Was war los?

Nicht den Überblick verlieren – Was war los in der Woche 28.10.19 – 2.11.19 – Melanie fasst zusammen

Die erste (kurze) Schulwoche ist vorbei und auch in dieser Woche sind natürlich schon wieder einige wichtige Dinge passiert. 

Manche haben sich mehr gefreut, viele wohl eher weniger: Am 28.10. hat für ca. 520.000 nordrhein-westfälische Schüler die Schule wieder angefangen. Jetzt sind es noch weitere sieben Wochen die bis zu den Weihnachtsferien geschafft werden wollen. 

Das Internet wurde 50 Jahre alt. Die russische Regierung hat dies eventuell zum Anlass genommen ihr umstrittenes Internetgesetz in Kraft zu setzten. Dieses soll für ein „souveränes Runet (= Russisches Internet)“ sorgen. Auch wenn im Gesetz nicht direkt von Zensur die Rede ist haben viele, vor allem junge, Russen Bedenken, dass die freie Meinungsäußerung stark eingeschränkt werden könne. 

Seit Tagen brennen wieder große Teile der kalifornischen Wälder – teilweise direkt neben wichtigen Straßen und Grundstücken. Auch wenn die Löscharbeiten natürlich relative erfolgreich fortgeführt werden, haben starke Trockenheit und Funkenflug dazu geführt, dass sich die Feuer weiter ausbreiten. 

Die Oktober-Umfrage vom Blog endete mit folgende Ergebnis:

War war diese Woche los?

Neu-Bloggerin Melanie informiert über eine weitere Rubrik auf dem Blog, die dafür sorgt, das ihr den Überblick nicht verliert und gut informiert seid:

„Was war denn eigentlich los in dieser Woche?“

Diese Frage stellen sich wahrscheinlich viele Leute, denn natürlich möchte man immer informiert sein, wird aber auf der anderen Seite jeden Tag von einer solchen Flut an wichtigen und unwichtigen Informationen überrollt, dass am Ende vielleicht doch nichts hängen bleibt. Deshalb stellen wir, vom ESBloG uns in einer neuen Rubrik die Frage: Was ist in der letzten Woche überhaupt wichtiges passiert am ESG, in Gütersloh und der Welt?

Ihr habt es sicherlich schon mitbekommen, entweder durch den Blog, Bekannte, die dabei sind oder, optimaler Weise, durch Entfall der Englischstunden: Ein Großteil der EF-Schüler ist in dieser Woche unterwegs in London oder Athens. Für ausführlichere Berichte einfach etwas nach unten scrollen…

Vor zwei Tagen, am 9. Oktober, feierten alle Juden das Fest Jom Kippur. Es gilt als das höchste und wichtigste Fest im Judentum und steht für die Versöhnung und Frieden. Während eines Gottesdienstes in der Synagoge Halle (Saale) versuchte allerdings ein junger Mann in das Gotteshaus einzudringen. Als ihm das nicht gelang, erschoss er stattdessen zwei nicht jüdische Passanten. Mittlerweile wurde er festgenommen und hat seine Tat gestanden. Als Motiv gab er antisemitistische, also judenfeindliche, Gründe an. Darüber hinaus sendete er seine Tat live über Twitch, das heißt, es gibt tatsächlich Menschen, die Attentätern live zuschauen. 
Mittlerweile wurde außerdem aufgezeigt, dass 

  1. Antisemitistische und rechte Äußerungen in den letzten Jahren in Deutschland massiv zugenommen haben.
  2. Trotz der Bedeutsamkeit für einen Anschlag keinerlei Polizei- oder anderer Schutz an der Synagoge anwesend war. Aber eigentlich sollte es natürlich jedem möglich sein, in einem freien Staat seiner Religion gefahrlos nachzugehen.

Am Abend des 10.10. fand auch in Gütersloh ein Gedenken statt.

Fridays for Future kennt jeder, aber wie sieht es mit der etwas radikaleren, aber immer noch friedlichen, Gruppe „Extinction Rebellion“ aus? Anfang der Woche wurde in vielen Großstädten, zum Beispiel Berlin und London, für eine bessere Klimapolitik demonstriert. Die Demonstranten blockierten wichtige Straßen und Verkehrswege um eine größere Masse auf sich aufmerksam zu machen. Ganz legal war das allerdings nicht, deshalb kam es zumindest in London und Amsterdam zu einigen Räumungen und Festnahmen.

Auslandsfahrten, Anschlag und Klimaproteste: Das waren einige der wichtigsten Nachrichten aus der letzten Woche. Eine weitere Meldung für den Schluss: Heute fangen die Herbstferien in Nordrhein-Westfahlen und Sachsen an, aber fast alle anderen Bundesländer sind auch schon „mit von der Partie“. Volle Straßen, Züge und Flughäfen sind zwar das Resultat, aber wo Entspannung winkt muss man halt auch mal ein paar Opfer bringen 😉 .

Schöne Ferien!