Auf die (alten) Plätze – fertig – los

Die ganz schnelle Lehrerinnen und Lehrer sind heute schon in der 1. großen Pause umgezogen, spätestens nach Schulschluss folgen alle weiteren: Das alte neue Lehrerzimmer darf wieder „okkupiert“ werden. Also, die gewohnten Pausenanfragen ab Montag (Ist Herr XY da? Können Sie mal Frau XY rausholen? Legen Sie das bitte in das Fach von XY?!) am Lehrerzimmer stellen!

Schönes Wochenende!

Eure Blogger!

Rekord – EFd liest 12 000 Zeitungen in 90 Minuten

Naja, so ganz stimmt das jetzt auch nicht, aber wusstet ihr schon, dass hier in Gütersloh täglich ungefähr 12.000 Zeitungen der NW von mindestens 40.000 Menschen gelesen werden? Oder wisst ihr, was eigentlich der Unterschied zwischen einer Journalistin und einer Redakteurin ist? (Wenn ja: Schreibt das doch mal in einen Kommentar).
Die Klasse EFd hatte am Montag das Glück, dass sie im Rahmen des Deutschunterrichts Besuch von einer Redakteurin bekommen hat, der sie so viele Fragen stellen konnten, wie sie wollten. Jeanette Salzmann (45) leitet hier in Gütersloh die Lokalredaktion der „Neuen Westfälischen“. Der Grund für den Unterrichtsbesuch war, dass sich die Deutschkurse der EF mit dem Medien beschäftigt haben. Was die Redakteurin der NW damit zu tun hat? Naja, auf dem Feld der Medien ist so viel „im Fluss“, was auch all´ die Berufe, die daran hängen, nicht unberührt lassen.
Was reizt an diesem Beruf?
Was hat sich verändert durch das „Metamedium“ Internet?
Wie sieht ein Arbeitstag so aus?
Wer liest eigentlich ihre Artikel Korrektur?
Wie wird man Redakteurin? …

Fragen über Fragen, die Frau Salzmann anschaulich und geduldig beantwortet hat.
Wir sind auf jeden Fall der Meinung, dass dieser Besuch sehr informativ war (und wollen uns an dieser Stelle noch mal herzlich bei Frau Salzmann bedanken, dass sie sich Zeit für uns genommen hat) und hoffen, dass das Interesse an Zeitungen in den nächsten Jahren nicht verloren geht.

Eure Bloggerinnen Maya und Mara

Frau Salzmann hatte natürlich auch einige Leseproben der NW im Gepäck

Wichtig: Schulgottesdienst zum Reformationsjubiläum

Der aufgrund des Einbruchs ausgefallene ökumenische Schulgottesdienst zum Reformationsjubiläum findet am Montag, 20.11. um 10.00 Uhr (3./4. Stunde) in der Martin-Luther-Kirche statt.
Die Jahrgangsstufen 5-9 treffen sich zur dritten Stunden mit den entsprechenden KlassenlehrerInnen in den Räumen, um dann gemeinsam zur Kirche zu gehen. Oberstufe geht alleine;-)

Wir hoffen auf ein zahlreiches Erscheinen!!!

Der Tag des im November: 13.11, Tag des Zungenbrechers

Geschrieben von Bloggerin Katharina:

Jeder ist doch schon mal an einem Zungenbrecher gescheitert. Nun ist am 13. November Tag des Zungenbrechers! Wer kennt sie nicht? Es gibt ja ziemlich viele und sehr, sehr schwierige. Wir haben mal ein paar lustige und unbekanntere herausgesucht:

1. Unter einer Fichtenwurzel hörte ich einen Wichtel furzen.

2. Es klebt in meinem Kannenset Kartoffelpufferpfannenfett!

3. Wir Wiener Wäscheweiber würden weiße Wäsche waschen, wenn wir wüssten, wo warmes, weiches Wasser wäre.

4. Tschechische Regisseure schätzen schöne chinesische Schüsselchen.

5. Ein Stachelschwein, ein Stachelschwein, das muss ein Schwein mit Stacheln sein, doch hat es keine Stachelein, so ist es auch kein Stachelschwein.

Außerdem haben wir auch mal selbst welche ausprobiert.  Dabei haben wir festgestellt: Übung macht den Meister. Je länger wir geübt haben, desto komplexer wurden unsere Zungebrecher. Hört euch doch einfach mal rein!

 

Stein am Weg der Erinnerung

Er ist grau. Er ist groß. Aber sonst nicht besonders auffällig. Wir gehen jeden Tag an ihm vorbei, an diesem Stein vor der Mediothek. Bemerken ihn oft nicht einmal. Doch es ist ein besonderer Stein mit einer wichtigen Aufgabe. Und gestern Abend wurde es licht um den Stein… Warum?

Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Bürgerinnen und Bürger zündeten Kerzen rund um den Stein an, die uns an die Reichsprogromnacht vom 9. November 1938 erinnern. In dieser Nacht brannte in Gütersloh die Synagoge und es begann die entfesselte Gewalt gegen jüdische Menschen. Deswegen luden der Christenrat und die Stadt Gütersloh zu einer Gedenkveranstaltung ein. Damit das, wofür der Stein an unserer Schule steht, nicht vergessen wird und nie wieder passieren kann.

Im Anschluss an die Wortbeiträge – die auch von unseren Mitschülerinnen und Mitschülern gestaltet wurden – traf man sich in der Aula zu einer Autorenlesung mit dem Titel „Wir schweigen nicht! Der Weg der weißen Rose und der Weg der Geschwister Scholl in den Widerstand“ von Anja Tuckermann.

Veranstaltungen zum Gedenken an die Pogromnacht vom 9. November 1938

Am 9. November werden vielerorts – auch hier bei uns in Gütersloh, direkt am ESG – wieder Gedenkveranstaltung anlässlich der Pogromnacht des Jahres 1938 stattfinden. Der Begriff Pogrom bezeichnet eine gewaltsame Ausschreitung gegen nationale, religiöse oder ethnische Minderheiten – 1938 traf es die Juden. Dieses Datum markiert den Beginn der systematischen Verfolgung der Juden.

„Am 9. auf den 10. November 1938 brannten die Synagogen. Sie brannten in Deutschland. Sie brannten in Österreich. Sie brannten in der Tschechoslowakei. Der 9. November ist der Tag, an dem organisierte Schlägertrupps jüdische Geschäfte und Gotteshäuser in Brand setzten. Es ist der Tag, an dem tausende Juden misshandelt, verhaftet oder getötet wurden. Spätestens an diesem Tag konnte jeder in Deutschland sehen, dass Antisemitismus und Rassismus bis hin zum Mord staatsoffiziell geworden waren. Diese Nacht war das offizielle Signal zum größten Völkermord in der Geschichte der Menschheit.
Die verharmlosende Bezeichnung Reichskristallnacht, deren Herkunft nicht definitiv geklärt ist, bildete und erhielt sich für den reichsweiten Pogrom (gewalttätige Aktion gegen Menschen, die einer Minderheit angehören) gegen die Juden im Deutschen Reich, der am 9./10. November 1938 stattfand. “Kristallnacht“ bezieht sich auf die überall verstreuten Glasscherben vor den zerstörten Wohnungen, Läden und Büros, Synagogen und öffentlichen jüdischen Einrichtungen. Der Begriff Reichspogromnacht hat sich erst in jüngster Zeit verbreitet und im allgemeinen Sprachgebrauch durchgesetzt, um das belastete Wort „Reichskristallnacht“ zu ersetzen.“
(mehr unter https://www.lpb-bw.de/reichspogromnacht.html)

Zwei Veranstaltungen könnten auch für euch interessant sein:

Wisst ihr eigentlich, warum der Gedenkstein gerade da steht, wo er steht? Dann schreibt es in den Kommentar!

Eure Blogger!