Facharbeiten-Panik?! Keep calm and ask Mrs Ogoniak

Für einige von euch geht sie bald los – die Arbeit an der Facharbeit. Aus diesem Grund haben wir Blogger mal bei
D E R Fachfrau auf diesem Gebiet nachgehakt, was euch da so blühen wird. Lest das sehr informative Interview hier:

Frau Ogoniak (Kürzel: ogo),

welche Fächer unterrichten Sie hier am ESG?
Deutsch Mathe

und welche Funktion haben Sie zudem hier an der Schule inne:
Ich bin (gerade wieder neu bestätigte) SV-Lehrerin,
ich organisiere den Polenaustausch, der gerade stattfand und zudem bin
ich beauftragt mit der Organisation von Facharbeiten und Projektwochen.

…seit wann sind Sie denn schon am ESG tätig?
Seit 2009 bin ich am ESG tätig, ich habe hier auch schon mein Referendariat gemacht

… wir hatten ja gerade erst Herrn Hanke im Interview, einen passionierten Star Wars Fan. Wie sieht es bei Ihnen aus: Star Wars oder Harry Potter?
Harry Potter

… was ist denn eigentlich ihr Lieblingsessen?
Köttbullar mit Pommes, Pilzen und Preiselbeeren (*Anmerk. der Redaktion: klingt nach IKEA)

… wo befindet sich ihr Lieblingsplatz am ESG?
Das ist die Sternwarte. Da ist es schön ruhig – leider habe ich dafür keinen eigenen Schlüssel.

… und den Blog? Den haben Sie doch sicher schon mal gelesen, oder?
Natürlich habe ich den Blog schon mal gelesen!

… als Organisatorin des Polenaustauschs: Was gefällt Ihnen daran am besten?
Am besten gefällt mir die Gastfreundschaft der Polen und das gute Essen (besonders der Erdbeerkuchen der Gastlehrerin ist grandios …). Seit Herr Pohl in Pension gegangen ist, habe ich diese Fahrt mitbetreut. Die Fahrt steht SchülerInnen der EF offen und ist unabhängig von den Fahrten nach England oder in die Skifreizeit. Polen geht also immer! Die Gäste verbringen hier 7 Tage Herbst und im Mai geht es dann 7 Tage nach Polen (in eine Jugendherberge).

… was ist denn Ihr Traumreiseziel?
Neuseeland

jetzt mal zu den Facharbeiten! Wie läuft das denn so ab?
Im Fach Deutsch wird jetzt bald das Thema „Wissenschaftliches Arbeiten“ behandelt. Hierbei geht es um den Aufbau der Arbeit und um Zitierweisen.


… Zitieren? Ist das wichtig, dass man sich damit auskennt?

Ja, und in den Fächern Religion und Philosophie steht diese Frage daher auf dem Plan, denn das ist nicht nur eine Frage des Könnens, sondern auch eine moralische Frage.

… wann bekommen die Schüler denn die nötigen Infos? Zeitnah?
Ja, Anfang November führen die BT LehrerInnen ein Modul zum Thema „Wie finde ich ein Thema“ durch. Dabei geht es um die Fragen: „Was ist ein gutes Thema? In welchen Fächern darf man überhaupt schreiben? Dazu kann ich schon jetzt sagen: Die Themen müssen zu den Unterrichtsthemen der Q1 und Q2 passen und man kann nur in einem schriftlichen Fach schreiben, denn die Facharbeit ersetzt ja eine Klausur.

… die Themenfindung stellen wir uns schwer vor.
Die FachlehrerInnen geben da aber auch gerne Anreize. Wenn man in Deutsch z.B. ein bestimmtes Werk gelesen hat, dann könnte man es mit einem anderen Werk vergleichen. Wenn man in Bio Genetik thematisiert, dann wäre das Thema Erbkrankheiten (oder so) eine Möglichkeit. Da gibt es viele Optionen! Besser man nennt die Themenfindung nur von Anfang an „Frage-Findung“, denn in der Arbeit soll ja eine aufgeworfene Frage beantwortet werden.

… es können ja aber auch nicht alle im Fach Deutsch schreiben. Wie wird denn da verfahren?
Also, man hat 3 Wünsche frei. Am 12.11. werden Wahlzettel verteilt, dann wird gewählt, am 19.11. ist Abgabe der Wahlzettel!

…wonach wird denn dann „gesiebt“?
Im Grundkurs können 3, im LK 5 Leute schreiben. Dann bekommt man auf jeden Fall einen seiner drei Themenwünsche.

… und wann fängt die Arbeit dann wie an?
Im Dezember bis Februar finden drei Beratungsgespräche zwischen dem Lehrer und dem schreibenden Schüler/ der Schülerin statt. Da werden Themen nochmal spezifiziert, eingegrenzt …. Die Abgabe ist am Montag, 01. 03. 2019!

… und wie viele Seiten gibt man dann so ab?
Man muss 9-12 Seiten abgeben (in Print-Form und auf einem Stick).

… ach ja, wie ist das mit der Literatursuche. Haben Sie da Tipps?
Man sollte die Literatursuche auch jeden Fall nicht nur im Internet betreben, sondern auch Buchquellen hinzuziehen. Unsere Schulbibliothekarin Frau Peter hilft da gerne! (Dafür kann man eigens Sprechstunden vereinbaren). Außerdem hat die Stadtbücherei ganz hervorragende online Tutorials ausgearbeitet zum Thema Literaturrecherche.

… und nun noch Ihre ultimativen Facharbeitstipps?
 Früh genug anfangen!
 Bewertungskriterien vor Abgabe nochmal durchsehen …. Seiten nummeriert/ Überschriften einheitlich/ …
 Die Schule besitzt übrigens einen sogenannten Plagiatsfinder, d.h. „abkupfern“ ist schwer! Es geht ja gerade bei dieser Arbeit um den Grad der Eigenständigkeit (eine eigene Archivrecherche oder eine Befragung sind z.B. auch immer schön …).

… und können wir Ihnen noch ein paar Insider aus der SV-Sitzung entlocken, von der Sie gerade kommen?
Na gut: An Halloween steigt für die Jahrgansstufen 5 und 6 eine Party! Zeitraum: 17-19.30h!!! Nähere Infos folgen!

Liebe Frau Ogoniak, danke für dieses ausführliche Interview!
Es war sehr nett mit Ihnen!

Die Blogger!

„Do or do not – There is no try“ – Herr Hanke im Blog-Interview

Unsere zwei Bloggerinnen Oliwia und Juliana haben Herrn Hanke für euch mal so richtig auf den Zahn gefühlt und mussten feststellen: Er ist ein echt kundiger Star Wars Fan. Lernt auch ihr Herrn Hanke (besser) kennen und „pimpt“ euer Star Wars Wissen.

Kaum aus Wien zurückgekehrt und schon gleich ins Visier des ESbloGs genommen. Wir haben für euch Herr Hanke interviewt!

1. Sie sind gerade erst aus Wien zurückgekommen – was hat Wien, was wir in Gütersloh nicht haben?
Wie böse darf ich werden? (alle lachen) Wien ist eine e c h t e Weltstadt. Ansonsten U-Bahn, Straßenbahn und Bus. Anders gesagt, vernünftige öffentliche Verkehrsmittel.

2. Haben Sie die Gunst der Stunde genutzt und ein Wiener Schnitzel gegessen?
Nein, aber ein Schnitzel Wiener Art. Dabei gibt es einen Unterschied, das ist wichtig. Wiener Schnitzel ist aus Kalbsfleisch und bei einem Schnitzel Wiener Art gibt es Zitrone dazu. Ja, hab ich gegessen …

3. Welche Fächer unterrichten Sie?
Mathe und Physik.

4. Wieso wollten Sie Lehrer werden?
Das ist etwas komplizierter. Die eigentliche Entscheidung aber ist, weil ich jungen Menschen etwas beibringen wollte.

5. Was war Ihr Lieblings- und Hassfach als Schüler?
Lieblingsfach Mathe, Hassfach Sport.

6. Was wären sie jetzt, wenn Sie nicht Lehrer geworden wären?
Wahrscheinlich Cocktail Mixer. Ich wollte selbstständig mit einer eigenen Bar sein. Das ist mein Plan B gewesen.

7. Haben Sie schon einmal unseren Blog gelesen?
Ja.

8. Was sind Ihre Hobbys?
Pen and Paper Rollenspiele. Das ist kein Computerspiel. Das ist ein Rollenspiel. Man trifft sich in einer Gruppe mit einem Spielleiter und spielt gemeinsam in verteilten Rollen.

9. Was bringt Sie auf die Palme?
Unehrlichkeit und Unzuverlässigkeit.

10. Welche Farben beinhaltet Ihr Kleiderschrank?
Pink, orange, blau, grün, braun…
Daraufhin: Und Schwarz?!
Herr Hanke: Nein, Schwarz ist keine Farbe. Schwarz ist eine Nichtfarbe, wie es unter den Künstlern heißt. (Alle was dazugelernt.)

Nun kommen die Star Wars Fragen.

11. Welches ist Ihr liebstes Lichtschwert?
Schwierige Frage. Das Grüne von Luke.

12. Welches ist Ihr Lieblingsbösewicht und welches Ihre liebste „gute Person“?
Bösewicht sind Darth Vader und Kylo Ren.
Gute Person Luke Skywalker.

13. Welche Figur aus Star Wars würden Sie für einen Tag zum Leben erwecken?
Luke und Yoda.

14. Wie lange sind Sie schon Star Wars Fan?
Nicht so lange, wie es viele denken. Es hat mit meinem 11. Lebensjahr angefangen. Also 31 Jahre.

15. Sind Sie neben Star Wars noch von einer anderen Filmreihe begeistert?
Star Trek, was man eigentlich nicht als Star Wars Fan darf. Aber auch die Filme von Marvel Universum.

16. Was halten Sie von Harry Potter?
Aufrechte Daumen, gut. Ich habe sie auch geschaut, nur nicht gelesen.

17. Sind Sie im Besitz einer Darth Vader Maske?
Nein. Aber bis vor kurzem hatte ich noch einen Luftballon. Den hat mir meine Tochter zum Geburtstag geschenkt.

18. Gehören Sie aufgrund Ihrer schwarzen Kleidung der schwarzen Seite an?
(Lachen) Nein. Ich musste bei einem Abiball der dunkle Seite abschwören. Ich wurde zum erste Jedi-Ritter der Schule geschlagen.

19. Was sagte Obi-Wan Kenobi zu Darth Vader im Sinne von Gewinnen?
Du kannst nicht gewinnen, Darth. Wenn du mich schlägst, werde ich mächtiger werden, als du es dir auch nur entfernt vorstellen kannst.

20. Welche Figur spiegelt Ihrer Meinung nach ihren Charakter wieder?
Keine einzige.

21. C-3PO oder R2D2 oder BB8?
R2D2.

22. Lieblingsspruch aus Filmen?
„There is no Try“ – Yoda

23. Welches ist Ihr Lieblingsfahrzeug aus Star Wars?
Die X-Wing.

24. Darth Vader oder Kylo Ren?
Das finde ich deswegen so schwierig, weil Kylos Geschichte noch nicht zu Ende ist. Er hat aber ein wenig Charakter, da er nicht so ist, wie andere Bösewichte, also immer gleich sagen „Ich bin böse“.

25. Clone Trooper oder Scouttruppler?
Clone Tropper– der kann wenigstens was.

26. Bei wie vielen Filmpremieren waren Sie schon?
Noch nicht so viele. Bis jetzt waren es sechs.

27. Hat Ihr T-Shirt Han Solo Shoot First auch was mit Star Wars zu tun?
Ja. Es hat mit einer ursprünglichen Debatte zu tun. Anfangs war es Han Solo, der zuerst schoss. Bei einer Überarbeitung wurde das geändert, da Han Solo ein Held sein sollte. Deswegen „Han Solo Shoot First“

28. Wo kriegen Sie so ein T-Shirt her?
Direktversand von Amerika. Bei Amazon gibt es auch mal welche. Im Direktversand gibt es viele coole Shirts.

So, das war es! Herr Hanke hat sich wirklich viel Zeit genommen und es war sehr lustig mit ihm!
Vielen Dank nochmal sagen …

… die Bloggerinnen Oliwia und Juliana!

Die neuen Lehrer und Lehrerinnen stellen sich vor: Herr Stahl

  1. Welche Fächer unterrichten sie?

Englisch und Geschichte (auch bilingual).

  1. Überall wird Lehrermangel beklagt – Wieso sind Sie Lehrer geworden? Was reizt sie an diesem Beruf?

Zum einen, arbeite ich gerne mit Kindern und Jugendlichen zusammen und zum anderen kann man in der Schule die inhaltlichen Sachen etwas lebendiger und aktiver rüberbringen als z.B. in einem Museum.

  1. Was war Ihr Lieblingsfach als Schüler?

Sport.

  1. Wenn Sie am System Schule generell etwas ändern könnten – was wäre das?

Ich würde die Grundschule auf 6 Jahren setzen und die Schüler erst danach auf die verschiedenen Schulformen verteilen.

  1. Wenn Sie nicht Lehrer geworden wären, was wären Sie dann wohl geworden?

Auf jeden Fall etwas, das mit Geschichte zu tun hat wie z.B. Archivar oder Lektor.

  1. Was ist Ihr Traumreiseziel?

Ich würde gerne mal nach Südamerika reisen, um die Ruinenstadt Machupichu in Peru zu besuchen.

  1. Haben Sie unseren Blog schon mal gelesen?

*nickt grinsend* Tatsächlich habe ich ihn schon gelesen bereits bevor ich mich beworben habe, um etwas über die Schule herauszufinden.

  1. Womit kann man Sie auf die Palme bringen?

Normalerweise kann ich von mir behaupten, dass man mich nicht so schnell auf die Palme bringen kann. Aber bei schnippischen oder zickigen Antworten von Schülern könnte es kritisch werden.

  1. Was sind Ihre Hobbys?

Ich lese sehr gerne und spiele Squash und Magic (Sammelkartenspiel).

  1. Verraten Sie uns Ihr Lieblingsessen?

Chicken Tikkamasala. Ein englisches Currygericht indischen Ursprungs.

  1. In welche Zeit möchten Sie als Geschichtslehrer gerne mal reisen?

Das Mittelalter wäre für mich sehr interessant. „Und gefährlich!“, ergänzt Frau Rapp.

  1. Was denken Sie: Welchen Stellenwert hat das Fach Geschichte heute?

Ich finde dieses Fach hat ziemlich hohen Stellenwert: Obwohl es bereits Vergangenheit ist, beschäftigt es uns noch heute. Alle Antworten der heutigen Zeit finden wir in unseren Wurzeln, sprich wir lernen die Entstehung der Gegenwart aus unserer Geschichte.

  1. Nach Ihren ersten Tagen am ESG – wie würden Sie die drei Buchstaben E – S –G kreativ mit Inhalt füllen?

Etwas   Sarkes   Gestalten   🙂

Die neuen Lehrer und Lehrerinnen stellen sich vor – Heute: Frau Hanneken

Guten Tag!

Heute haben wir Frau Hanneken „ausfragen“ dürfen und stellen euch unsere Ergebnisse hier gerne zur Verfügung. Viel Spaß beim Kennenlernen wünschen euch die Blogger!

1.Welche Fächer unterrichten sie/Wie kann man Ihnen begegnen?
Mathe und Biologie

2. Wo haben Sie vorher unterrichtet?
Am Ostendorf Gymnasium Lippstadt und am Einstein Gymnasium in Rheda-Wiedenbrück

3. Wohnen Sie in Gütersloh?
Nein!

4.Überall wird Lehrermangel beklagt – Wieso sind Sie Lehrer geworden? Was reizt sie an diesem Beruf?
Die Arbeit mit jungen Menschen, die Vielseitigkeit der Aufgaben und die Tatsache, dass ich gerne etwas mit Mathe mache, wollte aber nicht in die Wirtschaft gehen.

5.Was war ihr Lieblingsfach als Schülerin/ und ihr Hass-Fach?
Mathe und Biologie waren meine Lieblingsfächer, Geschichte mochte ich nicht!

6. Wenn Sie am System Schule generell etwas ändern könnten – was wäre das dann?
Rückführung zu der Dreigliederung … am Gymnasium würde ich so erstmal nichts ändern wollen.

7. Und: Stellen Sie sich auch mal vor, Ihnen stünde unbegrenzt Geld für ihre Arbeit in und an der Schule zur Verfügung – was würden Sie anschaffen?
Biologie renovieren, ein Vorzeigemikroskop anschaffen, mehr Dokumentenkameras, VGA Anschlüsse, und ein Abzieher für die Tafel:-)

8. Wenn Sie nicht LehrerIn geworden wären, was wären Sie wohl geworden?
Dann hätte ich vielleicht Meeresbiologie oder Architektur studiert.

Frau Hanneken (Kürzel: han)

9. Wohin ging ihre letzte Reise?
Nach Marokko!

10. Und was ist wohl ihr Traumreiseziel?
Südafrika und Südamerika

11. Haben sie unseren Blog schon mal gelesen?
Nein (*Anmerk. der Redaktion: Also…..)

12. Womit kann man Sie auf die Palme bringen?
Wenn ich Schüler nicht erreichen kann, wenn ich an ihnen abpralle.

13. Haben Sie so etwas wie ein Lebensmotto?
Da gibt es mehrere …
„Jeder ist seines Glückes Schmied“
„Versuchungen nicht widerstehen, wer weiß, wann sie wiederkommen“

14. Nach Ihren ersten Tagen am ESG – wie würden Sie die drei Buchstaben E – S – G kreativ mit Inhalt füllen (Wir wollen den kreativsten Vorschlag der neuen LehrerInnen mit Kaffee und Kuchen belohnen – also bitte recht kreativ:-))
E=Engagement
S=Schülerinnen und Schüler
G=Gemeinsamkeit

15. Was sind Ihre Hobbies?
Tauchen, viel Sport, Ski, joggen, Klavier, lesen …

16. Verraten Sie uns Ihr Lieblingsessen?
Gibt es eigentlich nicht – ich bin Vegetarierin …

17. Spielen Sie ein Instrument?
Klavier (eher schlecht als recht)

So, das war es, was wir herausgefunden haben! Hoffentlich war es interessant für euch!

Die neuen Lehrer und Lehrerinnen stellen sich vor – Heute: Frau Reinsch

Frau Reinsch weilt momentan mit Frau Kämpken und dem Erdkunde-LK in Frankreich. Kurz vorher haben Maya und Mara sie aber noch für ein Interview erwischt. Wie schon mal gesagt: Viel Spaß beim Kennenlernen!

1. Welche Fächer unterrichten Sie?/Wie kann man Ihnen begegnen?
Ich unterrichte Chemie und Sport, wobei Sport im Moment sehr wenig von mir unterrichtet wird, und ich deshalb eher in der Chemie zu finden bin.

2. Wo haben Sie vorher unterrichtet?
Ich war an einem Gymnasium in Herford, hab dort meine Ausbildung gemacht und im Anschluss auch da unterrichtet.

3. Welchen Eindruck macht das ESG soweit auf Sie?
Bis jetzt bin ich sehr begeistert von den Schülern, sie sind sehr sympathisch und ich wurde super aufgenommen.

4. Haben Sie sich diese Schule speziell ausgesucht?
Tatsächlich ja. Ich habe geschaut, was so in der Umgebung ist, da man ja auch nicht gerne so weit fahren möchte. Das ESG hat zudem auch einen sehr guten Ruf.

5.Überall wird Lehrermangel beklagt. Wieso sind Sie Lehrerin geworden? Was reizt sie an diesem Beruf?
Ich hab vor der Entscheidung gestanden nach meinem Abitur, ob ich in einem Chemielabor anfange oder Personal Trainer werde, was mir beides nicht so zugesagt hat, sodass ich mich dazu entschlossen habe, Lehrerin zu werden.

6. Was war Ihr Lieblingsfach als Schüler?
Sport

Frau Reinsch (Kürzel: rns)

7. Wenn Sie am System Schule generell etwas ändern könnten – was wäre das dann?
Das kann ich jetzt noch nicht wirklich beurteilen.

8. Stellen Sie sich mal vor, Ihnen stünde unbegrenzt Geld für Ihre Arbeit in und an der Schule zur Verfügung – was würden Sie anschaffen?
Ich würde auf jeden Fall die Sporthallen und den Sportplatz ausbauen.

9. Wenn Sie nicht Lehrerin geworden wären, was wären Sie wohl geworden?
Schwierige Frage, als Kind wollte ich immer Künstlerin werden.

10. Wohnen Sie in Gütersloh?
Ich wohne tatsächlich in Bielefeld.

11. Ihr Traumreiseziel?
Ich verreise gerne dahin, wo man aktiv sein kann.

12. Haben Sie unseren Blog schon mal gelesen?
Ja, als ich mich über diese Schule informiert habe.

13. Womit kann man Sie auf die Palme bringen?
Ich bin meiner Meinung nach recht entspannt, ich mag es nur nicht gerne, wenn jemand unzuverlässig ist, das ärgert mich schon.

14. Schreiben Sie Überraschungstests?
Nein!

15. Haben Sie so etwas wie ein Lebensmotto?
Immer mit einen Lächeln auf den Lippen durch die Gegend laufen.

Herzlichen Dank für Ihre Zeit und Ihre Auskünfte! Schön, dass Sie mit am ESG-Bord sind!

Die Blogger!

Die neuen Lehrer und Lehrerinnen stellen sich vor – Heute: Herr Dominik Boucsein

Mara und Maya hatten das Vergnügen, Herrn Boucsein ausfragen zu dürfen. Lest hier, was sie erfahren haben: Viel Spaß beim Kennenlernen!

1. Welche Fächer unterrichten Sie und wie kann man Ihnen hier am ESG begegnen?
Ich unterrichte Deutsch und Geschichte, und begegnen kann man mir, indem man mich im Unterricht hat, mir im Flur begegnet oder zum Lehrerzimmer kommt und nach mir fragt.

2. Wie alt sind Sie?
Ich bin 32.

3. Warum hat man Sie in der letzten Zeit nicht so häufig am ESG gesehen?
Ich hab hier am ESG, vor einer Weile, mein Referendariat gemacht und bin dann nach meinem Examen erstmal als Vertretungslehrer an einer anderen Schule in Löhne gewesen und habe dort Vertretungsunterricht gegeben. Danach hatte ich das Glück, dass Frau Hagel, die genau meine Fächer unterrichtet, ein Baby bekommen hat und in Elternzeit gegangen ist. Als man mich dann fragte, ob ich gerne zurückkommen möchte, musste ich nicht lange überlegen. Seitdem bin ich wieder regelmäßig am ESG.

4. Welchen Eindruck macht das ESG auf Sie?
Ich hab mich seit dem ersten Moment an dieser Schule wohl gefühlt, die Schüler sind nett und die Kollegen haben mich super aufgenommen, wir können sehr gut zusammenarbeiten. Man merkt, dass hier sehr viele Menschen sind, die wirklich Spaß an dem haben, was sie tun, und dies steckt an!

5. Überall wird Lehrermangel beklagt – Wieso sind Sie Lehrer geworden? Was reizt Sie an diesem Beruf?
Also ich hab ehrlich gesagt erst etwas ganz anderes gemacht, ich bin eigentlich gelernter Bankkaufmann, habe dann aber gemerkt, dass mich das nicht so begeistert. Anschließend habe ich meinen Zivildienst in einem Jugendzentrum abgeleistet, wobei ich gemerkt habe, dass mir das Arbeiten mit Jugendlichen sehr viel Spaß macht, sodass ich mich dazu entschieden habe, Lehrer zu werden. Ich finde den Beruf des Lehrers sehr wichtig und interessant, da man an Schule sehr stark sehen kann, wie eine Gesellschaft tickt.

6. Was war Ihr Lieblingsfach als Schüler?
Geschichte, war auch mein LK.

7. Wenn Sie an der Schule generell etwas ändern könnten – was wäre das dann?
Ich fände es ganz schön, wenn es ein Oberstufengebäude geben würde, wie an meiner letzten Schule. Dort herrschte immer ein besonderes, gemütliches Klima, dennoch ist ein gemischter Trakt in vielen Punkten auch sehr vorteilhaft.

8. Wohnen Sie in Gütersloh?
Nein, in Bielefeld.

9. Ihr Traumreiseziel?
Japan, die japanische Kultur fasziniert mich, da dort alles so fremd ist. Eine Reise nach Japan habe ich für nächsten Sommer geplant.

10. Haben Sie unseren Blog schon mal gelesen?
Selbstverständlich. Regelmäßig! (*Anmerkung. der Redaktion: sehr löblich:-))

11. Womit kann man Sie auf die Palme bringen?
Prinzipiell bin ich ein in mir ruhender Mensch, und nicht so schnell aufzuregen. Aber ich finde es nicht in Ordnung, wenn man andere beim Lernen stört. Man sollte immer das gemeinschaftliche Gefühl im Blick haben.

12. Sie sind ja Geschichtslehrer, in welche Zeit/Epoche würden Sie gerne mal Reisen?
Die Antike, am liebsten in die griechische.

13. Hätten Sie gerne in einer anderen Epoche gelebt?
Also ich fände es spannend dort mal reinzuschnuppern, dennoch habe ich mich schon so an die Vorteile unserer modernen Welt gewöhnt, dass ich dann gerne auch wieder zurückkommen würde. (Wir würden Sie am ESG auch vermissen!!!)

14. Wir wurden gefragt, ob Sie uns die Bedeutung Ihres Tattoos erklären könnten … verraten Sie es uns?
Das Symbol ist mein Vorname in Japanischer Sprache. Japanisch, weil ich die japanische Kultur sehr spannend finde und mein Vorname, weil mich das daran erinnert, dass man immer man selbst sein sollte.

15. Nach Ihren ersten Tagen am ESG – wie würden Sie die drei Buchstaben E – S – G kreativ mit Inhalt füllen (Wir wollen den kreativsten Vorschlag der neuen Lehrerinnen mit Kaffee und Kuchen belohnen – also bitte recht kreativ:-))
Eine Super Gemeinschaft!

Vielen Dank für Ihre Auskunftsbereitschaft! Wir freuen uns, dass Sie nun „fest“ bei uns sind und bleiben!

Die Blogger!

Die neuen Lehrer und Lehrerinnen stellen sich vor – Heute: Frau Scholz

Juliana hat der neuen ESG-Lehrkraft Frau Scholz einige Fragen stellen dürfen. Wieder wünschen wir: Viel Spaß beim Kennenlernen!

1. Welche Fächer unterrichten Sie?
• Spanisch & Biologie

2. An welcher Uni haben Sie studiert? Was?
• Ich habe in Münster Biologie & Spanisch studiert und ein Auslandssemester in Spanien (Valencia) gemacht.

3. Welchen Eindruck macht das ESG soweit auf Sie?
• Es macht einen sehr guten Eindruck auf mich. Nette Schüler, man fühlt sich sehr gut aufgenommen und es herrscht eine angenehme Atmosphäre.

4. Mit welchen drei Adjektiven würden Sie sich selbst beschreiben?
• offen, interessiert & reiselustig

5. Haben Sie sich diese Schule speziell ausgesucht?
• Ja, ich habe sie mir selbst ausgesucht. Das, was ich gehört habe und was ich auf der Homepage gesehen habe, war sehr positiv. Die Medienausstattung ist natürlich toll.

6. Überall wird Lehrermangel beklagt – Wieso sind Sie Lehrerin geworden?
• Die Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen macht mir besonders viel Spaß. Und mit meinen beiden Fächern Biologie und Spanisch ist es auch sehr abwechslungsreich.

7. Was war ihr Lieblingsfach als Schülerin?
• Spanisch, Deutsch und Pädagogik. Biologie hat mir in der Oberstufe auch viel Spaß gemacht.

8. Was war Ihr Fach, in dem Sie nicht so gut waren?
• Mathe. Dafür musste ich viel lernen und war trotzdem eher schlecht.

Frau Maya Scholz (Kürzel: slz)

9. Was sind die 3 wichtigsten Dinge in Ihrem Leben?
• Familie und Freunde und Freiheit

10. Wenn Sie am System Schule generell etwas ändern könnten – was wäre das dann?
• Teilweise Doppelbesetzung im Unterricht und mehr Zeit für Exkursionen.

11. Und: Stellen Sie sich auch mal vor, Ihnen stünde unbegrenzt Geld für ihre Arbeit in und an der Schule zur Verfügung – was würden Sie anschaffen?
• Die Schule ist erstmal schon gut ausgestattet, aber ein Entspannungsraum für Schüler/innen und Lehrer/innen wäre bestimmt toll und man könnte auch moderne Poster und Karten anschaffen für z.B. Spanisch oder Erdkunde. Aber ich bin mit der Ausstattung hier sehr zufrieden.

12. Wenn Sie nicht Lehrerin geworden wären, was wären Sie wohl geworden?
• Mir war schon ziemlich früh klar, dass ich Lehrerin werden wollte, deswegen musste ich nicht so ganz ein Plan B entwickeln. Aber wenn ich nicht Lehrerin geworden wäre, hätte ich mir sicher einen Beruf ausgesucht, in dem man mit anderen Menschen zusammenarbeiten kann.

13. Ihr Traumreiseziel?
• Afrika und Südamerika

14 Haben sie unseren Blog schon mal gelesen?
• Nein noch nicht (*Anmerk. der Redaktion: Dann wird es aber Zeit:-))

15. Womit kann man Sie auf die Palme bringen?
• Ich bin ein relativ geduldiger Mensch also so schnell kann man mich nicht auf die Palme bringen, aber Ungerechtigkeit würde mich schon auf die Palme bringen

16. Nach Ihren ersten Tagen am ESG – wie würden Sie die drei Buchstaben E – S – G kreativ mit Inhalt füllen (Wir wollen den kreativsten Vorschlag der neuen LehrerInnen mit Kaffee und Kuchen belohnen – also bitte recht kreativ :-))
• E inzigartig freundliche Schülerinnen und Schüler
• S ehr Motivierte Schüler/innen
• G anz viel Technik

17. Was sind Ihre Hobbies?
– Zeit mit Familie & Freunden verbringen und etwas unternehmen
– draußen sein und Ausflüge machen
– reisen
– ein bisschen Sport

Liebe Frau Scholz, danke für Ihre Auskünfte und Ihre Zeit! Wir wünschen Ihnen alles Gute am ESG!

Die Blogger!

Die neuen Lehrer und Lehrerinnen stellen sich vor – Heute: Frau Seul

Das ESG hat sechs neue LehrerInnen, die wir euch im Laufe der nächsten Tage gerne peu á peu vorstellen möchten. Den Anfang macht heute Frau Seul, die von Katharina, Chantal und Oliwia befragt wurde.

Viel Spaß beim Kennenlernen!!!

1. Welche Fächer unterrichten sie?


Mathe und Erdkunde.

  1. Haben sie sich die Schule speziell ausgesucht?

Ja habe ich. Warum? Erstmal, weil sie nah an meinem Heimatort liegt und ich mich für das Arbeiten mit digitalen Medien interessiere.

  1. Überall wird Lehrermangel beklagt – Wieso sind die Lehrer geworden? Was reizt sie an diesem Beruf?

Mich reizt die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, dass man sie auf ihrem Lebensweg begleiten bzw. in die richtige Richtung „schubsen“ kann.

  1. Was war ihr Lieblingsfach als Schüler?

Mathe.

  1. Und: Stellen Sie sich auch mal vor, Ihnen stünde unbegrenzt Geld für ihre Arbeit in und an der Schule zur Verfügung – was würden Sie anschaffen?

Erstmal würde ich ein neues Inventar (Tische, Stühle) anschaffen, aber ausstattungsmäßig sind wir schon recht gut dabei. Der ein oder andere Beamer würde auch nicht schaden.

  1. Wenn Sie nicht Lehrerin geworden wären, was wären sie wohl geworden?

Industriekauffrau.

  1. Was ist ihr Traumreiseziel?

Südafrika J

  1. Kenne sie unseren Blog oder haben sie ihn schon einmal gelesen?

Nein, bisher kann ich ihn noch nicht.

  1. Womit kann man Sie auf die Palme bringen?

Wenn Schüler zu spät in den Unterricht kommen.

  1. Haben Sie ein Lebensmotto?

Lebe deine Träume!

  1. Was sind ihre Hobbys?

Ich spiele gerne Querflöte und lese viel.

  1. Wofür würden sie mitten in der Nacht aufstehen?

Für Essen 🙂

  1. Was war ihr Lieblingsfilm als Kind?

Pippi Langstrumpf.

  1. Auf was könnten Sie nie im Leben verzichten?

Auf meinen Kaffee am Morgen.

Einklang. Schüler. Gemeinschaft.

 

Das ESG und seine Nachbarn – Herr Oliver Rachner im Nachbarschafts-Gespräch

Liebe Blog-LeserInnen,

in der Rubrik „Das ESG und seine Nachbarn“ haben wir euch am 16. April 2018 den Besitzer der Eisdiele „Schleckerei“ vorgestellt.
Heute haben wir einen Lehrer unserer Schule zum Interview gebeten: Herr Oliver Rachner, der eben nicht nur Lehrer, sondern auch Nachbar des ESG ist.
W i e das so ist, aber auch, w e r Herr Rachner eigentlich ist, das haben Mara, Maya und Juliana für euch in Erfahrung gebracht. Viel Spaß beim Lesen – und: am Ende gibt es auch noch was gewinnen!!!

Zunächst haben wir ein paar ganz allgemeine Fragen an Sie, dann möchten wir Sie speziell zu Ihrer Nachbarschaft zum ESG befragen…

1. Wie lange sind Sie eigentlich schon an dieser Schule?
• Seit 20 Jahren.

2. Was sind – neben dem Unterrichten der Fächer Deutsch und Englisch – Ihre Aufgabenfelder hier am ESG?
• Ich bin hauptsächlich verantwortlich für die Betreuung der Homepage und des Newsletters, bin aber auch in der Leseförderung tätig.

3. Wollten Sie schon immer Lehrer werden?
• Ja, schon immer. Es gab zwischendurch mal eine Phase, wo ich Archäologe werden wollte, aber das ist schon lange her.

4. Mit welchen drei Adjektiven würden Sie sich denn beschreiben?
• Ungeduldig, leider. Und ich meine, nicht ganz humorlos zu sein. Über den Rest sollen andere entscheiden.

5. Wohin würden Sie gerne mal reisen – Ihr Traumreiseziel?
• Die Ostsee kommt meiner Vorstellung von einem Traumreiseziel schon sehr nahe, und deshalb fahre ich dort immer wieder gerne hin.

6. Was kann sie so richtig auf die Palme bringen?
• Ignoranz. Etwas nicht zu wissen – das kommt vor. Aber Dinge nicht wissen zu wollen – das geht gar nicht.

7. Sind Sie Fußballfan? Wenn ja, für welchen Verein sind Sie?
• Überhaupt nicht. Wenn große Länderspiele anstehen oder die Nationalmannschaft spielt, so wie jetzt, dann ja, aber ansonsten nicht.

8. Haben Sie ein Lebensmotto?
• Ganz bestimmt, aber es fällt mir spontan nicht ein.

9. Was machen Sie besonders gerne in Ihrem Unterricht?
• Ich hoffe, abwechslungsreich zu unterrichten.

10. Gibt es Dinge, die Sie am Lehrerberuf besonders mögen?
• Mit jungen Menschen gemeinsam Dinge herauszufinden. Und ich mag den Aha-Effekt, jenen Moment also, in dem man zurückgespiegelt bekommt, dass etwas wirklich verstanden worden ist.

11. Gibt es Dinge, die Sie am Lehrerberuf besonders stören?
• Bürokratie. Eingeengt zu sein von zu vielen Bestimmungen und Vorgaben seitens des Ministeriums.

12. Was sind Ihre Hobbys?
• Lesen, Musik hören und gärtnern.

Wir möchten Sie ja auch speziell zu Ihrem direkten Wohnumfeld zum ESG befragen.
13. Wohnten Sie mit Beginn Ihrer Arbeit am ESG schon neben der Schule oder sind Sie erst später in dieses Wohnumfeld gezogen?
• Ich bin im Herbst 1998 nach Gütersloh gezogen, ein gutes halbes Jahr, nachdem ich am ESG angefangen habe.

14. Was sind eigentlich die Vor- und die eventuellen Nachteile, wenn man direkt gegenüber der Schule wohnt?
• Dass man ständig auf Schülerinnen und Schüler trifft, aber das muss ja kein Nachteil sein. Man hat einen kurzen Weg zur Arbeit, allerdings muss man morgens gut aufpassen, dass man nicht von wildgewordenen Radfahrern überfahren wird. Und nachmittags ist es schön ruhig.

15. Viele Leute schalten ja auf dem Weg von der Arbeit nach Hause so richtig ab. Das geht bei Ihnen ja gar nicht! Wie können sie so richtig von Schule abschalten, wenn Sie doch ständig die Schultore vor der Nase haben?
• Ich versuche noch ein bisschen die Spannung zu halten, um erst einmal meine Arbeit für den nächsten Tag zu erledigen oder mich an die Korrekturen zu machen. Wenn alles getan ist, dann kann ich auch gut abschalten.

16. Wenn Sie sich eine berühmte Persönlichkeit – egal ob lebendig oder tot – als Nachbarn wünschen dürften, welche wäre das?
• Ich würde mich gerne mal mit Shakespeare unterhalten.

17. Ist Ihnen schon mal was eher Unangenehmes passiert … Schüler, die bei Ihnen Klingelstreiche machen oder so?!
• Das passiert hin und wieder, aber unangenehm ist das nicht. Wenn man Klassenlehrer einer neuen fünften Klasse ist und die Schüler mitkriegen, dass man gegenüber der Schule wohnt, kann es schon passieren, dass sehr Wagemutige das einmal ausprobieren, aber das passiert sehr selten. Hat auch was Nettes.

18. In unserer Rubrik „Das ESG und seine Nachbarn“ suchen wir immer nach neuen potentiellen Interview-Partnern – wen würde Sie uns da noch empfehlen?!
• Meine Frau natürlich, die ja im selben Haus wohnt und auch eine „Nachbarin“ ist.

Lieber Herr Rachner, wir bedanken uns recht herzlich für Ihre Zeit und Ihre Auskünfte. Den Tipp, Ihre Frau zu befragen, werden wir schnellstmöglich aufgreifen:-)

Wer von euch weiß eigentlich, wen wir somit also bald zu dem nächsten Nachbarschafts-Gespräch einladen werden?! Schreibt den Namen in den Kommentar und gewinnt ein Accessoire zur anstehenden Fußball-WM!!!

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Das große Interview zur Mottowoche

Der letzte Schultag der Abiturientia 2018 ist vorbei – und die Mottowoche hat eine Woche lang unseren Alltag am ESG verändert. Stufensprecher Maik Hönsch sprach mit dem ESbloG über die aufregenden Tage.

ESbloG: Was ist diese Woche eigentlich alles passiert?

Maik: Es ist echt viel passiert. Es fing damit an, dass wir Montagmorgen aufgestanden sind und davon erfahren haben, dass am Städtischen ein Riesenturm abgestellt wurde. Keiner aus unserer Stufe wusste, wer das war. Wir habe erstmal gedacht, dass das wahrscheinlich Altschüler gewesen sind und wir haben erstmal bei Thedel und Felix gefragt (Anm. d. Red.: Gemeint sind Thedel Haver-Rassfeld, Abi 2017 und Clemens Husemann, Abi 2016). Aber keiner wusste, wie das dahin gekommen ist. Wir waren erstmal sprachlos und fanden es eine richtig coole Aktion, denn so ein Türmchen ist einfach eine nette Geste und es wurde nichts beschädigt.

Aber darauf kam natürlich eine Antwort vom Städtischen. Wir haben einen etwas unschönen Brief von denen bekommen. Und daraufhin kam dieser alte Kampf zwischen Städtern und Stiftern wieder richtig auf.

 

ESbloG: Daraufhin wurde unser Schulhof doch so beschmutzt, oder?

Maik: Ja, die Nacht zum Dienstag haben sie hier randaliert und es sind Blumentöpfe kaputt gegangen. Danach haben wir, leider, mit einer etwas asozialen Antwort reagieren. Das war nicht von der Stufe geplant und unschön. Ein paar Leute haben sich ‘rausgenommen beim Städtischen Mehl zu verteilen, was bei der aktuellen Nässe einfach blöd ist. Aber das waren nur 6-7 Leute. Daraufhin gab es auch auf unserem Schulhof wieder eine Aktion in der Nacht zum Mittwoch, diesmal ein wenig größer. Das wurde auch aufgezeichnet und das war nicht schön, von beiden Schulen.

Da gibt es im Nachhinein ein paar Konsequenzen. (Anm. d. Redaktion: Wir trafen Maik nach seinem Gespräch mit den Hausmeistern, Herrn Rimpel und dem Stufensprecher des SG)

Und dann gab es auch schon Helden der Kindheit, das war am Donnerstag, Da war es so, dass wir – was mit den Schulleitungen abgesprochen war – in der 3./4. Stunde zum Städtischen gegangen sind und in der 5. Stunde kam das Städtische zu uns.

 

ESbloG: Für die, die nicht da waren: Wie war das?

Maik: Als wir dahin kamen, hatten wir uns eigentlich vorgenommen, die Städter ordentlich zusammenzubrüllen. Aber als wir dann ankamen machte es sich bemerkbar, dass wir mit 104 Leuten eine viel kleinere Stufe sind als die Städter mit ihren 180 Abiturienten. Die standen da wie eine Wand und wir konnten nicht durch.

Als sie dann zu uns gekommen sind, sind wir alle ins Gebäude verschwunden und sie haben hier auf dem Schulhof ein wenig rumgebrüllt (siehe Video auf dem ESbloG)

 

ESbloG: War das so geplant, dass ihr euch alle versteckt?

Das war eigentlich eine spontane Aktion. Wir haben uns halt gefragt, wie wir die Städter möglichst dumm dastehen lassen können. Und daher dachten wir, dass wir uns einfach verkrümeln, alle Türen abschließen lassen und einfach nichts passiert. Das kommt natürlich jetzt feige rüber.

 

ESbloG: Ist die Woche eigentlich eurer Meinung nach gut gelaufen? Wie ist die Stimmung in der Stufe?

Die Stimmung in der Stufe ist supergut und ich bin im Nachhinein sehr zufrieden damit, wie das alles gelaufen ist. Wir hatten ja zum Beispiel den Mittwoch als Tag, an dem wir aufgrund der Leistungskurs-Klausuren der Q1 leise sein mussten, das hat super geklappt. Wir hatten Montag und Freitag auch Einschränkungen – also nicht normale Mottotage wie Dienstag und Donnerstag, das hat auch wunderbar geklappt. Und ich bin auch sehr froh, dass Herr Rimpel so entspannt mit uns war, uns gute Anregungen gegeben hat und auch gesagt hat, wenn etwas nicht Ordnung war. Er hat uns immer geholfen, die Hausmeister waren auch super! Sie haben uns immer geholfen, haben uns Sachen zur Verfügung gestellt. Und in der Stufe ist auch alles wunderbar, alle konnten Party machen bis zum Umfallen. Morgen fing es ja meistens um 6Uhr an, entweder im Türmer oder im Journal. Die Gemeinschaft ist schon gut, das sieht man ja auch heute wieder – Freitag, 14Uhr, alle sind noch hier und haben Spaß zusammen.

 

ESbloG: Einige Lehrer fanden schon, dass es auch außer der erlaubten Zeiten zu viel Lärm auf dem Flur gab. Hast du das auch mitbekommen?

Ja, es war ursprünglich so geplant, dass wir nur in einer einzigen Stunde durch die Schule ziehen durften, das war Dienstag in der 3. Stunde. Wir sind jetzt gefühlt deutlich, deutlich mehr durch die Klassen gegangen. Das war nicht so abgesprochen, das war bestimmt unschön für den ein oder anderen Lehrer, aber ich glaube, dass man da auch nicht wirklich etwas machen kann. Wenn da so eine Bewegung aufkommt, dann gehen die einfach durch die Klassen und dann kann man die einfach nicht daran hindern. Andererseits sind immer Lehrer dabei, die freuen sich vielleicht über Besuch und es gibt Lehrer, die freuen sich eher weniger.

 

ESbloG: Es gibt Lehrer und – und auch Schüler – die haben ein ungutes Gefühl, wenn so eine Gruppe von lauten, verkleideten Leuten rein kommt. Wie du schon sagst, mit einer Dynamik, die man nicht wirklich stoppen kann als Einzelner. Und deswegen wird die Mottowoche auch oft kritisiert. Wie seht ihr das?

Maik: Ich war ja nun in der Rolle das Ganze ein wenig zu organisieren und zu leiten. Das ist auch aus meiner Sicht relativ schwierig. Da hat man wenig Einfluss zu sagen „Jetzt ist Stopp!“

 

ESbloG: In diesem Jahr hat die Schulleitung durch konkrete Regeln stärker eingegriffen als bisher – wie zum Beispiel durch das Musikverbot außerhalb der Pausen, Begrenzung des Umzugs durch die Klassenräume und geregelte gegenseitige Besuche der Gymnasien. Denkst du, dass das funktioniert hat?

Maik: Teils, teils. Als wir unsere Regularien aufgetischt bekommen haben, da war die Unzufriedenheit sehr groß. Da habe ich aus der Stufe zu hören bekommen, dass man nun extra durch die Klassen ziehen werde und extra laut sein wolle. Es kam eine Trotzreaktion auf. Aber auf der anderen Seite finde ich im Nachhinein, dass wir uns – auch wenn wir mehr gemacht haben, als erlaubt war – noch angemessen verhalten haben. Natürlich ist das an der ein oder anderen Stelle ausgeartet.

 

ESbloG: Du sprachst vorhin schon einmal die Hausmeister an. Waren sie gar nicht sauer, dass sie morgens immer den Dreck wegmachen mussten?

An die Hausmeister ein Riesendankeschön! Die werden auf jeden Fall auch nochmal von uns hören und da denken wir uns etwas Spezielles für sie aus. Ich denke, dass die Hausmeister die Mottowoche nicht so gerne haben, aber trotzdem waren sie zu uns immer äußerst offen und das liegt auch daran, dass der größte Müll vom Städtischen verursacht wurde. Den verdreckten Aufenthaltsraum haben wir meist selbst aufgeräumt und den Hausmeistern auf ihrer Runde durchs Gebäude geholfen. Herr Kückmann hat am Dienstag hier zwei Stunden lang den ganze Schulhof aufgeräumt, wir sind etwas verwundert über seine Geduld und geben unseren höchsten Respekt an die Hausmeister. Das war echt Klasse! Da hätten wir uns keinen besseren Hausmeister wünschen können.

 

ESbloG: Welche Tipps gibst du der aktuellen Q1 für ihre Mottowoche?

Maik: Ihr müsst euch entscheiden: Entweder möchtet ihr diese Woche möglichst hart und asozial gestalten, solche blöden Aktionen wie mit dem Mehl machen, randalieren und Ärger machen. Oder möchtet ihr schöne Sachen machen, die die Städter auch ärgern – das mit dem Turm ist ein schönes Beispiel. Da zeigen wir als Stifter ganz klar, wer wir sind. Wenn wir irgendwelche blöden Aktionen machen, dann zeigt das auch nach außen, dass wir nicht ganz so viel Reife oder Niveau haben. Deswegen macht euch im Vorfeld Gedanken um irgendwelche netten, kreativen Aktionen damit ihr gut in Erinnerung bleibt. Denn solche Sachen bleiben besser in Erinnerung als wenn man sich nachts trifft, randaliert und was kaputt macht, das ist einfach nicht schön.

 

ESbloG: Warum eigentlich Mottowoche – gibt es denn schon was zu feiern?

Der größte Part kommt erst noch nach den Ferien mit dem Abitur. Aber trotzdem ist das ja unsere letzte Schulwoche und die so zu feiern finde ich schon angebracht. Man hat jetzt die letzten 12 – manchmal auch 13 Jahre – in der Schule gesessen, hat hier einen Großteil seines Lebens verbracht und wenn wir dann eine Woche Abschied nehmen und durch die Klassen gehen, finde ich das schon angebracht und völlig ok, wenn es nur eine Woche ist beziehungsweise drei Tage.

 

 

ESbloG: Was dürfen wir jetzt für die Zeit nach dem Abi von euch erwarten? Kannst du uns schon was verraten?

Nee, gerade zum Abistreich, da werde ich nicht einmal ein Datum verraten. Das wird ganz spontan kommen. Wir werden uns bestimmt was Kreatives, Nettes überlegen. Ich muss auch ehrlich zugeben: So viel haben wir dazu noch nicht geplant.

Und das Fußballspiell – wird natürlich super. Ich kann euch nur alle ermuntern zu kommen, aber es wird dieses Jahr auch sehr hart, das hab ich schon von vielen Fußballspielern gehört. Und die Cheerleader freuen sich auch ganz besonders, sie trainieren bereits vier Mal pro Woche und werden eine ganz besondere Performance hinlegen.

 

ESbloG: Das glaube ich auf jeden Fall! Der ESbloG wird natürlich wieder live berichten!

Vielen Dank Maik für das Interview und viel Erfolg für deine Prüfungen!