Neues Jahr – neues Land – der sehr bunte Tag 9 in Indien

von Anna

Die gesamte Truppe in Festtagskleidung am heutigen Pongal Fest

Der heutige Tag begann für die meisten sehr früh, vor allem für die Mädchen. Denn heute wurde das Pongal Fest gefeiert und dazu gehört auch die typisch indische, festliche, Kleidung: Frauen im Sari, Männer in Hemd und Dothi.


Das Pongal Fest, ein Erntedankfest, wird vor allem hier in Tamil gefeiert und gilt als eine der wichtigsten Feiern. Eigentlich findet es erst vom 15.-18.01. statt doch hier in der Schule wurde es extra vorgezogen, damit wir es noch mitbekommen können.
Nachdem morgens dann alle mehr oder weniger pünktlich versammelt waren, das Anziehen des Saris erwies sich in manchen Fällen doch als etwas langwieriger als gedacht, gingen die Feierlichkeiten los.
Trommler, Tänzer und Sänger traten auf und zeigten wie indische Feste gefeiert werden: Laut und farbenfroh.

Auch verschiedene wichtige Gottheiten wurden dargestellt. Des Weiteren traten verschiedene Silambam Schüler auf. Silambam ist eine Art Kampfsportart mit einem Stock. Wir hatten auch schon zwei Unterrichtsstunden darin und einige Elemente konnten wir sogar wiedererkennen. Beim folgenden Tauziehen kam richtig Stimmung auf. Zuerst sind die Inder stufenintern gegeneinander aufgetreten doch dann auch gegen uns… wir konnten unsere Stifterehre erfolgreich verteidigen! 


Während die einen von uns ihr Glück dabei versuchten mit verbundenen Augen einen in der Höhe hängenden Tonkrug zu zerschlagen, ging es für die anderen mit der Rinderkutsche eine kleine Runde durch die Stadt.


Nach vielen Fotos aus den verschiedensten Blickwinkeln und Perspektiven haben wir uns fix umgezogen, denn das Mittagessen wartete.
Wie eigentlich immer bei indischen Feiern wurde von Bananenblättern gegessen.

Nach einem kleinen Verdauungspäuschen ging es für uns nach Chokhidhani weiter. Nach 17km und 50 min (jaja – der gute indische Verkehr) waren wir dann auch tatsächlich da. Vor uns lag ein kleines Dorf, das sich als eine Mischung aus Freilichtmuseum und Tierpark herausstellte und so waren die nächsten Stunden schnell gefüllt.

Fakirkunst

Eine Bäckerin, ein Töpfer, akrobatische Tänzerinnen und ein Seiltänzer begeisterten genauso wie Die Ochsen-/ Pferdekutsche und die Kamele, auf denen wir eine Runde drehen durften. Ein weiteres Highlight war tatsächlich der Eisstand, an dem wir uns wieder mit genügend Schokolade verpflegen konnten.
Zu Abend gegessen wurde zusammen und traditionell auf dem Boden. Nachdem unsere Bäuchlein mit ca. 20 verschiedenen Sachen gefüllt waren, machten wir uns müde und erschöpft auf den Heimweg.

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