„Love is in the air“ – Oliwia schreibt zum morgigen Valentinstag (14.2.2017)

Man kommt nicht daran vorbei und sicher habt ihr es auch schon gemerkt: Morgen ist Valentinstag! Ich fasse mal das Wesentliche zu diesem Tag für euch zusammen.

In Deutschland wird der Valentinstag erst seit dem Zweiten Weltkrieg so wirklich wahrgenommen. Die Amerikaner, US-Soldaten brachten diesen Feiertag in den damals noch westlichen Teil Deutschlands. Tja, und der Tag hat sich gehalten – auch heute noch feiern wir den „Tag der Herzen, den Tag der Liebenden“ (oder wie böse Zungen sagen, den Tag, mit dem sich die Blumenindustrie eine goldenen Nase verdient…).
Denn am Valentinstag beschenken die Jungs und Männer die Mädels und Frauen. Klassischerweise gibt´s Blumen- und da am liebsten rote Rosen. Das schönste Geschenk wird wohl aber an diesem Tag sein, dass man gezeigt und gesagt bekommt, wie sehr man doch geliebt wird (und wer hört das nicht gerne einmal extra?!).

Rote Rosen – die klassischen Blumen der Liebe …

Aber wieso ausgerechnet der 14. Februar und nicht zum Beispiel ein herrlicher Maitag?
Es könnten zwei Gründe in Frage kommen:
1. Der Bischof Valentin von Rom wurde an diesem Tag hingerichtet. König Claudius ll. verbot die Trauung nach kirchlichem Glauben, aber Valentin von Rom traute dennoch munter weiter. Er sollte den Paaren dann auch immer noch Blumen geschenkt haben.
2. Die zweite Sache führt ebenfalls nach Rom zurück – es geht in die Antike. Dort feierten die Menschen die Göttin Juno, die für die Ehe und Familie stand. Schon damals sollten die Mädchen und Frauen Blumen geschenkt bekommen haben.

Ob ihr diesem Tag nun Beachtung (bzw. besonderen Menschen an diesem Tag besondere Beachtung) schenken wollt, das ist natürlich ganz euch überlassen – jetzt wisst ihr zumindest etwas über die Ursprünge dieses Feiertages.
Wir, eure Blogger, wünschen euch einen schönen und besonders liebevollen Valentinstag (kann nicht schaden, jemandem Mal zu sagen, wie froh man darüber ist, dass er/sie da ist).

Bis (hoffentlich) zum nächsten Mal!

Eure Blogger!

P.S.: An dieser Stelle etwas „Schleichwerbung“: Am morgigen Dienstag steht auch die Andacht im Zeichen der Liebe …

Geheimnisvolle Schatzkarten, unheimliche Entführungsfälle und ein eigenartiger Jaguarmann – der Autor Dirk Reinhardt zu Besuch am ESG

Die verkürzte Woche startete am heutigen Dienstag für die Jahrgangsstufe 6 gleich mal mit einer Veranstaltung außerhalb des normalen Unterrichtsalltags.

Der Kinder- und Jugendbuchautor Dirk Reinhardt aus Münster war zu Besuch und stellte seinen ersten Roman „Anastasia Cruz – Die Höhlen von Azlán“ (erschienen 2009) vor.

Klickt euch hier doch mal rein, wenn ihr mehr über Dirk Reinhardt erfahren wollt: http://www.autor-dirk-reinhardt.de/anastasia-cruz/band1.htm

Reinhardt führte in sein Werk ein, las zwei Kapitel vor und nahm sich im Anschluss gaaaaaanz viel Zeit für die Fragen des Publikums (… und dieses Publikum hatte wirklich viele Fragen).

Ermöglicht hat diese Veranstaltung übrigens der Förderverein unserer Schule, organisiert und begleitet wurde die Lesung von Frau Proempeler und unserer Bibliothekarin Frau Peter. Vielen Dank dafür (…man sollte solche Veranstaltungen wirklich sehr zu schätzen wissen).

Nun aber zum Buch selbst:
Die Protagonistin des Romans ist die 12-jährige Titelheldin Anastasia. Ihr Vater ist ein weltberühmter Archäologe, ihre Mutter eine Indianerin vom Stamm der Maya. Beide haben sich bei Ausgrabungen kennengelernt. Im Zuge eines geheimnisvollen Unfalls ist Anastasias Mutter jedoch verschwunden, niemand weiß, was aus ihr geworden ist – für Anastasia ist es jedoch sicher, dass sie ihre Mutter wiederfinden kann. Auch dies ist ein Thema, welches sich durch den Roman (und die Fortsetzungsbände desselben) zieht. Anastasia lebt mit ihrem Vater und dem Hund Schliemann (na, nach wem ist der denn wohl benannt … das ist die Frage, die euch heute zum Gewinn führen kann … s. unten) im englischen Oxford, denn dort ist ihr Vater Professor. Anastasia begleitet ihren Vater auf vielen Reisen. Während dieser häufig nur langweilige Scherben findet, ist es Anastasia, die die e c h t e n Abenteuer erlebt und die w i r k l i c h sensationellen Funde macht, die dann auch durch die Presse gehen.
In dem ersten Band, den der Autor heute vorgestellt hat, geht es nach Mexiko. Auf dem Hinflug findet Anastasia ein seltsames vergilbtes Blatt Papier, das aussieht wie eine Schatzkarte. Mit diesem Papier in der Tasche erreicht Anastasia Mexiko, wo sie von einer Serie geheimnisvoller Anschläge/ Entführungen erfährt. Dabei gibt es nur einen Augenzeugen, der gesehen hat, dass der Entführer wie ein Jaguar aussah (wie ein Jaguar??? Das glaubt ihm natürlich kaum einer …). Am ersten Tag in Mexiko lernt Anastasia Pacco kennen, einen Indianerjungen, der mit seiner Familie in einem Elendsviertel lebt und sich seinen Lebensunterhalt als Schuhputzer verdient. Pacco ist sogleich Feuer und Flamme für Anastasia und das Abenteuer, welches die Schatzkarte verspricht. Schnell finden sie heraus, dass der Ort, der auf der Karte mit einem roten „X“ gekennzeichnet ist, unter einem U-Bahntunnel liegt. Tagsüber kommt man da schlecht heran, deshalb steigen die beiden Kinder nachts in den Tunnel und machen da eine wahnsinnige Entdeckung. Sie finden ein Loch mitten an der Wand… tja, und genau HIER setzt Dirk Reinhardt mit seiner Lesung an und präsentiert uns u.a. das Kapitel „In der Geisterhöhle“.
Was die zwei nun entdecken, verschlägt ihnen den Atem…auch der Jaguarmann taucht wieder auf, dessen Geheimnis natürlich im Verlauf des Romans gelüftet wird…

Na, Neugierde geweckt! Dann lest euch doch mal rein!

Hier könnt ihr jetzt noch die Fragen und die Antworten lesen, die es im Anschluss an die Lesung gab.

– Seit wann schreiben sie eigentlich?
Mein erstes Buch habe ich vor 8 Jahren geschrieben, aber ich schreibe wirklich schon seit der Grundschule.

– Welche Bücher haben Sie noch geschrieben?
Also zu diesem Band gibt es eine Fortsetzung, die in Ägypten spielt, da ist Anastasia dann schon ein Jahr älter. Noch nicht erschienen, aber fertig, ist auch schon der 3. Band, in dem es nach Indien geht .
Ansonsten habe ich noch einige Jugendbücher verfasst, z.B. „Train kids“, das sich mit der Flüchtlingsthematik beschäftigt. Es ist auch eines meiner erfolgreichsten Bücher und gerade jetzt sehr aktuell im Zusammenhang mit dem Vorhaben des neuen US-Präsidenten eine Mauer zu Mexiko zu bauen (… aus diesem Buch lese ich übrigens im Anschluss an diese Veranstaltung am Städtischen Gymnasium vor …).

– Wie sind sie denn auf so einen „Jaguarmann“ als Figur gekommen?
Die Azteken waren ein Indianerstamm in Mexiko, ihre Hausptstadt hieß Tenochtitlan, das war eine riesige Stadt. Als die Spanier das Reich unter ihrem Führer Hernán Cortés eroberten, bauten sie quasi darüber ihre Hausptsatdt auf. Im Untergrund sind aber noch etliche Überreste und Ruinen erhalten und daher weiß man, dass sie Elitekrieger der Azteken die Jaguarkrieger waren. Sie haben einen Jaguar erlegt und das Fell als Umhang genommen … d.h. meine Figur des Jaguarmannes steht ganz in der Tradition der Azteken …

– Wie geht man daran, ein Buch zu schreiben?
Am Anfang recherchiere ich viel, bereise, die Länder, in denen die Handlung angesiedelt ist und dann kommen mir Ideen für Schauplätze, Figuren etc. Dann schreibe ich ein Konzept des Romans (das Konzeptpapier kann schon mal bis zu 100 Seiten haben). Schließlich setzt die eigentliche Schreibarbeit ein.

– Wie sind sie auf die Idee für dieses Buch gekommen?
Ich habe mich schon immer für ferne Länder und alte Zeiten interessiert. Ich habe ja auch Geschichte studiert…

– Gibt es dazu denn schon eine Verfilmung/ oder von irgendeinem ihrer Bücher?
Von einem Buch gibt es ein Theaterstück und zu „Train kids“ gibt es jetzt eine Anfrage auf Verfilmung.

– Wie oft wurde Ihr Buch verkauft?
Puh…einige tausend Male … genaue Zahle kenne ich gerade nicht… von dem Buch „Train kids“ wurden zwischen 20 000 und 30 000 Exemplare verkauft!

– Wo waren sie denn noch so zu Recherchezwecken?
In Mexiko, in Guatemala (da kommen auch viele der Flüchtlinge her), in Ägypten und für meinen Roman „Die Edelweißpiraten“ (eine jugendliche Widerstandsbewegung in der NS-Zeit) war ich in Köln, im Ruhrgebiet unterwegs, um Spuren zu finden.

– Wieviel kostest so ein Buch denn eigentlich?
Die Hardcoverausgabe kostet 17€, das Taschenbuch 9,95€.

– Wer hat das Titelbild erstellt?
Illustratoren, die professionell Bücher illustrieren (eine Doppelbegabung – schreiben und illustrieren/ zeichnen – haben ich nämlich leider nicht).

– Widmen Sie Ihre Werke auch jemandem?
Ja, z.B. meiner Freundin und meinem Sohn, meinen Eltern und das Werk „Train Kids“ habe ich einem Flüchtling aus Mexiko gewidmet, der mir viele erzählt hat und seine Geschichten mit mir geteilt hat.

– Wie heißt Ihr neuestes Buch?
Das neueste Buch ist 2016 erschienen und heißt „Gefahr am Schlangenfluss“ (für Leser ab 6 Jahren). Außerdem habe ich gerade ein Buch fertiggestellt, der Titel steht aber noch aus…

– Wieviel Geld verdienen Sie eigentlich an einem Buch?
Bei diesem Buch, welches ja 17€ kostest, verdiene ich gerade mal … tja, ratet mal … 1,30€. Ja, das ist unglaublich wenig …. Buchhandlung, Verlag und Illustratoren bekommen eben auch einen nicht ganz unerheblichen Anteil.

– Arbeiten sie denn noch woanders: Nein! Ich kann vom Schreiben leben – das ist toll, ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht – besser geht´s doch wohl nicht!!!

Das stimmt wohl – besser geht es nicht!

So, nun zu unserer Rätselfrage: Nach wem ist denn wohl der Hund Schliemann benannt?! Antworten in den Kommentar!

„We’re marchin‘ on“ – Willkommen im 2. Halbjahr

Was gib´s Neues – gibt´s was Neues?

Hier ein kurzes Update:

Herr Dr. Marth hat seine Ausbildung zum Mathe- und Physiklehrer absolviert, wird aber zukünftig nicht mehr am ESG unterrichten, da er eine Stelle in der Nähe seines Wohnorts bekommen hat
– Ein neues Gesicht bekommt das ESG mit Herrn Kuczera, der ab sofort Mathe und Physik an unserer Schule unterrichten wird (wir bemühen uns als investigatives Blog-Team möglichst schnell um ein Interview mit Herrn Kuczera)

… Herr Kuczera!!!

-Für Frau Dilmenc, Frau Dziuba und Herrn Ostermeier wird es im März ernst: Sie legen dann ihr 2. Staatsexamen ab! Viel Erfolg wünschen die Blogger!
Alles Gute unseren Referendaren!

– Und – aufgepasst: Die Frau, die unseren Blog erst ins Leben gerufen hat, kommt aus der Elternzeit zurück: Frau Kämpken! Darüber freuen wir uns natürlich besonders (und warnen sie hiermit schon einmal vor: Wir laden Sie, Frau Kämpken, zum Interview, denn wir wollen wissen, war es nicht unglaublich laaaaaangweilig ohne Schule, ohne Konferenzen, ohne Korrekturen – nur so zwischen Windeln, Kinderarzt und PEKiP-Gruppen???)
Frau Kämpken wuppt jetzt Kind UND Schule – welcome back!

So, das war es schon …

Uns allen ein lehr- und erfolgreiches, aber auch spannendes, lustiges und fröhliches 2. Schulhalbjahr!

Eure Blogger!!!

HALBZEIT HALBZEIT HALBZEIT HALBZEIT HALBZEIT HALBZEIT HALBZEIT HALBZEIT

Zur heutigen „Halbzeit“ möchten wir Blogger es nicht versäumen, euch einen schönen Zeugnistagzu wünschen!

Das ist ganz ehrlich gemeint:

Die, die ein tolles Zeugnis haben, dürfen sehr stolz auf sich sein,
die, die für ein weniger tolles Abschneiden aber alles gegeben haben, die dürfen dieses Gefühl ebenso haben …
naja und diejenigen unter euch, bei denen es nicht „so rosig“ aussieht, weil sie durch (sagen wir mal) eigene Antriebslosigkeit zu dem entsprechenden Notenbild gekommen sind, die fühlen sich vielleicht am „Stolz“ gepackt und legen in der zweiten Halbzeit jetzt so richtig los;-)

In jedem Fall wünschen wir euch, dass heute Mittag Menschen auf euch warten, denen ihr noch mehr wert seid als die Ziffern auf dem Zeugnispapier … diesen Gedanken bringt auch Amanda in ihrem Poetry-Slam Text zum Ausdruck, der vorgelesen natürlich noch mehr fasziniert, aber auch so wird er euch sehr beeindrucken (und vielleicht aus dem Herzen sprechen…).

Viel Spaß dabei und ein schönes laaaaaaaaaaaanges Wochenende!

Eure Blogger!

Amanda liest ihren Text am 1.2.2017 in der Aula

ohne Titel – von Amanda Herbster

Eins.
Mit schweißverschwitzten Händen schlage ich es auf, sehe es an, lache auf. Ich bin ein sehr guter Mensch.

Zwei.
Zitternd blättere ich es auf, sehe es an, lächle kurz. Ich bin ganz okay.

Drei.
Voll Unbehagen drehe ich es um, sehe es an, zucke mit meinen Schultern. Ich bin gar nicht so ein toller Mensch, ich hätte es viel besser machen können. Mehr lernen, mehr wissen, mehr schreiben, mehr –

Vier.
Unwillig ziehe ich es her, sehe es an, schließe enttäuscht die Augen. Ich bin ein schrecklicher Mensch, viel zu dumm für diese Schule, wieso gehe ich hier überhaupt hin, wenn sowas dabei rauskommt? Was habe ich falsch gemacht, bin ich nicht gut genug? Ich bin dumm, ich bin dumm, ich bin dumm!

Fünf.
Mit Missgunst geplagt wende ich es, sehe es an, schlage mir die Hände vors Gesicht. Ich bin dumm, Abfall der Gesellschaft, aus mir wird niemals etwas werden. Ich kann das nicht, wieso kann ich das nicht? Ich bin dumm, ich bin so unfassbar dumm –

Stopp.
Unsere Sprechblasen werden zerdrückt, unsere Gedankenblasen zerschnitten. Gequetscht in engen Bewertungsbogenformularen, vollkommen ignoriert welche Form mal war.
Gedanken bewertet, Gedanken verschwendet.
Und auf Papier in Rot geschrieben steht, wie viel unserer Gedankenwolken in die engen Mauern des Gerichtspapiers sich drücken konnt‘.
Aus unseren Gedankenwolken regnet Blut, verletzt vom Zerschneiden des Richterstiftes, tropft auf weißes Blatt Papier und wandelt Text in Notenblatt.

Erweitert euren Horizont?
Niemand will wissen, was mein Horizont euch erzählt, niemand will wissen, was mich wirklich bewegt:
Jeder will Fakten, Fakten, Fakten.
Zerschnitten in Kasten, Kasten, Kasten.
Bewertet mit rotem Richterstift, vertreibt auch den letzten Gedankentraum.

Doch bin ich dumm?
Wenn in roten Ziffern geschrieben steht: 0 von 10 Punkten.
In meinen Gedankenwolken steht nicht geschrieben, dass die blaue Blume in Johann von Eichendorffs Gedicht für die Sehnsucht nach dem Unerreichbaren steht; sondern vielleicht einfach nur ein blaues Gewächs, das eben nicht in seiner Gegend wächst.
In meinen Gedankenwolken steht nicht geschrieben, dass das Intergral dieser und jener Funktion aus irgendeiner Stammfunktion zu ergeben ist; sondern vielleicht einfach nur komische Kurven, die auf meinem Zettel um die Wette laufen.
In meinen Gedankenwolken steht nicht geschrieben… und das ist okay.
Das Denken in Rastern, das Träumen in Mustern, das Handeln in vorgefertigten Formen geformt für ungeformte Wolken, zerschneidet das Wolk‘, lässt schwer und rot es regnen: Blut, das tropft, auf weißes Blatt Papier.

Das macht uns nicht dumm.
Du bist ein Genie, ein kleines, wunderbares Genie.
Hören wir den Worten jenes absolut nicht dummen Physikers:

„Jeder ist ein Genie! Aber wenn du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, er sei dumm.“

Mal davon abgesehen, dass niemand so wirklich beweisen kann, dass dieses Zitat tatsächlich aus Einsteins Munde kommt, so lässt sich sagen:
Es stimmt.

Du bist nicht die Noten, die du schreibst; nicht die Punkte, die du kriegst.
Uns wachsen nun mal nicht plötzlich Beine aus den Schuppen, nicht plötzlich Arme aus den Flossen. So bleiben wir an den Wurzeln des Baumes stehen, nur um nach oben in die Baumkronen zu sehen, wo du sie siehst, die Kletterer.
Auch ein Vogel kann nicht klettern, doch sitzt er dort oben, als höchster von allen, als schnellster von allen: Doch kletterte er nicht. Und in Rot festgeschrieben steht sein Misslingen, durchgefallen, falsch gemacht.
Und so flog er davon, sein weißes Gefieder blutrot verfärbt, in den grenzenlosen Horizont und… lebt.

Du bist nicht die Noten, die du schreibst; nicht die Punkte, die du kriegst.
Du bist viel mehr als das!
So glaube mir, lass‘ deine Wolken nicht stutzen, deine Worte nicht stumm.

Du bist nicht die Noten, die du schreibst.

Nicht verpassen – die kulturellen Highlights im 1. Schulhalbjahr 2018/2019

Viel los ist in kultureller Hinsicht im 1. Halbjahr am ESG.

Damit ihr nichts verpasst … kommt hier bald der Link zu dem aktuellen Kulturkalender 🙂

Wir Blogger sind natürlich bemüht, allen Veranstaltungen beizuwohnen und euch davon zu berichten.
Wenn ihr an Veranstaltungen selbst beteiligt seid, mitwirkt oder diese (als Klasse) besucht, dann zögert nicht damit, uns anzusprechen, um einen Artikel diesbezüglich zu veröffentlichen.

Wir wollen e u r e Schülerzeitung sein, das geht umso besser mit e u r e n Einsendungen!

Wir freuen uns drauf!

Eure Blogger!

Der Februar startet wortgewaltig – „Poetry Slammer“ erzeugen Gänsehautfeeling

Nach einem zweitägigen Poetry-Slam-Workshop präsentierten die Teilnehmer desselben am heutigen 1.2.2017 ihre Arbeiten einem kleinen, aber feinen Kreis in der Aula…und was sie da präsentierten war g i g a n t i s c h

Aber kurz zurück auf Anfang:

Frau Proempler hat den Workshop und die heutige Veranstaltung initiiert, an der 11 Teilnehmer unserer Schule (zwei Neuntklässlerinnen sowie Schülerinnen und (ein!) Schüler aus der Q1 und Q2) mitgemacht haben. Die Leitung des zweitägigen Workshops übernahm Dean Ruddock, ein junger, sympathischer Mann, der „als Musiker, Spoken Word-Artist und Slam Poet durch die Lande“ zieht (lest mehr über diese interessante Persönlichkeit unter http://deanruddock.de/uebermich-2/ ).

Frau Proempeler und Dean Ruddock

Durch das zweistündige Programm führte Nico, ebenfalls offensichtlich Profi im Umgang mit Worten (er wollte auf keinen Fall gesiezt werden, denn das mache alt).

Der Moderator Nico

Zunächst gab es eine Einführung in die Poetry-Slam Modalitäten, die bei professionellen Veranstaltungen als festes Regelwerk zugrunde liegen:
– Jeder „Slammer“ hat ein festgelegtes Redezeitlimit von ungefähr 6 Minuten
– Es dürfen k e i n e Requisiten benutzt werden
– Das Publikum bewertet durch Applaus und oberste Gebot für das Publikum lautet:
– R e s p e c t t h e P o e t !

Dieses Regelwerk wurde heute etwas außer Kraft gesetzt – auf Zeitlimits wurde nicht geachtet und jeder und jede Auftretende bekam frenetischen Applaus (so mutig muss man auch erstmal sein …)!!!

Den tapferen Anfang machte Verena und erzeugte mit ihrem Text „Ein Wort“ direkt Gänsehautfeeling im Saal.

Verena

Weiter ging es mit Carlotta. Ihr Text „Ein Raum ohne Fenster“ steckte so voller Emotionen, die einfach nur sehr ehrlich wirkten.

Carlotta

Amandas Text hatte keinen Titel – sie forderte das Publikum auf, sich selbst einen zu überlegen. Ihr Text nahm das schulische Bewertungssystem kritisch unter die Lupe. Ihr werdet Amandas Text am Freitag hier in voller Länge lesen können. Warum erst am Freitag? Na, am Freitag gibt es Zeugnisse, da packt es euch alle sehr offensiv, das schulische Bewertungssystem …

Amanda

Ganz toll gesprochen hat auch Franziska, die ihren Text „Angst“ präsentierte.

Franziska

Nelly war extrem souverän und lies ihr tiefgründig, melancholisch wirkendes Werk „Sommertage“ vor.

Nelly

Den letzten Vortrag vor einer kurzen Pause übernahm Marvin, der einzig männliche Teilnehmer dieser Runde (und nebenbei bemerkt ein Blogger der ersten Stunde). Wort- sprach- und stimmgewaltig, souverän mit Liedeinlage inklusive trat Marvin auf und erzählte von Norbert, dem Pinguin, der nicht fliegen konnte.

Marvin

Nach der Pause ging es weiter mit Lia (hier bloggt jetzt Oliwia weiter…)

Lia hatte gleich zwei Gedichte mit, aber vor allem das erste, „Herzschlag“, riss mich mit. Es war ein Gedicht, welches einen noch Stunden danach zum Weinen bringen kann. Es ist ein Gedicht, welches sich festgesetzt und die ganze Zeit über hatte man Bilder im Kopf. Es war, als wäre man in einer anderen Welt.

Das zweite Gedicht war ebenfalls gut gelungen. Es hatte keinen Namen, aber es passte zum Gedicht. Es hat einen zum Nachdenken gebracht. Mein erster Gedanke waren Tagebücher. Diejenigen unter uns, die Tagebücher schreiben, wissen wie es ist, über die Geschichten, die wir erlebt haben noch einmal genauer nachzudenken. Aber dennoch schafft man es nicht immer, alles aufzuschreiben.

Lia

Dann kam Marie an die Reihe. In ihrer Stimme war ein leichter Takt, wie ein Lied. Ich mag dieses Gedicht wirklich, es hatte etwas Einzigartiges an sich. Nicht nur die Art und Weise wie es vorgetragen wurde, sondern auch die Worte waren wohl gewählt.

Marie

Laura stellte ihr Gedicht „Mauer“ vor. Ich fand es sehr interessant… und zudem besitzt es thematisch eine sehr brisante Aktualität. Laura selber hatte eine sehr angenehme, ruhige Stimme, was den Gehalt des Gedichts sehr unterstützte.

Laura

Zum Abschluss kam dann Ariane mit „Fliegen“. Lobenswert war, dass sie es auswendig vortrug. Auch dieses Gedicht war ein Anstoß zum Nachdenken. Das Spiel mit den Tonlagen war ebenfalls beeindruckend an ihrem Vortrag.

Ariane

Am Ende gab es nicht nur einen großen Extra-Applaus für diejenigen, die so wundervoll vorgetragen haben, sondern auch für Frau Proempeler und Herrn Ruddock.

Insgesamt haben alle Künstlerinnen und Künstler (ja, diesen Begriff darf man hier verwenden, denn wer solche Texte kreieren kann, ist eine Künstlerin bzw. Künstler …) eine fantastische Darbietung auf die Bühne gebracht. Sie haben bewiesen, wie packend die Arbeit mit und an Texten sein kann. Sie haben es geschafft, dass jeder Besucher im Raum die Emotionalität ihrer Vorträge nachempfinden konnte. Sie haben angerührt mit ihren Arbeiten. Sie haben uns vollends „geflasht“! Und wer noch mehr hören will, der kommt bitte am 21.02.2017 in die Weberei!!!

auch hier werden „unsere Slammer“ ihre Texte präsentieren … Kommt zahlreich!

Und, was willst du später mal machen??? Nutzt die Berufsberatung aus erster Hand

Wie könnte es mal weitergehen?
Was willst du denn später mal machen?

Fragen, die mehr und mehr in den Fokus von Schülerinnen und Schülern der Oberstufe rücken.
Für einige unter euch sind diese Fragen schon ganz klar zu beantworten, andere überlegen noch, wieder anderen fällt es sehr schwer, sich jetzt schon festzulegen (…ist ja auch schwer!).

Nutzt deshalb die vielfältigen Möglichkeiten zur Berufsberatung!
Am 2. Februar 2017 besteht dazu wieder eine tolle Chance! Ihr erhaltet Berufsberatung aus erster Hand – besser geht es doch gar nicht!

Ein vielseitiges Angebot erwartet euch!

Vorsätze in Taten verwandeln – ESGler starten sportlich in das neue Jahr

Läuferin und Bloggerin Charlotte berichtet über den Silvester Lauf des Post SVs

Fit ins neue Jahr

Viele gute Vorsätze für ein neues Jahr lauten ja meistens: Bessere Ernährung und mehr Sport machen! Am 33. Silvesterlauf des Post SV nahmen nicht nur „Profi-Läufer“ teil, sondern auch einige Läufer des ESG-Laufcup-Teams. Die 1.160 Läuferinnen und Läufer, darunter auch fünf Läuferinnen und Läufer unserer Schule, liefen vom Kamphof über die Fritz-Blank-Straße in den Rhedaer Forst und „finishten“ nach 5 bzw. 10 km wieder auf dem Sportplatz Kamphof. Als Belohnung erhielt jeder im Ziel einen Berliner und heißen Zitronentee, der von freiwilligen Helfern verteilt wurde.
Die Sieger des 10 km Laufes Amanal Petros (Männer) und Michelle Rannacher (Frauen) wurden mit einem Feuerwerk begrüßt. Cheforganisator Hans-Rudolf Müller freute sich über die stolze Teilnehmerzahl und über die vielen jungen Starter.
Ich fand, es war eine tolle Stimmung und ein guter Abschluss des Jahres 2016!