Herr Pohl schreitet seinen letzten Tagen am ESG entgegen

… und beantwortet uns noch ein paar dringend-drängende Fragen zu seiner Person!
Charlotte und Chantal haben einige interessante Dinge herausgefunden – viel Freude beim Lesen!

Herr Pohl steht den Bloggerinnen Chantal und Charlotte Rede und Antwort …

1. Wie lange haben Sie denn jetzt allmorgendlich die Tür zum ESG aufgemacht?
In insgesamt 38 Jahren habe ich… ca.7.000 bis 8.000-mal die Tür geöffnet

2. Werden Sie langsam trübsinnig, wenn das Ende Ihrer Schulzeit näher rückt … oder verbessert der Gedanke daran Ihre Laune?
Beides – Bei den netten Klassen, in denen ich unterrichte, finde ich es schade, bei den eher lauten Klassen freue ich mich auf eine ruhige Zeit.

3. In den Augen vieler Schüler ist ihr Markenzeichen die Zeitung und der Kopfhörer?
3a) Ist Ihnen das so bekannt, dass ihr Markenzeichen geworden ist?
(lacht) Nein, das wusste ich nicht.
3b) Was hören Sie die ganze Zeit?
Ich höre meist Jazz-Musik.

4. Sie haben ja den Polenaustausch ins Leben gerufen … Wann haben Sie das getan?
Warum/ Was war Ihre Antriebskraft dazu?
Ich bin mit einer Delegation des Stadtrates, zu der auch der damalige Direktor des Städtischen Gymnasiums gehörte, und weil wir es besonders wichtig fanden, Verbindungen in Europa zu pflegen, haben wir uns beide eine Partnerschule gesucht

5. Was werden Sie am meisten vermissen?
Die vielen fröhlichen jungen Gesichter um mich herum!

6. Was werden Sie so gar nicht vermissen?
Das Korrigieren der Klassenarbeiten!

7. Haben Sie einen „Best-Buddy“ im Lehrerzimmer?
Ja, das ist Herr Kruse (der sitzt auch neben mir …).

8. Sie wirken ja immer sehr ruhig und gelassen … Verraten Sie uns, was Sie im Alltag so richtig auf die Palme bringen kann?
Lügen mag ich gar nicht

9. Wie starten Sie in Ihr „Pensionszeit“ – vielleicht mit einer großen Reise, einem Bauvorhaben oder mit einer ganz unspektakulären Eingewöhnungszeit?
Mit einer kleinen Reise nach Madeira.

10. Worauf freuen Sie sich besonders, wenn Sie in die Zukunft, die Zukunft ohne das ESG, blicken?
Ich freue mich auf eine ganze Menge, aber vor allem auf viele große und kleine Reisen mit meiner Frau.

11. Mit welchen drei Adjektiven würde Ihre Frau Sie beschreiben?
Zuverlässig- spontan- manchmal chaotisch

12. In Ihrer Schulzeit als Lehrer hat es ja nun erhebliche Veränderungen in Bezug auf die Schule/ das Schulsystem … gegeben … was freut Sie daran und welche auf welche Veränderungen hätten Sie auch gerne verzichten können?
Auf die meisten Veränderungen hätte ich verzichten können. Besonders die Lehrer sollte man in Ruhe lassen!

13. Sie haben hier die Möglichkeit, ein paar Worte an ihre Kolleginnen und Kollegen am ESG zu richten. Was möchten Sie loswerden?
Macht weiter so! (sagte er lachend)

14. Und wenn Sie ein paar Abschiedsgrußworte an die Schülerschaft hätten – wie lauteten diese?
Ich bin meistens gerne in die Schule gegangen und hoffe, dass ihr manchmal auch etwas gelernt habt. (Außerdem finde ich Höflichkeit bei der Schüler- und Lehrerschaft sehr wichtig.)

Wir wünschen Ihnen für Ihre Zukunft alles erdenklich Gute und bedanken uns – im Namen vieler, vieler Schüler und Schülerinnen, die Sie im Laufe Ihrer Schulkarriere „belehrt“ haben – für Ihr Engagement innerhalb und außerhalb des Klassenzimmers. „Lehrer werden ist schon schwer – es zu bleiben noch viel mehr …“ – Sie sind geblieben, mit ganz viel Einsatz, Herzblut und Motivation! Darauf können Sie sehr stolz sein!

Ihre Blogger!!!

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