Der Tag des im November: 13.11, Tag des Zungenbrechers

Geschrieben von Bloggerin Katharina:

Jeder ist doch schon mal an einem Zungenbrecher gescheitert. Nun ist am 13. November Tag des Zungenbrechers! Wer kennt sie nicht? Es gibt ja ziemlich viele und sehr, sehr schwierige. Wir haben mal ein paar lustige und unbekanntere herausgesucht:

1. Unter einer Fichtenwurzel hörte ich einen Wichtel furzen.

2. Es klebt in meinem Kannenset Kartoffelpufferpfannenfett!

3. Wir Wiener Wäscheweiber würden weiße Wäsche waschen, wenn wir wüssten, wo warmes, weiches Wasser wäre.

4. Tschechische Regisseure schätzen schöne chinesische Schüsselchen.

5. Ein Stachelschwein, ein Stachelschwein, das muss ein Schwein mit Stacheln sein, doch hat es keine Stachelein, so ist es auch kein Stachelschwein.

Außerdem haben wir auch mal selbst welche ausprobiert.  Dabei haben wir festgestellt: Übung macht den Meister. Je länger wir geübt haben, desto komplexer wurden unsere Zungebrecher. Hört euch doch einfach mal rein!

 

„Der-Tag-Des“ im Oktober (auch wir können nicht anders): 31.10.2017 Reformationsjubiläum

An diesem Tag kommt man gerade in diesem Jahr gar nicht vorbei: 500 Jahre Reformation – klar, dass auch wir diesen Tag – den 31. Oktober 2017 – zu einem „Der-Tag-Des“ gekürt haben (warum dann eine Veröffentlichung am 20.10.? Na, weil ihr am 31.10. womöglich alle in Ferienstimmung seid und das Blog-Lesen vernachlässigt:-)).

Wir – Maya und Mara – haben uns statt Artikel für eine spielerische Variante der Informationsvermittlung und Auseinandersetzung mit diesem Tag entschieden. Unser Spiel heißt „1 Wort 4 Bilder“. Das Ziel besteht darin, zu den vier Bildern ein passendes Wort zu finden. Falls ihr nicht genau weiter wisst, findet ihr zu jedem Rätsel noch ein oder zwei Hinweise.

Viel Spaß dabei!

1

Das was wir suchen, wurde
an eine Kirchentür genagelt

2
Das Wort, das wir suchen ist kriminell. Es gibt meistens ein Opfer und meist mehrere Täter.

3
Das kennt jeder von euch
und hat es auch schon erlebt

4
Das Wort hat 5 Buchstaben.
Der zweite Buchstabe ist ein u

5
Wenn jemand von jedem getötet werden darf ist dieser Mensch „…“. Die verschiedenen Bilder geben euch Hinweise für die Zusammensetzung des Wortes

6
Wir suchen den Namen für ein Gebäude, in dem Martin Luther für längere Zeit gelebt hat

7
Luther hat diese Frau geheiratet

8
Man konnte diese Briefe für Geld kaufen

9
Wie suchen die Bezeichnung für den Ort zwischen Himmel und Hölle

10
kommt schon…das geht ohne Hilfe:-)

11
Das gesuchte Wort beginnt mit einem Umlaut

12
Das gesuchte Wort kann als Gottes Wort in Schriftform bezeichnet werden

13
Es ist eine Glaubensgemeinschaft (auch Konfession genannt) innerhalb der christlichen Kirche

Na, habt ihr alles lösen können??? Dann seid ihr fit für den Reformationstag! Und nicht vergessen:

Zudem wünscht euch die Blog-Redaktion schöne erholsame Ferien – falls ihr noch eine Lektüreempfehlung für die zwei langen Ferienwochen braucht:

…lehrreich und unterhaltsam

DER-TAG-DES: 11. September 2017

Montag, 11. September 2017 –

als ich dieses Datum heute in der ersten Stunde an die Tafel schrieb, musste ich kurz stocken: 11. September …
Am 11. September 2001 steuerte Terroristen zwei Flugzeuge in das World Trade Center in New York und ein Flugzeug in das Pentagon in Washington. Mehr als 3000 Menschen verloren an diesem Tag ihr Leben. Die unfassbar schrecklichen Bilder vom 11. September 2001 haben sich festgebrannt in den Erinnerungen vieler Menschen.
Künstler und Künstlerinnen haben dieses Ereignis in ihren Werken auf- oder verarbeitet. Ein Jahr vor den Anschlägen veröffentlichte die Sängerin Enya den Song „Only Time“, der durch die Collage aus Zeitungsfotos und O-Tönen zu den Geschehnissen – unterlegt von Enyas „Only Time“ – zum Lied dieser Ereignisse wurde.

OHNE WORTE –

Eure Blogger!

https://www.youtube.com/watch?v=eCuuEJK5crM

Enya: Only Time

Who can say where the road goes
Where the day flows, only time
And who can say if your love grows
As your heart chose, only time

Who can say why your heart sighs
As your love flies, only time
And who can say why your heart cries
When your love lies, only time

Who can say when the roads meet
That love might be in your heart
And who can say when the day sleeps
If the night keeps all your heart
Night keeps all your heart

Who can say if your love grows
As your heart chose
Only time
And who can say where the road goes
Where the day flows, only time

Who knows? Only time

Who knows? Only time

P.S: Zur Info:
Auf unserem Blog veröffentlichen wir einmal im Monat unter der Rubrik „Mal lustig, mal lehrreich – DER-TAG-DES“ Artikel zu Gedenk-, Feier- oder Aktionstage…

Herzlichen Glückwunsch, Herr Ostermeier!

Im März hat auch Herr Timo Ostermeier sein 2. Staatsexamen bestanden, wozu wir ihm an dieser Stelle noch mal ganz offiziell gratulieren möchten.

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer bestandenen Prüfung! Sie sind ein toller Lehrer!

Wer von euch Herrn Ostermeier im Unterricht und auch „so“ erlebt hat, weiß, dass ihn nicht nur Fachwissen und unterrichtliches Know-How ausmachen, sondern auch seine humorvolle Art und sein (sehr) sympathisches Wesen.

Hoffentlich sehen wir Sie wieder!

Ihre Blogger

7. März 2017: Der Tag der gesunden Ernährung

Im Jahr 1998 wurde dieser Tag von dem Verband für Ernährung und Diätik e.V. als Aktionstag eingeführt. Ziel ist es, den Menschen vor Augen zu führen, „welche Maßnahmen sich positiv auf die Gesundheit auswirken“.

Wir haben anlässlich des heutigen Tages eine Ernährungsexpertin aufgesucht und ihr einige Fragen gestellt zum Thema Ernährung.

Ein weites Feld … und wir haben gelernt, man müsste eigentlich viel mehr über die Funktionen und Abläufe im menschlichen Körper wissen, damit wir verstehen, was genau mit uns und unserem Körper passiert, wenn wir bestimmte Lebensmittel essen.

1. Wie lautet Ihre genaue Berufsbezeichnung?
Diplom-Oecotrophologin (HÄ??? Wir klären euch auf: Diplom-Oecotrophologie ist die Wissenschaft vom Haushalt und der Ernährung!)

2. Falls noch nicht erläutert: Was ist Ihr Aufgabenfeld?
Ich biete Ernährungsberatung für Menschen an, informiere über gesundes Essen und darüber, wie man durch bewusstes Essen fit bleiben kann. Darüber hinaus berate ich Personen mit bestimmten Krankheitsbildern (Nahrungsunverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz o.ä.) darüber, wie man mit ausgesuchter Nahrung den Gesundheitszustand verbessern kann.

3. Was ist denn Ihr Lieblingsessen?
Ich esse sehr gerne Lasagne!

4. Ernähren Sie sich besonders bewusst … also kein Fast-Food/ möglichst selber kochen …
Ich achte schon darauf, was auf meinen Teller kommt, aber ich bin kein „Ernährungsapostel“ (…ich esse auch mal Fast Food;-))

5. Welcher Essenssünde können Sie schwer widerstehen?
Süßigkeiten …

6. Stimmt der Spruch „an apple a day keeps the doctor away“?
Nur der Apfel alleine bringt es sicher nicht, aber ja, einmal am Tag Obst zu essen, ist schon eine gesunde Sache.

7. Wir haben einige Butterbrotsdosen bzw. deren Inhalte fotografiert und möchten gerne mal von Ihnen wissen, was Sie dazu meinen:

Ich bin s e h r beeindruckt von den hier abgebildeten Pausensnacks. Rohkost, Obst, Vollkornbrot … all´ diese Dinge sind ein super Pausensnack. Auch die eine oder andere Süßigkeit dabei, ist sicher nicht verwerflich.

8. Was wäre ein guter Snack für die Schule?
Das, was ihr fotografiert habt, fand ich mehrheitlich schon sehr gut:
– Rohkost und Obst
– Vollkornbrot
– Milchprodukt (Käse, Frischkäse)
– Ein Getränk (Wasser oder eine Fruchtschorle)
Hier eine gute Zusammenfassung zu eurer Frage in Abbildungsform:

Es kommt nicht darauf an, Lebensmittel zu verteufeln, sondern auf eine ausgewogene Mischung!

9. Bei Klausuren haben viele Kinder DextroEnergen dabei – hilft das wirklich?
Nein, nicht wirklich! Besser wäre es, morgens richtig und ausgewogen zu frühstücken. DextroEnergen treibt den Blutzuckerwert steil in die Höhe, hält aber nicht lange an und wenn der Wert dann wieder fällt, kann es zu einem Konzentrationsloch komen (also genau das Gegenteil erwirken, von dem, was man möchte …). Also darauf sollte man besser verzichten!

10. Welches ist für Sie die größte Mogelpackung in Sachen Pausensnack?
Mh… vielleicht die Milchschnitte! Da ist so viel Zucker drin, das hat nichts mehr mit einem leichtem Snack zu tun …

Wir entlassen euch heute mit einem kleinen Zitat zum Thema

„Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“ (Teresa von Avila)

Probiert doch mal was aus …

Eure Blogger!!!

Unser Gewinnspiel heute:
Der Begriff „Diät“ wäre ein Begriff für das Spiel „Teekesselchen“! Warum? Die richtige Antwort im Kommentar wird von uns prämiert …

„Love is in the air“ – Oliwia schreibt zum morgigen Valentinstag (14.2.2017)

Man kommt nicht daran vorbei und sicher habt ihr es auch schon gemerkt: Morgen ist Valentinstag! Ich fasse mal das Wesentliche zu diesem Tag für euch zusammen.

In Deutschland wird der Valentinstag erst seit dem Zweiten Weltkrieg so wirklich wahrgenommen. Die Amerikaner, US-Soldaten brachten diesen Feiertag in den damals noch westlichen Teil Deutschlands. Tja, und der Tag hat sich gehalten – auch heute noch feiern wir den „Tag der Herzen, den Tag der Liebenden“ (oder wie böse Zungen sagen, den Tag, mit dem sich die Blumenindustrie eine goldenen Nase verdient…).
Denn am Valentinstag beschenken die Jungs und Männer die Mädels und Frauen. Klassischerweise gibt´s Blumen- und da am liebsten rote Rosen. Das schönste Geschenk wird wohl aber an diesem Tag sein, dass man gezeigt und gesagt bekommt, wie sehr man doch geliebt wird (und wer hört das nicht gerne einmal extra?!).

Rote Rosen – die klassischen Blumen der Liebe …

Aber wieso ausgerechnet der 14. Februar und nicht zum Beispiel ein herrlicher Maitag?
Es könnten zwei Gründe in Frage kommen:
1. Der Bischof Valentin von Rom wurde an diesem Tag hingerichtet. König Claudius ll. verbot die Trauung nach kirchlichem Glauben, aber Valentin von Rom traute dennoch munter weiter. Er sollte den Paaren dann auch immer noch Blumen geschenkt haben.
2. Die zweite Sache führt ebenfalls nach Rom zurück – es geht in die Antike. Dort feierten die Menschen die Göttin Juno, die für die Ehe und Familie stand. Schon damals sollten die Mädchen und Frauen Blumen geschenkt bekommen haben.

Ob ihr diesem Tag nun Beachtung (bzw. besonderen Menschen an diesem Tag besondere Beachtung) schenken wollt, das ist natürlich ganz euch überlassen – jetzt wisst ihr zumindest etwas über die Ursprünge dieses Feiertages.
Wir, eure Blogger, wünschen euch einen schönen und besonders liebevollen Valentinstag (kann nicht schaden, jemandem Mal zu sagen, wie froh man darüber ist, dass er/sie da ist).

Bis (hoffentlich) zum nächsten Mal!

Eure Blogger!

P.S.: An dieser Stelle etwas „Schleichwerbung“: Am morgigen Dienstag steht auch die Andacht im Zeichen der Liebe …

„Der-Tag-Des“ – 4. Februar 2017: Weltkrebstag

(recherchiert und geschrieben von Lynn)

Im Jahre 2012 starben 8,2 Millionen Menschen an Krebs.
14,1 Millionen waren insgesamt an Krebs erkrankt.
Bis zu 2020 soll die Anzahl der Erkrankten 20 Millionen betragen.
Statistisch gesehen erkrankt also jeder vierte Deutsche an der Krankheit Krebs…

Jeder von uns hat schon einmal von dieser Krankheit gehört; vielleicht in einem Buch darüber gelesen, im Unterricht als Thema behandelt oder kennt vielleicht sogar eine/ einen Betroffene/n im eigenen Umfeld.
Schon vor der Bekanntgabe, dass ein ehemaliger, großartiger Lehrer unserer Schule – Herr Großeschallau – dieser Krankheit erlegen ist, habe ich mich dazu entschieden, etwas zu dem heutigen Weltkrebstag zu schreiben.

Bei wikipedia heißt es in der Einführung zu diesem Artikel: „Der Weltkrebstag findet jährlich am 4. Februar statt und hat zum Ziel, die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.“
Dazu möchte ich mit meinem Artikel heute einen Beitrag leisten.

Bei der Krankheit Krebs wachsen Zellen im menschlichen Körper durch einen Defekt unkontrolliert weiter und bilden letztendlich einen sogenannten bösartigen Tumor – ein Gewebe, das lebensgefährlich werden kann. Mittlerweile ist Krebs einer der weitverbreitetsten Krankheiten und auch die, mit den zweithäufigsten Todesfällen.

Das ist sehr niederschlagend und viele kommen sich bei diesen Fakten hilflos vor oder versuchen, das Thema und die Tatsache, dass es so ziemlich jeden und jede treffen kann, zu ignorieren. Aber bei einem solchen Thema ist es wichtig, den Fakten ins Auge zu sehen, sich zu informieren und auch, wo es möglich ist, zu helfen.

Das Heilmittel für Krebs finden, scheint dabei ein Rätsel zu bleiben und natürlich können wir auch nicht Unmengen von Geld zu spenden, aber man kann helfen…

…z.B. durch das Spenden von Haaren: Menschen, die an Krebs erkranken, werden oft mithilfe einer Chemotherapie behandelt. Eine Nebenwirkung ist allerdings, dass die Behandelten all´ ihre Haare verlieren, weswegen das Selbstwertgefühl sinkt und Unsicherheit auftreten kann.
Wenn du lange Haare hast und dir vorstellen kannst, dich von ein bisschen Länge zu trennen, solltest du darüber nachdenken, deine Haare zu spenden. Abhängig von der Organisation, an die man sich diesbezüglich wendet, werden die Haare direkt verwendet oder auch verkauft, wobei der Gewinn dann gespendet wird. Eine Altersbegrenzung gibt es bei dieser Art der Hilfe nicht, lediglich einige Bedingungen dein Haar betreffend: mindestens einen 25cm langen Zopf und
möglichst keine gefärbten, gebleichten oder sehr stark beschädigten Haare (abhängig von der Organisation).

Mit deinen Haaren anderen Menschen wieder zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen

Ein größerer Eingriff ist es, wenn man Stammzellen- oder Knochenmark spenden möchten.
Alle 15 Minuten bekommt in Deutschland jemand die Diagnose Blutkrebs.
Man kann Stammzellspender werden für eine Person, die Blutkrebs hat – solange die Gewebemerkmale übereinstimmen – und damit ihr Leben retten. Um diese Person zu finden, gibt es die DKMS (Deutsche KnochenMarkSpende), die die Daten auf eine internationale Datenbank hochladen und vergleichen. Dort kann man sich registrieren lassen. Hierbei gibt es eine Altersbegrenzung: 17 – 55 Jahre alt muss man sein (mit 17 Registrierung, spenden erst ab 18). Bei der Stammzellenspende wird dir Blut, bei der Knochenmarkspende wird dir in einem operativen Eingriff Knochenmark entnommen.

Viele bekannte Leute – hier Lukas Podolski – unterstützen die DKMS bei der Suche nach passenden Spendern

Auch eine Organspende wäre eine Möglichkeit um zu helfen.

Informiert Euch, probiert zu verstehen, was passiert. Es ist ein Thema, was uns alle angeht und vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass der ein oder andere von euch zum Helfer und Unterstützer in der Sache werden kann.

Eure Bloggerin Lynn

„DER – TAG – DES“ – 15. Januar 2017: Der Tag der Weltreligionen

Zum ersten „Tag-des“-Berichts im neuen Jahr haben wir den auf den heutigen 15. Januar fallenden Weltreligionstag gewählt (obwohl der Januar noch so einige andere Tage zu bieten hätte: Tag der Belanglosigkeiten, Tag des Pfützenspringens, Tag des Schneemanns, Mit der Hand schreiben Tag, Auf und davon Tag … es gibt ja wirklich nichts, was nicht bedacht wird … irgendwann mal …).

Warum fiel unsere Wahl auf den Weltreligionstag?

Natürlich haben uns auch die Ereignisse vor Weihnachten dazu bewogen – der schwere Anschlag in Berlin und die Schmähzettel, die in der Gütersloher Innenstadt einen Tag später in Umlauf gebracht wurden.
Weiterhin hatten wir aber auch mit Frau Ibrahim vom Islamischen Zentrum Gütersloh e.V., die in dem Weihnachtsgottesdienst am letzten Schultag gesprochen hat, eine direkte Ansprechpartnerin für einen religiösen Austausch – und diese Chance haben wir genutzt und sie gefragt, ob sie uns helfen würde, ihre Religion, den Islam, besser kennenzulernen. Sie hat sofort zugestimmt und uns eingeladen, sie zu besuchen. Das haben einige von uns getan, lest hier, was wir dort über ihre Religion herausgefunden haben.

Das Gespräch haben wir mit Frau Julya Ibrahim geführt. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des islamischen Zentrums Gütersloh e.V..

Ganz unscheinbar liegt das Islamische Zentrum an der Wiedenbrücker Straße

Frau Ibrahim ist in Köln geboren, wurde katholisch erzogen und hegte lange Zeit den Wunsch, einem Orden beizutreten, um „der Gesellschaft etwas zurückzugeben“. Nach einem Aufenthalt in Ostafrika, wo sie mit dem Islam in Kontakt kam, ist Frau Ibrahim dann mit 29 Jahren zum Islam übergetreten

1. Wir befinden uns hier im Islamischen Zentrum Gütersloh e.V.– was genau ist das/ Wie würden Sie diese Einrichtung beschreiben?
Dieses Zentrum versteht sich als ein Ort für alle Muslime in Gütersloh. Es ist ein offener Treffpunkt zum Ausleben der Traditionen und zur Begegnung. Die Moschee nimmt hier den größten Raum ein, es gibt zusätzlich zwei Schulräume, einen kleinen Moscheeladen, einen Waschraum (für das Waschen vor dem Gebet), eine kleine Bücherei und einen Rückzugsraum für Frauen und Mütter. Alle Beteiligten arbeiten hier ehrenamtlich, denn das Zentrum finanziert sich nur über Spenden. Wir sind keine Gesellschaft des öffentlichen Rechts und Einkünfte wie die Kirchensteuer gibt es nicht.

Die Moschee
Der kleine Moscheeladen
Blick in einen der zwei Schulräume
So wird hier arabisch gelernt und gelehrt

2. Gibt es mehrere dieser Einrichtungen in Gütersloh?
Nein, nicht in dieser Art. Unser Zentrum besuchen mehr als 30 verschiedene Nationen. Es gibt weitere Moscheegemeinden, die allerdings eher nur für eine Nation offen sind, da dort in der Hauptsprache türkisch gesprochen wird.

3. Viele von uns haben Sie im Weihnachtsgottesdienst am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien in der Martin Luther Kirche gesehen und gehört. Sie haben auch den gesamten Gottesdienst mit uns gefeiert – war das komisch für Sie oder eher etwas, was Sie sich häufiger wünschen würden – auf beiden Seiten?
Das war gar nicht komisch für mich. Das “Vater-unser“ kann ich vorbehaltslos mitbeten, einige andere Dinge dagegen habe ich ausgelassen, z.B. das Singen einiger christlicher Weihnachtslieder, denn ich glaube ja nicht, dass Jesus Gottes Sohn ist …

4. Wir haben ja gerade Weihnachten und Silvester gefeiert. Feiern Sie ein vergleichbares Fest/ vergleichbare Feste?
Es gibt im Islam nur diese zwei großen Feiertage: Der Feiertag nach Ramadan und das Opferfest. Das könnte man von dem feierlichen Aufwand her vergleichen.

5. Was ist Ihnen persönlich an Ihrer Religion besonders wichtig?
Ich habe mich aus verschiedenen Gründen dazu entschlossen, zum Islam zu konvertieren. Drei Dinge, mit denen ich im Christentum Schwierigkeiten hatte, war die Trinität, für mich gibt es nur einen Gott – ohne Partner- die Erbsünde und die Vorstellung der Sündenvererbung. Im Islam schätze ich es, dass ich nur verantwortlich bin, für das, was ich tue. Das finde ich gerecht. Und: wenn ich etwas falsch gemacht habe, dann zählt doch die gute Absicht.

6. Haben Sie eine Lieblingsstelle im Koran?
Ja, die Sure 55 Rahman (*eine „Sure“ ist übrigens ein Abschnitt des Korans, also der heiligen Schrift des Islams) „Der Barmherzige“

7. Welches sind die zentralen Gestalten im Islam?
Der eine Gott Allah, der keinen Partner hat (also eben nicht wie z.B. Vater und Sohn im Christentum), der Prophet Mohammed, der – nach der Übermittlung durch den Engel Gabriel – den Koran verkündet…als Gesandter Gottes.

8. Im Christentum gibt es die 10 Gebote als religiöse und ethische Leitlinien. Gibt es etwas Vergleichbares im Islam?
Es gibt die so genannte „Halal“ und „Haram“.
„Halal“ ist arabisch und bedeutet „erlaubt/ zulässig“. Es bezeichnet alle Dinge, die nach islamischen Recht zulässig sind und das sind alle Dinge, die gut für meine Mitmenschen und für mich sind.
„Haram“ ist ebenfalls arabisch und bezeichnet im Islam alles, was verboten ist.
Es geht dabei immer um 5 Elemente, die die geschützt werden sollen: Die Religion, die Familie, das Vermögen, die Ehre und die Würde.

9. Muss man im Islam beim Beten eine bestimmte Kleidung tragen?
Es sollte auf jeden Fall saubere Kleidung sein, die Kleidung sollte eine bestimmte Aura, also einen bestimmten Bereich des Körpers beim Mann und der Frau bedecken und nicht zu eng anliegen. Die Frauen tragen beim Beten ein Kopftuch. Im ganz normalen Alltag wird keine Frau dazu gezwungen, ein Kopftuch zu tragen!

10. Wer übernimmt bei Ihnen in der Gemeinde denn die Rolle des Priesters?
Das Priesteramt wie in den christlichen Gemeinden gibt es im Islam nicht. Die Leitung des Gottesdienstes liegt in der Hand eines Gemeindemitglieds oder eines von der Gemeinde bezahlten „Imam“ (das ist arabisch und bedeutet „Vorbild, Führer“). Bei uns übernimmt ein junger 25-jähriger Mann momentan diese Funktion. Er steht in der Berufsausbildung und ist Imam quasi nebenbei. Das Zölibat ist übrigens im Islam nicht erlaubt.

11. Wie wird man eigentlich Muslim (*übrigens: einen männlichen Anhänger des Islams nennt man „Moslem“ oder „Muslim“, eine weibliche Anhängerin nennt man „Muslima“)?
Allein durch das Sprechen des Glaubensbekenntnisses:
„Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt, außer Gott,
und ich bezeuge, dass Muhammad sein Knecht und sein Gesandter ist.“
Dieses kurze Glaubensbekenntnis wird die „Schahada“ genannt.

12. Ist es nicht manchmal schwierig in einem christlich geprägten Umfeld seine Religiosität auszuleben (z.B. bei der Regel 5mal am Tag zu beten?!)
Nein, das Gebet ist absolute Pflicht. Das Frühgebet spricht man zu Hause und im weiteren Tagesverlauf kann man, wenn es nicht anders geht, zwei Gebete zusammenfassen und spricht diese z.B. nach der Arbeit. Einige Absprachen mit und in Firmen gibt es allerdings auch. Schwieriger ist es dabei beim Freitagsgebet. Für Muslime, die dazu in der Lage sind, dies zu besuchen, ist dies Pflicht. Da dies jedoch um die Mittagszeit ist, können einige Muslime dies nicht wahrnehmen.

13. Die Ereignisse vor Weihnachten in Berlin und auch in GT machen die Lage für die Muslime hier bestimmt nicht einfacher. Haben diese Ereignisse ihr Leben und Wirken hier verändert?
Diese Ereignisse haben die Menschen befangen gemacht und sie in ihrer Offenheit eingeschränkt. Es macht uns zutiefst betroffen und auch wütend im Namen unserer Religion solche Taten zu rechtfertigen.

14. Auf Ihrer Internetseite findet man folgenden Text:

„Muslime des islamischen Zentrums Gütersloh erklären hiermit, dass sie jegliche Form von Gewalt gegen Zivilpersonen aufgrund der Religionszugehörigkeit zum Islam ablehnen.
Der Islam verbietet die Tötung, Verletzung und psychische Misshandlung. Kein Akt des Terrors ist durch unsere Religion, den Islam, zu rechtfertigen.
Wir verurteilen daher auf das Schärfste jeglichen Missbrauch unserer Religion zur Rechtfertigung von Terrorakten.“
Sind diese Zeilen als Reaktion auf die Ereignisse der Vorweihnachtszeit entstanden?
Nein, diese Zeilen sind tatschlich schön länger auf unserer Internetseite zu finden.

15. Haben Sie das Gefühl, sich mehr und mehr in Rechtfertigungszwängen zu befinden?
Ja, das ist leider so!

16. Wir haben uns auch gefragt, ob es für Sie nicht besonders hart zu ertragen ist, dass eine Terrororganisation den Begriff Islam im Namen trägt. Wie betroffen macht sie das?
Das macht uns sehr betroffen. Gefühle wie Ohnmacht und Verzweiflung befallen einen in dieser Situation. Man kann es kaum ertragen, dass etwas sehr Schönes, nämlich unsere Religion, so missbraucht und ins Gegenteil verkehrt wird. Besonders schlimm ist das auch für die Kinder, die mitunter in echte Identitätskrisen geraten können.

17. Heute ist Tag der Weltreligionen: Wenn Sie sich einen Gesprächspartner zum Interview laden dürften, wer wäre das?
Das wäre zum einen die Bundeskanzlerin Angela Merkel und weiterhin hätte ich auch ein Interesse an einem Gespräch mit Eugen Drewermann (*…das ist ein deutscher Theologe, Psychoanalytiker, Schriftsteller und suspendierter Priester).

18. Vielleicht ein Blick in die Zukunft: Was würden sich sich wünschen in Bezug auf Ihre Religion, aber auch in Bezug auf das Zusammenleben der Religionen in Gütersloh?
Es gibt eine Sure, die mir da einfällt: „Euch eure Religion und mir meine Religion“. Ich wünsche mir einen respektvollen Umgang in den verschiedenen Lebensweisen, dass die verschiedenen Religionen friedlich nebeneinanderstehen können und dass man jedem Menschen die Freiheit zugesteht, sich für eine Lebensweise zu entscheiden!

Vielen Dank, Frau Ibrahim, dass Sie sich die Zeit genommen haben. Gerne kommen wir auf Ihr Angebot einer ausführlichen Moscheeführung zurück!

Was zeigt uns dieses Gespräch: Wir müssen den anderen kennenlernen, verstehen, Fremdheit sollte uns keine Angst machen, sondern uns dazu motivieren, Fragen zu stellen, offen zu sein für den anderen, ihn als Bereicherung für unseren eigenen Horizont zu verstehen – das ist auf Dauer der Schutz vor Vorurteilen und schlechtem (rechtem) Gedankengut!

Eure Blogger!!!
P.S. Wir empfehlen euch sehr, einen Blick auf die Homepage des Islamischen Zentrums: http://izg-online.info. Hier erfahrt ihr mehr über das Zentrum an sich, aber auch über den Islam.
P.S. Kleines Quiz am Schluss: Was bedeuten die arabischen Worte „Salam Aleikum“, mit dem sich Muslime begrüßen? Antwortet im Kommentar!

14.12.2016 DER-TAG-DES – „Funky Monkey“ – Tag des Affen

(geschrieben von neu-Bloggerin und Tierliebhaberin Melissa)

Heute ist der Tag des Affen – diesen Gedenktag gibt es seit dem Jahr 2000 und er wurde in den USA als „Monkey Day“ eingeführt. Es gibt zahlreiche verrückte Aktionen, die an diesem Tag durchgeführt werden, man darf als Mensch einfach mal ein „Affentheater“ aufführen.

Denkt man an Affen, dann denkt man an lustige und schlaue Tiere, wie sie häufig auch in Cartoons oder Comedy-Filmen auftreten. Ich hingegen verbinde mit diesen Tieren die vielerorts betriebene Tierquälerei, die an ihnen begangen wird zum Zwecke der Forschung, des Verzehrs oder der Belustigung o.ä. Auch der bedrohte Lebensraum dieser Tiere macht mir Sorgen. Viele Zoos nutzen den Tag für besondere Veranstaltungen und Aktionen und Tierorganisationen nutzen diesen Tag für spezielle Angebote zu diesem Thema.

Nutzt auch ihr den Tag zum „Verrückte-Sache-Machen“ und zur Wertschätzung dieser Lebewesen!

Eure Melissa

Der-Tag-Des – 8. November: Der Tag der Putzfrau

Es gibt Tage, da schämt man sich – wie man so schön sagt – fremd, wenn man die Putzfrauen auf den Gängen und in den Klassen Papier aufheben, Essensreste wegmachen und Kaugummis abschrubben sieht. Man schämt sich für diejenigen, die so achtlos ihr Papier, ihre vollgeschnieften Taschentücher, ihre Brot- oder Mittagessensreste (ja, ich bin auf dem Flur schon mal über einen halben Döner gestolpert), ihre Getränkeverpackungen und sonstige Abfälle auf den Boden oder anderswo hinwerfen. Das ist ein sehr respektloses Verhalten unseren Reinigungskräften gegenüber. Außerdem ist es einfach eklig für die anderen Menschen, wenn man in einem vermüllten Raum sitzen, lernen und arbeiten soll. Welche Erfahrungen habt ihr mit diesem Thema gemacht? Wir freuen uns über Kommentare!

Ach ja, dem netten Putz-Team unserer Schule versüßen wir heute den Tag mit etwas Schokolade, denn seit 2004 fällt auf den 8. November der Internationale Tag der Putzfrau!

Danke für Ihren täglichen Einsatz an unserer Schule sagen

die Blogger