Der-Tag-Des im August: 28.08. 1963 „I have a dream“

Der Monat neigt sich dem Ende – da wollen wir es nicht versäumen, den „Der-Tag-Des“ – Artikel zu posten (*du weißt nicht, was das ist: In Kürze: Jeden Monat entscheiden wir uns für einen Gedenk- oder Feiertag, den wir euch mit einem kurzen Artikel, einer lustigen Anekdote oder aus aktuellem Anlass ins Bewusstsein rufen wollen – falls ihr einen Vorschlag habt, dann dürft ihr diesen gerne an unsere Redaktion geben).

Heute vor 55 Jahren kamen über 250.000 Menschen zu einem Protestmarsch für die Rechte der Schwarzen nach Washington. Der Bürgerrechtler Martin Luther King hielt dort seine weltberühmte Rede „I have a Dream“. Er sprach von seinem Traum der Gleichberechtigung aller Menschen und einer Welt ohne Rassismus.

Was Rassismus genau ist, zeigt dir dieser Erklärfilm von der Bundeszentrale für politische Bildung.

Am 4. April 1968 um 18:01 Uhr wurde Martin Luther King auf dem Balkon von dem Rassisten James Earl Ray erschossen.

Sich gegen Rassismus und gegen hohle Parolen aus dem rechten Milieu einzusetzen, sollte uns allen – vielleicht heute wieder mehr denn je – ein Anliegen sein!

Eure Blogger

15.1.18 – Der Tag des… Spickzettels

Jeder kennt sie – und jeder hat eine andere Meinung darüber – die guten, alten Spicker. Eine weitverbreitete Methode, wenn der Kopf nicht genug Platz für den benötigten Stoff bietet. Spicker schaffen da eine praktische, aber riskante Abhilfe.

Spicker an der Laptop-Schule? ESbloggerin Chantal hat sich für euch einen Überblick verschafft: In einer Mini-Befragung in der Medi haben 3 von 4 Personen zugegeben, schon mal geschummelt zu haben. Sogar eine Lehrerin beichtete, in der Uni einmal gespickt zu haben. Trotzdem waren alle der Überzeugung: Spicken ist keine gute Idee! Man es stets mit einem hohen Risiko verbunden und ihr wollt mit Sicherheit nicht wissen, wie es sich anfühlt erwischt zu werden. Außerdem wurde auch gesagt, dass Idee unnötig sei und man sich eigentlich auf seinen eigenen Kopf verlassen kann. Vom Spicken hat man nichts, wer auch etwas lernen will, sollte sich eben die Mühe machen zu lernen – egal was es kostetJ

Wer aber trotzdem ganz tief in der Klemme steckt – schaut euch doch mal das Bild an. Aber Vorsicht: Benutzung auf eigene Gefahr. Bei Lehrern, die schon einen eigenen Sinn dafür entwickelt haben, würde ich es gar nicht erst versuchen!

Chantal für den ESbloG

„Was zieh´ ich an, was zieh´ ich an, damit man mich auch gut sehen kann…“ – DER-TAG-DES im Dezember – 15.12. UCSD

Mayas und Maras Wahl bezüglich der Kategorie „Der-Tag-Des“ fiel in diesem Monat auf den UCSD (feierlich gestimmt sind wir ja alle schon, schreckliche oder traurige Nachrichten umgeben uns auch zuhauf, ernsthaft müssen wir auch häufig sein – Zeit also, etwas Spaß zu verbreiten….)

Kennt ihr schon den „Tag der hässlichen Weihnachtspullover“? Die einzige Regel an diesem Tag lautet: je hässlicher der Pullover – desto besser!
 Dieser lustige Brauch stammt natürlich, wie so viele andere skurrile Ideen auch, aus Amerika. Immer am dritten Freitag im Dezember findet dieser Brauch statt. Der Spaß steht an diesem Tag natürlich im Vordergrund! Den National Ugly Christmas Sweater Day gibt es seit 2011. Eine Gruppe von Leuten hatte die Idee, an einem Tag ihre Vorliebe für die kitschigen Weihnachtsklamotten zum Ausdruck zu bringen.
Habt ihr nicht Lust, diese Albernheit mal mitzumachen?! Wir rufen alle SchülerInnen (gerne und LehrerInnen) dazu auf, am Freitag, 15.12., die hässlichsten Weihnachtspullover … obwohl das ja auch im Auge des Betrachters liegt …einigen wir uns also auf Weihnachtspullis im Allgemeinen aus dem Schrank zu kramen und in der Schule anzuziehen!

Der Tag des im November: 13.11, Tag des Zungenbrechers

Geschrieben von Bloggerin Katharina:

Jeder ist doch schon mal an einem Zungenbrecher gescheitert. Nun ist am 13. November Tag des Zungenbrechers! Wer kennt sie nicht? Es gibt ja ziemlich viele und sehr, sehr schwierige. Wir haben mal ein paar lustige und unbekanntere herausgesucht:

1. Unter einer Fichtenwurzel hörte ich einen Wichtel furzen.

2. Es klebt in meinem Kannenset Kartoffelpufferpfannenfett!

3. Wir Wiener Wäscheweiber würden weiße Wäsche waschen, wenn wir wüssten, wo warmes, weiches Wasser wäre.

4. Tschechische Regisseure schätzen schöne chinesische Schüsselchen.

5. Ein Stachelschwein, ein Stachelschwein, das muss ein Schwein mit Stacheln sein, doch hat es keine Stachelein, so ist es auch kein Stachelschwein.

Außerdem haben wir auch mal selbst welche ausprobiert.  Dabei haben wir festgestellt: Übung macht den Meister. Je länger wir geübt haben, desto komplexer wurden unsere Zungebrecher. Hört euch doch einfach mal rein!

 

„Der-Tag-Des“ im Oktober (auch wir können nicht anders): 31.10.2017 Reformationsjubiläum

An diesem Tag kommt man gerade in diesem Jahr gar nicht vorbei: 500 Jahre Reformation – klar, dass auch wir diesen Tag – den 31. Oktober 2017 – zu einem „Der-Tag-Des“ gekürt haben (warum dann eine Veröffentlichung am 20.10.? Na, weil ihr am 31.10. womöglich alle in Ferienstimmung seid und das Blog-Lesen vernachlässigt:-)).

Wir – Maya und Mara – haben uns statt Artikel für eine spielerische Variante der Informationsvermittlung und Auseinandersetzung mit diesem Tag entschieden. Unser Spiel heißt „1 Wort 4 Bilder“. Das Ziel besteht darin, zu den vier Bildern ein passendes Wort zu finden. Falls ihr nicht genau weiter wisst, findet ihr zu jedem Rätsel noch ein oder zwei Hinweise.

Viel Spaß dabei!

1

Das was wir suchen, wurde
an eine Kirchentür genagelt

2
Das Wort, das wir suchen ist kriminell. Es gibt meistens ein Opfer und meist mehrere Täter.

3
Das kennt jeder von euch
und hat es auch schon erlebt

4
Das Wort hat 5 Buchstaben.
Der zweite Buchstabe ist ein u

5
Wenn jemand von jedem getötet werden darf ist dieser Mensch „…“. Die verschiedenen Bilder geben euch Hinweise für die Zusammensetzung des Wortes

6
Wir suchen den Namen für ein Gebäude, in dem Martin Luther für längere Zeit gelebt hat

7
Luther hat diese Frau geheiratet

8
Man konnte diese Briefe für Geld kaufen

9
Wie suchen die Bezeichnung für den Ort zwischen Himmel und Hölle

10
kommt schon…das geht ohne Hilfe:-)

11
Das gesuchte Wort beginnt mit einem Umlaut

12
Das gesuchte Wort kann als Gottes Wort in Schriftform bezeichnet werden

13
Es ist eine Glaubensgemeinschaft (auch Konfession genannt) innerhalb der christlichen Kirche

Na, habt ihr alles lösen können??? Dann seid ihr fit für den Reformationstag! Und nicht vergessen:

Zudem wünscht euch die Blog-Redaktion schöne erholsame Ferien – falls ihr noch eine Lektüreempfehlung für die zwei langen Ferienwochen braucht:

…lehrreich und unterhaltsam

DER-TAG-DES: 11. September 2017

Montag, 11. September 2017 –

als ich dieses Datum heute in der ersten Stunde an die Tafel schrieb, musste ich kurz stocken: 11. September …
Am 11. September 2001 steuerte Terroristen zwei Flugzeuge in das World Trade Center in New York und ein Flugzeug in das Pentagon in Washington. Mehr als 3000 Menschen verloren an diesem Tag ihr Leben. Die unfassbar schrecklichen Bilder vom 11. September 2001 haben sich festgebrannt in den Erinnerungen vieler Menschen.
Künstler und Künstlerinnen haben dieses Ereignis in ihren Werken auf- oder verarbeitet. Ein Jahr vor den Anschlägen veröffentlichte die Sängerin Enya den Song „Only Time“, der durch die Collage aus Zeitungsfotos und O-Tönen zu den Geschehnissen – unterlegt von Enyas „Only Time“ – zum Lied dieser Ereignisse wurde.

OHNE WORTE –

Eure Blogger!

https://www.youtube.com/watch?v=eCuuEJK5crM

Enya: Only Time

Who can say where the road goes
Where the day flows, only time
And who can say if your love grows
As your heart chose, only time

Who can say why your heart sighs
As your love flies, only time
And who can say why your heart cries
When your love lies, only time

Who can say when the roads meet
That love might be in your heart
And who can say when the day sleeps
If the night keeps all your heart
Night keeps all your heart

Who can say if your love grows
As your heart chose
Only time
And who can say where the road goes
Where the day flows, only time

Who knows? Only time

Who knows? Only time

P.S: Zur Info:
Auf unserem Blog veröffentlichen wir einmal im Monat unter der Rubrik „Mal lustig, mal lehrreich – DER-TAG-DES“ Artikel zu Gedenk-, Feier- oder Aktionstage…

Herzlichen Glückwunsch, Herr Ostermeier!

Im März hat auch Herr Timo Ostermeier sein 2. Staatsexamen bestanden, wozu wir ihm an dieser Stelle noch mal ganz offiziell gratulieren möchten.

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer bestandenen Prüfung! Sie sind ein toller Lehrer!

Wer von euch Herrn Ostermeier im Unterricht und auch „so“ erlebt hat, weiß, dass ihn nicht nur Fachwissen und unterrichtliches Know-How ausmachen, sondern auch seine humorvolle Art und sein (sehr) sympathisches Wesen.

Hoffentlich sehen wir Sie wieder!

Ihre Blogger

7. März 2017: Der Tag der gesunden Ernährung

Im Jahr 1998 wurde dieser Tag von dem Verband für Ernährung und Diätik e.V. als Aktionstag eingeführt. Ziel ist es, den Menschen vor Augen zu führen, „welche Maßnahmen sich positiv auf die Gesundheit auswirken“.

Wir haben anlässlich des heutigen Tages eine Ernährungsexpertin aufgesucht und ihr einige Fragen gestellt zum Thema Ernährung.

Ein weites Feld … und wir haben gelernt, man müsste eigentlich viel mehr über die Funktionen und Abläufe im menschlichen Körper wissen, damit wir verstehen, was genau mit uns und unserem Körper passiert, wenn wir bestimmte Lebensmittel essen.

1. Wie lautet Ihre genaue Berufsbezeichnung?
Diplom-Oecotrophologin (HÄ??? Wir klären euch auf: Diplom-Oecotrophologie ist die Wissenschaft vom Haushalt und der Ernährung!)

2. Falls noch nicht erläutert: Was ist Ihr Aufgabenfeld?
Ich biete Ernährungsberatung für Menschen an, informiere über gesundes Essen und darüber, wie man durch bewusstes Essen fit bleiben kann. Darüber hinaus berate ich Personen mit bestimmten Krankheitsbildern (Nahrungsunverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz o.ä.) darüber, wie man mit ausgesuchter Nahrung den Gesundheitszustand verbessern kann.

3. Was ist denn Ihr Lieblingsessen?
Ich esse sehr gerne Lasagne!

4. Ernähren Sie sich besonders bewusst … also kein Fast-Food/ möglichst selber kochen …
Ich achte schon darauf, was auf meinen Teller kommt, aber ich bin kein „Ernährungsapostel“ (…ich esse auch mal Fast Food;-))

5. Welcher Essenssünde können Sie schwer widerstehen?
Süßigkeiten …

6. Stimmt der Spruch „an apple a day keeps the doctor away“?
Nur der Apfel alleine bringt es sicher nicht, aber ja, einmal am Tag Obst zu essen, ist schon eine gesunde Sache.

7. Wir haben einige Butterbrotsdosen bzw. deren Inhalte fotografiert und möchten gerne mal von Ihnen wissen, was Sie dazu meinen:

Ich bin s e h r beeindruckt von den hier abgebildeten Pausensnacks. Rohkost, Obst, Vollkornbrot … all´ diese Dinge sind ein super Pausensnack. Auch die eine oder andere Süßigkeit dabei, ist sicher nicht verwerflich.

8. Was wäre ein guter Snack für die Schule?
Das, was ihr fotografiert habt, fand ich mehrheitlich schon sehr gut:
– Rohkost und Obst
– Vollkornbrot
– Milchprodukt (Käse, Frischkäse)
– Ein Getränk (Wasser oder eine Fruchtschorle)
Hier eine gute Zusammenfassung zu eurer Frage in Abbildungsform:

Es kommt nicht darauf an, Lebensmittel zu verteufeln, sondern auf eine ausgewogene Mischung!

9. Bei Klausuren haben viele Kinder DextroEnergen dabei – hilft das wirklich?
Nein, nicht wirklich! Besser wäre es, morgens richtig und ausgewogen zu frühstücken. DextroEnergen treibt den Blutzuckerwert steil in die Höhe, hält aber nicht lange an und wenn der Wert dann wieder fällt, kann es zu einem Konzentrationsloch komen (also genau das Gegenteil erwirken, von dem, was man möchte …). Also darauf sollte man besser verzichten!

10. Welches ist für Sie die größte Mogelpackung in Sachen Pausensnack?
Mh… vielleicht die Milchschnitte! Da ist so viel Zucker drin, das hat nichts mehr mit einem leichtem Snack zu tun …

Wir entlassen euch heute mit einem kleinen Zitat zum Thema

„Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“ (Teresa von Avila)

Probiert doch mal was aus …

Eure Blogger!!!

Unser Gewinnspiel heute:
Der Begriff „Diät“ wäre ein Begriff für das Spiel „Teekesselchen“! Warum? Die richtige Antwort im Kommentar wird von uns prämiert …

„Love is in the air“ – Oliwia schreibt zum morgigen Valentinstag (14.2.2017)

Man kommt nicht daran vorbei und sicher habt ihr es auch schon gemerkt: Morgen ist Valentinstag! Ich fasse mal das Wesentliche zu diesem Tag für euch zusammen.

In Deutschland wird der Valentinstag erst seit dem Zweiten Weltkrieg so wirklich wahrgenommen. Die Amerikaner, US-Soldaten brachten diesen Feiertag in den damals noch westlichen Teil Deutschlands. Tja, und der Tag hat sich gehalten – auch heute noch feiern wir den „Tag der Herzen, den Tag der Liebenden“ (oder wie böse Zungen sagen, den Tag, mit dem sich die Blumenindustrie eine goldenen Nase verdient…).
Denn am Valentinstag beschenken die Jungs und Männer die Mädels und Frauen. Klassischerweise gibt´s Blumen- und da am liebsten rote Rosen. Das schönste Geschenk wird wohl aber an diesem Tag sein, dass man gezeigt und gesagt bekommt, wie sehr man doch geliebt wird (und wer hört das nicht gerne einmal extra?!).

Rote Rosen – die klassischen Blumen der Liebe …

Aber wieso ausgerechnet der 14. Februar und nicht zum Beispiel ein herrlicher Maitag?
Es könnten zwei Gründe in Frage kommen:
1. Der Bischof Valentin von Rom wurde an diesem Tag hingerichtet. König Claudius ll. verbot die Trauung nach kirchlichem Glauben, aber Valentin von Rom traute dennoch munter weiter. Er sollte den Paaren dann auch immer noch Blumen geschenkt haben.
2. Die zweite Sache führt ebenfalls nach Rom zurück – es geht in die Antike. Dort feierten die Menschen die Göttin Juno, die für die Ehe und Familie stand. Schon damals sollten die Mädchen und Frauen Blumen geschenkt bekommen haben.

Ob ihr diesem Tag nun Beachtung (bzw. besonderen Menschen an diesem Tag besondere Beachtung) schenken wollt, das ist natürlich ganz euch überlassen – jetzt wisst ihr zumindest etwas über die Ursprünge dieses Feiertages.
Wir, eure Blogger, wünschen euch einen schönen und besonders liebevollen Valentinstag (kann nicht schaden, jemandem Mal zu sagen, wie froh man darüber ist, dass er/sie da ist).

Bis (hoffentlich) zum nächsten Mal!

Eure Blogger!

P.S.: An dieser Stelle etwas „Schleichwerbung“: Am morgigen Dienstag steht auch die Andacht im Zeichen der Liebe …

„Der-Tag-Des“ – 4. Februar 2017: Weltkrebstag

(recherchiert und geschrieben von Lynn)

Im Jahre 2012 starben 8,2 Millionen Menschen an Krebs.
14,1 Millionen waren insgesamt an Krebs erkrankt.
Bis zu 2020 soll die Anzahl der Erkrankten 20 Millionen betragen.
Statistisch gesehen erkrankt also jeder vierte Deutsche an der Krankheit Krebs…

Jeder von uns hat schon einmal von dieser Krankheit gehört; vielleicht in einem Buch darüber gelesen, im Unterricht als Thema behandelt oder kennt vielleicht sogar eine/ einen Betroffene/n im eigenen Umfeld.
Schon vor der Bekanntgabe, dass ein ehemaliger, großartiger Lehrer unserer Schule – Herr Großeschallau – dieser Krankheit erlegen ist, habe ich mich dazu entschieden, etwas zu dem heutigen Weltkrebstag zu schreiben.

Bei wikipedia heißt es in der Einführung zu diesem Artikel: „Der Weltkrebstag findet jährlich am 4. Februar statt und hat zum Ziel, die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.“
Dazu möchte ich mit meinem Artikel heute einen Beitrag leisten.

Bei der Krankheit Krebs wachsen Zellen im menschlichen Körper durch einen Defekt unkontrolliert weiter und bilden letztendlich einen sogenannten bösartigen Tumor – ein Gewebe, das lebensgefährlich werden kann. Mittlerweile ist Krebs einer der weitverbreitetsten Krankheiten und auch die, mit den zweithäufigsten Todesfällen.

Das ist sehr niederschlagend und viele kommen sich bei diesen Fakten hilflos vor oder versuchen, das Thema und die Tatsache, dass es so ziemlich jeden und jede treffen kann, zu ignorieren. Aber bei einem solchen Thema ist es wichtig, den Fakten ins Auge zu sehen, sich zu informieren und auch, wo es möglich ist, zu helfen.

Das Heilmittel für Krebs finden, scheint dabei ein Rätsel zu bleiben und natürlich können wir auch nicht Unmengen von Geld zu spenden, aber man kann helfen…

…z.B. durch das Spenden von Haaren: Menschen, die an Krebs erkranken, werden oft mithilfe einer Chemotherapie behandelt. Eine Nebenwirkung ist allerdings, dass die Behandelten all´ ihre Haare verlieren, weswegen das Selbstwertgefühl sinkt und Unsicherheit auftreten kann.
Wenn du lange Haare hast und dir vorstellen kannst, dich von ein bisschen Länge zu trennen, solltest du darüber nachdenken, deine Haare zu spenden. Abhängig von der Organisation, an die man sich diesbezüglich wendet, werden die Haare direkt verwendet oder auch verkauft, wobei der Gewinn dann gespendet wird. Eine Altersbegrenzung gibt es bei dieser Art der Hilfe nicht, lediglich einige Bedingungen dein Haar betreffend: mindestens einen 25cm langen Zopf und
möglichst keine gefärbten, gebleichten oder sehr stark beschädigten Haare (abhängig von der Organisation).

Mit deinen Haaren anderen Menschen wieder zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen

Ein größerer Eingriff ist es, wenn man Stammzellen- oder Knochenmark spenden möchten.
Alle 15 Minuten bekommt in Deutschland jemand die Diagnose Blutkrebs.
Man kann Stammzellspender werden für eine Person, die Blutkrebs hat – solange die Gewebemerkmale übereinstimmen – und damit ihr Leben retten. Um diese Person zu finden, gibt es die DKMS (Deutsche KnochenMarkSpende), die die Daten auf eine internationale Datenbank hochladen und vergleichen. Dort kann man sich registrieren lassen. Hierbei gibt es eine Altersbegrenzung: 17 – 55 Jahre alt muss man sein (mit 17 Registrierung, spenden erst ab 18). Bei der Stammzellenspende wird dir Blut, bei der Knochenmarkspende wird dir in einem operativen Eingriff Knochenmark entnommen.

Viele bekannte Leute – hier Lukas Podolski – unterstützen die DKMS bei der Suche nach passenden Spendern

Auch eine Organspende wäre eine Möglichkeit um zu helfen.

Informiert Euch, probiert zu verstehen, was passiert. Es ist ein Thema, was uns alle angeht und vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass der ein oder andere von euch zum Helfer und Unterstützer in der Sache werden kann.

Eure Bloggerin Lynn