Die „Strandfischer“ sind los – Engagierte Fünftklässler sammeln Müll am Strand von Spiekeroog

Der Tag der Umwelt ist ja o f f i z i e l l erst am 5. Juni (in Erinnerung an die Eröffnung der Konferenz der Vereinigten Nationen zum Schutz der Umwelt am 5. Juni 1972 in Stockholm … die allererste Weltumweltkonferenz überhaupt), aber unsere Fünftklässler brauchen keinen Aktionstag um sich für Umweltschutz zu engagieren.
Lest hier, wie sie sich auf ihrer Spiekeroog-Fahrt in der letzten Woche für einen sauberen Strand eingesetzt und auf diese Weise eben auch vielen Tieren das Überleben erleichtert haben …

Etwa zehn Millionen Tonnen Müll landen jährlich in den Weltmeeren, das meiste davon Plastik. Müll aus den Flüssen und Meeren verunstaltet nicht nur die Strände unserer norddeutschen Inseln … hier Spiekeroog …er hat noch viel mehr hässliche Seiten:
Plastik zersetzt sich nicht vollständig, es wird nur zerkleinert. Damit bildet Plastikmüll eine tödliche Gefahr für Vögel, Robben und Wale. Tiere schlucken den Müll oder verfangen sich in den Müllteilen und gehen qualvoll unter.
Vor diesem Hintergrund engagierten wir Fünftklässler uns als „Strandfischer“ und sammelten auf einigen unserer Wandertouren mit offenen Augen und zupackenden Händen Müll vom Strand Spiekeroogs. Neben Plastikbeuteln, Mülltüten, Teilen von Regenschirmen, Einwegflaschen, Gummireifen, Schuhsohlen, Badetaschen fanden wir immer wieder Teile von Fischernetzen, Drähte und allerlei andere Materialien, in denen sich Meerestiere leicht verfangen können. Viele erwachsenen Spaziergänger, aber auch heimische Insulaner fanden unser Engagement bemerkenswert.
Der gesammelte Müll wurde von uns in eine dafür vorgesehene zentrale Strand-Müll-Box geworfen. Die Kurverwaltung der Insel entsorgt den Müll dann ordnungsgemäß.

Daumen runter für die Müllentsorgung am Strand!
Herr Reineke in Action!

Danke für den Bericht und „Hut ab!“ für den tollen Einsatz!

Eure Blogger!!!

(Leider) Leicht zu übersehen – Das MINT-Informations-Brett im Altbau

Heute kommen wir noch schnell einer Bitte von Herrn Bolte nach:

Im Altbau befindet im Erdgeschoss das MINT Informationsbrett, das derzeit so aussieht:

…neben dem Raum von Herrn Schewe und gegenüber vom Computerraum A03: DAS MINT INFO BRETT …

Herr Bolte pflegt dieses Info-Brett wirklich sehr vorbildlich! Wie ihr auf diesen Fotos erkennen könnt:

Das ist nur eine Auswahl an Informationen und Veranstaltungshinweisen, die ihr dem Info-Brett entnehmen könnt.

Also, liebe MINTler und MINTlerinnen (und alle Interessierten): Immer schön auf dem Laufenden bleiben und NICHTS VERPASSEN!!!

Eure Blogger!!!

Klingt bekloppt – ist irgendwie auch so: Der Rachetag

Erlaubt ist, was Spaß macht – das Motto dieser „närrischen Tage“.

Weiberfastnacht, Rosenmontag … Rachtetag?!
Wie reimt sich das denn nun zusammen?!

Liefere uns im Kommentar eine überzeugende Definition des Begriffs „Rachetag“ (nimm´ dabei auch Bezug zu unserem Titelfoto … P.S. Danke, liebe Klasse 6a – ihr seid super) und gewinne!

Der Gewinner wird ebenfalls über den Kommentar informiert.
Mitmachen könnt ihr bis Aschermittwoch (01.03.), denn dann endet ja auch das närrische Treiben erstmal wieder! Also, überzeugt uns mit euren Texten! Wir freuen uns drauf!

Genießt die fröhlichen Tage, die ausgelassene Stimmung, die tollen Kostüme, den freien Montag …

Eure Blogger!!!

YouTuber EsKay bringt unsere Schulaula zum Überlaufen

Sich am Sonntagabend schon so richtig auf die Schule freuen?
Kommt ja jetzt nicht soooo oft vor, aber auf diesen Wochenstart h a b e n sich viele Schüler und v.a. Schülerinnen so r i c h t i g gefreut.
Der Grund: Der bekannte YouTuber EsKay war zu Besuch am ESG. Bloggerin Chantal war vor Ort und berichtet!

Am Montag, 13.2.17, fand um 14:30 Uhr eine Veranstaltung mit dem YouTuber Eskay statt. Schon Minuten vor dem eigentlichen Beginn war der ganze Gang vor der Aula voll. Die Stimmung war angespannt, alle hatten die Handys griffbereit und konnten es kaum erwarten. Dann endlich kam EsKay die Treppe hoch …

… charming!

Mit einem charmanten Lächeln und dem Händeabklatschen einiger Schüler brachte er Stimmung in die Menge, während er die Aula betrat. Die ersten vier Reihen wurden den WMK-Klassen gesichert, alle anderen Besucher durfte sich auf die übrigen Plätze verteilen.
Erst als das Mikrofon anging, waren alle Schüler still, dann startete er die Präsentation und begann zu reden…
Zuerst stellte er sich vor und erzählte etwas über sich und teilte uns seine ersten Erfahrungen mit. Dann erklärte er uns einige interessante Dinge über seinen regelmäßigen Tagesablauf, welchen es gar nicht gibt, denn als YouTuber ist man sozusagen sein eigener Boss, es gibt keine bestimmten Arbeitszeiten, aber dafür muss man sich selbst motivieren können und Kreativität, Leidenschaft und Geduld besitzen. Der Weg nach oben ist nicht immer ganz leicht, beschrieb Eskay, er selbst brauchte mehr als zwei Jahre bis er eine „angemessene“ Klickzahl erreichte. Er betonte auch, dass er YouTuber, Student und Privatperson zugleich ist, denn ja, er studiert und empfahl allen das Studium oder gar die Schule niemals wegen YouTube allein abzubrechen. Im Anschluss erklärte er noch, wie die YouTuber Geld verdienen, dies passiert hauptsächlich durch Werbung vor dem Video oder für bestimmte Markenprodukte und durch den Verkauf von z.B. Kleidung mit dem Namen oder Logo des YouTubers darauf.
Danach durften alle die wollten ein Foto mit ihm machen oder nach einem Autogramm fragen (auch ich war dabei und musste ungefähr 2 Stunden dafür anstehen). Auch hier merkte man, dass man mit über 300.000 Abonnenten schon eine kleine Berühmtheit ist. Insgesamt machte er einen sehr sympathischen Eindruck und dank ihm wissen alle, die da waren, ein bisschen mehr über das YouTube-Leben:-).

EsKay berichtet über sein Leben als YouTuber … und darüber, dass er auch noch ein anderes hat …
Bloggerin Maleen und YouTuber EsKay

Unsere Gewinnfrage an euch: Wie heißt der YouTuber EsKay mit richtigem Namen???

„Love is in the air“ – Oliwia schreibt zum morgigen Valentinstag (14.2.2017)

Man kommt nicht daran vorbei und sicher habt ihr es auch schon gemerkt: Morgen ist Valentinstag! Ich fasse mal das Wesentliche zu diesem Tag für euch zusammen.

In Deutschland wird der Valentinstag erst seit dem Zweiten Weltkrieg so wirklich wahrgenommen. Die Amerikaner, US-Soldaten brachten diesen Feiertag in den damals noch westlichen Teil Deutschlands. Tja, und der Tag hat sich gehalten – auch heute noch feiern wir den „Tag der Herzen, den Tag der Liebenden“ (oder wie böse Zungen sagen, den Tag, mit dem sich die Blumenindustrie eine goldenen Nase verdient…).
Denn am Valentinstag beschenken die Jungs und Männer die Mädels und Frauen. Klassischerweise gibt´s Blumen- und da am liebsten rote Rosen. Das schönste Geschenk wird wohl aber an diesem Tag sein, dass man gezeigt und gesagt bekommt, wie sehr man doch geliebt wird (und wer hört das nicht gerne einmal extra?!).

Rote Rosen – die klassischen Blumen der Liebe …

Aber wieso ausgerechnet der 14. Februar und nicht zum Beispiel ein herrlicher Maitag?
Es könnten zwei Gründe in Frage kommen:
1. Der Bischof Valentin von Rom wurde an diesem Tag hingerichtet. König Claudius ll. verbot die Trauung nach kirchlichem Glauben, aber Valentin von Rom traute dennoch munter weiter. Er sollte den Paaren dann auch immer noch Blumen geschenkt haben.
2. Die zweite Sache führt ebenfalls nach Rom zurück – es geht in die Antike. Dort feierten die Menschen die Göttin Juno, die für die Ehe und Familie stand. Schon damals sollten die Mädchen und Frauen Blumen geschenkt bekommen haben.

Ob ihr diesem Tag nun Beachtung (bzw. besonderen Menschen an diesem Tag besondere Beachtung) schenken wollt, das ist natürlich ganz euch überlassen – jetzt wisst ihr zumindest etwas über die Ursprünge dieses Feiertages.
Wir, eure Blogger, wünschen euch einen schönen und besonders liebevollen Valentinstag (kann nicht schaden, jemandem Mal zu sagen, wie froh man darüber ist, dass er/sie da ist).

Bis (hoffentlich) zum nächsten Mal!

Eure Blogger!

P.S.: An dieser Stelle etwas „Schleichwerbung“: Am morgigen Dienstag steht auch die Andacht im Zeichen der Liebe …

Geheimnisvolle Schatzkarten, unheimliche Entführungsfälle und ein eigenartiger Jaguarmann – der Autor Dirk Reinhardt zu Besuch am ESG

Die verkürzte Woche startete am heutigen Dienstag für die Jahrgangsstufe 6 gleich mal mit einer Veranstaltung außerhalb des normalen Unterrichtsalltags.

Der Kinder- und Jugendbuchautor Dirk Reinhardt aus Münster war zu Besuch und stellte seinen ersten Roman „Anastasia Cruz – Die Höhlen von Azlán“ (erschienen 2009) vor.

Klickt euch hier doch mal rein, wenn ihr mehr über Dirk Reinhardt erfahren wollt: http://www.autor-dirk-reinhardt.de/anastasia-cruz/band1.htm

Reinhardt führte in sein Werk ein, las zwei Kapitel vor und nahm sich im Anschluss gaaaaaanz viel Zeit für die Fragen des Publikums (… und dieses Publikum hatte wirklich viele Fragen).

Ermöglicht hat diese Veranstaltung übrigens der Förderverein unserer Schule, organisiert und begleitet wurde die Lesung von Frau Proempeler und unserer Bibliothekarin Frau Peter. Vielen Dank dafür (…man sollte solche Veranstaltungen wirklich sehr zu schätzen wissen).

Nun aber zum Buch selbst:
Die Protagonistin des Romans ist die 12-jährige Titelheldin Anastasia. Ihr Vater ist ein weltberühmter Archäologe, ihre Mutter eine Indianerin vom Stamm der Maya. Beide haben sich bei Ausgrabungen kennengelernt. Im Zuge eines geheimnisvollen Unfalls ist Anastasias Mutter jedoch verschwunden, niemand weiß, was aus ihr geworden ist – für Anastasia ist es jedoch sicher, dass sie ihre Mutter wiederfinden kann. Auch dies ist ein Thema, welches sich durch den Roman (und die Fortsetzungsbände desselben) zieht. Anastasia lebt mit ihrem Vater und dem Hund Schliemann (na, nach wem ist der denn wohl benannt … das ist die Frage, die euch heute zum Gewinn führen kann … s. unten) im englischen Oxford, denn dort ist ihr Vater Professor. Anastasia begleitet ihren Vater auf vielen Reisen. Während dieser häufig nur langweilige Scherben findet, ist es Anastasia, die die e c h t e n Abenteuer erlebt und die w i r k l i c h sensationellen Funde macht, die dann auch durch die Presse gehen.
In dem ersten Band, den der Autor heute vorgestellt hat, geht es nach Mexiko. Auf dem Hinflug findet Anastasia ein seltsames vergilbtes Blatt Papier, das aussieht wie eine Schatzkarte. Mit diesem Papier in der Tasche erreicht Anastasia Mexiko, wo sie von einer Serie geheimnisvoller Anschläge/ Entführungen erfährt. Dabei gibt es nur einen Augenzeugen, der gesehen hat, dass der Entführer wie ein Jaguar aussah (wie ein Jaguar??? Das glaubt ihm natürlich kaum einer …). Am ersten Tag in Mexiko lernt Anastasia Pacco kennen, einen Indianerjungen, der mit seiner Familie in einem Elendsviertel lebt und sich seinen Lebensunterhalt als Schuhputzer verdient. Pacco ist sogleich Feuer und Flamme für Anastasia und das Abenteuer, welches die Schatzkarte verspricht. Schnell finden sie heraus, dass der Ort, der auf der Karte mit einem roten „X“ gekennzeichnet ist, unter einem U-Bahntunnel liegt. Tagsüber kommt man da schlecht heran, deshalb steigen die beiden Kinder nachts in den Tunnel und machen da eine wahnsinnige Entdeckung. Sie finden ein Loch mitten an der Wand… tja, und genau HIER setzt Dirk Reinhardt mit seiner Lesung an und präsentiert uns u.a. das Kapitel „In der Geisterhöhle“.
Was die zwei nun entdecken, verschlägt ihnen den Atem…auch der Jaguarmann taucht wieder auf, dessen Geheimnis natürlich im Verlauf des Romans gelüftet wird…

Na, Neugierde geweckt! Dann lest euch doch mal rein!

Hier könnt ihr jetzt noch die Fragen und die Antworten lesen, die es im Anschluss an die Lesung gab.

– Seit wann schreiben sie eigentlich?
Mein erstes Buch habe ich vor 8 Jahren geschrieben, aber ich schreibe wirklich schon seit der Grundschule.

– Welche Bücher haben Sie noch geschrieben?
Also zu diesem Band gibt es eine Fortsetzung, die in Ägypten spielt, da ist Anastasia dann schon ein Jahr älter. Noch nicht erschienen, aber fertig, ist auch schon der 3. Band, in dem es nach Indien geht .
Ansonsten habe ich noch einige Jugendbücher verfasst, z.B. „Train kids“, das sich mit der Flüchtlingsthematik beschäftigt. Es ist auch eines meiner erfolgreichsten Bücher und gerade jetzt sehr aktuell im Zusammenhang mit dem Vorhaben des neuen US-Präsidenten eine Mauer zu Mexiko zu bauen (… aus diesem Buch lese ich übrigens im Anschluss an diese Veranstaltung am Städtischen Gymnasium vor …).

– Wie sind sie denn auf so einen „Jaguarmann“ als Figur gekommen?
Die Azteken waren ein Indianerstamm in Mexiko, ihre Hausptstadt hieß Tenochtitlan, das war eine riesige Stadt. Als die Spanier das Reich unter ihrem Führer Hernán Cortés eroberten, bauten sie quasi darüber ihre Hausptsatdt auf. Im Untergrund sind aber noch etliche Überreste und Ruinen erhalten und daher weiß man, dass sie Elitekrieger der Azteken die Jaguarkrieger waren. Sie haben einen Jaguar erlegt und das Fell als Umhang genommen … d.h. meine Figur des Jaguarmannes steht ganz in der Tradition der Azteken …

– Wie geht man daran, ein Buch zu schreiben?
Am Anfang recherchiere ich viel, bereise, die Länder, in denen die Handlung angesiedelt ist und dann kommen mir Ideen für Schauplätze, Figuren etc. Dann schreibe ich ein Konzept des Romans (das Konzeptpapier kann schon mal bis zu 100 Seiten haben). Schließlich setzt die eigentliche Schreibarbeit ein.

– Wie sind sie auf die Idee für dieses Buch gekommen?
Ich habe mich schon immer für ferne Länder und alte Zeiten interessiert. Ich habe ja auch Geschichte studiert…

– Gibt es dazu denn schon eine Verfilmung/ oder von irgendeinem ihrer Bücher?
Von einem Buch gibt es ein Theaterstück und zu „Train kids“ gibt es jetzt eine Anfrage auf Verfilmung.

– Wie oft wurde Ihr Buch verkauft?
Puh…einige tausend Male … genaue Zahle kenne ich gerade nicht… von dem Buch „Train kids“ wurden zwischen 20 000 und 30 000 Exemplare verkauft!

– Wo waren sie denn noch so zu Recherchezwecken?
In Mexiko, in Guatemala (da kommen auch viele der Flüchtlinge her), in Ägypten und für meinen Roman „Die Edelweißpiraten“ (eine jugendliche Widerstandsbewegung in der NS-Zeit) war ich in Köln, im Ruhrgebiet unterwegs, um Spuren zu finden.

– Wieviel kostest so ein Buch denn eigentlich?
Die Hardcoverausgabe kostet 17€, das Taschenbuch 9,95€.

– Wer hat das Titelbild erstellt?
Illustratoren, die professionell Bücher illustrieren (eine Doppelbegabung – schreiben und illustrieren/ zeichnen – haben ich nämlich leider nicht).

– Widmen Sie Ihre Werke auch jemandem?
Ja, z.B. meiner Freundin und meinem Sohn, meinen Eltern und das Werk „Train Kids“ habe ich einem Flüchtling aus Mexiko gewidmet, der mir viele erzählt hat und seine Geschichten mit mir geteilt hat.

– Wie heißt Ihr neuestes Buch?
Das neueste Buch ist 2016 erschienen und heißt „Gefahr am Schlangenfluss“ (für Leser ab 6 Jahren). Außerdem habe ich gerade ein Buch fertiggestellt, der Titel steht aber noch aus…

– Wieviel Geld verdienen Sie eigentlich an einem Buch?
Bei diesem Buch, welches ja 17€ kostest, verdiene ich gerade mal … tja, ratet mal … 1,30€. Ja, das ist unglaublich wenig …. Buchhandlung, Verlag und Illustratoren bekommen eben auch einen nicht ganz unerheblichen Anteil.

– Arbeiten sie denn noch woanders: Nein! Ich kann vom Schreiben leben – das ist toll, ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht – besser geht´s doch wohl nicht!!!

Das stimmt wohl – besser geht es nicht!

So, nun zu unserer Rätselfrage: Nach wem ist denn wohl der Hund Schliemann benannt?! Antworten in den Kommentar!

„We’re marchin‘ on“ – Willkommen im 2. Halbjahr

Was gib´s Neues – gibt´s was Neues?

Hier ein kurzes Update:

Herr Dr. Marth hat seine Ausbildung zum Mathe- und Physiklehrer absolviert, wird aber zukünftig nicht mehr am ESG unterrichten, da er eine Stelle in der Nähe seines Wohnorts bekommen hat
– Ein neues Gesicht bekommt das ESG mit Herrn Kuczera, der ab sofort Mathe und Physik an unserer Schule unterrichten wird (wir bemühen uns als investigatives Blog-Team möglichst schnell um ein Interview mit Herrn Kuczera)

… Herr Kuczera!!!

-Für Frau Dilmenc, Frau Dziuba und Herrn Ostermeier wird es im März ernst: Sie legen dann ihr 2. Staatsexamen ab! Viel Erfolg wünschen die Blogger!
Alles Gute unseren Referendaren!

– Und – aufgepasst: Die Frau, die unseren Blog erst ins Leben gerufen hat, kommt aus der Elternzeit zurück: Frau Kämpken! Darüber freuen wir uns natürlich besonders (und warnen sie hiermit schon einmal vor: Wir laden Sie, Frau Kämpken, zum Interview, denn wir wollen wissen, war es nicht unglaublich laaaaaangweilig ohne Schule, ohne Konferenzen, ohne Korrekturen – nur so zwischen Windeln, Kinderarzt und PEKiP-Gruppen???)
Frau Kämpken wuppt jetzt Kind UND Schule – welcome back!

So, das war es schon …

Uns allen ein lehr- und erfolgreiches, aber auch spannendes, lustiges und fröhliches 2. Schulhalbjahr!

Eure Blogger!!!

HALBZEIT HALBZEIT HALBZEIT HALBZEIT HALBZEIT HALBZEIT HALBZEIT HALBZEIT

Zur heutigen „Halbzeit“ möchten wir Blogger es nicht versäumen, euch einen schönen Zeugnistagzu wünschen!

Das ist ganz ehrlich gemeint:

Die, die ein tolles Zeugnis haben, dürfen sehr stolz auf sich sein,
die, die für ein weniger tolles Abschneiden aber alles gegeben haben, die dürfen dieses Gefühl ebenso haben …
naja und diejenigen unter euch, bei denen es nicht „so rosig“ aussieht, weil sie durch (sagen wir mal) eigene Antriebslosigkeit zu dem entsprechenden Notenbild gekommen sind, die fühlen sich vielleicht am „Stolz“ gepackt und legen in der zweiten Halbzeit jetzt so richtig los;-)

In jedem Fall wünschen wir euch, dass heute Mittag Menschen auf euch warten, denen ihr noch mehr wert seid als die Ziffern auf dem Zeugnispapier … diesen Gedanken bringt auch Amanda in ihrem Poetry-Slam Text zum Ausdruck, der vorgelesen natürlich noch mehr fasziniert, aber auch so wird er euch sehr beeindrucken (und vielleicht aus dem Herzen sprechen…).

Viel Spaß dabei und ein schönes laaaaaaaaaaaanges Wochenende!

Eure Blogger!

Amanda liest ihren Text am 1.2.2017 in der Aula

ohne Titel – von Amanda Herbster

Eins.
Mit schweißverschwitzten Händen schlage ich es auf, sehe es an, lache auf. Ich bin ein sehr guter Mensch.

Zwei.
Zitternd blättere ich es auf, sehe es an, lächle kurz. Ich bin ganz okay.

Drei.
Voll Unbehagen drehe ich es um, sehe es an, zucke mit meinen Schultern. Ich bin gar nicht so ein toller Mensch, ich hätte es viel besser machen können. Mehr lernen, mehr wissen, mehr schreiben, mehr –

Vier.
Unwillig ziehe ich es her, sehe es an, schließe enttäuscht die Augen. Ich bin ein schrecklicher Mensch, viel zu dumm für diese Schule, wieso gehe ich hier überhaupt hin, wenn sowas dabei rauskommt? Was habe ich falsch gemacht, bin ich nicht gut genug? Ich bin dumm, ich bin dumm, ich bin dumm!

Fünf.
Mit Missgunst geplagt wende ich es, sehe es an, schlage mir die Hände vors Gesicht. Ich bin dumm, Abfall der Gesellschaft, aus mir wird niemals etwas werden. Ich kann das nicht, wieso kann ich das nicht? Ich bin dumm, ich bin so unfassbar dumm –

Stopp.
Unsere Sprechblasen werden zerdrückt, unsere Gedankenblasen zerschnitten. Gequetscht in engen Bewertungsbogenformularen, vollkommen ignoriert welche Form mal war.
Gedanken bewertet, Gedanken verschwendet.
Und auf Papier in Rot geschrieben steht, wie viel unserer Gedankenwolken in die engen Mauern des Gerichtspapiers sich drücken konnt‘.
Aus unseren Gedankenwolken regnet Blut, verletzt vom Zerschneiden des Richterstiftes, tropft auf weißes Blatt Papier und wandelt Text in Notenblatt.

Erweitert euren Horizont?
Niemand will wissen, was mein Horizont euch erzählt, niemand will wissen, was mich wirklich bewegt:
Jeder will Fakten, Fakten, Fakten.
Zerschnitten in Kasten, Kasten, Kasten.
Bewertet mit rotem Richterstift, vertreibt auch den letzten Gedankentraum.

Doch bin ich dumm?
Wenn in roten Ziffern geschrieben steht: 0 von 10 Punkten.
In meinen Gedankenwolken steht nicht geschrieben, dass die blaue Blume in Johann von Eichendorffs Gedicht für die Sehnsucht nach dem Unerreichbaren steht; sondern vielleicht einfach nur ein blaues Gewächs, das eben nicht in seiner Gegend wächst.
In meinen Gedankenwolken steht nicht geschrieben, dass das Intergral dieser und jener Funktion aus irgendeiner Stammfunktion zu ergeben ist; sondern vielleicht einfach nur komische Kurven, die auf meinem Zettel um die Wette laufen.
In meinen Gedankenwolken steht nicht geschrieben… und das ist okay.
Das Denken in Rastern, das Träumen in Mustern, das Handeln in vorgefertigten Formen geformt für ungeformte Wolken, zerschneidet das Wolk‘, lässt schwer und rot es regnen: Blut, das tropft, auf weißes Blatt Papier.

Das macht uns nicht dumm.
Du bist ein Genie, ein kleines, wunderbares Genie.
Hören wir den Worten jenes absolut nicht dummen Physikers:

„Jeder ist ein Genie! Aber wenn du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, er sei dumm.“

Mal davon abgesehen, dass niemand so wirklich beweisen kann, dass dieses Zitat tatsächlich aus Einsteins Munde kommt, so lässt sich sagen:
Es stimmt.

Du bist nicht die Noten, die du schreibst; nicht die Punkte, die du kriegst.
Uns wachsen nun mal nicht plötzlich Beine aus den Schuppen, nicht plötzlich Arme aus den Flossen. So bleiben wir an den Wurzeln des Baumes stehen, nur um nach oben in die Baumkronen zu sehen, wo du sie siehst, die Kletterer.
Auch ein Vogel kann nicht klettern, doch sitzt er dort oben, als höchster von allen, als schnellster von allen: Doch kletterte er nicht. Und in Rot festgeschrieben steht sein Misslingen, durchgefallen, falsch gemacht.
Und so flog er davon, sein weißes Gefieder blutrot verfärbt, in den grenzenlosen Horizont und… lebt.

Du bist nicht die Noten, die du schreibst; nicht die Punkte, die du kriegst.
Du bist viel mehr als das!
So glaube mir, lass‘ deine Wolken nicht stutzen, deine Worte nicht stumm.

Du bist nicht die Noten, die du schreibst.