Das ESG und seine Nachbarn – Heute im Nachbarschafts-Gespräch: Frau Iris Mülot

Im letzten Nachbarschafts-Gespräch haben wir Herrn Oliver Rachner befragt. Die Interview-Partnerin von heute ist seine Frau, Frau Iris Mülot. Juliana und Mara haben das Gespräch für euch geführt!

Zunächst haben wir ein paar ganz allgemeine Fragen an Sie und dann möchten wir Sie speziell nochmal zu Ihrer Nachbarschaft zum ESG befragen…

Wie lange sind Sie eigentlich schon an dieser Schule?
• Seit 1994

Was sind – neben dem Unterrichten der Fächer Deutsch und Pädagogik – Ihre Aufgabenfelder hier am ESG?
• Ich unterrichte in der 5 und 6 auch Politik und Erdkunde. Aber zuständig bin ich für alles, was die Erprobungsstufe betrifft.

Wollten Sie schon immer Lehrer werden?
• Nein. Ich wollte schon immer Pädagogik studieren bzw. Psychologie, aber die Mathematik im Psychologiestudium hat mich abgeschreckt, deswegen habe ich Lehramt studiert.

Mit welchen drei Adjektiven beschreiben würde Sie sich denn beschreiben?
• Begeisterungsfähig, verlässlich und manchmal auch pingelig.

Wohin würden Sie gerne mal reisen – Ihr Traumreiseziel?
• Israel.

Was kann sie so richtig auf die Palme bringen?
• Wenn es in Klassen sehr laut ist.

Sind Sie Fußballfan? Wenn ja, für welchen Verein sind sie?
• Nein. Ich habe als Bielefelderin zu viele Abstiege von Arminia erlebt.

Haben Sie ein Lebensmotto?
• Weiß ich nicht, aber ich versuche immer optimistisch zu bleiben.

Was machen Sie besonders gerne in Ihrem Unterricht?
• Wenn man sieht, dass Schülerinnen und Schüler selbstständig etwas erarbeiten und wenn sie Spaß haben an Aufgaben.

Gibt es Dinge, die Sie am Lehrerberuf besonders mögen?
• Die Arbeit mit den Kindern. Wenn man die Entwicklung von der fünften Klasse bis zur Q2 sieht. Es ist immer wieder schön zu beobachten, was aus Schülerinnen und Schülern wird.

Gibt es Dinge, die Sie am Lehrerberuf besonders stören?
• Korrigieren!!!

Was sind Ihre Hobbys?
• Lesen, Tanzen und Kochen.

Frau Iris Mülot

Wir möchten Sie ja auch speziell zu Ihrem direkten Wohnumfeld zum ESG befragen.

Wohnten Sie mit Beginn Ihrer Arbeit am ESG schon neben der Schule oder sind Sie erst später in dieses Wohnumfeld gezogen?
• Ich habe am Anfang im Bielefeld gewohnt und wollte dort auch bleiben, aber dann hat es sich anders ergeben. Deswegen wohne ich seit 2001 in Gütersloh.

Was sind eigentlich die Vor- und die eventuellen Nachteile, wenn man direkt gegenüber der Schule wohnt?
• Morgens schnell in der Schule zu sein, ist ein Vorteil. Manche Anwohner finden es bestimmt zu laut, aber das stört mich nicht, denn dann bin ich ja auch in der Schule. Morgens können die Fahrradfahrer ein bisschen wild sein, da muss man beim Überqueren der Feldstraße wach sein.

Haben Sie und ihr Mann Strategien, dass Schule bei ihnen zu Hause nicht das Thema Nummer eins ist.
• Es gibt zum Glück noch etwas anderes, über das wir uns unterhalten können. Außerdem können wir einfach in den Garten gehen, und da sieht man die Schule nicht mehr.

Viele Leute schalten ja auf dem Weg von der Arbeit nach Hause so richtig ab. Das geht bei Ihnen ja gar nicht! Wie können Sie so richtig von Schule abschalten, wenn Sie doch ständig die Schultore vor der Nase haben?
• Das ist wirklich ein Problem. Als ich in Bielefeld gewohnt habe, konnte man schon im Auto abschalten, aber das versuche ich jetzt zu Hause, indem ich erst mal eine Pause einschiebe, bevor ich mich wieder an den Schreibtisch setze.

Wenn Sie sich eine berühmte Persönlichkeit – egal ob lebendig oder tot – als Nachbarn wünschen dürften, welche wäre das?
• Sigmund Freud würde ich gerne mal kennen lernen. Ob er ein angenehmer Nachbar wäre, ist eine andere Frage.

Ist Ihnen schon mal etwas eher Unangenehmes passiert … Schüler, die bei Ihnen Klingelstreiche machen oder so?!
• Ja schon, aber das ist harmlos.

In unserer Rubrik „Das ESG und seine Nachbarn“ suchen wir immer nach neuen potentiellen Interview-Partnern – wen würden Sie uns da noch empfehlen?!
• Es gibt einen Schüler des ESG, der auch in der Feldstraße, ganz in der Nähe, wohnt.

Wir danken Ihnen für Ihre Zeit – das ist ja nicht selbstverständlich – und rufen EUCH an dieser Stelle auf: Wer von euch ist Schüler oder Schülerin am ESG und auch Nachbar bzw. Nachbarin?! Bitte meldet euch doch bei uns, denn wir würden gerne wissen, wie es sich so wohnt neben der „Penne“:-)

Eure Blogger!

Das ESG und seine Nachbarn – Herr Oliver Rachner im Nachbarschafts-Gespräch

Liebe Blog-LeserInnen,

in der Rubrik „Das ESG und seine Nachbarn“ haben wir euch am 16. April 2018 den Besitzer der Eisdiele „Schleckerei“ vorgestellt.
Heute haben wir einen Lehrer unserer Schule zum Interview gebeten: Herr Oliver Rachner, der eben nicht nur Lehrer, sondern auch Nachbar des ESG ist.
W i e das so ist, aber auch, w e r Herr Rachner eigentlich ist, das haben Mara, Maya und Juliana für euch in Erfahrung gebracht. Viel Spaß beim Lesen – und: am Ende gibt es auch noch was gewinnen!!!

Zunächst haben wir ein paar ganz allgemeine Fragen an Sie, dann möchten wir Sie speziell zu Ihrer Nachbarschaft zum ESG befragen…

1. Wie lange sind Sie eigentlich schon an dieser Schule?
• Seit 20 Jahren.

2. Was sind – neben dem Unterrichten der Fächer Deutsch und Englisch – Ihre Aufgabenfelder hier am ESG?
• Ich bin hauptsächlich verantwortlich für die Betreuung der Homepage und des Newsletters, bin aber auch in der Leseförderung tätig.

3. Wollten Sie schon immer Lehrer werden?
• Ja, schon immer. Es gab zwischendurch mal eine Phase, wo ich Archäologe werden wollte, aber das ist schon lange her.

4. Mit welchen drei Adjektiven würden Sie sich denn beschreiben?
• Ungeduldig, leider. Und ich meine, nicht ganz humorlos zu sein. Über den Rest sollen andere entscheiden.

5. Wohin würden Sie gerne mal reisen – Ihr Traumreiseziel?
• Die Ostsee kommt meiner Vorstellung von einem Traumreiseziel schon sehr nahe, und deshalb fahre ich dort immer wieder gerne hin.

6. Was kann sie so richtig auf die Palme bringen?
• Ignoranz. Etwas nicht zu wissen – das kommt vor. Aber Dinge nicht wissen zu wollen – das geht gar nicht.

7. Sind Sie Fußballfan? Wenn ja, für welchen Verein sind Sie?
• Überhaupt nicht. Wenn große Länderspiele anstehen oder die Nationalmannschaft spielt, so wie jetzt, dann ja, aber ansonsten nicht.

8. Haben Sie ein Lebensmotto?
• Ganz bestimmt, aber es fällt mir spontan nicht ein.

9. Was machen Sie besonders gerne in Ihrem Unterricht?
• Ich hoffe, abwechslungsreich zu unterrichten.

10. Gibt es Dinge, die Sie am Lehrerberuf besonders mögen?
• Mit jungen Menschen gemeinsam Dinge herauszufinden. Und ich mag den Aha-Effekt, jenen Moment also, in dem man zurückgespiegelt bekommt, dass etwas wirklich verstanden worden ist.

11. Gibt es Dinge, die Sie am Lehrerberuf besonders stören?
• Bürokratie. Eingeengt zu sein von zu vielen Bestimmungen und Vorgaben seitens des Ministeriums.

12. Was sind Ihre Hobbys?
• Lesen, Musik hören und gärtnern.

Wir möchten Sie ja auch speziell zu Ihrem direkten Wohnumfeld zum ESG befragen.
13. Wohnten Sie mit Beginn Ihrer Arbeit am ESG schon neben der Schule oder sind Sie erst später in dieses Wohnumfeld gezogen?
• Ich bin im Herbst 1998 nach Gütersloh gezogen, ein gutes halbes Jahr, nachdem ich am ESG angefangen habe.

14. Was sind eigentlich die Vor- und die eventuellen Nachteile, wenn man direkt gegenüber der Schule wohnt?
• Dass man ständig auf Schülerinnen und Schüler trifft, aber das muss ja kein Nachteil sein. Man hat einen kurzen Weg zur Arbeit, allerdings muss man morgens gut aufpassen, dass man nicht von wildgewordenen Radfahrern überfahren wird. Und nachmittags ist es schön ruhig.

15. Viele Leute schalten ja auf dem Weg von der Arbeit nach Hause so richtig ab. Das geht bei Ihnen ja gar nicht! Wie können sie so richtig von Schule abschalten, wenn Sie doch ständig die Schultore vor der Nase haben?
• Ich versuche noch ein bisschen die Spannung zu halten, um erst einmal meine Arbeit für den nächsten Tag zu erledigen oder mich an die Korrekturen zu machen. Wenn alles getan ist, dann kann ich auch gut abschalten.

16. Wenn Sie sich eine berühmte Persönlichkeit – egal ob lebendig oder tot – als Nachbarn wünschen dürften, welche wäre das?
• Ich würde mich gerne mal mit Shakespeare unterhalten.

17. Ist Ihnen schon mal was eher Unangenehmes passiert … Schüler, die bei Ihnen Klingelstreiche machen oder so?!
• Das passiert hin und wieder, aber unangenehm ist das nicht. Wenn man Klassenlehrer einer neuen fünften Klasse ist und die Schüler mitkriegen, dass man gegenüber der Schule wohnt, kann es schon passieren, dass sehr Wagemutige das einmal ausprobieren, aber das passiert sehr selten. Hat auch was Nettes.

18. In unserer Rubrik „Das ESG und seine Nachbarn“ suchen wir immer nach neuen potentiellen Interview-Partnern – wen würde Sie uns da noch empfehlen?!
• Meine Frau natürlich, die ja im selben Haus wohnt und auch eine „Nachbarin“ ist.

Lieber Herr Rachner, wir bedanken uns recht herzlich für Ihre Zeit und Ihre Auskünfte. Den Tipp, Ihre Frau zu befragen, werden wir schnellstmöglich aufgreifen:-)

Wer von euch weiß eigentlich, wen wir somit also bald zu dem nächsten Nachbarschafts-Gespräch einladen werden?! Schreibt den Namen in den Kommentar und gewinnt ein Accessoire zur anstehenden Fußball-WM!!!

Eure Blogger

Startschuss für eine neue Langzeit-Rubrik: DAS ESG UND SEINE NACHBARN

Unser Schulgebäude ist SEHR imposant und lässt seine Nachbarn ganz schon „klein“ aussehen. Und sowieso: Möchtet ihr eine Schule in eurer unmittelbaren Nachbarschaft haben (der Elli-Markt bestimmt schon, aber „normale“ Anwohner …)?! Was ist mit LehrerInnen, die „fußweit“ der Schule wohnen – ist das praktisch oder auch mal extrem nervig?!

Wir haben uns darüber Gedanken gemacht – dabei herausgekommen ist die Idee einer neuen Langzeit-Rubrik, die wir „Das ESG und seine Nachbarn“ taufen. Wir strömen immer mal wieder hinaus aus „unseren vier Wänden“ und treffen die ESG Nachbarn.

Gestartet sind wir in der Woche vor den Osterferien. Da haben wir die Blog-Sitzung in die „Schleckerei“, die Eisdiele am Dreiecksplatz, verlegt. Der Besitzer dort hat uns viel über sein etwas anderes Eis erzählt und – tataaa – er hat uns sogar einen Eis-Gutschein spendiert, den wir euch nicht vorenthalten wollen. Also: Artikel lesen und Gutschein gewinnen! Maya und Mara haben das Interview für euch geschrieben!

Wir vom Blog hatten letzte Woche das Glück, einen der Nachbarn des ESG persönlich kennen zu lernen – und dieser macht auch noch sehr leckeres Eis. Wir waren zu Besuch in der Schleckerei am Dreiecksplatz.
Der Inhaber, Peter Dollheimer, stand uns für ein kurzes Interview zur Verfügung:
1. Seit wann gibt es die Schleckerei schon?
Seit August 2016
2. Wie viele Sorten haben Sie zurzeit im Sortiment?
Immer mindestens 10 verschiedene, dennoch habe ich kein festes Sortiment (nur Vanille, Schokolade und Stracciatella sind eigentlich immer da).
3. Was ist besonders an Ihrem Eis
Ich arbeite mit der Frucht selbst und benutze deswegen keine Aromen und Geschmacksverstärker. Außerdem ist das Eis so zuckerreduziert.
4.Wie kommt man auf die Idee, Kürbiskerneis zu produzieren?
Also zum einen schmeckt das Eis sehr gut und es gibt sehr viele Leute, die experimentierfreudig sind und gerne mal etwas Neues probieren. Dazu kommt noch, dass das Eis auch für zum Beispiel Allergiker gut geeignet ist, da es mit Sojamilch und aus Kürbiskernen gemacht wird.
5.Warum kostet das Vanille Eis denn 30 Cent mehr als das andere Eis?
Das liegt leider daran, dass die Vanille im Moment ziemlich teuer geworden ist. 70% der Bauern in Madagaskar wurden aufgekauft und der Preis ist auf 600€ pro Kilo gestiegen.

Vielen Dank, dass Sie sich kurz Zeit für uns genommen haben.

Außerdem verlosen wir noch einen Gutschein für ein Eis (kann man diese Woche bei ansteigenden Temperaturen ja gut gebrauchen …)! Und wir können sagen, dass es sich auf jeden Fall lohn mitzumachen, denn das Eis schmeckt echt sehr gut!! Um diesen Gutschein zu gewinnen müsst ihr nur die folgende Frage richtig beantworten.

Wo liegt das Hauptanbaugebiet von Vanille?

Antworten in das Kommentarfeld!