ESG #Schulpost Ausgabe Juni 2018

Richtig gut finden wir die neue Schulpost, die in regelmäßigen Abständen über das Geschehen an unserer Schule aufklärt. Es passiert ja so viel, was man dann doch wieder nicht mitbekommt. Hier der Link zum aktuellen Newsletter:

Ausgabe Juni 2018

Für alles, was in euren Klassenzimmern passiert, dürft ihr weiterhin fleißig uns Blogger kontaktieren! Wir freuen uns, wenn wir über euch und eure Projekte berichten dürfen!

Bis Montag! Eure Blogger!

„Vatertag?!“, „Geisterstunde?!“ und „Froh-Leichnam“?! – Kleine Feiertagskunde

Zum Abschluss der Feiertags-Saison liefern wir euch heute eine kleine Zusammenfassung der drei zurückliegenden Hochfeste und erinnern euch nochmal an das Gewinnspiel, welches euch zu einem Eisgutschein von der „Schleckerei“ führen könnte! Also, lesen, dichten & gewinnen!!!

Christi Himmelfahrt … o.k., wird wohl bedeuten, dass Jesus Christus in den Himmel gefahren ist.
Ja, ist ja auch richtig. Vielleicht zum vertiefenden Verständnis: Im Christentum wird mit diesem Feiertag an die Rückkehr Jesus Christi zu seinem Vater im Himmel gedacht. Also der Sohn kehrt zurück in dem Himmel und „sitzt dort zur Rechten des Vaters“. Nach der Auferstehung „am dritten Tage“ erscheint Jesus einigen engen Verbündeten, diese Erscheinungen enden also mit der Auffahrt Jesu in den Himmel.
Dieser Feiertag fällt immer auf einen Donnerstag und wird 39 Tage nach Ostersonntag zelebriert.
Bei vielen Menschen steht ein anderer männlicher Vertreter an diesem Tag ganz im Vordergrund…na, wer wohl?! Klar, der Papa, denn traditionell feiert man seit Ende des 19. Jahrhunderts an Christi Himmelfahrt das Pendant zum Muttertag: Vatertag, Männertag oder Herrentag …

Eigentlich endet erst mit dem Pfingstfest die Osterzeit, die man ja eigentlich „kopfmäßig“ schon lange abgeschlossen hat. Es sind bis dato immerhin schon 49 Tage nach Ostersonntag vergangen. Dennoch: Mit Pfingsten endet der Osterfestkreis. Man feiert die Entsendung des Heiligen Geistes. Die zentrale Bibelstelle zu diesem Festtag steht in der Apostelgeschichte, wo es heißt: „Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort (…die Jünger feiert gerade gemeinsam das jüdische Erntedankfest …). Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“ (Apg 2,1-4). Es war buchstäblich die Geburtsstunde der Kirche, die Apostel wurden aus ihrer Trauer gerissen und verkündeten die Botschaft von der Auferstehung Jesu Christi. Es hatte sich bewahrheitet, was Jesus ihnen zugesagt hat: „Und siehe, ich will auf euch senden die Verheißung meines Vaters. Ihr aber sollt in der Stadt Jerusalem bleiben, bis ihr angetan werdet mit der Kraft aus der Höhe“ (Lk, 24, 49). Viele Menschen ließen sich in der Folgezeit taufen, die ersten christlichen Gemeinden bildeten sich…also: die Geburtsstunde des Christentums. (Übrigens: Heute ist das Christentum mit 2,26 Milliarden Anhängern die größte Weltreligion …).

Fronleichnam … seltsamer Name … wird nicht selten umgedeutet in Frohleichnam. Das eigentümlich anmutende Wort „Fron“ hat seinen Ursprung in dem mittelhochdeutschen Wort „vron“, was so viel wie „was den Herrn betrifft“ bedeutet (aus dem Geschichtsunterricht kennt ihr vielleicht den Begriff „Frondienste“ (Leistungen, die die Bauern für den Grundherrn übernehmen mussten) gleicher Wortursprung, gleiche Bedeutung). Der zweite Teil des Wortes „Fronleichnam“ kommt von mittelhochdeutsch „licham“ und bedeutet „der „Leib“. Wortwörtlich heißt „Fronleichnam“ also „was den Leib des Herrn betrifft“. Die Katholiken feiern an diesem Tag also die leibliche Gegenwart des Herrn im Sakrament der Eucharistie. Dass das Fest auf einen Donnerstag fällt, hängt damit zusammen, dass das Jesus am Gründonnerstag mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl gefeiert hat. Der wichtigste Bestandteil der Fronleichnamsfeier ist natürlich die Heilige Messe mit Texten rund um das Geheimnis der Eucharistie. Traditionell schließt sich an die Feier dann eine Prozession an, bei der viele Gläubige dem Priester, der die Monstranz mit dem Allerheiligsten (einer gewandelten, geweihten Hostie) trägt, folgen.

Denkt dran: Wenn ihr uns ein kleines Feiertags-Gedicht (also lyrisches Werk, welches die drei Feiertags Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam aufgreift …) einreicht, dann schenken wir euch einen Eis-Gutschein von der „Schleckerei“! (einreichen bei rap@esg-guetersloh.de)

Es hat leider nicht gereicht – Die Städter gewinnen das Traditionsspiel

Die wichtigsten Momente in der Übersicht:

– David E. bringt das Spiel mit dem 1:0 für das ESG in Schwung 🙂
– 23. Minute: Ausgleich 1:1 🙁
– 29. Minute: 1:2 🙁
– 49. Minute: Ausgleich durch Tobias zum 2:2 🙂
– 71. Minute: Städter treffen erneut … 2:3 🙁
– 86. Minute: oh no … 2:4 🙁
– 91. Minute: Unsere Niederlage ist besiegelt: 2:5 🙁

Sprechchöre für Anna Müller im Tor – bester Spieler auf dem Platz?! Alle, aber David Eusterhus legte eine sehr gute Performance hin.

Unsere Mannschaft hat sich wirklich gut verkauft – es war lange Zeit ein offenes Spiel – einfach schade!

Der Stifter-Block
strahlend blauer Himmel überm Heidewald Stadion

Stimmungsmacher

Ein schöner Moment im Video-Beweis:
VIDEO-2018-05-30-18-05-30

wie jedes Jahr eine tolle Show der Tänzerinnen und Tänzer
Städter beschießen das ESG … fraglich!
Kein Fußballspiel ohne die alten Vorurteile

Nächstes Jahr wieder!

50 Tage ist es jetzt schon wieder her …

… 50 Tage liegt das Osterfest jetzt schon wieder hinter uns – ein Ereignis, das mit dem dem zurückliegenden Pfingstfest gefeiert wurde. Aber was feiern die Christen da eigentlich?! Eine Antwort liefert euch die Andacht, die am Dienstagmorgen stattfinden wird. Schaut doch mal wieder vorbei!

Ach ja, an dieser Stelle sei auch nochmal auf unser Feiertags-Gewinnspiel hingewiesen! Einsendeschluss ist der 01. Juni 2018 … Alles dazu könnt ihr in dem entsprechenden Blog-Post vom 9. Mai 2018 nachlesen!

Eine schöne (kurze) Woche (3 Tage – schaffen wir:-)) wünschen euch die Blogger!

(Nachträglich) Herzliche Glückwünsche an die Konfirmanden

Oliwia hat sich mal erkundigt, was die Konfirmanden in der Vorbereitungszeit auf den großen Tag so gemacht habe …

Ein Schiff was sich Gemeinde nennt…

Auch dieses Jahr werden und wurden neue Konfirmanden konfirmiert.

„Ein Schiff was sich Gemeinde nennt“ kennen wir alle sicherlich aus mindestens einem unserer Schulgottesdienste. Auch bei der Konfirmation unserer diesjährigen Konfirmanden wurde dieses Lied gespielt. Wir durften dabei sein und konnten anschließend sogar ein paar Fragen bezüglich dem Konfirmandenunterricht stellen.

Wie lange wurdet ihr auf den Tag vorbereitet?
Wir haben 2 Jahre damit zugebracht.

Wie oft und wann hattet ihr Unterricht?
Anfangs konnten wir uns entscheiden, ob wir in die Donnerstags- oder Dienstagsgruppe gehen wollten. Je nachdem in welche Gruppe du dann gehst, hast du jede Woche an diesem Tag nachmittags Unterricht. Zumindest während der Schulzeit. Während den Ferien und an Feiertagen fiel der Unterricht aus.

Wo findet der Unterricht statt?
Hauptsächlich hatten wir in der Mediothek Unterricht. Zum Schluss hatten wir zwei Mal in der Kirche, um unseren Einzug und den Ablauf unserer Konfirmation zu üben.

In anderen Gemeinden müssen die Konfirmanden bis zur Konfirmation eine gewisse Anzahl von Gottesdiensten besuchen. Musstet ihr das auch?
Ja, wir mussten das auch machen.

Was wird im Konfirmandenunterricht gemacht?
Manchmal haben wir in Gruppen zusammengearbeitet, manchmal auch nicht. Es gab vieles, was wir in der Zeit hatte. Darunter waren zum Beispiel Diakonie-Projekt, die zehn Gebote, Themen zu Arm und Reich und noch vieles mehr.

Wir wünschen den neu-Konfirmierten herzlichen Glückwunsch und alles Gute und bedanken uns bei Herrn Schewe, der den Gottesdienst so toll geführt hat und die Konfirmanden auf diesen Tag gut vorbereitet hat.

Eure Bloggerin Oliwia

Stoff für den nächsten Filmabend gefällig? – Filmbesprechung aus dem Englisch-LK

Heute ging im Redaktionsbüro des ESbloGs ein Beitrag aus dem Englisch-LK ein, den wir sehr interessant finden, denn es handelt sich um eine Filmbesprechung.
Diesen Text mussten die SchülerInnen im Anschluss an die Filmanalyse in der Unterrichtsreihe „East meets West: postcolonial India & multicultural Britain“ schreiben. Dann hat der Kurs aus mehreren gelungenen Beiträgen die folgenden ausgewählt, die wir euch nicht vorenthalten wollen.

“East is East” – review by Cuno Lange

The movie “East is East” is a priceless mixture of funny comedy and the serious culture clash between British society and Pakistani immigrants, taking place in the 1970s. In Salford, Manchester fish-and-chip shop owner George Khan expects his family to follow his strict Pakistani and Muslim way of living. However, his seven children and his English wife Ella born and brought up in Britain, increasingly regard themselves as British and start to reject their father’s rules and regulations. This rejection already becomes apparent in the first scenes of the movie, when the oldest son Nazir, after refusing his arranged marriage, gets excluded from the family by his father. As the story takes its course, again and again the children break their father’s rules by, for instance, secretly eating pork, having love affairs and by going to parties. Due to this and supported by the fact that George again is planning arranged marriages for his two other sons, towards the end of the movie the family finds itself in a crisis that even leads to a harsh fight between Ella and George.
Another well-presented facet is the occurring racism in the movie. One neighbor of the Khan family is an admirer of Enoch Powell, the at that time leading anti-immigration flagship. In various scenes, the viewer gets to see him abhorring the Khans. However, the absurd thing is that one son of the Khan family named Tariq secretly dates the neighbor’s daughter and that Sajid, the youngest of the seven children, is the best friend of the neighbor’s son. Furthermore, another scene in which the blatant racism becomes evident is at the club where the bouncer only lets in British looking citizens.
Having said that, it is save to conclude that this movie perfectly represents the serious problems of a multicultural family living in a society which believes in and sometimes even defends other, their own values. I strongly recommend this movie to everyone but especially to English courses, because it is a highly enlightening, entertaining as well as humorous movie and, what is more, a nice introduction to the topic “ethnic majorities in Britain”.

“East is East” – Review by Elena Al-Taies

Hardly ever would someone describe a movie dealing with racism and cultural tensions as humorous. “East is East”, however, belongs to the very few exception. While the storyline, accompanied by excellent British humor, is intelligently told, the director does not fail to emphasize the serious side effects of two cultures clashing. Set in Salford in the 1970s, the movie focuses on George Khan, a Pakistani clutching onto his Muslim values, his British wife Ella and their six children, all born and raised in England. As Georg forcefully tries to make his children submit to Islamic rules, anger and incomprehension arise from both sites. Ella on the other hand is a woman of compromise and tries to mediate between the two fronts.
Although the plot itself might seem appealing already, it is the delicate balance of humor and seriousness within the movie that makes it so interesting and captivating to watch. Funny scenes are often followed by scenes with a tense or even threatening atmosphere. The contrast that is created therefore is a refreshingly new approach to dealing with a topic most prefer to avoid. Noteworthy as well are Om Puri´s and Linda Basset´s achievements in acting their roles of Georg and Ella Khan as they do an outstanding job at conveying the depths of their characters.
The characters in general are well rounded and their actions oftentimes encourage the viewer to reflect on their situation concerning to their cultural upbringing.
One might criticize the fact that the movie lacks another Pakistani family as a comparison to the Khans since they do not represent all families of the same background.
Having said all that, the movie “East is East” is highly recommendable for everyone who wants to get a taste of what it means to grow up in an interracial household and educate oneself on its difficulties.

Wir finden, es hört sich nach einem MUSS für den nächsten Filmabend mit Freunden an! Danke für diese Einsendung!

Eure Blogger!

Eine schöne Woche und herzliche Einladung zur Andacht am Dienstag

So, ein laaaaaanges Wochenende liegt hinter uns – ihr habt hoffentlich Vater- und Muttertag gebührend gefeiert – ist ja auch leichter als Christi Himmelfahrt, denn wie ist Jesus eigentlich wieder in den Himmel gefahren? Mit einer Rakete?! Vielleicht gibt euch die morgige Andacht eine Antwort auf diese Frage! Schaut doch mal wieder vorbei!

Wir wünschen euch eine schöne Woche!

Eure Blogger

P.S. Denkt an die Verlosung eines Eis-Gutscheins – macht mit und schreibt ein Feiertags-Gedicht! Nähere Infos unter dem entsprechenden Artikel…