Ich ein König??? – Weihnachtsgottesdienst am Donnerstag in der 1. Stunde

„Jede Nacht um halb eins, wenn das Fernsehen rauscht,
leg‘ ich mich aufs Bett und mal mir aus,
wie es wäre, wenn ich nicht der wäre, der ich bin,
sondern Kanzler, Kaiser, König oder Königin…!

(Rio Reiser, König von Deutschland, 1986)

König oder Königin zu sein – habt ihr diesen Gedankengang auch schon einmal durchgesponnen???
Einige von euch wurden in den letzten Tagen von Religionslehrern und –lehrerinnen dazu aufgefordert, sich dieses Szenario mal vorzustellen.
Eure Antworten waren sehr interessant, originell, einfallsreich und durchdacht.
Eine Auswahl hören wir am Donnerstag in der Kirche, wenn wir in der 1. Stunde unseren traditionellen Weihnachtsgottesdienst zusammen begehen, denn hier stehen Könige im Mittelpunkt des Geschehens…

…seid gespannt und kommt zahlreich!!!

Eure Blogger!!!

Ein Blick über den Tellerrand – Weihnachten hier und dort

Der Countdown läuft: Weihnachten steht vor der Tür!
Das bedeutet, dass es wieder Zeit wird, Kekse zu backen,
Weihnachtsgeschenke ein- und auszupacken,
Lieder zu singen und zu hören
und uns einfach mal Zeit für unsere Liebsten zu nehmen.

Doch wie sieht diese Zeit – speziell die Traditionen rund um das Fest der Feste – eigentlich in anderen Ländern aus?
Darüber schreibt Neu-Bloggerin Olivia!

In Frankreich gibt es zwei Bescherungen. Heiligabend fängt – wie bei uns – am 24. Dezember mit einem großen, traditionellen Festessen an. Dort dürfen französische Spezialitäten wie Gänsebraten, Schnecken und Käse auf keinen Fall fehlen. Anschließend geht man zur Mitternachtsmesse. Währenddessen kommt „Père Noël“ und bringt zunächst kleine Geschenke, die er in die Schuhe legt. Am 25.12. kommt er dann ein weiteres Mal und bringt größere Präsente.

In Polen ist Weihnachten das Fest der Familie. Alle treffen sich zum Essen an Heiligabend. Es wird immer ein Teller mehr gedeckt, falls überraschender Besuch kommt. Eine schöne Angewohnheit! Tagsüber wird gefastet. Mit dem ersten Stern am Himmel beginnt das Essen. Insgesamt werden 12 Gerichte aufgetischt, die für die 12 Aposteln stehen. Üblich ist es, dass der älteste Mann Oblaten (auf polnisch „oblatek“) rumgibt. Jeder bricht ein Stück für andere ab und mit einer herzlichen Umarmung wünscht man sich gegenseitig was. Dann geht es auch hier zur Mitternachtsmesse.

In Spanien darf beim Festessen an Heiligabend auf keinen Fall „Turrón“ fehlen. Das ist ein Gericht aus gerösteten Mandeln, Ei, Zucker und Honig. Dann kommt die „Urne des Schicksals“ auf den Tisch. Darin befinden sich Nieten oder kleine Geschenke. Das Spiel geht solange, bis alle ein Geschenk haben. Um Mitternacht geht es zur Messe, anschließend treffen sich alle auf großen Plätzen um Lieder zu singen. Bis zum 6. Januar folgen dann weitere Feste, wie zum Beispiel am 28. Januar der „Tag der unschuldigen Kinder“. Diesen kann man mit dem Spaß-Tag am 1. April vergleichen. Am 6. Januar ist dann die Bescherung und Weihnachten vorbei.

In Italien kennt man kein Advent und Nikolaus. Dafür ist der 8. Januar aber ein wichtiger Tag. An diesem Tag holt man sich nämlich einen Tannenbaum – gerne auch noch mit Wurzeln – und schmückt ihn. An Heiligabend ist die Messe besonders, aber was davor oder danach passiert, bleibt einem selbst überlassen. Am Festessen werden in Italien keine Kalorien gezählt! Neben typisch italienischen Nudelgerichten, kommen noch viele süße Gerichte auf den Tisch. Wie in Spanien ist auch in Italien die Bescherung erst am 6. Januar.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns einen Kommentar zu diesem Artikel geben würdet:
Feierst du Weihnachten nach einem der oben genannten Bräuche, weil du oder deine Eltern aus einem dieser Länder kommt?
Hast du Beziehungen zu anderen Ländern und Erfahrungen mit den Weihnachtsbräuchen dort – dann schreib uns doch! Wir sind gespannt!

Euch noch eine schöne Weihnachtszeit!

Joyeux Noël! (Frankreich)
Wesolych Swiat! (Polen)
Feliz Navidad! (Spanien)
Buon Natale! (Italien)

Eure Bloggerin

Olivia

PREISFRAGE:
Ach ja, in der Weihnachtszeit sind wir von der Blog AG besonders großzügig und so gibt es auch hier wieder die Möglichkeit, eine Kleinigkeit zu gewinnen: Frage: Zu welchem Land gehört diese Übersetzung von „Fröhliche Weihnachten“? Kala Christougenna!
Wenn du es weißt, dass schreibe die Lösung in den Kommentar … wir melden uns dann bei dir!

Päckchen-Aktion ein Erfolg

Vergangenen Dienstag war es wieder soweit: der weiße Transporter der Weihnachtspäckchen-Aktion fuhr auf den Parkplatz des ESGs und holte die liebevoll verpackten Geschenke ab, die Straßen-und Waisenkindern in Rumänien und Ungarn zugute kommen sollen.  Für sie ist es wie eine Schatzkiste voller Leckereien.
Der Gründer dieser Aktion, Ulrich Franzke, holt die Päckchen seit nun 25 Jahren zusammen mit seinen Helfern persönlich ab – es grenzt schon fast an eine Tradition an unserer Schule.
Das Team der Blog-AG war für euch natürlich beim Abholen dabei und interviewte Herrn Franzke, der sich trotz straffen Zeitplans einen Augenblick für unsere Fragen nahm.

  1. Zeichnet sich jedes Jahr ein Erfolg mit der Aktion ab?
    Ja, besonders nach Ende des Jugoslawischen Krieges vor 25 Jahren wurde 15.000 Päckchen verschickt. Mittlerweile sind es immer noch 3000 – 4000 jährlich. Das ist schon eine ganze Menge!
  2. Haben Sie persönlich Kontakt zu den Familien, die die Päckchen erhalten sollen?

Nein, persönlich habe ich keinen Kontakt zu den Familien. Aber ich weiß, dass sie bei den Vertretern unserer Organisation gut aufgehoben sind. Wir stehen stets zu Frau Anniko in Ungarn und Frau Gölnik in Rumänien in Kontakt, die dort leben.

  1. Was bewegte Sie an der der Schulkartonaktion bisher am meisten?

Ich erinnere mich noch an ein sehr einprägsames Erlebnis, als ich im ehemaligen Jugoslawien war: ich saß im Auto und ein elendig aussehendes Mädchen stand neben meinem Auto. Ich bekam Mitleid und gab ihr ein Täfelchen Schokolade. Einige Monate später traf ich erneut auf das Mädchen und erfuhr, dass sie die Schokolade noch immer besaß. Sie ging damit so sparsam um, weil die Süßigkeit  für sie etwas so besonderes war, daß sie sich die Schokolade wortwörtlich auf der Zunge zergehen ließ.

 

Wir danken Herrn Franzke aus vollem Herzen für das Interview und wünschen weiterhin viel Erfolg mit dieser tollen Aktion!

 

Frau Böcker (von rechts), Herr Franzke und Helfer, Schüler des ESGs und Herr Rimpel neben dem Turm von Weihnachtspäckchen

 

 

 

Wunderbarer Besuch im katholischen Religionsunterricht der Klassen 7a,c und b

Vikar Henke zu Besuch im katholischen Religionsunterricht

(geschrieben von Neu-Bloggerin Katharina)

Letzten Mittwoch (7.12.) war Vikar Markus Henke, tätig in den Pastoralverbünden Gütersloh Mitte-West und Gütersloh Süd, in unserem Religions-Kurs zu Besuch. Wir haben Herrn Henke mit Fragen zu unserem Unterrichtsthema Wunder gelöchert. Er hat immer sehr anschaulich geantwortet und war insgesamt sehr nett (und unterhaltsam). Es hat uns sehr gut gefallen, leider waren 45 Minuten jedoch zu wenig Zeit, um all´ unsere Fragen zu beantworten. Das war schade! Dennoch, der Kontakt ist hergestellt und wenn auch ihr mal einen Experten in eurem katholischen Religionsunterricht haben möchtet, dann wendet euch an ihn! Wir werden es wieder tun!

Vikar Markus Henke
Vikar Markus Henke

„o kommet doch all!“ … zum Weihnachtskonzert am 15.12. in die Aula

Am 15.Dezember 2016 findet um 19.00h das Weihnachtskonzert der drei musikalischen Großgruppen des ESGs statt: Die Kantorei, das Kantoreiorchester und die Big Band geben uns allen die Möglichkeit im hektische Treiben der Vorweihnachtszeit etwas zur Ruhe zu kommen und uns ganz und gar auf das Fest der Feste einzustimmen. Natürlich stehen neben ruhigen Stücken auch eher peppige Titel wie „Rudolph, the red nosed reindeer“, „frosty the snowman“, „jingle bells“ oder „blue christmas“ auf dem Programm. Fleißig geprobt wird seit den Herbstferien, so berichteten uns Julius, Andre und Jannik aus den Q1 bzw. Q2, drei Mitwirkende bei dem Konzert, die uns heute in der Blog-AG besucht haben. Das Konzert ist zudem kostenlos! Also, nehmt euch nichts vor und kommt in die Aula, lasst euch einstimmen, lasst euch mitreißen und bewundert die musikalischen Qualitäten eurer Mitschüler und Mitschülerinnen!

Viel Spaß wünschen euch …

eure Blogger!!!

Hier einige Impressionen aus dem letzten Jahr … zur Einstimmung:-)

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Schock deine Eltern – wünsch dir ein Buch! Die Weihnachtsbuchausstellung war ein voller Erfolg

Hallo! Hier der etwas verspätete Bericht zur Weihnachtsbuchaustellung vom 28.11.2016. Es war wirklich toll und die Bücherauswahl klasse!
In diesem Jahr haben nicht nur die Schüler von den Lesescouts vorgelesen, sondern auch einige Lehrer – zum Beispiel Frau Detering und Herr Rachner. Es wurden etwa 10 Bücher vorgestellt – mal lustig, mal spannend, mal ernsthaft – für jeden Geschmack war etwas dabei. Unsere Top 3 Lieblingsbücher stellen wir euch in der Rubrik Leseecke vor. Vielleicht noch eine Idee für euren Wunschzettel?!

Viel Spaß beim Schmökern!

Eure Blogger!

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Alle Jahre wieder – Das Posauenchorkonzert

(von Neu-Bloggerin Charlotte)

„Wie soll ich dich empfangen“, „Lobt Gott ihr Christen alle gleich“, „Gloria“, „Englische Weihnacht“ und noch viel mehr berühmte Weihnachtslieder gab der Gymnasial-Posaunenchor unter der Leitung von Anne Frevert vor der voll besetzten Martin-Luther Kirche am 2.12.2016 um 20.00 Uhr zum Besten.
Der seit 1871 bestehende Posaunenchor spielte im Wechsel mit der Kantorei des ESGs (Leitung: Thomas Rimpel) und den Solisten Adrian Büttemeier (Orgel) und Mario Grünkorn (Trompete). Diese beiden verzauberten das Publikum zwischendurch immer wieder mit großartigen Solos. Zu Beginn sang die Kantorei noch von der Empore der Kirche, aber zu den Stücken „Tochter Zion“, „Hark the herald angles sing“, „The great God of heaven“, und „O come all ye faithfull“, gesellten sich die 46 Sänger zu den Bläsern nach vorne.
Nach dem Weihnachtskonzert hielt Schulleiter Martin Fugmann eine kurze Rede, in der er allen Mitwirkenden für ihre Leistung dankte.
Mir haben die Lieder „Tochter Zion“ und „O du Fröhliche“ zum Mitsingen am besten gefallen.

Wer mehr vom Posaunenchor hören möchte, der kann – wenn er nicht zu müde vom Geschenkeauspacken🙂 ist- am 24.12.2016 um Mitternacht zuhören, wenn die Bläser von unserem Türmchen blasen.

Dreiwöchiger Ausflug ins Berufsleben – Die 9er gehen ins Praktikum

Heute startet das Betriebspraktikum der Jahrgangsstufe 9.
Drei Wochen stehen den Schülerinnen und Schülern bevor, in denen sie Einblick nehmen dürfen in die harte Lebens- und Berufswirklichkeit außerhalb der Schulmauern. Eine tolle Chance…
Wir Blogger haben uns gefragt, wohin es die 9er denn so zieht. Hier einige Beispiele:
– Hotel Klosterpforte Marienfeld
– Parkhotel Gütersloh
– Sparkasse
– Volksbank
– Campina
– Zirkel e.V.
– CVJM Gütersloh
– Tierarztpraxis
– LWL Klinik
– Städtisches Klinikum
– Reitschule Birkenhof
– TRIP-Theater
– Jibi Supermarkt
– Beckhoff
– Smartclip
– Husemann
– Checkpoint Terraristik
– Kindergarten
– Miele
Wir Blogger würden uns sehr freuen, wenn einige Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe von den Erfahrungen im Praktikum berichten würden … wir kommen dafür auf euch zu!
Und: Wo machst denn DU Praktikum? Schreibe es uns doch in den Kommentar!

Viel Spaß im wahren Leben!

Eure Blogger!

Das ESG wird zur MINT-Schule

Nun ist es offiziell: unsere Schule wurde am 14.11.2016 im Beisein von Frauke Heiligenstadt, Kultusministerin, in das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC aufgenommen.
Ausschließlich Schulen mit einem MINT-Unterricht von höchster Qualität werden in dieses aufgenommen. Das ESG konnte sich im Auswahlverfahren in 2016 gegen andere Bildungsstätten durchsetzen und gehört nun zum deutschen Schulnetzwerk für (MINT-)Spitzenförderung.
Somit öffnen sich für die Zukunft der Schule vollkommen neue Türen, wie Weiterbildungs-und Forschungsmöglichweiten für Schüler, Lehrkräfte und Schulleitung.

Ohne Zweifel ist dies eine Leistung, auf die wir alle stolz sein sollten!

Hut ab, Herr Bolte!!!

Das Team der Blog-AG gratuliert.

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Von links: Frauke Heiligenstadt Mario Bolte (MINT-Koordinator des ESG), Martin Fugmann und Wolfgang Gollub (Vorstandsvorsitzender von MINT-EC)