Sehnsucht nach Ferne …

… hoffentlich könnt ihr/ können Sie/ eure/ Ihre Sehnsucht nach Ferne,
nach Ruhe,
nach Erholung,
nach Entspannung,
nach Spaß,
nach Abenteuer,
nach Zeit,
nach Frieden,
nach Gesundheit … in den Ferien stillen.

Sehnsucht – das zentrale Motiv der Romantik und der Künstler Caspar David Friedrich der bedeutendste Maler der Frühromantik. Auf ihn und seine Landschaftsmalerei sollten sich die Collagen der Q1 beziehen. Wir sind schwer beeindruckt!

„Der deutsche Künstler (Caspar David Friedrich) war der bedeutendste Landschaftsmaler der Romantik. In seiner künstlerischen Tätigkeit sah sich Caspar David Friedrich als Vermittler zwischen Mensch und Natur. “ (http://www.whoswho.de/bio/caspar-david-friedrich.html)

„Tritt aus ängstlichem Zögern heraus in den Sturm des Geschehens, …

… nur von Gottes Gebot und deinem Glauben getragen, und die Freiheit wird deinen Geist jauchzend umfangen.“ (Dietrich Bonhoeffer; Stationen auf dem Wege zur Freiheit; Juli 1944)

Zwischen 1933 und 1945 herrschte Adolf Hitler mit seiner Partei, der NSDAP (*die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) in Deutschland. Ihr weltanschaulicher Führungsanspruch war totalitär, sollte alle Bereiche des Lebens erfassen – so auch die christlichen Kirchen.

In der evangelischen Kirche entstand 1933 der Pfarrernotbund und 1934 schließen sich evangelische Geistliche und Gemeindemitglieder zur sogenannten Bekennenden Kirche zusammen, um sich den Absichten der Nationalsozialisten zu widersetzen.

Auch in der katholischen Kirche stehen viele Gläubige den Nazis distanziert gegenüber und hoffen, dass ein Vertrag (das sogenannte Konkordat) mit dem Vatikan die Eigenständigkeit ihrer Kirche sichert. Doch die NS-Führung verstärkt den Kampf gegen die katholische Kirche.

Während des Krieges werden Hunderte von Geistlichen in Konzentrationslagern gefangengehalten, mit Predigtverboten belegt oder unter Hausarrest gestellt.

Im Zusammenhang mit dem an unserer Schule neu eingeführten kokoRu (=konfessionell kooperativer Religionsunterricht) haben sich die Klassen 9a (mit ihrer evangelischen Religionslehrerin) und die Klasse 9d (mit der katholischen Religionslehrerin) für einige Wochen zusammengetan und sich – angeleitet durch die jeweils „konfessionsspezifische“ Lehrerin – mit dem Thema „Widerstand aus christlichem Glauben“ beschäftigt. Im Mittelpunkt der Bearbeitung standen einzelne Lebensgeschichten und Leistungen von Geistlichen und Laien.

Entstanden sind viele informative Vorträge und sehenswerte Plakate, von denen wir euch eine Auswahl auch hier auf dem Blog präsentieren wollen – zum Anschauen oder zur Anregung sich durch „unchristliche Gesinnung nicht beirren (zu lassen), sondern (…) nach dem strengen Gebote Jesu Christi (zu handeln): `Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst´“(Bernhard Lichtenberg; Entwurf einer Kanzelvermeldung, 1941).

Ab heute in der Medi zu „bestaunen“:

WER IST ES?! Lehrer-Chaos auf dem Blog!

In der Klasse 8 steht im Fach Deutsch traditionell das Zeitungsprojekt auf dem Plan, d.h. drei Wochen lang beliefert die NW die Klassen mit der Tageszeitung und der Unterricht kreist rund um das Thema journalistische Darstellungsformen (mit allem, was dazugehört …). Die Klasse 8a hat in diesem Zusammenhang selbst eine Klassenzeitung entworfen mit vielen tollen Schreibarbeiten, aber auch mit anderen Ergebnissen.
Hier präsentieren wir euch die Rätselseite, die eine Schülerin für die Zeitung entworfen hat. Wir finden dieses Rätsel wirklich sehr lustig und möchten es euch nicht vorenthalten! Versucht doch mal, die Fotos zu entwirren …

Viel Spaß und Erfolg dabei und eine schöne Restwoche! Eure Blogger!

Räume für Träume – ein literarisches Kunstwerk für den Blog

Kadriye liefert als Klassen-Bloggerin den Blog-Beitrag für heute … und der passt wie die Faust auf´s Auge, denn am morgigen Mittwoch geht es von 14.00h-15.00h (… Treffen der „Clean is cool“ Gruppe im SLZ/ Medi) auch um Räume, unsere ESG-Räume, die dringend mehr Pflege bedürfen. Herr Rimpel hat euch, die Schüler und Schülerinnen, aber auch die Kollegen und Kolleginnen dazu aufgerufen, ihn zu unterstützen. Wer mitmachen möchte, kommt morgen zur Medi – wir Blogger schauen auf jeden Fall mal rein! Und jetzt – zurücklehnen – Sonne genießen und Kadriyes Text lesen:

Deine Räume
In deinen Räumen entstanden meine ersten Träume
In deinen Räumen verließ mich auch zum ersten mal die Hoffnung
Doch es sind deine Räume, die mir immer wieder Motivation geben
Und es sind deine Räume, die mich gelegentlich auch an mir selbst zweifeln lassen
Es passiert so viel in deinen Räumen
Jede Kritzelei an deinen Wänden hat seine eigene Geschichte
Ob es ein Liebespaar war? Oder vielleicht beste Freunde, die sich verewigen wollten?
In deinen Räumen fließen Tränen
Und in deinen Räumen lachen wir
Jeder Einzelne, der deine Räume betritt, ist ein Kunstwerk für sich
Du bist es, die mit ihren Räumen jeden zu einem Kunstwerk macht
Du bist es, die jedem von uns die Möglichkeit gibt sich selbst zu einen Kunstwerk zu machen
Und obwohl in deinen Räumen so viel geschieht
Und obwohl du uns so viele Möglichkeiten bietest
Vergessen wir es manchmal doch, dich zu schätzen

Voll schön! Danke! Die Blogger

Städter rächen sich für Türmchen

„Was für ein Saustall“, war mein erster Gedanke heute morgen beim Betreten des Schulhofes. So mussten wohl die meisten Lehrer und Schüler gedacht haben und das nicht grundlos: alles war voller Müll und die Türen beklebt mit Kaugummi

Zwar hat sich niemand offziell als Urheber dieses Chaos bekannt, doch es liegt nahe, dass die Abiturienten des SGG ihre Finger im Spiel hatten.
Natürlich gibt es zwischen den Jahrgängen der zwei Jahrgängen eine nie endende Rivalität, doch mit der Aktion heute haben die Städter es komplett übertrieben.
Das Zumüllen des Schulhofes sollte nämlich eine Rache dafür sein, dass seit Montag ein Türmchen, ähnlich dessen unserer Schule, den Schulhof des SGG schmückt.

 

Die Antwort darauf folgte man nächsten Tag in einer recht einfallslosen, aber doch annehmbaren Revanche, in welcher die Fahrradständer umgestellt wurden.

 

Am Dienstag lieferten uns die Städter die erste „Überraschung“

 

Doch die Aktion heute war schlichtweg kindisch und geht über die gewöhnlichen Spässchen in der Mottowoche hinaus. Da die Mottowoche noch nicht vorbei ist, sind wir doch recht gespannt, was uns die Tage noch erwartet.

Auf diesem Wege möchte sich die Q2 herzlich bei Herrn Kükmann bedanken, welcher innerhalb kürzester Zeit den Schulhof aufgeräumt hat!

Lernstandserhebung – was zum Teufel ist das?!

Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem jeder Schüler der Stufe 8 eine Lernstandserhebung, oder besser bekannt eine VERA, absolvieren muss. Diese wird in verschiedenen Fächern wie Mathe, Deutsch, Englisch usw. durchgeführt und kann in jedem Bundesland unterschiedlich sein. Vergleichbar ist es mit einer 90-minuten langen Arbeit mit allen möglichen Themen, die man im jeweiligen Fach bereits hatte. Es kommen sowohl leichte, als auch schwierigere Aufgaben vor, bei denen man Antworten überwiegend ankreuzen, hinschreiben oder gegebenenfalls begründen muss. Insgesamt scheint die VERA gut machbar zu sein und ich persönlich hatte z.B. „nur“ Probleme mit der Zeit. (Mein Tipp: Wenn ihr bei einer Aufgabe nicht weiterkommt, überspringt sie und probiert euer Glück bei anderen Aufgaben. Denn die Zeit wird wertvoll sein. Sollte man wirklich stecken bleiben, einfach raten. Nicht gemachte Aufgaben sind verlorene Punkte. Macht bitte nicht die Fehler wie ich.) Eine Lernstandserhebung findet im Zuge der sogenannten „Qualitätssicherung“ statt und wird vom Schulministerium des jeweiligen Bundeslandes organisiert. Das heißt, sie ist nicht dafür da, um uns zu Foltern, sondern um den Wissens-, und Kompetenzstand von Schülern zu bestimmen und mit anderen Schulen und Bundesländern zu vergleichen. Das Beste daran ist, dass es nicht bewertet wird und z.B. keinen Einfluss auf die Zeugnisnote hat. Aber natürlich will man selbst doch möglichst gut im Vergleich zu anderen Schülern abschneiden und auch die eigene Klasse kann sich mit einem guten Ergebnis von anderen Klassen und Schulen hervorheben. Da auch die jeweiligen Fachlehrer die Leistungen zuerst einen Blick drüber werfen, kontrollieren und dann an das Schulministerium weiterleiten, bekommen sie ja einen persönlichen Eindruck von den Schülern und dieser sollte doch bestenfalls im positiven Bereich liegen 😉

 

Deutsch-, Englisch-, und Mathe LSE in Form von kleinen Heftchen

Lernstandserhebungen in der Klasse 8

 

(Vor-)abi bedeutet viel Lernen …& Chaos!

Diese und nächste Woche stehen für die Q2 die letzten Klausuren während des Unterrichts an – die Vorabiklausuren. Neben ausführlichem Lernen (die Klausuren sind sehr wichtig!) entsteht auch schnell mal ein kleines Chaos auf dem Schreibtisch.
Ein „perfektes“ Beispiel gibt dafür wohl mein eigener Tisch ab…

 

Ein überquillender Tisch ist in den Lernphasen unvermeidbar 😉

 

Die Blog-AG wünscht viel Erfolg bei den Klausuren!

Kinosaal statt Klassenzimmer und dann wieder Klassenzimmer statt Kino

Am Montag (29.1.2018) hieß es für die SchülerInnen der Jahrgangsstufe 9 „Kinosaal statt Klassenzimmer“. Naja, sollte es heißen … Es ist einiges schief gelaufen in Bezug auf diesen Unterrichtsgang.

Finja schreibt, wie es war:
Die Jahrgangsstufe 9 wollte heute (29.1.) eigentlich mit den Geschichtslehrern und -lehrerinnen ins Bambi Kino und den Film „Elser – er hätte die Welt verändert“ gucken.

Das Plakat zum Film

Ein Film über den Widerstandskämpfer Georg Elser, der am 8. November 1939 ein Bomben-Attentat auf Adolf Hitler verübte.

Georg Elser (1938)

Hitler verließ 13 Minuten früher den Bürgerbräu-Keller in München und entging somit dem Anschlag (deshalb heißt der Film in der englischen Version auch „13 minutes“).
Leider konnten wir den Film jedoch nicht sehen, da es wohl eine technische Panne im Kino gab. Nach einer halben Stunde Warterei (inklusive einer sehr eigenartigen Anmoderation von Seiten der Kinobetreiber) sind wir allesamt unverrichteter Dinge wieder zurück zur Schule gegangen. Das war natürlich besonders ärgerlich, denn es ist ja auch Unterricht ausgefallen, der am Montag regulär stattgefunden hätte…
Den Film haben wir dann – jeden Klasse für sich – im Klassenraum angeschaut. Die Leinwand-Wirkung des Films konnten wir also nicht erleben, dennoch beeindruckte dieser Film uns sehr. Hier drei Statements von vielen, die wir nach der Filmvorführung gesammelt haben:
– „Der Film war brutal, aber man muss wissen, dass so etwas mal Realität war, denn man darf – so finde ich – so etwas auch nicht schön reden. Man hat richtig mitfühlen können und ich fand den Film für die 9. Klasse gut geeignet.“
– „Der Film war brutal, emotional angreifend, traurig zu sehen und kaum vorstellbar.“
– „Ein sehr guter Film. Es ist sehr bedrückend, dass so etwas damals passieren konnte. Ich würde den Film eher älteren Jugendlichen empfehlen, da es viele gewaltsame Szenen gibt und man das damals Geschehene, wenn man älter ist, besser versteht und verarbeitet.“

Übrigens: Als Entschädigung für die Panne im Kino hat und das Bambi-Kino-Team Freikarten überlassen. Das finden wir sehr löblich! Dankeschön!

Das letzte Jahr am ESG

Die vergangene Woche spiegelte das typische Schulleben vor den Weihnachtsferien wider: weihnachtliche Konzerte, Tochter Zion ertönt von überall her und auch so herrscht eine eher heimelig entspannte Atmosphäre in den alten Gemäuern.
Doch dieses Jahr werden all diese vertrauten Dinge bei den meisten Schülern des Abiturjahrganges mit einem Gefühl Melancholie vernommen. Denn 2017 ist das letzte Jahr, in dem wir die Weihnachtszeit am ESG, aber auch vieles weiteres, wie die Sommerferien, nun zum letzten Mal erleben. Allerdings sind es auch die kleinsten Banalitäten, die sich für uns dem Ende neigen: die allmorgendliche Routine vor der Schule; den Unterrichtsbeginn um 8 Uhr; viel zu viele Hausaufgaben und Langtage;immer dieser Stress mit den Noten; das Schokobrötchen von Birkholz; die Treffen mit den Freunden… All das endet bald und ich kann es noch immer nicht ganz begreifen.
Es sind von heute aus gesehen, am 21.12.2017, noch exakt 92 Tage bis zum allerletzten Schultag. Danach trennen sich unsere Pfade und was kommt, ist die allzu oft gefürchtete Welt der Erwachsenen.
Zuvor arbeiteten wir mehr als ein Jahrzehnt auf das Abitur hin, ohne den Hintergedanken, dass es irgendwann doch vorbei ist.
Dabei erscheint es mir noch gar nicht lange her, als ich vor mehr als sieben Jahren auf dem Gymnasium eingeschult wurde. Alles war neu und fremd; die Oberstufenschüler schienen so reif und respekteinflößend. Heute weiß ich, dass die Wenigsten meines Alters sich so beschreiben würden. Weshalb auch? Es hat noch Zeit, bis Schüler der jetzigen Q2 sich der Routine der Arbeitswelt hingeben – bis dahin wollen wir die Welt erkunden, Erfahrungen machen, die Jugend genießen und uns selber finden.
Ich wünsche mir, dass wir alle das Richtige für uns finden. Vielleicht sitze ich ja in 20 Jahren mit alten Schulfreunden auf dem Sofa, während wir in Erinnerung an die Schulzeit schwelgen. Wer weiß, was die Zukunft alles mit sich bringt?