Stoff für den nächsten Filmabend gefällig? – Filmbesprechung aus dem Englisch-LK

Heute ging im Redaktionsbüro des ESbloGs ein Beitrag aus dem Englisch-LK ein, den wir sehr interessant finden, denn es handelt sich um eine Filmbesprechung.
Diesen Text mussten die SchülerInnen im Anschluss an die Filmanalyse in der Unterrichtsreihe „East meets West: postcolonial India & multicultural Britain“ schreiben. Dann hat der Kurs aus mehreren gelungenen Beiträgen die folgenden ausgewählt, die wir euch nicht vorenthalten wollen.

“East is East” – review by Cuno Lange

The movie “East is East” is a priceless mixture of funny comedy and the serious culture clash between British society and Pakistani immigrants, taking place in the 1970s. In Salford, Manchester fish-and-chip shop owner George Khan expects his family to follow his strict Pakistani and Muslim way of living. However, his seven children and his English wife Ella born and brought up in Britain, increasingly regard themselves as British and start to reject their father’s rules and regulations. This rejection already becomes apparent in the first scenes of the movie, when the oldest son Nazir, after refusing his arranged marriage, gets excluded from the family by his father. As the story takes its course, again and again the children break their father’s rules by, for instance, secretly eating pork, having love affairs and by going to parties. Due to this and supported by the fact that George again is planning arranged marriages for his two other sons, towards the end of the movie the family finds itself in a crisis that even leads to a harsh fight between Ella and George.
Another well-presented facet is the occurring racism in the movie. One neighbor of the Khan family is an admirer of Enoch Powell, the at that time leading anti-immigration flagship. In various scenes, the viewer gets to see him abhorring the Khans. However, the absurd thing is that one son of the Khan family named Tariq secretly dates the neighbor’s daughter and that Sajid, the youngest of the seven children, is the best friend of the neighbor’s son. Furthermore, another scene in which the blatant racism becomes evident is at the club where the bouncer only lets in British looking citizens.
Having said that, it is save to conclude that this movie perfectly represents the serious problems of a multicultural family living in a society which believes in and sometimes even defends other, their own values. I strongly recommend this movie to everyone but especially to English courses, because it is a highly enlightening, entertaining as well as humorous movie and, what is more, a nice introduction to the topic “ethnic majorities in Britain”.

“East is East” – Review by Elena Al-Taies

Hardly ever would someone describe a movie dealing with racism and cultural tensions as humorous. “East is East”, however, belongs to the very few exception. While the storyline, accompanied by excellent British humor, is intelligently told, the director does not fail to emphasize the serious side effects of two cultures clashing. Set in Salford in the 1970s, the movie focuses on George Khan, a Pakistani clutching onto his Muslim values, his British wife Ella and their six children, all born and raised in England. As Georg forcefully tries to make his children submit to Islamic rules, anger and incomprehension arise from both sites. Ella on the other hand is a woman of compromise and tries to mediate between the two fronts.
Although the plot itself might seem appealing already, it is the delicate balance of humor and seriousness within the movie that makes it so interesting and captivating to watch. Funny scenes are often followed by scenes with a tense or even threatening atmosphere. The contrast that is created therefore is a refreshingly new approach to dealing with a topic most prefer to avoid. Noteworthy as well are Om Puri´s and Linda Basset´s achievements in acting their roles of Georg and Ella Khan as they do an outstanding job at conveying the depths of their characters.
The characters in general are well rounded and their actions oftentimes encourage the viewer to reflect on their situation concerning to their cultural upbringing.
One might criticize the fact that the movie lacks another Pakistani family as a comparison to the Khans since they do not represent all families of the same background.
Having said all that, the movie “East is East” is highly recommendable for everyone who wants to get a taste of what it means to grow up in an interracial household and educate oneself on its difficulties.

Wir finden, es hört sich nach einem MUSS für den nächsten Filmabend mit Freunden an! Danke für diese Einsendung!

Eure Blogger!

Wie war es denn?! Die Musicalauführung „Israel in Ägypten“

Emma und Pauline berichten euch:
Am Abend des 7. Mai trafen viele gespannte Leute in eine kunstvoll geschmückte Aula des ESG ein, um das Musical „Israel in Ägypten“ zu sehen. Geleitet wurde das folgende Stück von Frau Becker und Herrn Rödiger, der nebenbei auch die Kombo, die aus einer Geige, einem Klavier, einer Posaune, einer E-Gitarre und einem Schlagzeug bestand, leitete. Um Punkt 18:00 Uhr ging es dann los. Das Musical von Thomas Riegler spielt in Ägypten. Es handelt von Mose, der mit Gottes Hilfe das Volk Israel aus Ägypten befreien will. Zwischendurch durfte das Publikum die Kinder aus der 5. und 6. Jahrgangsstufe unterstützen, indem sie „Go down, Moses“ sangen. Der Chor bestand aus Schülerinnen und Schülern, die die Vormittagskurrende besuchen, während die Soloauftritte von Kindern aus der Nachmittagskurrende hingelegt wurden. Am Ende gab es noch eine Zugabe, da das Publikum sehr begeistert war. Am nächsten Morgen wurde das gleiche Stück nochmal vor der Unterstufe vorgeführt. Insgesamt war dies die zweite Aufführung, die von Frau Becker und Herrn Rödiger geleitet wurde. Es war ein toller Erfolg und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

Eure Blogger Emma und Pauline

Biologie und Technik kombiniert – Bionik!

Könnt ihr es glauben, wenn ich sage, dass viele bedeutsame Erfindungen nicht von Menschen erfunden, sondern von der Natur abgeguckt wurden? Tiere und Pflanzen scheinen für jede Umweltbedingung angepasst zu sein und das haben wir uns zu Nutze gemacht. Wenn Phänomene der Natur in die Technik übertragen werden, dann haben wir es mit der Bionik zu tun. Eines der bekanntesten Beispiele ist Leonardo Da Vincis Ansatz, den Vogelflug auf Flugmaschinen zu übertragen. Heute sitzt man gemütlich im Flugzeug und fragt sich nicht mal wie diese tonnenschweren Blechriesen überhaupt in die Luft kommen. Auch der Klettverschluss (Klett-Pflanze) oder die wasserabweisende Imprägnierung (Lotus-Effekt) sind von der Pflanzenwelt inspiriert. Genau wie aus der Pusteblume der Fallschirm wurde, so könnte man doch mit Hilfe anderer bionischer Phänomene, weitere Erfindungen entwerfen, die uns das Leben vereinfachen.

Das war das Thema der Bionikmesse am Freitag, dem 26.4, welche von der 1. bis zur 5. Stunde oben im Studio stattfand. Dies findet jedes Jahr in den MINT-Klassen des Jahrgangs 8 statt. Mithilfe unserer Kenntnisse, die wir an unseren zwei Besuchen in der Uni Bielefeld einige Wochen zuvor gesammelt haben, sollten wir in 2 bis 5er- Gruppen ein innovatives Produkt entwerfen und es am oben genannten Datum den „Kunden“ vorstellen. Das ist leichter gedacht als getan, denn es muss neu, nützlich und sinnvoll sein und mindestens ein bionisches Phänomen enthalten. Durch die Bionik-Messen vorheriger Klassen sind viele Ideen bereits vergeben, wodurch man sich wahrlich den Kopf zerbrechen musste, um den Ansatz zu einem geeigneten Produkt zu finden. Hatte man dies geschafft, fehlte noch ein ansprechender Produkt-, sowie Firmenname sowie die Art und Weise, wie man das Produkt präsentieren möchte (meist: Powerpoint, Plakat oder beides) Mit zusätzlichen Materialien wie z.B. Weißkohl zur Verdeutlichung des Lotus-Effekts, Flyer, Skizzen und Entwürfe von den Produkten sowie andere Modelle, konnte man sich Pluspunkte sichern 🙂

Am Tag der Messe: In der ersten halben Stunde baute jede Gruppe ihren eigenen Stand auf und präsentierte ihr Produkt vorrangig einer Jury, bestehend aus Frau Huhnfeld und Frau Seifert, sowie Besuchern aus anderen Klassen. Das Lustige ist, dass ich vor exakt einem Jahr ebenfalls einen Artikel zur Bionikmesse geschrieben hatte, nur eben aus der Sicht eines Besuchers. Doch dieses Mal war ich live dabei und wir mussten als Gruppe bzw. als eigene „Firma“ jeden von unserem Produkt überzeugen, was mit der Zeit immer schwerer wurde, da unsere Konzentration nachließ. Wir hatten einen bionischen Regenschirm, den „BiBrella“ (bionic umbrella) mit einer Imprägnierung basierend auf dem Lotus-Effekt und einem sturmfesten Bambus-Dachgestell, wodurch man einen schnelltrocknenden Schirm hatte, dessen Gestell bei starkem Wind nicht „überstülpt“ bzw. dabei nicht kaputtgeht. Man musste das besonders Konzept, den Zweck sowie den Kaufgrund deutlich machen, was während der Anwesenheit der Jury vielleicht doch schwerer fiel als sonst. Die Konkurrenz war groß und beim Herumgehen ist man auf weitere vielversprechende Erfindungen gestoßen, doch zum Glück war es ja kein Wettkampf, da die Jury jedes Produkt sowie die dessen möglichst werbende Darstellung einzeln bewertet hat. Nachdem man für maximal 10 Minuten die pure Aufmerksamkeit der Juroren überstanden hatte, hatte man das schlimmste hinter sich. Fünf Stunden lang dasselbe zu vorzustellen, wirkt sich ganz schön auf die Konzentration aus, welche am Ende der Messe auf null lag. Einige aus meiner Gruppe hatten übrigens schon nach dem zweiten Durchgang keine Lust mehr 🙂 Danach wartete noch eine Stunde Mathe und Nachmittagsunterricht auf uns :/ yaaay…)

Bild: https://m.simplyscience.ch/teens-liesnach-dossiers/articles/bionik.html

HEUTE: Musicalaufführung „Israel in Ägypten“

Mit viel Witz, ein wenig Schauer, mal dramatisch und dann wieder gefühlvoll wird in dem Musical „Israel in Ägypten“ von Thomas Riegler die biblische Geschichte von der Befreiung der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei durch Mose erzählt. Im Mittelpunkt stehen die von Gott verhängten zehn Plagen, die phantasievoll und abwechslungsreich in Töne gesetzt werden.
Am Montag, dem 7. Mai 2018, um 18.00 Uhr werden die Vormittags- und Nachmittags-Kurrende zusammen mit einer Combo aus älteren Schülerinnen und Schülern in der Aula des ESG dieses Musical für die Öffentlichkeit zur Aufführung bringen, am Dienstag, dem 8. Mai 2018, werden die Klassen der Erprobungsstufe des ESG dieses Musical sehen können.
Ebenso wird dann in der Aula auch eine Ausstellung zum Thema „Ägypten und Israel“ zu bewundern sein, die der Bücherzirkus vorbereitet hat.

Montag, 7. Mai 2018, 18.00 Uhr, Aula ESG
Musicalaufführung – „Israel in Ägypten“ von Thomas Riegler
Ausführende: Kurrende
Leitung: Alexandra Becker und Dennis Rödiger
Ausstellung zur Musicalaufführung: Bücherzirkus
Leitung: Ursula Detering, Kerstin Gorecki und Irene Proempeler

Neues von der Schülerfirma ESGAPE der Klasse 9e

Das Rätsel wurde gelöst!!!

Am Donnerstag, 22.03.2018, war die Eröffnung vom Escape Room der Schülerfirma ESCAPE der Klasse 9e.
Das Thema war eine Zeitreise in das 20. Jahrhundert. Ich, die Bloggerin, Selin Kocabasoglu, habe den ersten Gästen des Escape Rooms ein paar Fragen gestellt. Sie waren begeistert und schafften es, das Rätsel in 30 Minuten zu lösen. Sie hatten so viel Spaß, dass sie sich schon für das zweite Rätsel angemeldet haben. Wenn ihr auch Spaß haben wollt, dann kommt und schaut euch das Ganze an.
Wenn es noch Fragen gibt, wendet euch an das Team der ESGAPE Firma der Klasse 9e. Das Ganze geht bis zu den Sommerferien – also probiert es aus!

Eure Selin Kocabasoglu

PS: Ihr könnt die Firma hier kontaktieren: Instagram: esgape.gt, Twitter: ESGapeGT, Facebook: Schülerfirma ESGape, Youtube: ESGAPE, E-Mail: esgape.esg.gt@gmail.com und unter den Link https://esgcape9e.jimdo.com/ gelangt ihr auf die Homepage.

Mehr Ordnung durch „clean is cool“?!

Die Bloggerinnen Katharina und Chantal durften am Mittwochnachmittag den 11.04, einer Sitzung mit dem Namen „clean is cool“ einen Besuch abstatten.

Anwesend waren vier LehrerInnen – mitunter Herr Rimpel, welcher diese Sitzung organisierte – drei SchülerInnen und ein Hausmeister. Das Ziel ist es, für mehr Sauberkeit und Ordnung an der Schule Sorgen, unter anderem auch um das „äußere Erscheinungsbild des ESG“, vor allem für Gäste, zu verbessern. So ging man zunächst die Problemstellen an wie z.B. dreckige Klassenräume, der vollgemüllte Schulhof in der Mittagspause, allgemein Verpackungen, die ihren Weg nicht in die Tonne fanden, Schmierereien und schlechte Zustände in den Toiletten etc. Danach wurden „Prioritäten“ gesetzt, auf die man sich verstärkt und über eine längere konzentriert wie z.B. mehr Ordnung in den Klassenräumen/Aufenthaltsräumen. In einer freien Diskussion wurden Ideen, Ansätze, Veränderung mit Vor-, und Nachteilen besprochen, die zum Teil schon in naher Zukunft umgesetzt werden. Fest steht: Sie werden dafür sorgen, dass es bald (innen und außen) Verbesserungen an unserer Schule gibt, zum Wohle der Lehrer, Schüler und Besucher des ESG!

Wir sind auf Instagram!!!

Die neuen Schülersprecher Ann-Mailin Filla und David Embgen posten nun bei Instagram: https://www.instagram.com/esg_guetersloh/

Der Debattierclub ist ebenfalls auf Instagram vertreten – hier postet David Embgen, einer der Gründer: https://www.instagram.com/esg_debattiert/

Weiterhin twittert der Debattierclub regelmäßig: https://twitter.com/ESG_debattiert

Immer schön auf dem Laufenden bleiben!

Eure Blogger!

Das große Interview zur Mottowoche

Der letzte Schultag der Abiturientia 2018 ist vorbei – und die Mottowoche hat eine Woche lang unseren Alltag am ESG verändert. Stufensprecher Maik Hönsch sprach mit dem ESbloG über die aufregenden Tage.

ESbloG: Was ist diese Woche eigentlich alles passiert?

Maik: Es ist echt viel passiert. Es fing damit an, dass wir Montagmorgen aufgestanden sind und davon erfahren haben, dass am Städtischen ein Riesenturm abgestellt wurde. Keiner aus unserer Stufe wusste, wer das war. Wir habe erstmal gedacht, dass das wahrscheinlich Altschüler gewesen sind und wir haben erstmal bei Thedel und Felix gefragt (Anm. d. Red.: Gemeint sind Thedel Haver-Rassfeld, Abi 2017 und Clemens Husemann, Abi 2016). Aber keiner wusste, wie das dahin gekommen ist. Wir waren erstmal sprachlos und fanden es eine richtig coole Aktion, denn so ein Türmchen ist einfach eine nette Geste und es wurde nichts beschädigt.

Aber darauf kam natürlich eine Antwort vom Städtischen. Wir haben einen etwas unschönen Brief von denen bekommen. Und daraufhin kam dieser alte Kampf zwischen Städtern und Stiftern wieder richtig auf.

 

ESbloG: Daraufhin wurde unser Schulhof doch so beschmutzt, oder?

Maik: Ja, die Nacht zum Dienstag haben sie hier randaliert und es sind Blumentöpfe kaputt gegangen. Danach haben wir, leider, mit einer etwas asozialen Antwort reagieren. Das war nicht von der Stufe geplant und unschön. Ein paar Leute haben sich ‘rausgenommen beim Städtischen Mehl zu verteilen, was bei der aktuellen Nässe einfach blöd ist. Aber das waren nur 6-7 Leute. Daraufhin gab es auch auf unserem Schulhof wieder eine Aktion in der Nacht zum Mittwoch, diesmal ein wenig größer. Das wurde auch aufgezeichnet und das war nicht schön, von beiden Schulen.

Da gibt es im Nachhinein ein paar Konsequenzen. (Anm. d. Redaktion: Wir trafen Maik nach seinem Gespräch mit den Hausmeistern, Herrn Rimpel und dem Stufensprecher des SG)

Und dann gab es auch schon Helden der Kindheit, das war am Donnerstag, Da war es so, dass wir – was mit den Schulleitungen abgesprochen war – in der 3./4. Stunde zum Städtischen gegangen sind und in der 5. Stunde kam das Städtische zu uns.

 

ESbloG: Für die, die nicht da waren: Wie war das?

Maik: Als wir dahin kamen, hatten wir uns eigentlich vorgenommen, die Städter ordentlich zusammenzubrüllen. Aber als wir dann ankamen machte es sich bemerkbar, dass wir mit 104 Leuten eine viel kleinere Stufe sind als die Städter mit ihren 180 Abiturienten. Die standen da wie eine Wand und wir konnten nicht durch.

Als sie dann zu uns gekommen sind, sind wir alle ins Gebäude verschwunden und sie haben hier auf dem Schulhof ein wenig rumgebrüllt (siehe Video auf dem ESbloG)

 

ESbloG: War das so geplant, dass ihr euch alle versteckt?

Das war eigentlich eine spontane Aktion. Wir haben uns halt gefragt, wie wir die Städter möglichst dumm dastehen lassen können. Und daher dachten wir, dass wir uns einfach verkrümeln, alle Türen abschließen lassen und einfach nichts passiert. Das kommt natürlich jetzt feige rüber.

 

ESbloG: Ist die Woche eigentlich eurer Meinung nach gut gelaufen? Wie ist die Stimmung in der Stufe?

Die Stimmung in der Stufe ist supergut und ich bin im Nachhinein sehr zufrieden damit, wie das alles gelaufen ist. Wir hatten ja zum Beispiel den Mittwoch als Tag, an dem wir aufgrund der Leistungskurs-Klausuren der Q1 leise sein mussten, das hat super geklappt. Wir hatten Montag und Freitag auch Einschränkungen – also nicht normale Mottotage wie Dienstag und Donnerstag, das hat auch wunderbar geklappt. Und ich bin auch sehr froh, dass Herr Rimpel so entspannt mit uns war, uns gute Anregungen gegeben hat und auch gesagt hat, wenn etwas nicht Ordnung war. Er hat uns immer geholfen, die Hausmeister waren auch super! Sie haben uns immer geholfen, haben uns Sachen zur Verfügung gestellt. Und in der Stufe ist auch alles wunderbar, alle konnten Party machen bis zum Umfallen. Morgen fing es ja meistens um 6Uhr an, entweder im Türmer oder im Journal. Die Gemeinschaft ist schon gut, das sieht man ja auch heute wieder – Freitag, 14Uhr, alle sind noch hier und haben Spaß zusammen.

 

ESbloG: Einige Lehrer fanden schon, dass es auch außer der erlaubten Zeiten zu viel Lärm auf dem Flur gab. Hast du das auch mitbekommen?

Ja, es war ursprünglich so geplant, dass wir nur in einer einzigen Stunde durch die Schule ziehen durften, das war Dienstag in der 3. Stunde. Wir sind jetzt gefühlt deutlich, deutlich mehr durch die Klassen gegangen. Das war nicht so abgesprochen, das war bestimmt unschön für den ein oder anderen Lehrer, aber ich glaube, dass man da auch nicht wirklich etwas machen kann. Wenn da so eine Bewegung aufkommt, dann gehen die einfach durch die Klassen und dann kann man die einfach nicht daran hindern. Andererseits sind immer Lehrer dabei, die freuen sich vielleicht über Besuch und es gibt Lehrer, die freuen sich eher weniger.

 

ESbloG: Es gibt Lehrer und – und auch Schüler – die haben ein ungutes Gefühl, wenn so eine Gruppe von lauten, verkleideten Leuten rein kommt. Wie du schon sagst, mit einer Dynamik, die man nicht wirklich stoppen kann als Einzelner. Und deswegen wird die Mottowoche auch oft kritisiert. Wie seht ihr das?

Maik: Ich war ja nun in der Rolle das Ganze ein wenig zu organisieren und zu leiten. Das ist auch aus meiner Sicht relativ schwierig. Da hat man wenig Einfluss zu sagen „Jetzt ist Stopp!“

 

ESbloG: In diesem Jahr hat die Schulleitung durch konkrete Regeln stärker eingegriffen als bisher – wie zum Beispiel durch das Musikverbot außerhalb der Pausen, Begrenzung des Umzugs durch die Klassenräume und geregelte gegenseitige Besuche der Gymnasien. Denkst du, dass das funktioniert hat?

Maik: Teils, teils. Als wir unsere Regularien aufgetischt bekommen haben, da war die Unzufriedenheit sehr groß. Da habe ich aus der Stufe zu hören bekommen, dass man nun extra durch die Klassen ziehen werde und extra laut sein wolle. Es kam eine Trotzreaktion auf. Aber auf der anderen Seite finde ich im Nachhinein, dass wir uns – auch wenn wir mehr gemacht haben, als erlaubt war – noch angemessen verhalten haben. Natürlich ist das an der ein oder anderen Stelle ausgeartet.

 

ESbloG: Du sprachst vorhin schon einmal die Hausmeister an. Waren sie gar nicht sauer, dass sie morgens immer den Dreck wegmachen mussten?

An die Hausmeister ein Riesendankeschön! Die werden auf jeden Fall auch nochmal von uns hören und da denken wir uns etwas Spezielles für sie aus. Ich denke, dass die Hausmeister die Mottowoche nicht so gerne haben, aber trotzdem waren sie zu uns immer äußerst offen und das liegt auch daran, dass der größte Müll vom Städtischen verursacht wurde. Den verdreckten Aufenthaltsraum haben wir meist selbst aufgeräumt und den Hausmeistern auf ihrer Runde durchs Gebäude geholfen. Herr Kückmann hat am Dienstag hier zwei Stunden lang den ganze Schulhof aufgeräumt, wir sind etwas verwundert über seine Geduld und geben unseren höchsten Respekt an die Hausmeister. Das war echt Klasse! Da hätten wir uns keinen besseren Hausmeister wünschen können.

 

ESbloG: Welche Tipps gibst du der aktuellen Q1 für ihre Mottowoche?

Maik: Ihr müsst euch entscheiden: Entweder möchtet ihr diese Woche möglichst hart und asozial gestalten, solche blöden Aktionen wie mit dem Mehl machen, randalieren und Ärger machen. Oder möchtet ihr schöne Sachen machen, die die Städter auch ärgern – das mit dem Turm ist ein schönes Beispiel. Da zeigen wir als Stifter ganz klar, wer wir sind. Wenn wir irgendwelche blöden Aktionen machen, dann zeigt das auch nach außen, dass wir nicht ganz so viel Reife oder Niveau haben. Deswegen macht euch im Vorfeld Gedanken um irgendwelche netten, kreativen Aktionen damit ihr gut in Erinnerung bleibt. Denn solche Sachen bleiben besser in Erinnerung als wenn man sich nachts trifft, randaliert und was kaputt macht, das ist einfach nicht schön.

 

ESbloG: Warum eigentlich Mottowoche – gibt es denn schon was zu feiern?

Der größte Part kommt erst noch nach den Ferien mit dem Abitur. Aber trotzdem ist das ja unsere letzte Schulwoche und die so zu feiern finde ich schon angebracht. Man hat jetzt die letzten 12 – manchmal auch 13 Jahre – in der Schule gesessen, hat hier einen Großteil seines Lebens verbracht und wenn wir dann eine Woche Abschied nehmen und durch die Klassen gehen, finde ich das schon angebracht und völlig ok, wenn es nur eine Woche ist beziehungsweise drei Tage.

 

 

ESbloG: Was dürfen wir jetzt für die Zeit nach dem Abi von euch erwarten? Kannst du uns schon was verraten?

Nee, gerade zum Abistreich, da werde ich nicht einmal ein Datum verraten. Das wird ganz spontan kommen. Wir werden uns bestimmt was Kreatives, Nettes überlegen. Ich muss auch ehrlich zugeben: So viel haben wir dazu noch nicht geplant.

Und das Fußballspiell – wird natürlich super. Ich kann euch nur alle ermuntern zu kommen, aber es wird dieses Jahr auch sehr hart, das hab ich schon von vielen Fußballspielern gehört. Und die Cheerleader freuen sich auch ganz besonders, sie trainieren bereits vier Mal pro Woche und werden eine ganz besondere Performance hinlegen.

 

ESbloG: Das glaube ich auf jeden Fall! Der ESbloG wird natürlich wieder live berichten!

Vielen Dank Maik für das Interview und viel Erfolg für deine Prüfungen!