„We’re marchin‘ on“ – Willkommen im 2. Halbjahr

Was gib´s Neues – gibt´s was Neues?

Hier ein kurzes Update:

Herr Dr. Marth hat seine Ausbildung zum Mathe- und Physiklehrer absolviert, wird aber zukünftig nicht mehr am ESG unterrichten, da er eine Stelle in der Nähe seines Wohnorts bekommen hat
– Ein neues Gesicht bekommt das ESG mit Herrn Kuczera, der ab sofort Mathe und Physik an unserer Schule unterrichten wird (wir bemühen uns als investigatives Blog-Team möglichst schnell um ein Interview mit Herrn Kuczera)

… Herr Kuczera!!!

-Für Frau Dilmenc, Frau Dziuba und Herrn Ostermeier wird es im März ernst: Sie legen dann ihr 2. Staatsexamen ab! Viel Erfolg wünschen die Blogger!
Alles Gute unseren Referendaren!

– Und – aufgepasst: Die Frau, die unseren Blog erst ins Leben gerufen hat, kommt aus der Elternzeit zurück: Frau Kämpken! Darüber freuen wir uns natürlich besonders (und warnen sie hiermit schon einmal vor: Wir laden Sie, Frau Kämpken, zum Interview, denn wir wollen wissen, war es nicht unglaublich laaaaaangweilig ohne Schule, ohne Konferenzen, ohne Korrekturen – nur so zwischen Windeln, Kinderarzt und PEKiP-Gruppen???)
Frau Kämpken wuppt jetzt Kind UND Schule – welcome back!

So, das war es schon …

Uns allen ein lehr- und erfolgreiches, aber auch spannendes, lustiges und fröhliches 2. Schulhalbjahr!

Eure Blogger!!!

HALBZEIT HALBZEIT HALBZEIT HALBZEIT HALBZEIT HALBZEIT HALBZEIT HALBZEIT

Zur heutigen „Halbzeit“ möchten wir Blogger es nicht versäumen, euch einen schönen Zeugnistagzu wünschen!

Das ist ganz ehrlich gemeint:

Die, die ein tolles Zeugnis haben, dürfen sehr stolz auf sich sein,
die, die für ein weniger tolles Abschneiden aber alles gegeben haben, die dürfen dieses Gefühl ebenso haben …
naja und diejenigen unter euch, bei denen es nicht „so rosig“ aussieht, weil sie durch (sagen wir mal) eigene Antriebslosigkeit zu dem entsprechenden Notenbild gekommen sind, die fühlen sich vielleicht am „Stolz“ gepackt und legen in der zweiten Halbzeit jetzt so richtig los;-)

In jedem Fall wünschen wir euch, dass heute Mittag Menschen auf euch warten, denen ihr noch mehr wert seid als die Ziffern auf dem Zeugnispapier … diesen Gedanken bringt auch Amanda in ihrem Poetry-Slam Text zum Ausdruck, der vorgelesen natürlich noch mehr fasziniert, aber auch so wird er euch sehr beeindrucken (und vielleicht aus dem Herzen sprechen…).

Viel Spaß dabei und ein schönes laaaaaaaaaaaanges Wochenende!

Eure Blogger!

Amanda liest ihren Text am 1.2.2017 in der Aula

ohne Titel – von Amanda Herbster

Eins.
Mit schweißverschwitzten Händen schlage ich es auf, sehe es an, lache auf. Ich bin ein sehr guter Mensch.

Zwei.
Zitternd blättere ich es auf, sehe es an, lächle kurz. Ich bin ganz okay.

Drei.
Voll Unbehagen drehe ich es um, sehe es an, zucke mit meinen Schultern. Ich bin gar nicht so ein toller Mensch, ich hätte es viel besser machen können. Mehr lernen, mehr wissen, mehr schreiben, mehr –

Vier.
Unwillig ziehe ich es her, sehe es an, schließe enttäuscht die Augen. Ich bin ein schrecklicher Mensch, viel zu dumm für diese Schule, wieso gehe ich hier überhaupt hin, wenn sowas dabei rauskommt? Was habe ich falsch gemacht, bin ich nicht gut genug? Ich bin dumm, ich bin dumm, ich bin dumm!

Fünf.
Mit Missgunst geplagt wende ich es, sehe es an, schlage mir die Hände vors Gesicht. Ich bin dumm, Abfall der Gesellschaft, aus mir wird niemals etwas werden. Ich kann das nicht, wieso kann ich das nicht? Ich bin dumm, ich bin so unfassbar dumm –

Stopp.
Unsere Sprechblasen werden zerdrückt, unsere Gedankenblasen zerschnitten. Gequetscht in engen Bewertungsbogenformularen, vollkommen ignoriert welche Form mal war.
Gedanken bewertet, Gedanken verschwendet.
Und auf Papier in Rot geschrieben steht, wie viel unserer Gedankenwolken in die engen Mauern des Gerichtspapiers sich drücken konnt‘.
Aus unseren Gedankenwolken regnet Blut, verletzt vom Zerschneiden des Richterstiftes, tropft auf weißes Blatt Papier und wandelt Text in Notenblatt.

Erweitert euren Horizont?
Niemand will wissen, was mein Horizont euch erzählt, niemand will wissen, was mich wirklich bewegt:
Jeder will Fakten, Fakten, Fakten.
Zerschnitten in Kasten, Kasten, Kasten.
Bewertet mit rotem Richterstift, vertreibt auch den letzten Gedankentraum.

Doch bin ich dumm?
Wenn in roten Ziffern geschrieben steht: 0 von 10 Punkten.
In meinen Gedankenwolken steht nicht geschrieben, dass die blaue Blume in Johann von Eichendorffs Gedicht für die Sehnsucht nach dem Unerreichbaren steht; sondern vielleicht einfach nur ein blaues Gewächs, das eben nicht in seiner Gegend wächst.
In meinen Gedankenwolken steht nicht geschrieben, dass das Intergral dieser und jener Funktion aus irgendeiner Stammfunktion zu ergeben ist; sondern vielleicht einfach nur komische Kurven, die auf meinem Zettel um die Wette laufen.
In meinen Gedankenwolken steht nicht geschrieben… und das ist okay.
Das Denken in Rastern, das Träumen in Mustern, das Handeln in vorgefertigten Formen geformt für ungeformte Wolken, zerschneidet das Wolk‘, lässt schwer und rot es regnen: Blut, das tropft, auf weißes Blatt Papier.

Das macht uns nicht dumm.
Du bist ein Genie, ein kleines, wunderbares Genie.
Hören wir den Worten jenes absolut nicht dummen Physikers:

„Jeder ist ein Genie! Aber wenn du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, er sei dumm.“

Mal davon abgesehen, dass niemand so wirklich beweisen kann, dass dieses Zitat tatsächlich aus Einsteins Munde kommt, so lässt sich sagen:
Es stimmt.

Du bist nicht die Noten, die du schreibst; nicht die Punkte, die du kriegst.
Uns wachsen nun mal nicht plötzlich Beine aus den Schuppen, nicht plötzlich Arme aus den Flossen. So bleiben wir an den Wurzeln des Baumes stehen, nur um nach oben in die Baumkronen zu sehen, wo du sie siehst, die Kletterer.
Auch ein Vogel kann nicht klettern, doch sitzt er dort oben, als höchster von allen, als schnellster von allen: Doch kletterte er nicht. Und in Rot festgeschrieben steht sein Misslingen, durchgefallen, falsch gemacht.
Und so flog er davon, sein weißes Gefieder blutrot verfärbt, in den grenzenlosen Horizont und… lebt.

Du bist nicht die Noten, die du schreibst; nicht die Punkte, die du kriegst.
Du bist viel mehr als das!
So glaube mir, lass‘ deine Wolken nicht stutzen, deine Worte nicht stumm.

Du bist nicht die Noten, die du schreibst.

Nicht verpassen – die kulturellen Highlights im 2. Schulhalbjahr 2018/2019

Viel los ist in kultureller Hinsicht im 2. Halbjahr am ESG.

Damit ihr nichts verpasst …

Wir Blogger sind natürlich bemüht, allen Veranstaltungen beizuwohnen und euch davon zu berichten.
Wenn ihr an Veranstaltungen selbst beteiligt seid, mitwirkt oder diese (als Klasse) besucht, dann zögert nicht damit, uns anzusprechen, um einen Artikel diesbezüglich zu veröffentlichen.

Wir wollen e u r e Schülerzeitung sein, das geht umso besser mit e u r e n Einsendungen!

Wir freuen uns drauf!

Eure Blogger!

Der Februar startet wortgewaltig – „Poetry Slammer“ erzeugen Gänsehautfeeling

Nach einem zweitägigen Poetry-Slam-Workshop präsentierten die Teilnehmer desselben am heutigen 1.2.2017 ihre Arbeiten einem kleinen, aber feinen Kreis in der Aula…und was sie da präsentierten war g i g a n t i s c h

Aber kurz zurück auf Anfang:

Frau Proempler hat den Workshop und die heutige Veranstaltung initiiert, an der 11 Teilnehmer unserer Schule (zwei Neuntklässlerinnen sowie Schülerinnen und (ein!) Schüler aus der Q1 und Q2) mitgemacht haben. Die Leitung des zweitägigen Workshops übernahm Dean Ruddock, ein junger, sympathischer Mann, der „als Musiker, Spoken Word-Artist und Slam Poet durch die Lande“ zieht (lest mehr über diese interessante Persönlichkeit unter http://deanruddock.de/uebermich-2/ ).

Frau Proempeler und Dean Ruddock

Durch das zweistündige Programm führte Nico, ebenfalls offensichtlich Profi im Umgang mit Worten (er wollte auf keinen Fall gesiezt werden, denn das mache alt).

Der Moderator Nico

Zunächst gab es eine Einführung in die Poetry-Slam Modalitäten, die bei professionellen Veranstaltungen als festes Regelwerk zugrunde liegen:
– Jeder „Slammer“ hat ein festgelegtes Redezeitlimit von ungefähr 6 Minuten
– Es dürfen k e i n e Requisiten benutzt werden
– Das Publikum bewertet durch Applaus und oberste Gebot für das Publikum lautet:
– R e s p e c t t h e P o e t !

Dieses Regelwerk wurde heute etwas außer Kraft gesetzt – auf Zeitlimits wurde nicht geachtet und jeder und jede Auftretende bekam frenetischen Applaus (so mutig muss man auch erstmal sein …)!!!

Den tapferen Anfang machte Verena und erzeugte mit ihrem Text „Ein Wort“ direkt Gänsehautfeeling im Saal.

Verena

Weiter ging es mit Carlotta. Ihr Text „Ein Raum ohne Fenster“ steckte so voller Emotionen, die einfach nur sehr ehrlich wirkten.

Carlotta

Amandas Text hatte keinen Titel – sie forderte das Publikum auf, sich selbst einen zu überlegen. Ihr Text nahm das schulische Bewertungssystem kritisch unter die Lupe. Ihr werdet Amandas Text am Freitag hier in voller Länge lesen können. Warum erst am Freitag? Na, am Freitag gibt es Zeugnisse, da packt es euch alle sehr offensiv, das schulische Bewertungssystem …

Amanda

Ganz toll gesprochen hat auch Franziska, die ihren Text „Angst“ präsentierte.

Franziska

Nelly war extrem souverän und lies ihr tiefgründig, melancholisch wirkendes Werk „Sommertage“ vor.

Nelly

Den letzten Vortrag vor einer kurzen Pause übernahm Marvin, der einzig männliche Teilnehmer dieser Runde (und nebenbei bemerkt ein Blogger der ersten Stunde). Wort- sprach- und stimmgewaltig, souverän mit Liedeinlage inklusive trat Marvin auf und erzählte von Norbert, dem Pinguin, der nicht fliegen konnte.

Marvin

Nach der Pause ging es weiter mit Lia (hier bloggt jetzt Oliwia weiter…)

Lia hatte gleich zwei Gedichte mit, aber vor allem das erste, „Herzschlag“, riss mich mit. Es war ein Gedicht, welches einen noch Stunden danach zum Weinen bringen kann. Es ist ein Gedicht, welches sich festgesetzt und die ganze Zeit über hatte man Bilder im Kopf. Es war, als wäre man in einer anderen Welt.

Das zweite Gedicht war ebenfalls gut gelungen. Es hatte keinen Namen, aber es passte zum Gedicht. Es hat einen zum Nachdenken gebracht. Mein erster Gedanke waren Tagebücher. Diejenigen unter uns, die Tagebücher schreiben, wissen wie es ist, über die Geschichten, die wir erlebt haben noch einmal genauer nachzudenken. Aber dennoch schafft man es nicht immer, alles aufzuschreiben.

Lia

Dann kam Marie an die Reihe. In ihrer Stimme war ein leichter Takt, wie ein Lied. Ich mag dieses Gedicht wirklich, es hatte etwas Einzigartiges an sich. Nicht nur die Art und Weise wie es vorgetragen wurde, sondern auch die Worte waren wohl gewählt.

Marie

Laura stellte ihr Gedicht „Mauer“ vor. Ich fand es sehr interessant… und zudem besitzt es thematisch eine sehr brisante Aktualität. Laura selber hatte eine sehr angenehme, ruhige Stimme, was den Gehalt des Gedichts sehr unterstützte.

Laura

Zum Abschluss kam dann Ariane mit „Fliegen“. Lobenswert war, dass sie es auswendig vortrug. Auch dieses Gedicht war ein Anstoß zum Nachdenken. Das Spiel mit den Tonlagen war ebenfalls beeindruckend an ihrem Vortrag.

Ariane

Am Ende gab es nicht nur einen großen Extra-Applaus für diejenigen, die so wundervoll vorgetragen haben, sondern auch für Frau Proempeler und Herrn Ruddock.

Insgesamt haben alle Künstlerinnen und Künstler (ja, diesen Begriff darf man hier verwenden, denn wer solche Texte kreieren kann, ist eine Künstlerin bzw. Künstler …) eine fantastische Darbietung auf die Bühne gebracht. Sie haben bewiesen, wie packend die Arbeit mit und an Texten sein kann. Sie haben es geschafft, dass jeder Besucher im Raum die Emotionalität ihrer Vorträge nachempfinden konnte. Sie haben angerührt mit ihren Arbeiten. Sie haben uns vollends „geflasht“! Und wer noch mehr hören will, der kommt bitte am 21.02.2017 in die Weberei!!!

auch hier werden „unsere Slammer“ ihre Texte präsentieren … Kommt zahlreich!

Und, was willst du später mal machen??? Nutzt die Berufsberatung aus erster Hand

Wie könnte es mal weitergehen?
Was willst du denn später mal machen?

Fragen, die mehr und mehr in den Fokus von Schülerinnen und Schülern der Oberstufe rücken.
Für einige unter euch sind diese Fragen schon ganz klar zu beantworten, andere überlegen noch, wieder anderen fällt es sehr schwer, sich jetzt schon festzulegen (…ist ja auch schwer!).

Nutzt deshalb die vielfältigen Möglichkeiten zur Berufsberatung!
Am 2. Februar 2017 besteht dazu wieder eine tolle Chance! Ihr erhaltet Berufsberatung aus erster Hand – besser geht es doch gar nicht!

Ein vielseitiges Angebot erwartet euch!

Vorsätze in Taten verwandeln – ESGler starten sportlich in das neue Jahr

Läuferin und Bloggerin Charlotte berichtet über den Silvester Lauf des Post SVs

Fit ins neue Jahr

Viele gute Vorsätze für ein neues Jahr lauten ja meistens: Bessere Ernährung und mehr Sport machen! Am 33. Silvesterlauf des Post SV nahmen nicht nur „Profi-Läufer“ teil, sondern auch einige Läufer des ESG-Laufcup-Teams. Die 1.160 Läuferinnen und Läufer, darunter auch fünf Läuferinnen und Läufer unserer Schule, liefen vom Kamphof über die Fritz-Blank-Straße in den Rhedaer Forst und „finishten“ nach 5 bzw. 10 km wieder auf dem Sportplatz Kamphof. Als Belohnung erhielt jeder im Ziel einen Berliner und heißen Zitronentee, der von freiwilligen Helfern verteilt wurde.
Die Sieger des 10 km Laufes Amanal Petros (Männer) und Michelle Rannacher (Frauen) wurden mit einem Feuerwerk begrüßt. Cheforganisator Hans-Rudolf Müller freute sich über die stolze Teilnehmerzahl und über die vielen jungen Starter.
Ich fand, es war eine tolle Stimmung und ein guter Abschluss des Jahres 2016!

Krönendes Konzert zum Jahresende

Am 15.12. war es wieder Zeit für das alljährliche Weihnachtskonzert. Unter dem Motto „Swinging Christmas“ luden die Big Band, die Kantorei sowie das Kantoreiorchester zu einem musikalischen Festschmaus ein, der noch mehr Vorfreude auf das Weihnachtsfest machte.
Das Publikum bekam ein reichhaltiges Programm der verschiedensten Weihnachtsliedern und –stücken geboten. Die Palette reichte von „Santa Claus Is Coming To Town“ bis zu Beethoven.
Der Klassiker „Rudolph, The Red Nosed Reindeer“ durfte natürlich auch nicht fehlen!
Dazu sang das gesamte Publikum – und das sogar mit einer Zugabe. Wir, vom ESbloG, waren von der musikalischen Darbietung begeistert und schenkten den Musikanten – zusammen mit dem restlichen Publikum – einen riesigen Applaus.
Welch ein krönender musikalischer Abschluss des Jahres!!!

 

Die Kantorei und das Kantoreiorchester

Ich ein König??? – Weihnachtsgottesdienst am Donnerstag in der 1. Stunde

„Jede Nacht um halb eins, wenn das Fernsehen rauscht,
leg‘ ich mich aufs Bett und mal mir aus,
wie es wäre, wenn ich nicht der wäre, der ich bin,
sondern Kanzler, Kaiser, König oder Königin…!

(Rio Reiser, König von Deutschland, 1986)

König oder Königin zu sein – habt ihr diesen Gedankengang auch schon einmal durchgesponnen???
Einige von euch wurden in den letzten Tagen von Religionslehrern und –lehrerinnen dazu aufgefordert, sich dieses Szenario mal vorzustellen.
Eure Antworten waren sehr interessant, originell, einfallsreich und durchdacht.
Eine Auswahl hören wir am Donnerstag in der Kirche, wenn wir in der 1. Stunde unseren traditionellen Weihnachtsgottesdienst zusammen begehen, denn hier stehen Könige im Mittelpunkt des Geschehens…

…seid gespannt und kommt zahlreich!!!

Eure Blogger!!!