Mal nachgefragt: Frau Morbach im Blog Interview

Liebe Blog-LeserInnen

wir haben uns mal wieder in der Lehrerschaft umgesehen, um eine weitere Person für unserer Interview-Rubrik „Mal nachgefragt“ zu ermitteln. Unsere Wahl fiel auf Frau Morbach, denn uns ist zu Ohren gekommen, dass sie in den Sommerferien einige Erfahrungen machen musste, auf die sie und ihre Familie gerne verzichtet hätten. Lest selbst, was passiert ist und lernt nebenbei auch Frau Morbach etwas besser kennen! Viel Spaß bei dem Interview der Bloggerinnen Helena und Finja mit Frau Morbach!

Frau Jutta Morbach
  1. Wie lange sind Sie eigentlich schon am ESG tätig?

Ich unterrichte hier seit 2008. 

2. Und welche Fächer unterrichten Sie? 

Mathe und Physik 

3. Sie haben ja einen leichten Dialekt, lässt sich daraus schließen, dass die nicht aus OWL kommen? 

Ganz genau. Ich komme gebürtig aus dem Ahrtal. 

4. Damit sind wir auch schon bei unserem eigentlichen Thema. Im Juli ereignete sich dort eine schreckliche Flutkatastrophe. Was ist denn ihr Bezug genau zu dieser Gegend? 

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Neu an Bord: Herzlich willkommen Herr Brendt

Es gibt ja ein neues Gesicht am ESG! Felix und Manuel haben sich für euch mal mit Herrn Simon Brandt – neuer Lehrer für Geschichte und Musik – unterhalten! Viel Spaß beim Kennenlernen!

  1. Erste wichtige Frage vorab: Warum sind Sie Lehrer geworden? 

Weil mir die Arbeit mit Kindern und jungen Erwachsenen sehr viel Spaß macht und ich das Gefühl habe, dass ich dann in der Gesellschaft etwas bewirken kann.

2. Wollten Sie denn schon immer Lehrer werden? 

Nein, als Kind wollte ich, wie sehr viele Jungen, Fußballprofi werden. Als ich dann etwas älter war, wollte ich Koch werden. Mit 16 habe ich bemerkt, dass der Lehrerberuf gut zu mir passt.

3. Was machen Sie in Ihrer Freizeit? 

Freizeit ist bei mir momentan echt Mangelware, ansonsten mache ich gerne Sport, treffe Freunde oder zocke auch mal gerne.

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ESbloG-Experten-Interview zum Thema Corona

Neben den Beiträgen aus euren Klassenzimmern, die ihr und liefert, ist die Blog-Redaktion natürlich immer auf der Suche nach Personen und Geschichten, die euch SchülerInnen interessieren. Momentan bestimmt Corona unser aller Leben. Der Lochdown-Light hat noch nicht die erhofften Erfolge gebracht und es bleibt abzuwarten, wie die Bundesregierung in den nächsten Tagen reagiert. Zudem gibt es nun einen Hoffnungsschimmer: Ein Impfstoff ist gefunden – und damit die Diskussion um den Zugang zu diesem „Gegenmittel“. Einige Blogger haben sich mal fachkundigen Rat geholt und mit einer Ärztin gesprochen, die lange an der Berliner Charité gearbeitet hat. Dr. med. Imke Decius ist nun in einer Hausarztpraxis tätig und hat bereitwillig Auskunft gegeben. Unbedingt lesenswert:

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ESG gegen Rassismus

Einblicke in die Herausforderungen im Umgang mit Rassismus – Ein Fachmann gewährt uns einen Einblick in seinen Alltag

Eigentlich wollten wir Herrn Thomas Hellmund persönlich in der Integrationsagentur besuchen und ihm unsere Fragen stellen, aber … Dennoch: Corona hält auch uns nicht auf – im Gegenteil! Und wenn man dann auf der anderen Seite auf so viel Bereitschaft trifft, wird ein via Mail geführtes Interview vielleicht noch ergiebiger. Unbedingt ganz lesenswert: Unser Interview mit Thomas Hellmund, Mitarbeiter in den Fachdiensten für Migration und Integration der AWO OWL e. V. und einem der Koordinator*innen der „Gütersloher Aktionswochen gegen Rassismus“.

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Herzlich willkommen Frau Liebner!

Last but not least: Liebner 🙂 – heute stellen wir euch also die dritte neue Lehrkraft im Bunde vor. Viel Spaß beim Lesen und beim Kennenlernen von Frau Liebner!

Interview mit Frau Liebner?

  1. Welche Fächer unterrichten Sie? 

Aktuell unterrichte ich Spanisch, Französisch und Prisma.


Wir haben gehört, Sie machen auch DaZ? Was ist das? Studiert man das? Geben Sie uns da ein bisschen Info? 

DaZ bedeutet „Deutsch als Zweitsprache“. Ich habe DaZ bzw. DaF (Deutsch als Fremdsprache) als Erweiterungsfach in Marburg studiert, weil ich den kulturellen Austausch schon immer spannend fand und gerne anderen Menschen meine Muttersprache zugänglich machen wollte. Im Ausland habe ich DaF unterrichtet: Die Lernenden hatten Spaß an der deutschen Sprache bzw. wollten eine Fremdsprache lernen, so wie ihr am ESG z.B. Englisch lernt. 

Von DaZ spricht man, wenn Lernende aus einem anderen Land bereits in Deutschland leben und die deutsche Sprache als Zweitsprache neben ihrer/ihren Muttersprache(n) brauchen – d.h. in der Schule und im alltäglichen Leben.

2. Wo haben Sie vorher unterrichtet? 

Zuletzt an einem Gymnasium in Dormagen (da habe ich mein Referendariat gemacht), davor habe ich an der Université d’Abomey-Calavi (Benin, Westafrika) und an der Universidad de Guadalajara (Mexiko) DaF unterrichtet.

3. Wohnen Sie in Gütersloh? 

     Nein, ich wohne in Paderborn.

4.Überall wird Lehrermangel beklagt – Wieso sind Sie Lehrer geworden? Was reizt sie an diesem Beruf? 

Ich mag es, mit jungen Menschen zu arbeiten, im permanenten Austausch zu stehen und möchte gerne meine Leidenschaft für Sprachen an meine Lerner weitergeben. Es ist schön zu sehen, wie Sprachkenntnisse Brücken zu anderen Kulturen bauen und den Horizont erweitern können.

5.Was war ihr Lieblingsfach als Schülerin?                                                                                               

   Sprachen querbeet – je nach Thema auch Latein (als wir Asterix und Obelix übersetzt haben).

6. Wenn Sie am System Schule generell etwas ändern könnten – was wäre das dann? 

Mehr internationale Vernetzung: Zeit für Austauschmöglichkeiten/Exkursionen sowohl für SchülerInnen als auch für Lehrkräfte, um mehr Praxiserfahrungen zu machen. Ich denke, dass wir viel von und mit anderen SchülerInnen (weltweit) lernen können.

8. Wenn Sie nicht LehrerIn geworden wären, was wären Sie wohl geworden? 

Wahrscheinlich wäre ich interkulturelle Trainerin geworden.

9. Wohin ging ihre letzte Reise? 

An die deutsche Ostsee.

10. Und was ist wohl ihr Traumreiseziel? 

Ich kann mich nicht auf ein Ziel beschränken. Irgendwo in der Karibik, wo man im Wasser seine Zehenspitzen sehen und am Strand Kokosnüsse schlürfen kann… das ist schon traumhaft!

12. Womit kann man Sie auf die Palme bringen? 

Unehrlichkeit.

13. Haben Sie so etwas wie ein Lebensmotto? 

Lebe, liebe, lache!

14. Was für einen Eindruck haben Sie bisher vom ESG? 

Ich hatte bisher nur nette SchülerInnen und auch das Kollegium ist sehr aufgeschlossen und freundlich. Ich glaube, dass ich mich hier sehr wohlfühlen werde.

15. Ist Ihnen schon was Lustiges, Peinliches passiert? 

Nicht, dass ich wüsste.

16. Was sind Ihre Hobbies? 

Zumba, Inliner fahren, Yoga, Freunde treffen.

17. Verraten Sie uns Ihr Lieblingsessen?  

Thai-Curry

18. Spielen Sie ein Instrument? 

Ich habe früher Querflöte gespielt.

19. Wie sieht ein perfekter Sonntag bei Ihnen aus? 

Ausschlafen, gemütliches Frühstück, Bewegung in der Natur.

20. Haben Sie Haustiere? 

Nein.

21. Ihre beste … 

Schön war, dass eher ruhige oder aber auch unkonzentrierte SchülerInnen plötzlich sehr motiviert und aktiv wurden, sich auf die Zoom-Konferenzen gefreut haben und das „Homeschooling“ bestens für sich genutzt haben.

22. …ihre blödeste Erfahrung während Corona? 

Unterricht ohne persönlichen Kontakt ist definitiv eine Herausforderung. Wenn man gewisse SchülerInnen komplett „verliert“ – aus welchen Gründen auch immer – ist das wirklich traurig.

Vielen Dank auch Ihnen, Frau Liebner, dass Sie sich die Mühe gemacht und unsere 22 Fragen beantwortet haben. Viel Freude am ESG wünschen Ihnen die Blogger!

Mit Maske sehen die drei übrigen so aus:

Herzlich willkommen Frau Diekmann!

Wie versprochen folgt heute das Interview mit Frau Diekmann, die seit Schuljahresbeginn dem ESG „beigetreten“ ist.

Auch heute wünschen wir: Viel Spaß beim Lesen und Kennenlernen!

Interview mit Frau Diekmann

  1. Welche Fächer unterrichten sie? 

Ich unterrichte die Fächer Englisch und Geschichte (dies natürlich auch bilingual bei der Kombi).

2. Mh, Geschichte …. Wenn Sie mal eine Zeitreise machen könnten, in welche Epoche würde es gehen?

Wenn ich in irgendeine Epoche reisen könnte, dann würde ich die Antike wählen. Das alte Rom, Ägypten – ich glaube es ist super spannend, Erfahrungen mit etwas ganz anderem zu machen als das, was wir aus unserem Alltag kennen.

3. Wo haben Sie vorher unterrichtet?

Mein Referendariat habe ich am Gymnasium Horn-Bad Meinberg gemacht; danach war ich bis zu den Sommerferien ein Städtchen weiter am Gymnasium Rietberg.

4. Wohnen Sie in Gütersloh?

Nein, ich wohne im wunderschönen Detmold.

5. Überall wird Lehrermangel beklagt – Wieso sind Sie Lehrer geworden? Was reizt sie an diesem Beruf?

Tatsächlich habe ich diese Entscheidung schon in der 7. Klasse getroffen – und nie bereut. Damals war die Motivation ein Tierarztpraktikum und das Feststellen, dass OPs und ich nicht zusammen passen. 🙂 Später dann vor allem aber die Erfahrung, dass jeder Tag anders ist, immer was neues kommt, seine Vorliebe für Fächer und Themen ausleben kann und man unheimlich viele tolle Menschen kennenlernen darf!

6. Was war ihr Lieblingsfach als Schülerin?

Da bin ich wohl ein wenig vorbelastet – ich habe mich immer auf Englisch, Geschichte, Mathe und Biologie gefreut – und in der Oberstufe auf den Volleyballkurs.

7. Wenn Sie am System Schule generell etwas ändern könnten – was wäre das dann?

Ich würde vor allem Schule und Unterricht mehr als etwas Gemeinsames verstehen, was als oberstes Ziel Lernen vor allem für Alltag oder ähnliche Situationen sieht, nicht lernen für Noten/Klausuren. Kritische Denken und Diskutieren, Sprache anwenden und so viel sprechen wie möglich – das wäre super!

8. Wenn Sie nicht Lehrerin geworden wären, was wären Sie wohl geworden?

Da ich den Beruf Lehrer schon so lange im Kopf hatte, ist die Frage gar nicht so einfach. Aber sollte mir Schule mal zu viel werden eröffne ich ein Café mit leckeren selbstgebackenen Kuchen und Keksen. 🙂

9. Wohin ging ihre letzte Reise?

Die letzte Auslandsreise war vor zwei Jahren nach Cornwall. Innerhalb Deutschlands habe ich mich diesen Sommer an die Ostsee getraut.

10. Und was ist wohl ihr Traumreiseziel?

Ganz klar Südafrika – tolles Land, tolle Leute, tolle Kultur!

11. Womit kann man Sie auf die Palme bringen?

Unfreundlich sein und Endlos-Diskussionen

12. Haben Sie so etwas wie ein Lebensmotto?

Live each day to the fullest 

13. Was für einen Eindruck haben Sie bisher vom ESG?

Ich freue mich jeden Tag wieder die Schule zu betreten. Ein tolles Gebäude, super Kollegen und Mitarbeiter, ganz tolle Schüler – es macht einfach Spaß hier zu sein!

14. Ist Ihnen schon was Lustiges, Peinliches passiert?

Warten wir mal ab was der Unterricht hier so mit sich bringt 🙂

15. Was sind Ihre Hobbies?

Ich mache gerne Sport, treffe mich viel mit Freunden, lese gerne, bin musisch unterwegs mit Gitarre, Chor und Schlagzeug – es ist also immer etwas los

16. Verraten Sie uns Ihr Lieblingsessen? 

Samosas 🙂

17. Spielen Sie ein Instrument?

Ich spiele seit 10 Jahren Gitarre und seit Corona taste ich mich ans Schlagzeug ran.

18. Wie sieht ein perfekter Sonntag bei Ihnen aus? 

Ausschlafen, gemütlich frühstücken, sich ein wenig Wellness gönnen und mit Freunden und Familie gemeinsam kochen/backen und viel quatschen 

19. Haben Sie Haustiere? 

Leider nicht mehr seit letztem Jahr. Ich bin aber mit Kaninchen groß geworden.

20. Ihre beste …

Total schön fand ich, dass man viele Leute einmal anders kennenlernen konnte – viel bessere Vernetzung und Kooperation mit Kollegen in Konferenzen, in Kleingruppen bei Zoom mit den Klassen – Ich glaube dies hat uns vor allem gezeigt worauf es in der Schule ankommt, nämlich das Miteinander und gegenseitige Interesse und Verständnis.

21. Ihre blödeste Erfahrung während Corona?

Das, was mich am meisten frustriert hat, war das Versagen von Technik, wenn man sich drauf Verlassen musste, als auch keine Konsistenz zu haben – immer wieder neue Entscheidungen und Bescheide, immer wieder umgewöhnen – das war schon wirklich anstrengend.

Herzlichen Dank für Ihre Antworten! Alles Gute am ESG wünschen Ihnen die Blogger!