Drama, Baby, Drama – Drei Mal ganz großes ESG Drama im Stadttheater und in der Stadthalle

Drama, Baby, Drama
Drei Mal ganz großes ESG Drama im Stadttheater und in der Stadthalle

 

Die Drama -Kurse der Q1 unter der Leitung von Dr. Thomas Göhler, Bruntje Klahr und Britta Lange haben uns in den vergangenen Wochen nachhaltig beeindruckt. Lest hier unsere Eindrücke zu den drei Vorstellungen. Was hat euch daran besonders fasziniert, angerührt, umgehauen, hingerissen und überrascht? Lasst uns doch einen Kommentar zukommen! Wir – und vielleicht auch die Drama-Kurse – würden uns freuen!

 

 

DAS HAUS DER TEMPERAMENTE

 

Am 18. und 19.05 steppte der Bär im Stadttheater Gütersloh –oder besser gesagt, es buhlten vier Familien unterschiedlicher Gemüter um die Gunst des zahlreich erschienenen Publikums. Die Rede ist von der Aufführung des Dramakurses von Frau Klahr. Mit viel Talent führten die Schüler der Q1 eine vollkommene Neufassung des Dramas „Das Haus der Temperamente“ auf. Aus dem „alten Schinken“ des Jahres 1837 wurde eine moderne Fernsehshow namens „fight of families“ mit zwei hinterlistig schlauen Moderatoren.

Die Intrigen und Verwicklungen in der Show wurden geschickt durch diese zwei Meisterspieler eingefädelt. So stachen sie besonders heraus und zählten zu meinen persönlichen Lieblingsfiguren. Daneben waren die vier Familien der verschiedenen Temperamente Mittelpunkt des Geschehens. Die Temperamente ließen sich dabei schon aus den Familiennamen lesen: Braus, Fad, Trüb und Froh. Doch was tun, wenn die eigentlich versprochenen Töchter der einen Familie sich in die Söhne der anderen Familie verlieben? In dieses Dilemma sind die Väter der einzelnen Familien verstrickt.

Ob das wohl gut ausgeht, bei dem Aufeinandertreffen zweier absoluter Gegensätze? Auf diese Frage wusste keiner eine Antwort, sodass wir allesamt nur gebannt auf den Ausgang warten konnten. Und mit diesem war ich sicherlich nicht unzufrieden. Es war eine wirklich amüsante TV-Show, ohne dass sich dabei auf das Niveau bestimmter Fernsehsender begeben wurde.

 

 

DAS HAUS VON MONTEVIDEO

 

Ein diktatorischer Vater, ein unerwartetes Erbe, warum Atlanta kein Schiff ist und eine wunderschön verpackte Ironie am Schluss

 

Es war mal wieder so weit. Der Dramakurs von Herrn Dr. Göhler war für uns zwei Tage auf der Bühne des Stadttheaters und hat uns die Komödie „Das Haus von Montevideo“ vorgestellt.

Die Schauspieler zeigten alle eine grandiose Leistung. Beeindruckt hat mich vor vor allem der diktatorische Vater, der wahrscheinlich strenger, in Latein besser bewandert ist, als der örtliche Pastor. Aber auch der Liebhaber der ältesten Tochter dieser Familie – und sie selbst – wurden wunderbar gespielt. Der erste Witz stellte sich schon durch die unglaublichen 12 Kinder dar, die der Vater mit extremer Strenge behandelt hat. Das sorgte für viele Lacher beim Publikum. Der Liebhaber der ältesten Tochter, der nicht sonderlich viel Grips zeigte, bildete eine sehr amüsante Kombination mit dem Vater. Aber auch sonst gab es viele Stellen, die extrem lustig waren. Die wahre Ironie der Geschichte stellte sich aber erst zum Ende heraus und eröffnete eine wunderschöne Lösung für alle Probleme. Das Bühnenbild änderte sich im Laufe des Stückes nicht merklich. Das funktionierte jedoch gut, ohne das Publikum nur einmal zu langweilen.

Mein Fazit: Ein sehr humorvolles Stück, mit einer sehr gelungenen Umsetzung und vielen, vielen lustigen Momenten.

 

 

DER EINGEBILDETE KRANKE

 

Last but definitely not least – am 15. und 16. 6. 2016 präsentierte der Dramakurs unter der Leitung von Britta Lange die Komödie „Der eingebildete Kranke“. Diesmal fanden sich die Besucher in der Stadthalle ein, da das Theater nur Kapazitäten für zwei Schulaufführungen hatte. Die Akustik war hier leider beeinträchtigt, aber sonst gab es nichts, was die Begeisterung für diese Darbietung schmählern könnte! Wir haben im Blog-Team zusammengetragen, was uns besonders beeindruckt hat:

  • der herrliche Hypochonder, der doch immer wieder Kraft fand, sein pfiffiges Hausmädchen aus Leibeskräften zu beschimpfen und mit einer Rute zu jagen,
  • das kluge Dienstmädchen, welches ihrem Herrn oftmals Paroli geboten hat,
  • die effektvoll – überraschenden tierischen Tanzeinlagen,
  • die zwei naiv anmutenden Schwestern in ihren rosa-blauen Kostümchen,
  • die fast synchron auftretenden Diener,
  • der dümmliche Sohn, den die Tochter heiraten soll, damit der Vater eine privatärztliche Versorgung sicher hat und
  • die Gesangseinlagen der (von Herrn Rödiger trainierten) Laiensänger.

 

Es ist wirklich beeindruckend, was die Schüler und Schülerinnen und die Lehrpersonen der Drama-Kurse auf die Beine stellen. Der Weg zu diesen Präsentationen ist bestimmt nicht immer leicht und kostet allen Beteiligten viel Nerven, aber es hat sich mal wieder gelohnt. Respekt, Chapeau und WEITER SO! Eure Blogger!

Vive la France – Josh Davies berichtet über die Austauschfahrt nach Frankreich

Vive la France – Vive l´ amitié – Josh Davies berichtet über die Austauschfahrt nach Frankreich

Vom 18. Mai bis zum 23. Mai 2016 haben sich einige Schüler und Schülerinnen aus der Mittelstufe mit dem Austauschprogramm auf große Fahrt nach Douai in Frankreich begeben. Douai liegt im Norden Frankreichs, ca. 200km von der Hauptstadt Paris entfernt und hat ca. 40.000 Einwohner (Gütersloh fast 100.000!).

Die Reise dorthin hat sieben Stunden gedauert, aber Langeweile kam nicht auf: Wir hatten richtig viel gute Musik an Bord und mindestens ebenso viel SCHOKOLADE! Ein tolles Unterhaltungsprogramm – auch für Herrn Kruse und Frau von Keyserlingk?! Wer weiß!

In Douai angekommen, wurden wir in die Häuser der Austauschschüler gebracht. Am Donnerstag sind wir in ein Museum gefahren, das eine Sonderausstellung zum Thema „Essen/ Essgewohnheiten“ geboten hat. Widererwartend gab es dort jedoch kein Essen, was uns irritierte. Danach waren wir in einem Laser Game. Dort haben wir im Schwarzlicht verschiedenen Spiele ausprobieren können, z.B. Labyrinth, Parcours, Quiz (auf Französisch) und den Kletterpark im Dunkeln. Das war ziemlich cool!

Am Freitag haben wir eine Stadttour durch Douai gemacht und sind mit in den Schulunterricht unserer französischen Austauschschüler gegangen. Ich hatte Englisch und Geschichte. In Englisch habe ich alle „in die Tasche“ gesteckt, in Geschichte bin ich fast eingeschlafen. Die Schule war um 17:00h zu Ende und es ging zurück zu der Gastfamilie.

Die restlichen zwei Tage blieben wir bei den Austauschschülern. Abends traf man sich zum Bowlen oder um auf eine Party zu gehen, gestaltete sonst aber den Tag mit der Gastfamilie, die sich viel Mühe gegeben haben. Am Montagmorgen um 8:00h kam der Bus, der uns wieder nach Gütersloh bringen sollte. Tatsächlich hatten einige Schüler und Schülerinnen bei der Abfahrt Tränen in den Augen, weil man auch in der kurzen Zeit schon richtig gute Freundschaften geschlossen hat. Doch die modernen Medien machen es ja möglich, dass wir auf ganz unkomplizierte Weise in Kontakt bleiben können – auch wenn die Franzosen kein WhatsApp haben.  🙄

„Ufos“ landen am ESG – Wimba und das Geheimnis des Dschungels

„Super! Super fantastisch!“ – so fiel das Urteil meiner 8-jährigen Tochter im Hinblick auf das Musical aus, welches die Kinder aus der fünften Klasse der Kurrende am 30. Mai um 18.00h in der Schulaula zur Aufführung brachten. Dieser spontanen Aussage schließe ich mich an! Es war laut, bunt, lustig und vor allem war es professionell, was den Zuschauern hier geboten wurde. Die Begeisterung der Schüler und Schülerinnen während ihres knapp einstündigen Ausflugs in den geheimnisvoll anmutenden Dschungel schwappte förmlich auf das Publikum über und riss es im wahrsten Sinne des Wortes von den Stühlen. Mit stehenden Ovationen haben stolze Eltern, Großeltern, Lehrer und Lehrerinnen die Akteure von der Bühne geleitet. Bestimmt war der Weg zu diesem Bühnenerfolg nicht immer ganz einfach. Ich stelle mir vor, wie dieser Dschungel aus quirligen Fünftklässlern den Spielleitern auch mal die „Power“ und die „Energie aussaugen“ kann. In diesem Falle fungierten Alexandra Becker und Dennis Rödiger sozusagen als Dschungelkönige, die alles unter Kontrolle behielten und mit viel Fleiß und Schweiß, Lust und Frust, Verzweiflung und Vergnügen und ganz viel Engagement die Kinder zu solchen Leistungen gebracht haben. Bedenkt man, dass all diese Kinder vor einem Jahr noch gar nicht zu unserer Schulgemeinde gehörten, heute aber schon die Aula des ESGs für sich und ihre tolle Show einnehmen können, dann finde ich das großartig. Es sind doch solche gemeinsamen Projekte, die die Schulzeit schlussendlich auch ausmachen. In diesem Sinne: Macht weiter so – wir sind sehr gespannt, mehr von euch zu sehen und zu hören!

Biologen-Alarm mit Ekelfaktor im Bücherzirkus

Tierisch gut startete die letzte Woche für die Kinder und Lehrerinnen des Bücherzirkus. Die Biologin Bärbel Oftring war zu Besuch. Eine Biologin im Bücherzirkus? Wie passt das zusammen? Bärbel Oftring ist jedoch nicht nur Biologin, sondern auch Kinderbuchautorin – und diese Mischung machte es total interessant. In einer multimedialen Lesung stellte sie ihr Werk „Wale und Haie – Räuber der Meere“ vor. Neunzig Minuten voller Spannung und Information vergingen wie im Fluge. Die Zuhörer erfuhren,

  • dass dem Hai, einem der größten Räuber der Meere, ständig die Zähne ausfallen,
  • dass seine Haut zur Vorbild der Oberflächenbeschichtung von Flugzeugen dient oder
  • dass man im Wasser senkrecht und singend verharren sollte, wenn man einem Hai begegnet.

Diese lehrreichen Fakten zogen das Publikum in den Bann. Bärbel Oftring hatte zudem eine große Auswahl ihrer Bücher zur Anschauung im Gepäck. Obwohl sich gerade Schülerinnen im Klassenzimmer immer laut kreischend vor der kleinsten Spinne ekeln, blieben die Augen der Buchbetrachter gerade an einem entsprechenden Umschlagsbild hängen. Darauf ist neben einer dicken Kreuzspinne auch noch ein riesiger Kothaufen zu sehen. Das Inhaltsverzeichnis hat es dann so richtig in sich: „Aas, Blutegel, Durchfall, Eiter, Furz, Jauche, Kot, Kotze, Maden, Ohrenschmalz, Pickel“. Nur Ekeliges findet sich in diesem Buch! Deshalb ist der Titel Programm: „Voll ekelig – 55 eklige Dinge und was dahinter steckt“ Frau Rapp musste es kaufen und hörte am Montagnachmittag zu Hause nur angewidert faszinierte Ausrufe wie „Ich!“ und „Bah!“ und „Mach das weg!“ Herrlich lehrreich!

„Wir haben uns einen Traum erfüllt“: Starke Stifter fegen die Städter vom Platz

„Wir haben uns einen Traum erfüllt“ (Varsham Aloyan nach dem Spiel im Interview mit Gütersloh TV) – starke Stifter fegen die Städter mit einem Kantersieg vom Platz

Natürlich waren auch wir Blogger unter den knapp 2000 Zuschauern, die am 25. Mai 2016 dem Fußballspiel der Abiturjahrgänge der beiden Gütersloher Gymnasien beiwohnten. Weil der haushohe Sieg unserer Westminster Abbey Mannschaft uns noch fast unwirklich erscheint, könnt ihr hier immer und immer wieder klicken, um den Freudentaumel zu sehen und zu hören, den Jonas „the flash“ Krinke mit demTreffer zum 4:0 auslöste. Zuvor waren es Robin Drücker und Maximilian Dinter, die die ESG Fankurve in Ekstase, die Städter Fankurve in Ernüchterung versetzten. Wir sind wahnsinnig stolz auf euch Jungs! Wer steht natürlich immer hinter so einer starken Mannschaft? Ein engagierter Trainer – in diesem Fall Frank Wilsmann – und bezaubernde Cheerleader, die nicht nur die Mannschaft, sondern auch die Zuschauer mit einer beeindruckenden Choreografie und Akrobatik begeisterten. Ein „Chapeau“ an dieser Stelle für die fairen Cheerleader der Städter, die sich bei dem Schlussauftritt spontan in die Schrittfolgen unserer Mädels einfügten. Wir interpretieren dies als Zeichen des Respekts dem Gewinnerteam gegenüber. Eine starke Geste, die zeigt, dass viel „herausgegröhlte“ Rivalität schlussendlich auch nur Teil des Spiels ist! Zum Schluss noch eine etwas besserwisserische Anmerkung unserer Redaktion: ein echtes fußballerisches Triple war dieser Erfolg nicht 😆 !