Der Tag des: 20. April – Tag der Doppelgänger

In Amerika gibt es ja bekanntlich nichts, was es nicht gibt. So auch unendlich viele ungewöhnliche Feiertage. Heute ist einer davon – der amerikanische „National Look Alike Day“, zu dem es auch tatsächlich einige Hintergrundinformationen gibt. Gerne mal hier nachlesen.

Wir haben für diesen Tag einen sehr schönen Beitrag von Johanna geliefert bekommen, der treffender nicht hätte sein können. Herzlichen Dank dafür!

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Immer am Puls der Zeit

Buchtipps zum Internationalen Frauentag 8.März aus der Medi

Guten Morgen und eine gute Woche wünschen euch die BloggerInnen. Heute ist der Internationale Frauentag! Der Internationale Frauentag wurzelt in der Arbeiterinnenbewegegung des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. 1975 erklärten die Vereinten Nationen den 8. März zum „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“.

In diesem Blogbeitrag findet ihr Bücher, die Porträts bedeutender Frauen enthalten. Frau Peter hat diese Auswahl für euch und uns zusammengestellt. Ein herzliches Dankeschön dafür! Lasst euch jetzt inspirieren!

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27. Januar 1945 – Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau

Am 27. Januar 1945 befreite die sowjetische Armee das größte von den Nationalsozialisten betriebene Konzentrations- und Vernichtungslager. „Nach der Errichtung des Lagers 1940 bis zu seiner Befreiung 1945 sind von mindestens 1.300.000 nach Auschwitz Deportierten etwa 900.000 direkt nach ihrer Ankunft in den Gaskammern ermordet oder erschossen worden. Etwa 200.000 weitere Häftlinge starben an Hunger und Krankheiten oder wurden nach kurzer Zeit in die Gaskammern geschickt.“ (Quelle)

Der 27. Januar ist seit 2005 internationaler Holocaust-Gedenktag.

In dem folgenden Artikel schreiben die GeschichtslehrerInnen unserer Schule darüber, welche Gedanken sie umtreiben, wenn das Thema Holocaust auf dem Lehrplan steht. Außerdem ist Frau Peter mit interessanten Buch-Tipps zum Thema vertreten und es gibt einen Erfahrungsbericht einer Besucherin, die ihre Gefühle nach einem Besuch der heutigen Gedenkstätte Auschwitz auf ihrem Blog teilt.

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Der-Tag-Des: 24. November – Happy Birthday Abbé de l’Epée

Für den Der-Tag-Des Artikel im November haben wir einen Gastbeitrag erhalten, über den wir uns sehr freuen. Thomas schreibt über einen besonderen Mann: Abbé de l´Epée. Unbedingt lesenswert!

(von Thomas)

Am 24. November 1712 wurde Abbé Charles-Michel de l’Epée in Paris geboren. Er ist heute bekannt als der Gründer der ersten Gehörlosenschule der Welt. Doch wie kam es dazu?

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NICHT abgesagt: Sich erinnern und Flagge zeigen

Heute vor 82 Jahren brannten hier in Gütersloh jüdische Wohn- und Geschäftshäuser sowie die Synagoge, das Gotteshaus der Juden. Der Gedenkstein, der sich in der Daltropstraße, in der Nähe des ehemaligen Standorts der Synagoge, befindet, erinnert dauerhaft an diese schreckliche Nacht. Eigentlich treffen hier jedes Jahr Menschen zusammen, um gemeinsam zu gedenken und ein Zeichen zu setzen. Heute ist es anders, nicht weniger wichtig …

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10.09. – Der-Tag-Des

Suizid- Präventionstag  

Ihr kenn ja unsere Kategorie „Der-Tag-Des“, oder? Wenn nicht – hier kurz die Basics dazu:

Einmal im Moment sichten wir Gedenk-, Feier- oder Aktionstage, suchen uns einen aus und schreiben etwas dazu. Es sind mal lustige, mal lehrreiche, mal nachdenkliche Tage und dementsprechende Texte – so wie der heute hier. Es geht um den Suizid-Präventionstag, mit dem Liva sich beschäftigt hat.                                                                                                

Wie einige von euch vielleicht mitbekommen haben, ist diesen Monat der „Mental Health Awareness Month“. Auch wenn wir uns oft bemühen, über etwas Glückliches zu berichten, sind auch solche Themen wichtig. Aus diesem Grund haben wir uns für den „Suizid – Präventionstag“ entschieden, als wir überlegt haben, welchen „Tag-Des“ wir machen könnten.

In Deutschland sterben jedes Jahr ca 10.000 Menschen durch Suizid (Suizid bedeutet, das man sich selbst das Leben nimmt), das sind mehr als durch Verkehrsunfälle, Gewalttaten oder illegale Drogen. Um diesen Menschen zu gedenken, wurde von der Weltgesundheitsorganisation WHO zum ersten Mal im Jahr 2003 der Suizid-Präventionstag ausgerufen. 

Die größten Risikofaktoren sind akute Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit, zunehmende Impulsivität und Aggressivität, vermehrter Rückzug und Abschottung, schwerwiegende Verluste und Veränderungen im Leben, psychische Erkrankungen (allem voran depressive Erkrankungen). Es gibt verschiedene Warnzeichen, die natürlich nicht alle, aber schon teilweise, bei suizidgefährdeten Menschen auftreten. In dem folgenden Link seht ihr eine genaue Aufzählung an Warnzeichen : https://psychische-hilfe.wien.gv.at/site/fakten/suizidpraevention/notfall-und-krisensituationen-soforthilfe/wie-erkennen-sie-dass-jemand-suizidgefaehrdet-ist/

Obwohl es sehr schwer ist, über solche Themen zu reden, ist es möglich und vor allem wichtig. Auch wenn man nie sicher helfen kann, gibt es doch eine Art Richtline mit Möglichkeiten. Der erste Schritt ist es, die betroffene Person auf ihre Probleme anzusprechen und zu fragen, ob sie suizidale Gedanken hat und warum. Direkt damit verbunden ist das Zuhören, damit die Person sich wahrgenommen und nicht übergangen fühlt. Der nächste Punkt wäre es, herauszufinden wann und wo der Suizidversuch stattfinden würde, um im Zweifelsfall Hilfe dorthin rufen zu können. Ein weiterer Schritt ist es, für die Person da zu sein. Dafür passen Telefonate und echte Gespräche, Hauptsache die Person erfährt Unterstützung durch dich oder auch andere, die eingeweiht wurden. Der letzte Schritt ist es, die Person mit Hilfestellen in Verbindung zu bringen, um ihr zu helfen, sich helfen zu lassen. Auch nach den Schritten solltet ihr am besten immer wieder fragen, wie es der Person geht und weiterhin ein Auge auf das Problem haben.

Wichtig ist: Wenn ihr nicht mit der Situation umgehen könnt, solltet auch ihr euch Hilfe suchen und nicht alles auf euch lasten lassen, selbst wenn ihr euch verantwortlich fühlt.

Eine der bekanntesten Hotlines ist die Telefonseelsorge, welche rund um die Uhr erreichbar ist:  0800 1110111.

Auch hier an der Schule gibt es Anlaufstellen: Herr Beckervordersandforth und Frau Heitmann sind ausgebildete Beratungspersonen, die ihr aufsuchen könnt und die euch unterstützen, wenn es euch selbst nicht gut geht, oder wenn ihr euch Sorgen um einen Freund/ eine Freundin macht.

Am Welttag der Suizidprävention könnt ihr übrigens eine Kerze ins Fenster stellen um die Suizidprävention zu stärken, durch Suizid Gestorbenen zu gedenken und als Zeichen des Mitgefühls für die Hinterbliebenen eines durch Suizid verstorbenen Menschen.

Bleibt gesund und habt ein Auge aufeinander!

Eure Blogger!