch nicht, was ihn ungeeignet zum König macht. Oder zum Klassensprecher und zur Mannschaftskapitänin. Könige, Klassensprecher und Mannschaftskapitäninnen müssen schließlich nicht besonders groß sein. Sie sollten allerdings auch nicht so tun, als wären sie besonders groß, und nicht so reden, als wüssten sie ganz genau, wo es lang geht. Der Dornbusch in der Fabel aus der Bibel ist ein Angeber. Kaum soll er König werden, brüstet er sich damit, was für ein toller König er sein wird, und verlangt, dass ihm die anderen aufs Wort gehorchen. „Wenn aber nicht“, prahlt er, „wird Feuer ausgehen vom Dornbusch und die Zedern des Libanon verzehren.“ Die Zedern des Libanon sind besonders prächtige Bäume. Das weiß auch der Dornbusch. Offenbar beneidet er die Zedern und droht ihnen deshalb mit einem Waldbrand.

So jemanden wollt ihr also lieber nicht als Klassensprecher oder Mannschaftskapitänin. Was aber, wenn sich niemand anders findet? Vielleicht hätten der Ölbaum, der Feigenbaum und der Weinstock nicht einfach Nein sagen sollen, sondern stattdessen: „Ich selber möchte zwar nicht Klassensprecher werden. Ich bin jedoch gern bereit, den Klassensprecher zu unterstützen. Ich kann ihm etwas abnehmen, was er nicht schafft, und ihm womöglich den einen oder anderen guten Tipp geben.“

Wenn die anderen Bäume das gesagt und dem Dornbusch ihre Mitarbeit angeboten hätten, könnte vielleicht sogar aus ihm ein guter König werden. Zu jeder wichtigen Aufgabe gehört nämlich nicht nur einer, der sie sich zutraut, sondern viele, die ihm dabei helfen.

Einen schönen Tag und eine gute Woche!

Euer Martin Schewe

Es ist Dienstag – herzlich willkommen zur Andacht@Home

Heute möchte ich von zwei Freunden erzählen. Die Geschichte ihrer Freundschaft steht in der Bibel, im ersten Buch Samuel. Einige von euch kennen die Geschichte vielleicht schon. Das macht aber nichts. Eine gute Geschichte kann man immer wieder hören oder lesen.

Die Geschichte von David und Jonatan beginnt, als David an den Hof von König Saul kommt. Zuvor hat er mit dem Riesen Goliat gekämpft. Diese Geschichte kennt ihr bestimmt: Mit seiner Steinschleuder besiegt der kleine Schafhirte den großen Krieger und verjagt das Heer der Philister. Nach einer anderen Erzählung holt König Saul David zu sich, weil David Leier spielen kann. Eine Leier ist ein Musikinstrument. Darauf spielt David Saul vor, wenn Saul traurig ist. König Saul ist oft traurig.

Am Hof lernt David Jonatan kennen. Jonatan ist Sauls Sohn, ein Prinz also. Der Prinz und der Schafhirte schließen Freundschaft. Die Bibel erzählt: „Jonatan liebte David wie sein eigenes Leben und zog das Obergewand aus, das er trug, und gab es David, dazu seine Gewänder und sogar sein Schwert, seinen Bogen und seinen Gürtel.“ Die beiden tauschen ihre Kleider und ihre Waffen, weil sie so eng zusammen gehören, dass man den einen kaum noch vom anderen unterscheiden kann.

Wie alt David und Jonatan sind, steht nicht in der Bibel, aber offenbar sind sie einige Jahre älter, als ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, schon erwachsen. Wenn ihr einen sehr guten Freund habt oder eine sehr gute Freundin, dann könnt ihr euch die beiden sicher trotzdem vorstellen: was sie einander zu erzählen haben, was sie gemeinsam unternehmen und was sie alles miteinander teilen – nicht nur die Kleidung, sondern auch ihre Interessen und ihre Geheimnisse, ihre Freuden und Leiden, Erfolge und Misserfolge. Einen so guten Freund oder eine so gute Freundin wünsche ich euch: einen, der sich mitfreut, wenn ihr euch freut; eine, die euch tröstet, wenn ihr es nötig habt – und umgekehrt. Gemeinsam seid ihr mutiger und stärker als allein. Gemeinsam findet ihr euch leichter zurecht. Gemeinsam sind wir alle besser dran, Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Die Freundschaft zwischen David und Jonatan wird auf eine schwere Probe gestellt. Das hängt damit zusammen, dass Jonatans Vater, der traurige Saul, neidisch auf David wird. Saul ist zwar der König in Israel, aber David hat bei allem, was er tut, mehr Erfolg und ist beliebter bei den Leuten als König Saul. Deshalb beschließt Saul, David töten zu lassen. Jonatan erfährt davon. Jetzt stellt sich heraus, was seine Freundschaft mit David wert ist.

Jonatan tut zunächst das Vernünftigste und Nächstliegende: Er versucht, seinen Vater von seinem bösen Plan abzubringen. Die Bibel erzählt: „Jonatan redete gut über David zu Saul und sagte zu ihm: Der König versündige sich nicht an seinem Diener David, denn er hat sich nicht an dir versündigt. Er hat sein Leben aufs Spiel gesetzt und den Philister erschlagen. Du hast es gesehen und dich darüber gefreut. Warum willst du David ohne Grund töten?“

König Saul lässt sich von Jonatans Argumenten überzeugen. Leider nicht lange. Schon bald trachtet er David erneut nach dem Leben, und Jonatan muss sich entscheiden: zwischen seinem Vater und seinem Freund. Jonatan entscheidet sich für den Freund. Er verrät David, was Saul mit ihm vorhat, und sorgt dafür, dass David entkommen kann. Mit Jonatans Hilfe gelingt David die Flucht. Er verlässt den Hof, und ein Bürgerkrieg beginnt – zwischen Saul und seinen Soldaten auf der einen Seite, David und seinen Anhängern auf der anderen. David wird schließlich gewinnen und selber König in Israel. Aber das ist eine andere Geschichte. Unsere ist noch nicht ganz zu Ende.

David und Jonatan, erzählt die Bibel, begegnen sich noch einmal – in einem Ort in der Wüste. Dort versteckt sich David vor Saul. Jonatan sucht David und macht ihm Mut. „Fürchte dich nicht“, sagt Jonatan zu David, „denn die Hand Sauls, meines Vaters, wird dich nicht finden. Du wirst König werden über Israel, und ich werde der Zweite sein, nach dir. Und das weiß auch Saul, mein Vater.“ Die Bibel fährt fort: „Und die beiden schlossen vor Gott einen Bund. David blieb in Choresch; Jonatan aber zog wieder heim.“

Danach sehen sich David und Jonatan nicht wieder. Eine traurige Geschichte also? Das Ende ist tatsächlich traurig. Ausgerechnet ihre Freundschaft führt dazu, dass sich die Freunde trennen. Jonatan rettet David das Leben, indem er ihn fortschickt – fort von Saul, aber damit zugleich fort von sich selbst. Dennoch finde ich die Geschichte nicht nur traurig, sondern auch schön. David und Jonatan bleiben ja Freunde, sogar nach ihrer Trennung.

So dramatisch wie die Geschichte aus der Bibel verlaufen eure Freundschaften hoffentlich nicht. Aber die Hauptsache gilt auch für euch. David und Jonatan sind ein Beispiel dafür, worauf es in einer Freundschaft ankommt. Wenn der eine für den anderen da ist und die andere für die eine, ohne dass sie dabei zuerst an sich selbst denken, dann gewinnen sie beide.

Gott segne euch und eure Freundschaften!

Euer Martin Schewe

Unsere Andachten …

… sind schon etwas ganz Besonderes. Jeden Dienstag starten wir hier alle gemeinsam um 7.55h mit einem 15-minütigen Impuls in die neue Woche, wir singen dort auch oder lauschen den Worten derjenigen, die die Andachten vorbereitet haben (LehrerInnen, Eltern und auch SchülerInnen).

Die Tür zur Aula steht dazu natürlich allen Menschen – SchülerInnen aller Jahrgangsstufen, Eltern und Lehrpersonen – offen – nur imMoment gerade nicht. Heute gab es eine Andacht, zu der nur die FünftklässlerInnen Zutritt hatten – anders, aber auch schön!

Es ist Dienstag – herzlich willkommen zur Andacht@Home

Die heutige Andacht in der Aula ist ausschließlich für die Klassenstufe 5 als Präsenzverstaltung gestattet – dennoch kommen wir hier alle in den Genuss einiger stiller Gedanken zum Start in die neue Woche.

Groß und klein

„Wenn ich groß bin“, sagte meine Nichte, als sie noch klein war, vier Jahre alt vielleicht – „wenn ich groß bin“, sagte sie plötzlich, „trink ich mir einen Schnaps.“ Was sich meine vierjährige Nichte wohl unter einem Schnaps vorgestellt hat? Wahrscheinlich gar nichts Bestimmtes. Hauptsache, groß sein und dürfen, was die Erwachsenen dürfen. Zum Beispiel einen Schnaps trinken.

„Wenn ich groß bin“, sagt der Zehnjährige, der neu am Gymnasium ist und sich noch nicht gut zurechtfindet – „wenn ich groß bin, werde ich Lehrer. Dann sage ich den anderen, wo es lang geht.“ Und seine ältere Schwester: „Wenn ich erst volljährig bin, gehe ich jeden Abend in die Disco und bleibe, so lange ich will.“ Erwachsene sind klug und stark und unabhängig. Wer groß ist, braucht vor nichts mehr Angst zu haben.

Merkwürdig nur, dass die Erwachsenen immer noch groß werden wollen. Deswegen nehmen sie an den Olympischen Spielen teil und trainieren jahrelang, damit sie dort gewinnen. Oder sie arbeiten von morgens bis abends, um Erfolg im Beruf zu haben und möglichst viel Geld zu verdienen. Dann ist man richtig groß. Ein Wunsch, der offenbar im ganzen Leben nicht aufhört.

Im Markusevangelium steht auch eine Geschichte über Große und Kleine:

„Jesus und seine Jünger kamen nach Kafarnaum. Und als er dann im Haus war, fragte Jesus sie: Was habt ihr unterwegs diskutiert? Sie aber schwiegen. Sie hatten nämlich unterwegs miteinander darüber gesprochen, wer der Größte sei. Und er setzte sich und rief die Zwölf, und er sagte zu ihnen: Wenn jemand der Erste sein will, dann soll er der Letzte von allen und der Diener aller sein. Und er nahm ein Kind, stellte es in die Mitte, schloss es in die Arme und sagte zu ihnen: Wer in meinem Namen ein Kind aufnimmt wie dieses, nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.“

Wer klein ist, möchte groß werden; wer schon groß ist, noch größer; und die Jünger unterhalten sich darüber, wer der Größte ist. Als Jesus fragt: „Was habt ihr unterwegs diskutiert?“, schweigen sie verlegen. Die Jünger ahnen schon, dass Jesus nicht so wichtig findet, wer am klügsten, stärksten, unabhängigsten ist und wer im Hundertmeterlauf gewinnt. Im Gegenteil. „Wenn jemand der Erste sein will“, sagt Jesus, „dann soll er der Letzte von allen und der Diener aller sein.“

Damit sie ihn besser verstehen, zeigt Jesus den Jüngern ein Kind – kein außergewöhnliches, kein Wunderkind, nicht den Klassenbesten, sondern ein ganz normales Mädchen oder einen ganz normalen Jungen. Jesus stellt das Kind in die Mitte der Jünger, umarmt es und sagt: „Wer in meinem Namen ein Kind aufnimmt wie dieses, nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.“

Jesus hat damit beiden etwas zu sagen: Kindern wie Erwachsenen – allen, die groß und immer größer sein wollen. „Das braucht ihr gar nicht“, sagt Jesus zu den Kindern. „Ihr seid schon groß. Denn ihr seid mir wichtig. Darum seid ihr Gott selber wichtig. Größer geht überhaupt nicht.“ Und zu den Erwachsenen sagt Jesus: „Strengt euch doch nicht so an. Erfolg und viel Geld sind ja gut und schön. Aber das Wichtigste bekommt ihr geschenkt, genau wie die Kinder: dass Gott noch viel mehr mit euch vorhat. Nehmt euch die Kinder deshalb zum Vorbild, und lasst euch überraschen.“

Was die Jünger Jesus antworten, bekommen wir nicht erzählt. Das ist auch, glaube ich, nicht nötig. Die Jünger werden Jesus schon verstanden haben. Ihr sicher auch: wie gut es ist, dass wir keine bestimmte Größe brauchen, damit Gott für uns da ist.

Er segne uns und schenke uns allen, Kleinen und Großen, einen schönen Tag und eine gute Woche.

Martin Schewe, Schulpfarrer am ESG

Was wir euch noch sagen wollten

Schuljahresabschlussworte eurer LehrerInnen

Die letzte Schulwoche ist auch irgendwie immer ganz schön emotional. Man ist ziemlich geschafft, die Luft ist raus, da wird nochmal um jeden Punkt und um jede Note gekämpft, da muss gewählt werden, da stehen Aufführungen und Präsentationen an, vielleicht noch ein Schulfest oder ein Sportfest. Es ist immer richtig was los. Dazu kommt dann der Abschied – der Abschied für 6 Wochen oder der Abschied von einer Klassengemeinschaft und/ oder einem (Klassen-)Lehrer/ einer Klassenlehrerin. Wir haben euren Lehrern hier auf dem Blog Raum zur Verfügung gestellt, um ein paar Worte an euch zu richten. Nehmt euch doch ein paar Minuten Zeit und lest, was sie euch noch sagen wollte …

(*Falls ihr reagieren möchte, nutzt das Kommentarfeld!)

Liebe 7a,
ich habe das viel zu kurze Schuljahr mit euch sehr genossen, weil es sehr witzig und nett mit euch war. Als Lehrer hatte ich es mit euch sehr leicht und eure Leistungen waren total toll! Leider werdet ihr nun in mehrere Klassen gehen und wir uns in dieser Form nicht wiedersehen – schade! Ich wünsche euch aber alles Liebe und Gute und freue mich, wenn wir uns in einer anderen Klasse oder Kurs nochmal begegnen! 
Schöne Ferien euch allen!
Moritz Tonk

Liebe 9b,
geschafft – zwei Jahre habe ich es mit euch und ihr mit mir ausgehalten! Es war für beide Seiten bestimmt manchmal nicht ganz einfach, aber man wächst an allen Dingen und Situationen, die einem widerfahren. Jetzt geht es auf in die Oberstufe. Ich hoffe, ich konnte ein wenig dazu beitragen, eure „Koffer“ dafür etwas zu füllen (das schöne Bild, was ich doch so gern verwende …) und wer weiß, wo wir uns am ESG wieder über den Weg laufen werden. Erholt euch jetzt erstmal gut von vier Monaten Homeschooling und zwei Jahren „rap“. Bleibt gesund und bis hoffentlich bald!
Sonja Rapp

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

ein ereignisreiches Schuljahr neigt sich dem Ende zu. Für einige war das Homeschooling eine willkommene Abwechslung, anderen fiel es sehr schwer die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. Trotz sozialer, technischer und/oder motivationaler Schwierigkeiten, haben wir alle das Beste aus der Situation gemacht. 
Es haben mich in den letzten Monaten viele schöne Arbeitsergebnisse erreicht und manchmal hat es sich fast schon wie normaler Unterricht angefühlt, wenn wir uns bei Zoom gesehen haben. Ich danke euch Schülerinnen und Schülern für den (digitalen) Austausch, danke aber auch meinen Kolleginnen und Kollegen, die immer ein offenes Ohr hatten. 
Wir haben uns nun alle eine digitale Auszeit verdient! 
Schöne Sommerferien wünscht euch 
Elvira Gummer 


(Das Bild ist von der lieben Elea (5c), die in der letzten gestaltungspraktischen Arbeit dargestellt hat, wie sie die letzten Monate empfunden hat. Vielen Dank dafür, Elea!)

Liebe EFa – das war ja ein kurzes Jahr!
Ich bin froh, dass wir letzten Mittwoch – dank „Elton“ und eingefrorener Pinguinen – noch so eine fantastisch-absurde Stunde hatten, mit grotesken Situationen – und endete der Tag auch tragisch, diese Doppelstunde gehörte noch uns! Jetzt verbrennen Sie den „Hanswurst“ und meistern erfolgreich die Q1 und Q2 – Sie packen das! Alles Gute, schöne Ferien, bleiben Sie gesund!
Ihre Sonja Rapp

Ich wünsche der gesamten Schulgemeinde erholsame und sonnige Sommerferien! Bleibt alle gesund und munter. Nach meinem ersten sehr aufregenden und hauptsächlich schönen Jahr am ESG freue ich mich schon auf das nächste Schuljahr mit euch (hoffentlich ein Schuljahr, in dem wir uns nicht nur vor dem Bildschirm treffen müssen). Bis zum nächsten „Jahr“.  
Liebe Grüße!
Lena Kühler

Ich sende geographische Grüße an den bilingualen Erdkundekurs der Klassen 9d/e sowie die Abiturientinnen und Abiturienten meiner Geographiekurse! Ich freue mich auf ein Wiedersehen und über Emails oder Postkarten aus der weiten Welt! 
Julia Kämpken

Liebe Q2a und liebe andere Klassen,


wer hätte gedacht, dass der „Abflug vom Türmchen“ mal so eine symbolische Bedeutung haben würde? Ihr startet alle mit sicherlich ganz unterschiedlichen Gefühlen in die Ferien und ich hoffe, dass nach der „Home-Schooling-Phase“ die „Holiday@Home-Phase“ nicht zu lang sein wird. Besonders meine Q2-SchülerInnen hatten während der Abiphase manche Last zu tragen, die sie am Boden gehalten hat. Ich hoffe, dass ihr euch jetzt nicht nur physisch für den „Abflug“ bereit seid, sondern trotz all der Umstände auch gedanklich in einen neuen Lebensabschnitt aufbrechen könnt. Wie das mit dem „Unterwegssein“ funktioniert, darauf seid ihr ja zumindest lyrisch gut vorbereitet 🙂 . Bleibt optimistisch und voller froher Erwartungen. Viel Glück für euren Freiflug!
Euer (Flug-)Lehrer
Timo Ostermeier

Liebe 9c,
ich bin stolz, dass ich euch zwei Jahre lang unterrichtet habe, denn ihr wart eine tolle Klasse. Das fanden alle anderen auch. Ich habe immer wieder etwas Neues mit euch ausprobiert und ihr habt immer mitgemacht und mir dazu noch auf freundliche Art gesagt, welche von meinen Ideen wohl noch verbesserungswürdig sind. Und in der letzten Zeit wart ihr so vollständig und dauerhaft anwesend, wie man sich das nur wünschen kann. Ihr seid auf jeden Fall ein Vorbild für jede Form des Online-Lernens!
Und jetzt wünsche ich euch zunächst ganz schöne Ferien, und danach hoffe ich, dass wir uns in dem einen oder anderen Kurs wiedersehen und noch weitere Höhen und Tiefen des Schulalltags gemeinsam meistern werden. Alles Gute für euch!
Bruntje Beckers

Lieber Q1-Deutschkurs!
Vielen Dank für diese wirklich nette Zusammenarbeit. Ich war während der ganzen Zeit bei euch immer motiviert, euch ordentliche Angebote zu machen, weil immer so viel zurückkam. Ich glaube, dass viele von euch die Zeit des Online-Lernens optimal genutzt haben und auch persönlich ein ganzes Stück weitergekommen sind. Sehen wir das ganze doch mal positiv: Das war doch mal eine ganz neue Herausforderung, und wir haben sie gemeistert.
Ich freue mich darauf, auch im nächsten Schuljahr mit euch zusammen Unterricht machen zu können. Auf welche Art auch immer: wir werden das schon ganz gut hinkriegen. 
Und jetzt wünsche ich euch richtig schöne Ferien, die ihr total verdient habt!!!
Bruntje Beckers

Liebe Teilhaber der Schokoladenfabrik,
Eintausendundsechzig Youtube-Klicks ist das aktuelle Zwischenergebnis dieser Woche. Wenn ihr darauf genauso stolz seid wie ich, dann ist das schon mal ein gutes Fazit. Für mich war es die beste Entscheidung dieses Schuljahres, dieses Theaterexperiment mit euch zu wagen, und ich bin wirklich glücklich, dass ich zwölf mutige Mitstreiter gefunden habe. Wir haben etwas gemacht, was es in der Form wirklich noch gar nicht gab. Und wie ich euch versprochen habe, gehe ich weiter auf die Suche nach Zuschauern, die unser außergewöhnliches Stück zu würdigen wissen.
Danke für die Zeit, die ihr dafür aufgewendet habt. Danke für noch mehr und noch mehr Proben, in den Osterferien, Pfingstferien, Wochenenden… und danke für eure Geduld, die ihr mit mir und meinem Perfektionismus hattet. Leute wie ihr zeigen mir immer wieder, warum ich eigentlich meinen Job mache. Und wegen euch macht er richtig Spaß. Wir sehen uns im nächsten Schuljahr zum Eisessen, das ich sicherlich nicht vergessen werde (und hoffen wir, dass Augustus so lange überlebt)!
Ich wünsche euch richtig schöne Ferien.
Bruntje Beckers (UMPA Consulting)

Lieber EF-Partytrupp, 
ihr habt in diesem Schuljahr zwei tolle Parties für die Unterstufe organisiert und durchgeführt, die ich miterleben konnte. Wer da war, der hat gesehen wie viel Arbeit, Zeit und Kraft ihr dafür aufgewendet habt. Für das alte Schuljahr habt ihr euch für dieses Engangement also einen riesen Extra-Applaus verdient. Für das neue Schuljahr – falls ihr eure Partyreihe fortführen wollt bzw. coronabedingt dürft – wünsche ich euch viele neue helfende Hände aus eurer Stufe. Den Kiddies würdet ihr damit bestimmt wieder eine große Freude bereiten.
Hezliche Grüße und schöne Ferien
Ricarda Kemmerling

Hallo WG im ESG,
ohne euch macht Schule echt keinen Spaß. Ihr seid der Pausen- Anker, -Tröster, -Lacher, -Versorger, -Kümmerer, -Beistand, -Wohfühlfaktor, -Berater, -Quatschmacher und Gute-Laune-Bringer.
Freu mich schon, wenn wir alle wieder einziehen!
S.R.:-)

Und hier noch ein ganz dicker Dank an den ESG-Blog. Es ist unglaublich, wie aktuell ihr immer seid. Auf euch kann man sich verlassen, man verpasst garantiert nichts und wird jeden Tag durch irgend eine nette Meldung aufgemuntert. Man vergisst leicht, wie viel Arbeit dahinter steckt, weil alles so locker und leicht wirkt. Ich werde euch die Ferien lang vermissen und wünsche euch trotzdem eine richtig schöne Zeit!
Bruntje Beckers

Liebe Frau Beckers,
darauf regieren wir natürlich sofort: Herzlichen Dank „für die Blumen“, wir haben uns über dieses dicke Lob sehr gefreut!
Wir halten euch natürlich auch in den Ferien auf dem Laufenden – wenn etwas Wichtiges rund um das Thema Schule/ ESG passiert, dann nicht ohne, dass w i r es verbreiten:-)

Bleibt alles gesund und munter UND fröhlich!

Eure Blogger


Schulleitergruß zum Ende eines verrückten Schuljahres

Liebe Schülerinnen und Schüler,

mit diesem Schreiben (s. bitte Anhang) möchten wir euch herzlich zum Ende des Schuljahres und zu den verliehenen Zeugnissen gratulieren und euch für den Sommer alles Gute wünschen.

Herzlichen Dank auch für eure Solidarität und Hilfsbereitschaft untereinander, die sicherlicher zum erfolgreichen Abschluss des Schuljahres beigetragen haben

Ich wünsche euch nun zunächst gute Erholung von einem anstrengenden Schuljahr, einen schönen Sommer trotz Lockdown, Gesundheit und weiterhin viel Geduld und Glück!

Euer
Martin Fugmann