(Endlich) Herr Rudolf im Blog-Interview

Seit Anfang des Schuljahres freuen wir uns darüber, dass wir neue Lehrer und Lehrerinnen an unserer Schule willkommen heißen dürfen. Ein neuer Lehrer ist Herr Rudolf. Die Blogger Liva und Oliwia haben ihn für euch interviewt. 

Zunächst einmal eine kurze Vorstellung:

Herr Rudolf ist seit diesem Schuljahr bei uns und unterrichtet momentan nur Mathe, jedoch von der fünften Klasse bis hin zur EF. Bei so vielen Klassen und neuen Gesichter kann es schon einmal zu einem kleinen Strubbel kommen, was das „Namen-Merken“ betrifft. Mit der Zeit wird es immer besser, und er weiß bereits, wo die Räume bei uns liegen, wie beispielsweise der Escape Room unserer Schülerfirma. Er fühlt sich bei uns am ESG sehr wohl, was uns zu hören freut. 

  • Welche Fächer unterrichten Sie?

Ich unterrichte in den beiden Fächern Mathe und Sport.

  • Wohnen Sie in Gütersloh?

Nein, ich wohne in Bielefeld. 

  • Überall wird Lehrermangel beklagt – Wieso sind Sie Lehrer geworden? Was reizt Sie an diesem Beruf?

Ich erkläre gerne. Mathe und Sport sind im Prinzip meine Hobbys. So konnte ich meine Hobbys zum Beruf machen. Außerdem arbeite ich gerne mit jungen Menschen. Ich würde ihnen gerne etwas weitergeben, gerne auch als Vorbild. 

  • Was war Ihr Lieblingsfach als Schüler?

Das ist schwierig. Am Ende war es Mathe, zwischendurch aber auch Sport. Ich hatte aber Geschichts-LK. Wir hatten aber eine super Lehrerin, ich denke das macht auch viel aus. 

  • Gab es ein Hass-Fach?

Ich war nie gut in Chemie, wäre es aber gerne gewesen. Wenn es eins gab, dann am ehesten das. 

  • Wenn Sie am System Schule generell etwas ändern könnten – was wäre das dann?

Ich hätte gerne mehr Zeit für einen einzelnen Schüler. Ich habe manchmal Klassen mit dreißig Schüler, dann finde ich, dass ich nicht allen gerecht werden kann. Mit mehr Zeit könnte ich mehr helfen. Vielleicht hat man mit G9 wieder etwas mehr Zeit…

  • Stellen Sie sich mal vor, Ihnen stünde unbegrenzt Geld für ihre Arbeit in und an der Schule zur Verfügung – was würden Sie anschaffen?

Eine gute Sportausstattung. Gerne eine Baseball Ausrüstung. Rudern wird schwierig, mangels Fluss. Und eine –Spikeball Ausrüstung (Hier Infos für die, die nicht wissen was das ist: Link. Einen Ruheraum für Lehrer, um zwischendurch zur Ruhe zu kommen. Auch im Lehrerzimmer ist natürlich immer ein wenig Betrieb. 

  • Wenn Sie nicht Lehrer geworden wären, was wären Sie wohl geworden?

Nachhilfelehrer (kleiner Scherz). Ich hätte mich bei der Polizei beworben. Eigentlich kam aber für mich sonst nichts in Frage. 

  •  Wohin ging Ihre letzte Reise?

 Nach …

  • Haben Sie unseren Blog schon mal gelesen?

Ja, habe ich. 

  • Womit kann man Sie auf die Palme bringen?

Gebe ich jetzt Tipps? 🙂 Ich glaube, es gibt mehrere Sachen. Unpünktlichkeit mag ich beispielsweise nicht gerne.
Und wenn es zu lange in der Klasse dauert, bis es wirklich ruhig ist.
Es braucht sich aber keine Klasse angesprochen fühlen.
Und leider kann ich nicht gut verlieren. Daran arbeite ich noch… 

  • Haben Sie so etwas wie ein Lebensmotto?

Am ehesten: „Wenn man nichts Nettes zu sagen hat, dann sagt man lieber gar nichts.“
Oder : „Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem anderen zu.“

  • Was sind Ihre Hobbys?

Sport. Ich laufe gerne und spiele gerne Badminton. In der Uni habe ich auch eine Zeit lang gerudert. Ansonsten singe ich und am Wochenende spiele ich gerne Gesellschaftsspiele.

  • Verraten Sie uns Ihr Lieblingsessen? 

Thaicurry. Wir haben einen Wok zu Hause und dazu verschiedene Rezepte. Ich erinnere mich an eine Radio Show, als ich einmal mit Kartoffelsalat antwortete. Darauf wurde ich total seltsam angeguckt, weil es damals noch nicht so bekannt war. 

  • Spielen Sie ein Instrument?

Leider nein. Ich kann ein bisschen Cajon (hääääh? !),was ich aber nicht wirklich als gekonntes Spiel bezeichnen würde. 

  • Sie sagten vorhin, dass Sie eine Spike- und Baseballausrüstung anschaffen würden. Wie kommt es dazu? 

Ich hatte in der Uni einen Kurs mit Baseball. So bin ich bei diesem Sport geblieben. Spike Ball kenne ich noch aus meinem Referendariat. Da haben wir Spike Ball ausprobiert und es hat mir sehr viel Spaß gemacht gehabt. 

  • Wie sind Sie auf diese Schule gekommen? 

Tatsächlich weil ich nach einer festen Stellen gesucht habe. Erst einmal habe ich mich über die Schule informiert und nach ersten Eindrücke gefragt. Es kamen so viele gute Rückmeldungen, dass ich mich hier beworben habe. Bisher bin ich froh darüber, hier gelandet zu sein. 

Vielen Dank für Ihr Interview und wir wünschen Ihnen viele schöne Momente an unserer Schule! 

Und wenn ihr da draußen jetzt Lust auf einen Gewinn zu Beginn der neuen Woche habt, dann schreibt uns in den Kommentar: In welches Land ging Herr Rudolfs letzte Reise?!

4 thoughts to “(Endlich) Herr Rudolf im Blog-Interview”

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