Nachhaltigkeit am ESG

Ein Beitrag aus dem PRISMA Kurs der Jahrgangsstufe 8 

 

Hallo liebe ESG-Gemeinde und Blog-LeserInnen,

wir sind der Prisma-Kurs (Jgst.8). In diesem Kurs haben wir uns in letzter Zeit mit verschieden Aspekten der Nachhaltigkeit (z.B. zero waste, erneuerbare Energien, Mülltrennung, nachhaltige Ernährung, etc.) beschäftigt und dazu in Projektarbeit recherchiert. Anlässlich dieses wichtigen Themas und der heutigen ‚Fridays for Future‘ Demo haben wir ein paar Tipps, wie wir alle unseren Alltag am ESG nachhaltiger gestalten können (sowie Wünsche für die Zukunft).

 

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Kannst du ihn noch oder wieder besuchen …

… deinen Lieblingsort in der Stadt?

Die Eisdiele,
den Platz zum Abhängen,
den Buch- oder Klamottenladen,
den Schulhof,
das vertraute Café an der Ecke …
viele unserer Lieblingsorte waren und sind z.T. noch nicht wieder betretbar – und falls doch, dann kommen sie uns momentan doch verändert vor.

Die Klasse 8e hat im Deutschunterricht (unter der Leitung von Frau Kemmerling) einen Gedichtband „herausgebracht“ zu Lieblingsplätzen in der Stadt. Die Texte sind wirklich gelungen – viel zu schade für die „Schublade“!

Vielleicht findet ja der ein oder die andere seinen/ ihren Platz auch wieder? Und: Wenn ihr Lust habt, dann schreibt doch in den Kommentar, was euer Lieblingsplatz in der Stadt ist!

Und was ist mit deinem Sportverein …

lässt er dich schon wieder rein?

Der nächste Wettkampf und der nächste Pokal kommen bestimmt. So lange ergötzen wir uns erstmal an diesem Stillleben von Lucy Langner auf der EF.

Herzlichen Dank auch für diese Einsendung.

Es ist so schön zu sehen, was im ESG@Home so alles entsteht!!! Mehr davon!!!

ESG@Home – Und? Was hat’s gebracht?

Wir haben uns mal umgehört und unser Antwort auf die Frage lautet: Eine ganze Menge!!!

Mattis, Klasse 6 kann jetzt jonglieren:

https://c.web.de/@337549161786251830/up6x-BfORd6g80I0k1bYqg

Die SchülerInnen der Klassen 5e,6d und 6e haben in den letzten Wochen in Projekten gearbeitet. Dabei sind einige tolle Ergebnisse herausgekommen
Hier ein paar Beispiele für euch.

5e – Chris: Unser Arbeitsauftrag in Biologie war, einen Steckbrief oder ein Poster über eine frei gewählte Pflanze zu erstellen. Ich habe mir das Gänseblümchen ausgesucht, weil man Gänseblümchen oft einfach abmäht und man sich gar nicht Gedanken darübermacht, was sie für Wunderpflanzen sind.

https://esg-nerdl.de/periods/5d6283867e866ee8a6f3847b/5e7885dc0f643c5d1a327d66/5396_kchris.pdf

6d – Mattis: Thema: Verdauung

Aufgabe: Die Verdauung sollte kreativ erklärt werden.
Die einzelnen Organe, die an der Verdauung beteiligt sind, sollten mit ihrer Funktion näher beschrieben werden. Es bestand die Möglichkeit eine Worddatei, eine Powerpoint oder einen Film für die Aufgabe zu erstellen. 

Begründung für den Film: Ich habe mich für einen Film entschieden, weil ich es interessanter und spannender fand, als eine Worddatei zu erstellen. Mit Hilfe meiner neuen CutApp, konnte ich mir gut vorstellen, dass ich es schaffe den Film gut zu machen.  Auf die Idee Lego einzusetzen kam ich, als ich in meinem Zimmer über die Aufgabe nachgedacht habe. Ich finde Lego-Filme einfach gut. Ich bin der Meinung, dass mit Hilfe eines Films es einfacher ist, die Abläufe in und während der Verdauung zu verstehen. Durch den Film habe ich mich mehr mit den Verdauungsabläufen beschäftigt, als wenn ich nur eine Worddatei erstellt hätte. Ich glaube, dass er ganz gut geworden ist. 

https://c.web.de/@337549161786251830/58h7akcSR1-C-L_ATL9X7A

6d – Jule 

https://esg-nerdl.de/periods/5d6283867e866ee8a6f38404/5e74b6253b0de7369163d511/d51b_bjulelenja.pptx

6e – Pia

Die 6e sollte ein digitales Produkt zum Thema Auswirkungen körperlicher Anstrengungen auf den menschlichen Körper und die Wirkung von Ausdauertraining erstellen.

https://esg-nerdl.de/periods/5d6283867e866ee8a6f384d0/5e74a2c83b0de7369163c14f/c440_kpia.MOV

Nele und Liva aus der EF schicken uns einen Beitrag, den sie für den Pädagogikunterricht geschrieben haben, der aber sicherlich auch ohne Anbindung an das Unterrichtsfach eine interessante Lektüre ist. Es geht um das Thema Trisomie 21.

Zurzeit beschäftigen wir uns und Pädagogik mit dem Thema Lernstörungen/ Lernbehinderungen. Unter allen Themen wie z.B. Hochbegabung, ADHS und weiteren haben wir uns für das Thema Trisomie 21, auch als Downsyndrom bekannt, entschieden. Wir haben viel recherchiert; Wie entsteht die Krankheit, was hat es für Folgen, wie kann man es behandeln und viele weitere.

Zuerst zu der grundlegenden Frage: Wie kann Trisomie 21 entstehen? Dies kommt durch einen Fehler in der Chromosom-Anzahl. Während die meisten Menschen genau 23 Chromosomenpaare als 46 Chromosomen haben, haben Menschen mit Trisomie 21 47, da das Chromosom 21 drei statt zwei Chromosome enthält. Genau dadurch kommt auch der Name der Krankheit: Tri(drei)somie(Chromosom).

Menschen mit Trisomie haben mit früh begonnener Therapie eine Lebenserwartung von ca 50-60 Jahren, jeder zehnte wird sogar um die 70 Jahre alt. Durch Einrichtungen wie Werkstätten für Behinderte haben sie eine Chance auf dem Arbeitsmarkt und haben eine Möglichkeit für ein eigenständiges Leben.

Relativ bekannte Merkmale der Trisomie 21 sind die schräggestellten Augen mit Liedfalte am Augenwinkel, einer runden Kopfform, kleinen Ohren und breiteren Händen mit breiten Fingern. Die Knochen sind oft sehr brüchig und der Gaumen höher, während die Zunge etwas größer ist.

Die Folgen dieser Erbstörung sind sowohl psychisch als auch physisch. Durch eine Wachstumsstörung haben die Betroffen ein anderes (wie oben beschriebenes) Aussehen. Gleichzeitig kann es viele Schäden innerhalb des Körpers geben. Einige Beispiele dafür wären Herzfehler, Muskelhypotonien, ein schwaches Immunsystem, eine Anomalie des Verdauungstraktes und auch Fehlbildungen der Sinnesorgane. Durch die kleinen Ohren und allgemeinen Fehlbildungen leiden 78% der Menschen mit Trisomie und Hörschäden.

Manche Probleme, wie zum Beispiel ein undeutliches Sprechen durch die größere Zunge und den veränderten Gaumen kann man behandeln. Das Sprechen zum Beispiel durch Logopädie (also Sprachtherapie) zusammen mit einem angepassten Training zuhause. Viele Kinder haben, aufgrund der Anomalie, auch Probleme mit der Spracherlernung. Dort helfen Gebärden und Bilder, da sie sich visualisierte Sachen besser Merken können. Ein Beispiel dafür wäre das Gebärden Abc, oder das Wort Hund während auf einen Hund gezeigt wird. Es gibt mehrere bekannte Lernhilfen für Kinder mit Trisomie 21. Dazu gehört zum Beispiel die bereits erwähnte Visualisierung von Begriffen, aber auch eine stärkere Hilfe in Schulen. Dort gibt es zum Beispiel Inklusionsschulen für Kinder mit allen möglichen Lernproblemen. Außerdem sind die Familie und der Freundeskreis sehr wichtig.

Bei den physischen Problemen wie Herzfehler oder Hörschäden, kann es oft durch eine Operation verbessert oder sogar ganz geheilt werden.

Muskelprobleme und ähnliches können bei der Ergotherapie behandelt werden. Wichtig ist jedoch bei jeder Therapieform die Wahl des Therapierenden (das Kind muss dieser Person vertrauen), kein Leistungsdruck und ein individueller Trainingsplan.

Therapien erleichtern den Kindern und auch Eltern den Alltag, zusätzlich stärkt es das Verständnis des Kindes mit Trisomie für die Umwelt und andere Menschen und schafft neues Selbstbewusstsein. Leider ist Trisomie nicht ganz heilbar und es müssen immer wieder Therapien durchgeführt werden, aber das Leben des Menschen wird deutlich verbessert.

Im GK2 der Q2 sind einige tolle Pop Art Porträts berühmter bzw. besonderer Menschen entstanden:

Daniel Howell gemalt von Leah Hulbert
New Yorker Queer Lady, gemalt von Lilly Berwinkel, die Anregungen von Warhol ( “ Goethe in der Campagna“ und seiner Serie zu „Marilyn“) in Farbgebung und Komposition verarbeitete
Hier die berühmte Physikerin Marie Curie
Zeichnung von Maya Vienken
ebenfalls von Leah Hulbert: ein Porträt ihrer Oma in jungen Jahren

Was war euer Highlight der letzten 2,5 Wochen?
Habt ihr auch etwas, was ihr gern veröffentlichen möchtet?
Zögert nicht, sondern schreibt uns (entweder über die Kommentarfunktion oder an rap@esg-guetersloh.de)!

Jahrhundert-Gewinn garantiert!!!

Eine große deutsche Tageszeitung macht es vor – auffällige Bilder und reißerische Titel sollen zum Lesen bzw. zum Kauf verlocken. „Massenmord live im Internet“ oder „Killer-Amöbe frisst Gehirn“ – tja, man möchte schon wissen, was es damit auf sich hat und greift zu. Ob der Artikel dann die Erwartungen erfüllen kann, ist fraglich.

Wir, die Klasse 5d, haben das heute mal ausprobiert: Bekannten Texten haben wir ganz neue, peppige, etwas marktschreierische Überschriften verpasst.

Jetzt kommt eure Aufgabe: Wir sind uns ganz sicher, dass ihr die Texte, die auf die Schlagzeilen folgen, alle kennt. Schreibt uns in den Kommentar (oder per Mail an Frau Rapp), auf welche 12 Texte die Leser stoßen werden, die unseren Schlagzeilen „auf den Leim gehen“. Der Gewinner wird von uns benachrichtigt und darf sich über eine FREIKARTE für das BAMBI&LÖWENHERZ KINO freuen 🙂

Viel Spaß beim Rätseln!

Was für ein Tag! Die Schlagzeilen vom 24.01.2020

  1. Ein Kuss verändert das Lebens eines Jünglings
  2. Ein Mädchen entdeckt Haus mit kleinen Wesen
  3. Frau bricht Rekord: Längste Schlafzeit eines Menschen AM STÜCK!
  4. Mafiöse Banden auch in der Tierwelt entdeckt – Tiere verbünden sich zu einer Mafia
  5. Grausamer Fliegenmörder schlägt zu
  6. Bestialischer Wolf vernichtet zwei Häuser
  7. Mädchen flüchtet vor eifersüchtiger Stiefmutter
  8. Wahnsinn: Eine Frau kann das Wetter manipulieren!
  9. „magic Pot“ rettet Kind und Mutter vorm Verhungern
  10. Lovestory des Jahres ausgelöst durch eine goldene Kugel
  11. Spektakulär: Kleines Mädchen rettet ihren Bruder vor einem grausamen Tod!
  12. Wildschweinherz hilft Mädchen beim Überleben

Herzliche Grüße

Eure 5d

Geschichtsunterricht mal anders – Kinobesuch der Q1

Bloggerin Katharina berichtet euch von einer ganz besonderem Filmvorführung im Bambi-Kino.

Hitlerjunge Quex“ lautet der Titel des Films, den sich die Geschichtskurse der Q1 am Donnerstag, den 28.11.2019, gemeinsam im Bambi Kino ansahen. 
Doch anders als Geschichtsdokumentationen, in denen anhand von Daten und Fakten geschichtliche Ereignisse nacherzählt werden, handelt es sich bei diesem Film aus dem Jahre 1933 um einen NS-Propagandafilm, den die Nationalsozialisten in den deutschen Kinos veröffentlichten, um die Bevölkerung zu beeinflussen. Und genau aus diesem Grund wurde „Hitlerjunge Quex“ auch als sogenannter Vorbehaltsfilm eingestuft – man darf ihn also nur unter Leitung eines fachkundigen Experten schauen, der sowohl vor als auch nach Schauen des Films das Gezeigte erklärt und analysiert. 


Ich war tatsächlich überrascht und schockiert davon, wie sehr ich mich zeitweise von dem Film habe beeinflussen lassen. Uns allen war bewusst, dass dieser Film genau darauf abzielt, also besonders Jugendlichen ein (fälschlicherweise!) positives Bild von der Hitlerjugend und dem Handeln der Nationalsozialisten zu vermitteln, weswegen bei so einigen ein mulmiges Gefühl mitschwang, als wir bemerkten, dass uns beispielsweise die Filmmusik einen Ohrwurm verpasst hatte. 

Genau deshalb war auch die nachträgliche Analyse mit dem Filmexperten besonders wichtig. Er besprach mit allen Schülern, warum und wodurch dieser Propagandafilm uns so leicht verwirren konnte, wobei er Bezug auf die Vorgehensweisen bei Propaganda nahm. Ob Filmmusik, tragische Ereignisse, bei denen der Protagonist Quex Leid ertrug oder die negative Darstellung der Nazi-Gegner (also die Kommunisten) – alles wurde bewusst so produziert, dass die Kinobesucher – wenn auch unbewusst – eine emotionale Bindung zu dem Protagonisten, der in die Hitlerjugend eintrat, aufbauen und somit ein positiveres Bild von den Nazis erschaffen werden soll.

Klar, Geschichtsunterricht mag für den einen oder anderen Schüler langweilig oder staubtrocken sein, doch ich bin mir sicher, dass jeder von uns etwas von diesem Tag mitnehmen konnte. Viele betonten, wie lehrreich und wichtig es sei, die schrecklichen Taten der Nationalsozialisten nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Aus diesem Grund werden uns Schülern Vorbehaltsfilme wie Hitlerjunge Quex auch weiterhin gezeigt: Damit wir uns bewusst sind, wie einfach man zu beeinflussen ist und uns im Gegenzug selbst vor solchen Beeinflussungen schützen zu können. 

Eure Bloggerin Katharina

Die Olderdissen Exkursion der 5er – Auftakt zum „Tier & Wir“ Pilot-Projekt

Anfang November besuchten alle 5.ten Klassen des ESG den Tierpark Olderdissen in Bielefeld. Diese Exkursion war die Auftaktveranstaltung des Projekts P5, in dem die Kinder unter dem Thema „Tier & Wir“ personalisiert und handlungsorientiert an selbst aufgestellten Forscherfragen fächerübergreifend arbeiten und ein Produkt erstellen. 

Im Tierpark hat jede Klasse an einer einstündigen Führung durch einen Mitarbeiter der Zoo-Schule teilgenommen, auf der viele spannende Informationen zu einigen der 90 heimischen Tierarten auf anschauliche Weise vermittelt wurden. Neben der Führung hatten die Schülerinnen und Schüler natürlich auch Zeit, den Tierpark selbstständig zu erkunden. Während ihrer Erkundung hatten sie die Aufgabe, spannende, überraschende oder interessante Beobachtungen im Zusammenhang mit Tieren in Bildern festzuhalten. Mit diesen Bildern arbeiten die Kinder dann im Projekt weiter.

Im Folgenden berichten einige Schülerinnen und Schüler von ihren Erlebnissen:

Als wir in Olderdissen ankamen, begann direkt unsere Führung. Als erstes gingen wir zu den Wölfen. Der Tierpfleger lockte sie mit dem Rascheln der toten Küken an. Die Wolffamilie kam langsam immer näher. Sie schauten uns neugierig an, und wartete auf das Futter. Als die Tiere bemerkt hatten, dass es kein Futter geben würde, zogen sie sich wieder zurück. Das war das Beste der Führung. Nun durften wir auf eigene Faust losziehen und den Tierpark erkunden. Wir fanden es witzig, als wir bei den schottischen Hochlandrindern waren. Wir hielten ihnen das Automatenfutter hin, und man konnte ihre lange Zunge sehen. Der Tag verging wie im Flug und wir saßen einige Minuten später schon wieder im Bus.

Von Hanna und Sophie (Klasse 5d)

 Wir durften die Rehe füttern mit Gurken. Das war lustig, weil die die Hände abgeleckt haben. Dann haben wir mit der Klasse die schottischen Hochlandrinder gefüttert. […] Wir gingen erstmal zu den Pferden. Die haben eine große Fläche zum laufen und toben.
Von Rahel (Klasse 5e)

Ein Wolf war ganz nah, er war nur eineinhalb Meter von uns entfernt. Wir haben direkt ganz viele Fotos gemacht. Das war so cool. Ich habe einen lebendigen Wolf noch nie so nah erlebt. Für mich war das ein sehr schönes Erlebnis. Ich war zwar schon sehr oft in Olderdissen, aber dieser Besuch war bisher der Beste. Auf dem Spielplatz war auch eine Netzschaukel, dort haben sich ganz viele Mädchen (darunter auch ich) reingesetzt, und dann haben uns ein paar Jungs Anschwung gegeben. Das war total witzig. […] Der Ausflug war insgesamt total schön.

Von Maya ( Klasse 5e)

Wir fanden es toll, weil wir die sonst so seltenen Wölfe gesehen haben. Außerdem haben wir viel über Tiere gelernt. Wir durften viele Tiere füttern, aber leider nicht die Wölfe.

Von Benjamin (Klasse 5d)