Warten auf ihr Wunder – Frau Lange und Frau Belke im Schwangerschafts-Talk

Wieder einmal müssen wir uns eine zeitlang aufgrund bevorstehender freudiger Ereignisse von zwei Lehrerinnen verabschieden:

Zwei strahlende Gesichter, die wir bald sehr vermissen werden: Frau Lange und Frau Belke

Frau Lange und Frau Belke sind – wie man so schön sagt – in anderen Umständen und werden sich über kurz oder lang in den verdienten Mutterschutz zurückziehen.

Bevor sie das allerdings tun, haben wir Blogger uns nochmal schnell um ein Interview mit den beiden bemüht.

Lest hier was Pia, Viktoria und Liva ihnen entlockt haben:

Fragen an Frau Belke und Frau Lange: Für diejenigen, die Sie jetzt nicht im Unterricht haben:

Welche Fächer unterrichten Sie eigentlich?
Belke: Bio und Spanisch
Lange: Deutsch, Religion, Drama

Waren das in Ihrer Schulzeit auch Ihre Lieblingsfächer? 
Belke: Ich mochte es definitiv gerne und sie gehörten schon zu den Lieblingsfächern.
Lange: Ja, sie gehörten zu den Lieblingsfächern, aber auch Sowi und Pädagogik.

Wenn Sie nicht Lehrerin geworden wären, was hätte es bei Ihnen für eine Alternative gegeben? 
Belke: Ich wusste es schon relativ früh und hab mir daher keine wirkliche alternative Idee überlegt.
Lange: Ich hätte auch gerne Psychologie studiert, aber mein Schnitt hat nicht gepasst, also habe ich darüber nicht mehr nachgedacht.

Wir haben Sie ja zum Schwangerschafts-Talk eingeladen. Hier unsere Fragen dazu: 

In welchem Monat sind Sie bzw. wann ist der errechnete Geburtstermin Ihres Kindes?
Belke: Im 6.ten Monat und der Geburtstermin ist am 28.2.2020
Lange: Im 8.ten Monat und der Geburtstermin ist am 21.12.2019

Wie lange arbeiten Sie denn noch, bevor Sie in Mutterschutz gehen?
Belke: Ich bleibe noch bis Mitte Januar.
Lange: Ich bis nächste Woche Freitag.

Nehmen Sie auch Elternzeit?
Belke: nimmt Elternzeit
Lange: auch – bei beiden ist es ein Jahr

Worauf freuen Sie sich am meisten, wenn Sie dann erstmal nicht mehr zur Schule müssen?
Belke: Bevor das Kind da ist? Ich freu mich darauf die Tage anders strukturieren zu können und Dinge zu tun, für die man im Schulalltag keine Zeit hat
Lange: In Ruhe essen und auch kochen.

Haben Sie auch Sorgen oder Bedenken? 
Belke: Ängste und Sorgen gar nicht so schlimm, aber man denkt natürlich darüber nach, ob alles gut und das Kind gesund ist.
Lange: Ja, dadurch, dass ich das erste Mal in der Situation bin, ist da eine Unsicherheit, die auch automatisch ein ungutes Gefühl mitbringt, aber das überwiegt nicht.

Wissen Sie schon, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird (und verraten Sie es uns)? 
Belke: Es ist ein Junge.
Lange: Wir lassen uns überraschen.

Wie bereiten Sie sich auf die Namensauswahl Ihres Kindes vor?
Belke: Also ich schreibe es immer auf, wenn ich einen schönen Namen im Internet oder Buch lese. Aber wir haben noch keinen festen gefunden.
Lange: Ich schreibe auch alles auf und wir haben schon ein paar in der engeren Auswahl, jedoch noch keinen festen.

Haben Sie das Kinderzimmer schon eingerichtet?
Belke: Wir haben das Zimmer noch nicht eingerichtet, da ist noch das Arbeitszimmer meines Mannes.
Lange: Wir ziehen hoffentlich kurz nach der Geburt in ein neues Haus, also bereiten wir in der Wohnung nicht so viel vor.

Essen Sie komische Dinge in der Schwangerschaft?
Belke: komische Dinge nicht, also nichts wie Gurke mit Schokolade, aber ich esse schon mehr Süßes.
Lange: Ich habe auch oft Heißhunger auf Süßes, aber das ist schon mein Leben lang so, also kann ich es nicht auf die Schwangerschaft schieben.

Was denken Sie, was wird die größte Herausforderung, wenn Sie bald Mutter bzw. Eltern werden? 
Belke: Also ich kann mir vorstellen, dass es schwer werden kann, seinen eigenen Weg zu finden im Umgang mit dem Kind, weil man schon viel liest und Vorschläge kriegt.
Lange: Es wird eine Umstellung, da man weniger oder gar nicht egoistisch sein kann oder sich keine Zeit für sich nehmen kann. 

Kommen Sie auch wieder???
Beide kommen wieder:-)

Haben Sie ein eigentlich ein Lebensmotto? 
Lange: Ganz oder gar nicht
Belke: Zeit intensiv nutzen – egal wofür, Hauptsache intensiv und bewusst.

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Ihre Blogger! 

Die neuen SV-Lehrer in einer Blog-Blitz-Befragung

Ihr habt sie gewählt, wir haben sie befragt – die neuen SV-Lehrer und Lehrerin.

Herr Hanke, Herr Ostermeier und Frau Meyer.Lorenz

Herr Timo Ostermeier:

  1. Wie haben Sie sich gefühlt als Sie gewählt wurden?

Ich freue mich umso mehr es nochmal zu machen

2. Was bedeutet es Ihnen dieses Amt nun zu bekleiden?

Was ich so schön finde ist, dass man mit den Schülern spaßig zusammentrifft und die Schüler nochmal anders kennenlernt

3. Was würden Sie gerne in diesem Amt umsetzen wollen?

Den SV Raum umgestalten und genug Sitzmöglichkeiten aufstellen

4. Was finden Sie an der SV besonders?

Dass es irgendwie ein Ort ist, an dem Schüler mit unterschiedlichen Interessen zusammentreffe

Frau Tina Meyer-Lorenz:

  1. Wie haben Sie sich gefühlt als Sie gewählt wurden?

überrascht, fröhlich und geehrt

2. Was bedeutet es Ihnen dieses Amt nun zu bekleiden?

Dieses Amt in der Schule ist für mich sehr wichtig, da die Schüler mitmachen können. Für mich als Lehrer ist es ein großes Lob.

3. Was würden Sie gerne in diesem Amt umsetzen wollen?

Die Schüler*innen schlagen etwas vor, was sie umsetzen wollen, dabei unterstützen wir sie dann. 

4. Was finden Sie an der SV besonders?

Dass so viele mitmachen, dass sie es nutzen, es ist cool, dass es diese Möglichkeit gibt und es so viele machen

Herr René Hanke:

  1. Wie haben Sie sich gefühlt als Sie gewählt wurden?

Überrascht, aber auch geehrt

2. Was bedeutet es Ihnen dieses Amt nun zu bekleiden?

Ich freue mich darauf, Schüler zu unterstützen und Ratschläge zu geben

3. Was würden Sie gerne in diesem Amt umsetzen wollen?

Ich möchte gerne den SV Raum renovieren

4. Was finden Sie an der SV besonders?

Dass man bei der SV nicht gegeneinander ist, sondern miteinander

Nach Frau Kühler nun Herr Kühle

Wir sind euch immer noch ein Interview schuldig, das wir zu Beginn des Schuljahres geführt haben.

Für einige ist er wie ein ganz neues Gesicht am ESG, für andere war er einfach irgendwie im letzten Jahr von der Bildfläche verschwunden. Die Rede ist von Herrn Kühle.

Auch er stand uns Rede und Antwort und wir haben einen ganz interessanten Menschen kennengelernt. Viel Spaß euch beim Lesen des Interviews.

Herr Kühle umarmt von den neugierigen Bloggerinnen
  • Welche Fächer unterrichten Sie? 

Ich unterrichte Englisch, Sport und seit diesem Jahr auch Erdkunde bili, also auf Englisch.

  • Seit wann unterrichten Sie schon am ESG?

Seit 1996. Das sind also dreiundzwanzig Jahre. 

  • Wenn Sie nicht Lehrer geworden wären, was würden Sie dann heute tun? 

Dann wäre ich vielleicht professioneller Reiter und Reitlehrer geworden. 

  • Was ist Ihnen besonders wichtig hinsichtlich Ihrer Arbeit?

Das ist schwer zu beantworten. Man kann dazu so vieles sagen was wichtig ist. Ich glaube heutzutage ist es am wichtigsten, den Schülern zu helfen die Probleme der Zukunft zu lösen. Früher war es am wichtigsten, auf das Leben vorzubereiten, aber mittlerweile, durch den Klimawandel, muss man noch etwas weiter in die Zukunft schauen. 

  • Wenn Sie jetzt gleich etwas ändern dürften an System Schule, was wäre es? 

Ich würde mir wünschen, dass die Schule ganz andere Räume hat, in denen die Schüler mehr tun und viel mehr praktisch machen können. Beispielsweise, wenn ich etwas über die Umwelt lernen will, kann ich das jetzt mit Filmen und anderen Medien machen. Hätte man aber mehr Platz, so könnte man zum Beispiel in einem Schulgarten noch viel mehr praktisch lernen.

  • Letztes Jahr haben Sie sich ein „Sabbat-jahr“ genommen. Was genau ist das und wie funktioniert das? 

Man verzichtet eine Weile auf einen Teil seines Gehaltes. Bei mir und meiner Frau waren dies fünf Jahre,  in denen wir ein Fünftel weniger verdient haben. Nach vier Jahren, in denen wir voll gearbeitet haben, hatten wir ein Jahr frei. 

  • Verraten Sie uns, wieso Sie das gemacht haben?

Wir haben das gemacht, um einfach einmal mehr Zeit für uns zu haben und um die Welt zu erkunden, um Ruhe zu haben und sich besinnen zu können. Hinzu kommt, einfach mal die Routinen zu durchbrechen, die man so hat. Nach dreiundzwanzig Jahren als Lehrer ist man nämlich in vielen Routinen eingefahren.

  • Was haben Sie in dem Jahr genau gemacht? 

Wir haben ungefähr die Hälfte des Jahres draußen gelebt. Wir waren viel in den Bergen, sowohl auf afrikanischen Inseln, als auch in Europa. Das liegt daran, dass wir gerne Wandern gehen. Wir waren also viel in der Natur und haben wunderschöne Eindrücke sammeln können. 

  • Hat sich Ihr Blick auf Schule in diesem Jahr verändert? 

Mir ist in diesem Jahr bewusster geworden, wie wichtig es ist, die Umwelt zu retten. Wir haben in Teilen Afrikas gesehen wie wenig Wasser es dort gibt, wo vor einigen Jahrzehnten noch Landwirtschaft möglich war. Wir haben in vielen Ländern gesehen, wie sehr es das Leben ändert. Es ist auch wichtig, dass wir das in den Schulen behandeln.                                            Auch bei uns in Gütersloh sind schon so manche Dinge hinsichtlich Umwelt und Klima zu erkennen. 

  • Haben Sie die Schule auch vermisst? 

Ja. Die Arbeit mit den Schülern vermisst man schon. Das Wiedersehen mit den Schülern war sehr schön. Es war spannend, sich wieder jeden Tag zu sehen und zu erleben, wie sie auf einen reagieren. Was man nicht vermisst hat, war das lange Sitzen und das viele Korrigieren. Für mich als „alten“ Menschen ist es schon sehr spannend gewesen, wieder mehr Kontakt zu den jungen Menschen zu haben. 

  • Sind Sie auch weiterhin im Bereich Internationalisierung tätig? 

Ja, in diesem Bereich tut sich sehr viel. Es gibt einen neuen Austausch mit Indien in der Q2 und Kontakte zu einer Schule im Silicon Valley werden geprüft. Eine Woche vor den Herbstferien findet ein Austausch in der EF mit Athens statt. Der bilinguale Zweig wird immer größer. Dort koordiniere ich und stehe mit Herrn Tonk den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung. Dazu wird es nach den Herbstferien auf der Homepage einen Bereich geben, damit Schüler und Eltern informiert sind und bleiben. 

  • Als Sportlehrer: Welche Sportart betreiben Sie denn am liebsten in Ihrer Freizeit?

Ich reite und wandere sehr gerne.

  • Machen Sie privat jeden Tag Sport? 

Wenn es geht, ja. Das heißt aber nicht, dass ich jeden Tag zum Reiten komme.

  • Welche Sportart würden Sie gerne als neuen Unterrichtsgegenstand in der Schule einführen? 

Ich habe vor vielen Jahren schon einmal eine Reit-AG über einige Jahre an dieser Schule gehabt. Für die Schüler, die daran teilgenommen gehabt haben, war dies immer sehr spannend. Man kann einen ganz neuen Lebensbereich für sich gewinnen. Zum Reitsport gehört viel dazu, zum Beispiel eine artgerechte Haltung, Futter, pferdegerechter Umgang. Mit so einem Unterricht könnte man viele Aspekte ansprechen.

  • Wie sieht ein perfekter Sonntag für Sie aus? 

Dazu gehört auf jeden Fall schönes Wetter, eine ausgedehnte Wanderung oder ein Ausritt, gutes Essen, gute Gespräche und sich mit Freunden zu treffen.

  • Besitzen Sie ein eigenes Pferd? 

Ja, im Moment haben meine Frau und ich ein gemeinsames Pferd, zusätzlich reite ich gelegentlich noch ein Turnierpferd mit. 

  • Sind Sie Klassenlehrer? 

Ich bin Klassenlehrer in der Q1. Dort habe ich die Leitung eines Englisch-LKs.

  • Haben Sie an dieser Schule einen Lieblingsraum? 

Ich war früher immer gerne oben im Studio, da man dort am meisten Platz hat. Ich mache gerne Gruppenarbeiten, um die Sprechzeiten der Schüler zu erhöhen. Im Studio hat man Platz zur Verfügung, die man gut nutzen kann. Im Klassenraum ist es oftmals zu eng und zu laut, da man, im Gegensatz zum Studio, dort keinen Teppichboden hat. Hinzu kommt der Flur, den ich neben dem Studio habe, also kann ich die Lerngruppe oft an verschiedenen Orten arbeitsteilig arbeiten lassen. 

Herzlichen Dank für Ihre Zeit und Ihre Antworten!

Die Blogger!

Wir interviewen die Neuzugänge am ESG: Frau Kühler

Zwei Interviews haben wir am letzten Mittwoch geführt: Frau Kühler und Herr Kühle:-)

Frau Kühler ist ganz neu am ESG – Herr Kühle ist vielen durchaus bekannt, war jedoch im letzten Jahr irgendwie von der ESG-Bildfläche verschwunden. Wo er war, was er gemacht hat – das wollten wir auch wissen.

Heute gibt es erstmal das Interview mit Frau Kühler – Viel Spaß beim Kennenlernen!

1. Welche Fächer unterrichten Sie?

Ich unterrichte Mathematik und Englisch.

2. Wo haben Sie vorher unterrichtet?

Ganz am Anfang habe ich in Soest und danach in Oelde unterrichtet.

3. Wohnen Sie in Gütersloh?

Nein, ich wohne in Beckum.

4. Überall wird Lehrermangel beklagt – Wieso sind Sie Lehrer geworden? Was reizt Sie an diesem Beruf?

Ich mag es sehr, mit jungen Menschen zu arbeiten und ihnen etwas zu erklären und beizubringen. Es reizt mich, dass ich bei ihnen etwas bewirken kann.

5. Was war Ihr Lieblingsfach als Schüler?

Meine Lieblingsfächer waren Englisch und Mathe, wobei mir Englisch etwas mehr gefallen hat.

6. Wenn Sie am System Schule generell etwas ändern könnten – was wäre das dann?

Ich denke mehr finanzielle Unterstützung könnte nicht schaden z.B. für bessere Ausstattung.

7. Stellen Sie sich vor, Ihnen stünde unbegrenzt Geld für ihre Arbeit in und an der Schule zur Verfügung – was würden Sie anschaffen?

Diese Smartboards gibt es noch nicht in jedem Klassenraum. Die könnte man für jeden Raum anschaffen.

8. Wenn Sie nicht Lehrerin geworden wären, was wären Sie wohl geworden?

Tierärztin.

9. Wohin ging Ihre letzte Reise?

Es ging an die Nordsee nach Cuxhaven.

10. Was ist wohl ihr Traumreiseziel?

Es gibt ganz viele Ziele, die ich gern besuchen würde – Südafrika ist eines davon.

11. Haben Sie unseren Blog schon mal gelesen?

Ja, ganz am Anfang:-)

12. Womit kann man Sie auf die Palme bringen?

Wenn es viel zu laut ist, dann nervt mich das sehr.

13. Haben Sie so etwas wie ein Lebensmotto?

Hakuna Matata! (König der Löwen)

14. Nach Ihren ersten Tagen am ESG – wie würden Sie die Stimmung an der Schule allgemein beschreiben?

Alle sind sehr hilfsbereit und nett. Die Stimmung ist positiv und sehr fröhlich.

15. Was sind Ihre Hobbies?

Reiten, Inliner fahren und laufen.

16. Verraten Sie uns Ihr Lieblingsessen?

Lasagne.

17. Spielen Sie ein Instrument?

Ich habe mal eine längere Zeit Klavier gespielt, aber jetzt kann ich es nicht mehr so gut. Sowas verlernt man ja nach einer Zeit.

18. Wie sieht ein perfekter Sonntag bei Ihnen aus?

Erstmal ausschlafen, dann ganz lange frühstücken und bei gutem Wetter eine Runde Inliner oder Fahrrad fahren. Abends dann noch schön mit Freunden essen gehen.

19. Haben Sie Haustiere?

Nein.

Frau Kühler und die neugierigen Bloggerinnen!

Wir wünschen Ihnen eine schöne Zeit am ESG und bedanken uns, für das Interview!

Die Blogger!

Aktiv, engagiert und mit dem Willen zur Veränderung – Der Bürgermeister im Blog-Spezial-Interview

Am bisher heißesten Tag dieses Jahres haben wir Blogger uns auf den Weg ins Rathaus gemacht. Zum Glück saßen wir dann mit unserem prominenten Interview-Partner Henning Schulz in einem kühlen Besprechungsraum und durften dort dann all´ die Fragen loswerden, die ihr uns zuvor geschickt habt. Ein bisschen aufgeregt waren wir schon, denn ein „Meet&Greet“ mit dem Bürgermeister absolvieren auch wir Blogger nicht alle Tage. Dass er uns sofort eine positive Rückmeldung in Bezug auf unsere Interviewfrage gesendet hat, das hat ihm bei uns im Vorfeld schon mal ganz viele Sympathiepunkte eingebracht – und dieser sympathische Ersteindruck hat sich bei uns im Laufe des fast einstündigen Gesprächs auf jeden Fall bestätigt und verstärkt. Wir sind gespannt, ob es euch auch so geht. Viel Spaß beim Lesen des Interviews – wir freuen uns auf eure Kommentare! 


v.l. Bloggerin Helena, Chantal, Pauline, Emma – Der Bürgermeister – Bloggerin Allegra und Melina im spannenden Gespräch

 

  1. Was würden Sie sonst gerade machen, wenn Sie hier nicht mit uns säßen?
    Mein Arbeitsfeld ist ganz breit gefächert. 
    Als oberster Repräsentant der Stadt übernehme ich diesbezüglich ganz viele Aufgaben. Ich besuche KITAs, Jubiläen, die Suppenküche, gehe zu Abitur-Entlassfeiern uvm. Damit widme ich mich also allen Dingen, die in unserer Stadt besonders sind und möchte diese natürlich auch wertschätzen. 
    Außerdem bin ich ja auch der Chef von 1500 Beschäftigten der Stadt, um deren Belange ich mich kümmere. 
    Ein weiteres Feld meiner Tätigkeiten ist die Arbeit im Zusammenhang mit den sogenannten Töchterunternehmen der Stadt (z.B. dem Klinikum oder den Stadtwerken). Dort leite ich u.a. Aufsichtsratssitzungen oder ich bin Mitglied des Aufsichtsrates. Ihr seht – jede Stunde bietet etwas komplett anderes!

  2. Was war denn ihr Lieblingsfach in der Schule?
    Geographie, Biologie und Mathe

  3. … und was ihr Hass-Fach? Warum?
    Spanisch! Aufgrund der ungünstigen Ausgangsbedingungen, dass ich, nachdem ich von der Realschule auf das Gymnasium gewechselt habe, in drei Jahren so viel nachholen und lernen musste, wie die anderen in sechs Jahren. Meine Noten sind kontinuierlich gesunken und wenn wir mal eine Spanisch-Lektüre gelesen haben, dann habe ich diese immer auf Deutsch gelesen, damit ich überhaupt verstehen konnte, worum es ging. Das war wirklich schrecklich. 

  4. Auf welche Schule sind Sie gegangen?
    Ich bin in Brockhagen zur Grundschule gegangen, in Halle dann erst zur Realschule und dann zum Gymnasium. 

  5. Wie jung sind Sie eigentlich? 
    Ich bin 46 Jahre! 

  6. Hatten Sie als Kind schon ein gesteigertes Interesse an Politik?
    Im Rückblick würde ich das schon bejahen. Ich hatte immer schon ein Interesse für die Themen der Gesellschaft, für das „Große und Ganze“. 

  7. Haben sie früher in die Freundebücher geschrieben „Traumberuf: Bürgermeister“?
    Nein! Das hätte ich auch vor sechs Jahren noch nicht als Traumberuf für mich reklamiert. Da war ich Stadtbaurat – und mehr wollte ich auch eigentlich nicht. Dann traten eine Reihe von Zufällen und Ereignissen ein, Frau Unger – meine Vorgängerin – ging 2015 in den Ruhestand, und da lag diese Chance quasi „vor meinen Füßen“. Ich habe einfach geschaut, ob es klappt. Es hat geklappt und jetzt bin ich schon seit vier Jahren Bürgermeister dieser Stadt. 
  8. Ein Satz zum Ausgang der Europawahl?
    Zunächst einmal hat mich die Wahlbeteiligung sehr gefreut. Das zeigt, wie hoch die Bedeutung Europas ist und dass das Bewusstsein dafür gestiegen ist. Ein gutes Signal! Ein schlechtes bzw. bedenkliches Signal ist es jedoch, dass in vielen europäischen Nachbarländern – in Deutschland noch nicht ganz so stark – nationalistische politische Kräfte hohe Stimmanteile erzielt haben, Kräfte, die Europa im inneren zerstören wollen. Beachtenswert ist natürlich bei uns der kometenhafte Aufstieg der Grünen, der belegt, wie wichtig das Thema Nachhaltigkeit vielen Menschen ist. 

  9. Was halten sie von Rezos Video?
    Oh, da könnte ich viel zu sagen….
    Ich habe das Video drei Tage nach der Veröffentlichung schon gesehen. 
    Was ich daran überhaupt nicht in Ordnung finde, ist, dass dort sehr verallgemeinert über immerhin knapp 550 000 Mitglieder der CDU/CSU gesprochen wird und diese quasi alle abgestempelt werden. Eine Partei allein kann niemals Schuld an der politischen Entwicklung eines Landes sein. Er hat viele Menschen zu Unrecht degradiert. Politik wird und wurde in den letzten Jahren in politisch sehr unterschiedlichen politischen Zusammensetzungen und Koalitionen in Bund, Ländern und Kommunen gemacht – in Summe also ziemlich „bunt“ – es kann also gar nicht zutreffend sein, dass vereinfacht gesprochen „einer alleine“ die Verantwortung trägt.
    Aber er hat einen Anstoß dahingegen gegeben, dass sich vor allem die großen Volksparteien – also die SPD und die CDU – verändern müssen (obwohl die viel zu späten Reaktionen seitens der CDU, die auf dieses Video folgten, eher ungeeignet waren …).

  10. Was denken Sie, wie kann man Jugendliche heute (noch) mehr für Politik begeistern?
    Indem man ihnen zeigt, dass es Spaß bereitet, Politik zu machen, das man hier Dinge gestalten kann. Noch in meinem Architekturstudium habe ich auf die Frage, was ich mal machen möchte, geantwortet, dass ich selber etwas bewirken möchte – und das kann man in der Politik. Man hat jederzeit die Möglichkeit, Dinge zu verändern. 

  11. Wieso hat die Stadt der AFD Politikerin Alice Weidel eigentlich erlaubt, in GT aufzutreten? Haben Sie da keinen Einfluss drauf?Per Grundgesetz ist in Deutschland die Versammlungsfreiheit garantiert und außerdem ist die AfD nicht als verfassungsfeindliche Partei eigenstuft und darf damit dieses Recht in Anspruch nehmen, das eben durch das Grundgesetz verbürgt ist. Die Stadt kann eine solche Anfrage nur dann ablehnen, wenn Plätze, die für eine solche Versammlung angefragt werden, schon belegt sind. In diesem Falle hat die AfD mehrere Termine und mehrere Plätze angefragt, so dass es rein rechtlich kein Grund zur Ablehnung gab. 
  12. Was halten sie von „Fridays for Future“? Finden Sie es gut, wenn Schüler dafür auf die Straße gehen?
    Ich finde es sehr gut, dass die jungen Menschen, dass ihr, auf die Straße geht und hinterfragt, was die Älteren tun. Gerade in den letzten 20 Jahren haben sich viele gefragt, wo die Jugend ist, wo ihre Stimmen geblieben sind – jetzt sind sie da und das sollte man wertschätzen. Jetzt muss ein Weg zur Umsetzung der auf diesen Veranstaltungen genannten Aspekte gefunden werden. Es ist mir viel daran gelegen, dass wir zusammen ins Gespräch darüber kommen, was in Gütersloh nun konkret gemacht werden kann. Außerdem war ich übrigens sehr begeistert davon, dass die Jugendlichen nicht nur mit abstrakten Vorwürfen, sondern schon mit vielen konkreten Themen und Ideen auf diesen Veranstaltungen auftraten. 

  13. Würden Sie Ihren Kindern die Teilnahme daran erlauben?
    Ich habe es erlaubt und sie haben teilgenommen! 

  14. Welche konkreten Maßnahmen werden in Gütersloh für den Klimaschutz getroffen bzw. sind welche in Planung?
    Es wird schon eine ganze Menge getan. Auf ganz vielen Ebenen gibt Konzepte mit vielen Maßnahmen: z.B. ein Klimakonzept, Mobilitätskonzept Biodiversitätskonzept, usw. Ich möchte aber auch einige konkrete Beispiele nennen:
    Bei den Neubauten von öffentlichen Gebäuden (wie der Feuerwehr) liegen die Dämmschutzstandards mittlerweile über den gesetzlichen Standards. Hier findet ein vorbildliches, energieeffizientes, ein Standard nah am sog. „Passivhausstandard“ statt. 
    Ebenso forcieren wir Flachdachbegrünungen -das sieht nicht nur gut aus, es ist zudem ebenfalls eine ökologisch wertvolle Maßnahme.
    Auch die Verkehrswende ist uns schon ein wichtiges Anliegen. Allein durch die roten Flächen, die extra für die Radfahrer vor Ampeln entstehen, wollen wir das Bewusstsein der Menschen „umswitchen“. 
    Wichtig ist jedoch, dass jeder für sich auch schaut, was man persönlich Tag für Tag schon heute für einen Beitrag leisten kann und die Verantwortung nicht nur auf die „da oben“ abwälzt. In vielen Bereichen kann jeder was verändern, sei es in Bezug auf die Ernährung/ Fleischkonsum, den Gebrauch des Autos, die Anzahl der Flüge, den Umgang mit Onlinehandel-Dienstanbietern usw. Bestimmte Dinge muss man dann sicherlich noch mit entsprechenden Anreizen, aber auch Verboten verstärken. 

  15. In eine ähnliche Richtung geht die Frage: Wann kommt der ökologische Aufbruch in Gütersloh: Mehr Raum für Radfahrer in der Innenstadt, damit wir ungefährdet zur Schule kommen, weniger Autos in der Innenstadt … Was halten Sie davon?
    Das sind richtige und gute Ziele. Aber es ist eben auch so, dass sich jeder Mensch so verhält, wie es für ihn gerade von Vorteil ist. Der Weg der Veränderung ist ein mühsamer. So wird sich der Autoverkehr in der Stadt erst dann einschränken, wenn es auch keinen Spaß mehr macht, wenn es mehr Tempo 20 Zonen, mehr rote Ampeln, mehr Poller o.ä. gibt – aber auch im Gegenzug anderes Mobilitätsverhalten einen Vorteil hat. Es hilft nichts, wenn man kostenfreie Busfahrten anbietet, aber gleichzeitig die Parkplatzgebühren nicht verändert Man muss immer mehrere Faktoren bedenken – und daran arbeiten wir. Gerade zum Beispiel ganz konkret im Zusammenhang mit dem Thema „Elterntaxis“. 
  16. Was war für Sie das Aufregendste oder Spannendste, was Sie im Amt als Bürgermeister bisher erlebt haben? 
    Aufregend war vor Kurzem die Verabschiedung der in Gütersloh stationierten britischen Soldaten aus der Stadt. Da gab es so ein durchorganisiertes, formvollendetes und präzises Protokoll, das hat mich echt in Anspannung versetzt. 

  17. Wurden Sie auch schon mal beleidigt oder hat Sie jemand aufgrund einer Entscheidung, die Sie in Ihrem Amt gefällt haben, angegriffen? 
    Politisch wird man häufiger mal angegriffen, damit muss man erstmal lernen umzugehen. Manchmal hält jemand etwas für falsch, nur weil ich es bin, der es sagt. Über die verschiedensten Kanäle (Mail, Post, Telefon oder mit einer persönlichen Ansprache) wurde ich durchaus schon verbal angegriffen.

  18. Haben Sie ein Lebensmotto? 
    Also ich steh jetzt nicht jeden Morgen mit einem konkreten Motto oder Satz auf, aber ich denke, ich verfolge das Prinzip: Themen lieber anpacken, als passiv zu sein. Ich möchte aktiv sein, eine aktive gestaltende Rolle übernehmen. 

  19. Welchen Promi würden Sie gern mal treffen?
    Barack Obama!

  20. Was ist Ihr Lieblingsplatz in Gütersloh? 
    Ich mag die Plätze rund um die renaturierte Dalke und da besonders die Dalken-Inseln (beim Botanischen Garten).

  21. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, welche Neuanschaffung für die Stadt würden Sie machen?
    Ich würde das Geld in den Aus- und Umbau des Bahnhofsquartier stecken, ein Fahrradparkhaus und eine Verbindung unter den Schienen vom Gleis 13 zum Vorplatz bauen.

Wir danken Herrn Schulz ganz herzlich, dass er sich die Zeit für uns und eure Fragen genommen hat. Es war eine super Erfahrung für uns, spannend, lehrreich und inspirierend – und irgendwie einfach toll, den Bürgermeister hautnah erleben zu dürfen!

Umringt von so viel geballter weiblicher Blog-Power hat der Bürgermeister uns die Frage nach einer etwaigen Quotenregelung für männliche Blogger gestellt 🙂

Die BloggerINNEN vom ESG 🙂

Wer sind die Neuen am ESG?

Nachdem wir euch in der letzten Woche schon Frau Kemmerling, die neue Referendarin für die Fächer Deutsch und Religion, vorgestellt haben, folgt heute die Vorstellung des Neuzugangs Herrn Gödde. Pauline, Emma, Pia und Lina haben ihn ausgehorcht – Lest hier, was sie erfahren haben:

Name: Leonard Gödde

Herr Gödde inmitten geballter Blog-Kraft!

Fächerkombination: Geschichte, Sport

Studium absolviert in: Bielefeld

Hobbies: Mit dem Hund spazieren gehen, Sport treiben, (Karate), Joggen, lesen, Musik hören, Freunde treffen

Lieblingsessen: Sauerkraut mit Kartoffelbrei und Kohlwurst und Kassler

Was mich auf die Palme bringt: Ungerechtigkeit, Unpünktlichkeit, Unmenschlichkeit

Warum ich Lehrer/ Lehrerin werden möchte:  Die Arbeit mit Kindern, das Gelernte von der Uni Schüler vermitteln, Heranwachsende auf das Leben vorbereiten und zu mündigen Bürgern erziehen

Alternativer Traumjob: Rockstar🙂

Mein bisheriger Eindruck vom ESG: optimistisch gemischt, schöne Schule, organisiert, willkommen geheißen

Drei Adjektive, mit denen meine Freunde mich beschreiben würden: Verrückt, sportlich, müde

Mein Lebensmotto (oder einen Spruch, den ich irgendwie schön finde): Mal verspeist man den Bären, mal wird man von dem Bären verspeist

Wenn ich mich entscheiden müsste: 

Meer oder Berge? Definitiv das Meer

Schokolade oder Gummibärchen? Beides

Sommer oder Winter? Beides 

Kochen oder kochen lassen? Kochen

Star Wars oder Harry Potter? Star Wars!

Kaffee oder Tee? Tee

Mit oder ohne Fleisch? Mit Fleisch, aber ich versuche es, auf ein Mal die Woche zu reduzieren

Sonntags ausschlafen oder trainieren? Abwechselnd

Digital oder analog? Analog, aber in Zukunft auch mehr digital

In welche Epoche würden Sie als Geschichtslehrer gern mal reisen? In die Zeit vor der Entdeckung Amerikas/Südamerika, in die Reiche der Azteken, Mayas und Inkas

Welche geschichtliche Persönlichkeit hätten Sie gern als Nachbar? (Karl den Großen), weil ich aus Paderborn komme

Eine Epoche, die Sie besonders gern unterrichten? Das Mittelalter (Frühmittelalter)

Was ist ihr persönlicher Lieblingssport? Karate

Sind die praktischen Aufnahmetests im Fach Sport an den Unis wirklich so schwer? Kommt drauf an, ob man übt oder nicht. Sind auf jeden Fall machbar. 

Auf welche Disziplin könnten Sie im Sportunterricht als Unterrichtender verzichten? Auf keine, sie haben alle ihren Wert und Bedeutung

Vielen Dank, Herr Gödde, und viel Freude am ESG wünschen Ihnen die Blogger!

Wer sind die Neuen am ESG?

Liebe ESG-Schul- und Fangemeinde, 

seit einigen Wochen ist das Durchschnittsalter im Lehrerkollegium wieder etwas gesunken: Das ESG hat zwei neue Referendare, die nach der Absolvierung ihrer Universitätszeit nun das praktische Schulleben überleben möchten. 

Wir stellen heute vor: 

Name: Ricarda Kemmerling

Alle drei irgendwie neu: Neu-Bloggerin Allegra, Neu-Referendarin Frau Kemmerling und Neu-Bloggerin Melina

Fächerkombination: Deutsch und katholische Religion

Studium absolviert in: Paderborn

Hobbies: lesen (Krimis, Fantasy), handwerklich oder handarbeitsmäßig arbeiten

Lieblingsessen: Kartoffelpüree & Schnitzel

Was mich auf die Palme bringt: Respektlosigkeit

Warum ich Lehrer/ Lehrerin werden möchte: Mein Schulzeit war die schönste Zeit meines Lebens und man ist immer nah an jungen Menschen

Alternativer Traumjob: da gab es viele, aber Zahnärztin

Mein bisheriger Eindruck vom ESG: Ich bin sehr glücklich, hier zu sein, Lehrer wie Schüler sind sehr aufgeschlossen. So gut hatte ich es mir nicht vorgestellt …

Drei Adjektive, mit denen meine Freunde mich beschreiben würden: charakterfest, solidarisch, eigentlich ein Mädchen für alles, kreativ

Mein Lebensmotto (oder einen Spruch, den ich irgendwie schön finde): nicht wirklich

Wenn ich mich entscheiden müsste: 
Meer oder Berge? Berge
Schokolade oder Gummibärchen? Schokolade
Sommer oder Winter? Sommer
Kochen oder kochen lassen? 50/50
Star Wars oder Harry Potter? Harry Potter
Kaffee oder Tee? Tee
Mit oder ohne Fleisch? mit
Sonntags ausschlafen oder trainieren? ausschlafen
Digital oder analog? Eher analog

Was hat Sie dazu bewogen, Religion bzw. Theologie zu studieren? Meiner Meinung nach ist das das einzige Fach (außer Sport), bei dem man den Schülern menschlich auf einer anderen Ebne begegnen kann. Und das Fach kann kreativ ausgestaltet werden.

Was denken Sie über den „kokoRU“, wie er auch bei uns an der Schule unterrichtet wird?
Ich alte diese Art des Religionsunterrichts für sehr sinnvoll, da die SchülerInnen so einen Blick auf Religion aus anderer Perspektive kennenlernen können.

Der Pastor verschenkt am Sonntag alle Gegenstände aus der Kirche – welchen würden Sie gern mit nach Hause nehmen? (überlegt) den Taufstein, der wäre ein schönes Vogelbad (lacht) und sehr dekorativ im Garten

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen, was Sie weiterempfehlen würden?Agatha Christi: „Tod auf dem Nil“

Herzlichen Dank für Ihre Zeit und Ihre Offenheit! Wir wünschen Ihnen eine stressfreie Ausbildung!

Die Blogger

3mal2-Besuch beim Blog

Heute hatten wir wieder Besuch in unserer Blog-Redaktionssitzung.

Drei Lehrerinnen leisteten uns Gesellschaft und beantworteten geduldig all unsere neugierigen Fragen: Frau Seifert, Frau Seul und Frau Ogoniak haben wir zum Schwangerschafts-Talk gebeten und sie sind gekommen. Lest hier, was wir ihnen zu diesem Thema entlocken konnten: 

Frau Ogoniak, Frau Seifert und Frau Seul – wir wünschen Ihnen alles Gute und werden sie sehr vermissen!!!

Wer von ihnen macht als erstes das Rennen bzw. in der wievielten Woche befinden sie sich? 

  • Alle drei befinden sich in der 29./ 30. Schwangerschaftswoche (*und wir fragen uns: Was war da los? Muss wohl eine korrekturfreie Zeit gewesen sein … wir sind zwar neugierig, wissen aber auch, wo die Grenzen unserer journalistischen Recherche liegen müssen)

Wann verlassen Sie uns? 

Zunächst geht Frau Seul am 1.5., dann am 6.5. Frau Seifert und zwei Tage später Frau Ogoniak.

Wie haben sich ihre Essgewohnheiten verändert?

  • Frau Seifert: Gar nicht … leider bediene ich da kein Klischee …
  • Frau Seul: auch nicht besonders, aber manchmal habe ich Heißhunger auf Bananenmilch:-)
  • Frau Ogoniak: Ich esse regelmäßiger, aber sonst hat sich auch nicht viel verändert 

Wurde ihnen schon mal gesagt, dass sie launischer geworden sind? / Haben sie Stimmungsschwankungen?

  • Seifert: Hat sich auf jeden Fall noch niemand getraut mir zu sagen … Nein, das ist gar nicht so schlimm
  • Seul: im privaten Bereich hat man das vielleicht schon mal gehört …
  • Ogoniak: Das ist bei mir anders: Ich bin schon näher am Wasser gebaut, emotionaler irgendwie, aber die Schüler sind da sehr verständnisvoll. 

Können sie uns schon das Geschlecht verraten?

  • Seifert: Ein Mädchen 
  • Seul: Ein Junge 
  • Ogoniak: Ein Junge

Haben sie schon Namensideen?

  • Seifert: ja, aber da wird nichts verraten
  • Seul: Wir haben uns auch schon festgelegt, aber natürlich wird der Name noch nicht verraten
  • Ogoniak: Einen Jungennamen zu finden, ist echt schwierig, aber eine engere Auswahl haben wir schon

Wie lange werden sie uns verlassen und werden sie wiederkommen?

  • Seifert: geplant habe ich 1 Jahr Auszeit
  • dito
  • dito

Worauf freuen sie sich am meisten, wenn Sie aus der Schule gehen?

  • Seifert: Mehr Zeit für die Familie zu haben und nicht ständig an Klausuren denken zu müssen
  • Seul: Und auch die Wochenenden ganz frei zu haben für Unternehmungen – ohne Klausuren, die man korrigieren muss
  • Ogoniak: Dem schließe ich mich an!

Was empfinden sie als besonders schön bzw. besonders nervig während der Schwangerschaft?

  • Seifert: nervig sind die körperlichen Wehwehchen – alles wird etwas anstrengender, schön ist, dass man das „Wunder Leben“ so mal am eigenen Körper erlebt – bis dahin war das ja alles so abstrakt irgendwie ….
  • Seul: man realisiert es immer noch nicht ganz, was da passiert – das ist ein schönes Gefühl
  • Ogoniak: man kann häufig einfach nicht mehr so, wie man will und manchmal  m u s s  man sich ausbremsen … ich bin abends ganz schön platt

Was werden sie am meisten aus der Schule vermissen?

  • Seifert: Dass jeden Tag etwas Neues passiert, dass man jeden Tag mit vielen Menschen zu tun hat 
  • Seul: Ja, das ist es bei mir auch: Der Kontakt zu Kollegen und Schülern
  • Ogoniak: Und die geistige Herausforderung …

Ist das Kinderzimmer schon eingerichtet und wenn ja, in welcher Farbe?

  • Seifert: Nein, noch nicht vollständig, es wird auch nicht komplett rosa, sondern eher  bunt
  • Seul: Wir haben auch noch nicht alles eingerichtet, es steht der Kleiderschrank und die Wickelkommode – und es werden wohl eher Naturtöne
  • Ogoniak: Bei uns steht noch gar nicht, wir hatten noch keine Zeit … 

Haben sie noch eine Botschaft an das zukünftige Kind?

  • Seifert: Das, was man macht, gerne machen und/oder versteht, warum man das macht, sich zu nichts drängen lassen 
  • Ogoniak: Hauptsache glücklich und egal, was kommt, es ist alles nicht so schlimm!
  • Seul: da schließe ich mich an! 

Wir danken Ihnen für Ihre Zeit und wünschen Ihnen alles erdenklich Gute, eine schöne weitere Schwangerschaft und eine halbwegs schöne „Niederkunft“ … Ihre Blogger!

(Endlich) Herr Rudolf im Blog-Interview

Seit Anfang des Schuljahres freuen wir uns darüber, dass wir neue Lehrer und Lehrerinnen an unserer Schule willkommen heißen dürfen. Ein neuer Lehrer ist Herr Rudolf. Die Blogger Liva und Oliwia haben ihn für euch interviewt. 

Zunächst einmal eine kurze Vorstellung:

Herr Rudolf ist seit diesem Schuljahr bei uns und unterrichtet momentan nur Mathe, jedoch von der fünften Klasse bis hin zur EF. Bei so vielen Klassen und neuen Gesichter kann es schon einmal zu einem kleinen Strubbel kommen, was das „Namen-Merken“ betrifft. Mit der Zeit wird es immer besser, und er weiß bereits, wo die Räume bei uns liegen, wie beispielsweise der Escape Room unserer Schülerfirma. Er fühlt sich bei uns am ESG sehr wohl, was uns zu hören freut. 

  • Welche Fächer unterrichten Sie?

Ich unterrichte in den beiden Fächern Mathe und Sport.

  • Wohnen Sie in Gütersloh?

Nein, ich wohne in Bielefeld. 

  • Überall wird Lehrermangel beklagt – Wieso sind Sie Lehrer geworden? Was reizt Sie an diesem Beruf?

Ich erkläre gerne. Mathe und Sport sind im Prinzip meine Hobbys. So konnte ich meine Hobbys zum Beruf machen. Außerdem arbeite ich gerne mit jungen Menschen. Ich würde ihnen gerne etwas weitergeben, gerne auch als Vorbild. 

  • Was war Ihr Lieblingsfach als Schüler?

Das ist schwierig. Am Ende war es Mathe, zwischendurch aber auch Sport. Ich hatte aber Geschichts-LK. Wir hatten aber eine super Lehrerin, ich denke das macht auch viel aus. 

  • Gab es ein Hass-Fach?

Ich war nie gut in Chemie, wäre es aber gerne gewesen. Wenn es eins gab, dann am ehesten das. 

  • Wenn Sie am System Schule generell etwas ändern könnten – was wäre das dann?

Ich hätte gerne mehr Zeit für einen einzelnen Schüler. Ich habe manchmal Klassen mit dreißig Schüler, dann finde ich, dass ich nicht allen gerecht werden kann. Mit mehr Zeit könnte ich mehr helfen. Vielleicht hat man mit G9 wieder etwas mehr Zeit…

  • Stellen Sie sich mal vor, Ihnen stünde unbegrenzt Geld für ihre Arbeit in und an der Schule zur Verfügung – was würden Sie anschaffen?

Eine gute Sportausstattung. Gerne eine Baseball Ausrüstung. Rudern wird schwierig, mangels Fluss. Und eine –Spikeball Ausrüstung (Hier Infos für die, die nicht wissen was das ist: Link. Einen Ruheraum für Lehrer, um zwischendurch zur Ruhe zu kommen. Auch im Lehrerzimmer ist natürlich immer ein wenig Betrieb. 

  • Wenn Sie nicht Lehrer geworden wären, was wären Sie wohl geworden?

Nachhilfelehrer (kleiner Scherz). Ich hätte mich bei der Polizei beworben. Eigentlich kam aber für mich sonst nichts in Frage. 

  •  Wohin ging Ihre letzte Reise?

 Nach …

  • Haben Sie unseren Blog schon mal gelesen?

Ja, habe ich. 

  • Womit kann man Sie auf die Palme bringen?

Gebe ich jetzt Tipps? 🙂 Ich glaube, es gibt mehrere Sachen. Unpünktlichkeit mag ich beispielsweise nicht gerne.
Und wenn es zu lange in der Klasse dauert, bis es wirklich ruhig ist.
Es braucht sich aber keine Klasse angesprochen fühlen.
Und leider kann ich nicht gut verlieren. Daran arbeite ich noch… 

  • Haben Sie so etwas wie ein Lebensmotto?

Am ehesten: „Wenn man nichts Nettes zu sagen hat, dann sagt man lieber gar nichts.“
Oder : „Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem anderen zu.“

  • Was sind Ihre Hobbys?

Sport. Ich laufe gerne und spiele gerne Badminton. In der Uni habe ich auch eine Zeit lang gerudert. Ansonsten singe ich und am Wochenende spiele ich gerne Gesellschaftsspiele.

  • Verraten Sie uns Ihr Lieblingsessen? 

Thaicurry. Wir haben einen Wok zu Hause und dazu verschiedene Rezepte. Ich erinnere mich an eine Radio Show, als ich einmal mit Kartoffelsalat antwortete. Darauf wurde ich total seltsam angeguckt, weil es damals noch nicht so bekannt war. 

  • Spielen Sie ein Instrument?

Leider nein. Ich kann ein bisschen Cajon (hääääh? !),was ich aber nicht wirklich als gekonntes Spiel bezeichnen würde. 

  • Sie sagten vorhin, dass Sie eine Spike- und Baseballausrüstung anschaffen würden. Wie kommt es dazu? 

Ich hatte in der Uni einen Kurs mit Baseball. So bin ich bei diesem Sport geblieben. Spike Ball kenne ich noch aus meinem Referendariat. Da haben wir Spike Ball ausprobiert und es hat mir sehr viel Spaß gemacht gehabt. 

  • Wie sind Sie auf diese Schule gekommen? 

Tatsächlich weil ich nach einer festen Stellen gesucht habe. Erst einmal habe ich mich über die Schule informiert und nach ersten Eindrücke gefragt. Es kamen so viele gute Rückmeldungen, dass ich mich hier beworben habe. Bisher bin ich froh darüber, hier gelandet zu sein. 

Vielen Dank für Ihr Interview und wir wünschen Ihnen viele schöne Momente an unserer Schule! 

Und wenn ihr da draußen jetzt Lust auf einen Gewinn zu Beginn der neuen Woche habt, dann schreibt uns in den Kommentar: In welches Land ging Herr Rudolfs letzte Reise?!

Eure neue Anlaufstelle für „Schüler-helfen-Schülern“ – Frau Brand im Blog-Interview

Frau Brand ist nun schon seit 15 Jahre am ESG tätig – neu ist, dass ihr nun die Betreuung des lernunterstützenden Programms „Schüler-helfen-Schülern“ obliegt. Aus diesem Grund habt Oliwia Frau Brand mal zum Interview gebeten. Lernt sie (neu) kennen!

Welche Fächer unterrichten Sie?
Deutsch, Sowi und ev. Religion.

Seit wann sind Sie am ESG?
Seit 2004.

Worüber regen Sie sich auf?
Mich regt auf, wenn Leute miteinander unhöflich umgehen oder Müll herumwerfen und sagen, dass sie das nicht waren. Aber auch Unorganisiertheit….

Was tun Sie, wenn Sie Zeit für sich haben?
Ich nehme mir ein gutes Buch und suche ein gemütliches Plätzchen mit einer Tasse Tee zum Lesen.

Was für Bücher lesen Sie gerne?
Ganz viele Krimis.

Gibt es ein lustiges oder schönes Ereignis aus der letzten Wochen?
Ich lache so oft. Ich weiß das gar nicht. Im Unterricht lachen wir auch viel und oft. Konkret weiß ich also jetzt nichts.

Wieso sind Sie Lehrerin geworden?
Das war schon immer mein Beruf.

Was lieben Sie an Ihrem Beruf?
Ich mag es, mit jungen Menschen zusammen zu sein und jeden Tag auch von ihnen Neues zu lernen.

Mit welchen drei Worten würden Ihre Freunde Sie beschreiben?
klein – lustig -gute Zuhörerin

Stets gut gelaunt und nun eure neue Anlaufstelle zu allen Fragen rund um „Schühelf“ – Frau Brand

Werden Sie sich nun, da Sie in dem Programm „Schühelf“ einsteigen, in Sachen Praktikum „herausziehen“?
Ja. Alle Sachen mit Berufsberatung machen jetzt Herr Söker, Herr Kruse und Frau Kloppenburg. Frau Kloppenbrug wird sozusagen meine Nachfolgerin werden.

Was finden Sie toll an Schülern helfen Schülern?
Ich finde es gut, dass Schüler sich gegenseitig helfen. Ich glaube, man lernt zum Teil besser, wenn einem Gleichaltrige Dinge erklären, die man nicht verstanden hat.

Wie viele Kinder nutzen das Programm?
Es sind ungefähr 60-70 angemeldete Schüler, die Schüler helfen Schüler nutzen, und es gibt ca. 40 Tutoren, die sich hier engagieren.

Wie kann man Tutor werden?
Indem man zum Beispiel von einer Lehrkraft vorgeschlagen wird, wenn man sehr gute Leistungen erbringt. Aber auch, wenn man von alleine sagt, dass man gut in einem Facht ist. Dann geht man zu mir oder Herr Detering und sagt uns dann Bescheid.

Was verdient ein Tutor?
Man bekommt 10€ pro Stunde, in der man Nachhilfe gibt.

Haben Sie vor, etwas an dem Programm grundsätzlich zu ändern?
Wir befinden uns momentan in einer Übergangsphase. Grundsätzlich bleibt das System aber so bestehen. Nur die Modalitäten des Bezahlens haben sich ein wenig geändert. Wenn man mit einem Tutor*in alleine lernt, zahlt man pro Stunde 10€. Lernt man zu zweit, zahlt jeder nur 5 €.

Vielen Dank für Ihre Zeit!