Amerika in der Aula

Was ist eigentlich gerade so in der Aula los?

Der Q2 LK Geographie von Frau Kämpken baut Amerika – nicht erkannt? Ausgehend von Satellitenbildern und Karten bauen die SchülerInnen amerikanische Städte nach. Dabei sind sie sehr kreativ und nutzen alles, was sie finden: Da werden Gesangsbücher zu Flüssen, Stühle zu Hochhäusern und Wasserflaschen zu Vororten.

Anschließend werden die Modelle natürlich besprochen und ausgewertet – damit sie sich später Das Modell der amerikanischen Stadt besser merken und auch anwenden können. Ob’s geklappt hat, sehen wir dann in der Klausur:-)

Frau Kämpken und der Q2 LK für den Blog!

Willst du auch Flagge zeigen? Dann schließ´ dich doch an!

Wir haben einige Veranstaltungshinweise für euch, falls auch ihr darüber nachdenkt, wie und wo man heutzutage Flagge zeigen könnte – Flagge gegen rechts, Flagge für ein „Nie wieder“ und Flagge für das Klima.

Die ersten zwei Veranstaltungen finden schon diesen Samstag, 9.11., statt. In Bielefeld finden insgesamt acht Veranstaltungen statt, die sich gegen den geplanten rechten Aufmarsch stellen und unter dem Motto „Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!“ stehen. Hier könnt ihr euch genauer informieren, wann ihr wo Flagge zeigen könnt.

Auch am Samstag um 16.00h findet am Synagogengedenkstein an unserer Schule das Gedenken an die Reichspogromnacht 1938 statt. Der Begriff Pogrom bezeichnet eine gewaltsame Ausschreitung gegen nationale, religiöse oder ethnische Minderheiten – 1938 traf es die Juden. Dieses Datum markiert den Beginn der systematischen Verfolgung der Juden.

„Am 9. auf den 10. November 1938 brannten die Synagogen. Sie brannten in Deutschland. Sie brannten in Österreich. Sie brannten in der Tschechoslowakei. Der 9. November ist der Tag, an dem organisierte Schlägertrupps jüdische Geschäfte und Gotteshäuser in Brand setzten. Es ist der Tag, an dem tausende Juden misshandelt, verhaftet oder getötet wurden. Spätestens an diesem Tag konnte jeder in Deutschland sehen, dass Antisemitismus und Rassismus bis hin zum Mord staatsoffiziell geworden waren. Diese Nacht war das offizielle Signal zum größten Völkermord in der Geschichte der Menschheit.
Die verharmlosende Bezeichnung Reichskristallnacht, deren Herkunft nicht definitiv geklärt ist, bildete und erhielt sich für den reichsweiten Pogrom (gewalttätige Aktion gegen Menschen, die einer Minderheit angehören) gegen die Juden im Deutschen Reich, der am 9./10. November 1938 stattfand. “Kristallnacht“ bezieht sich auf die überall verstreuten Glasscherben vor den zerstörten Wohnungen, Läden und Büros, Synagogen und öffentlichen jüdischen Einrichtungen. Der Begriff Reichspogromnacht hat sich erst in jüngster Zeit verbreitet und im allgemeinen Sprachgebrauch durchgesetzt, um das belastete Wort „Reichskristallnacht“ zu ersetzen.“
(mehr unter https://www.lpb-bw.de/reichspogromnacht.html)

Definitiv eine Veranstaltung, auf der die Teilnehmer Flagge zeigen dafür, dass das Gedenken an diese schreckliche Zeit wachgehalten werden muss und so etwas nie wieder passieren darf.

Die dritte Veranstaltung, an der ihr teilnehmen und Flagge zeigen könnt, ist die nächste große Demonstration für ein besseres Klima. Die Aktivisten der Gütersloher Gruppe „Fridays for Future“ rufen auf, am 29. November am globalen Streik teilzunehmen. Start ist um 12.00h vor dem Rathaus auf dem Konrad-Adenauer-Platz und dann wird es einen Demozug geben. Zeigt auch hier wieder Flagge!

Zeitzeugen als Hologramm im Klassenzimmer

Längst haben wertvolle Apps Einzug in die Klassenzimmer gefunden. 

Auch am ESG wird diesbezüglich nun „Fahrt aufgenommen“, indem I-Pads zum Arbeiten im Unterricht angeschafft und eingerichtet wurden und nun eingesetzt werden können (Achtung: Ausleihe nur gegen gültigen Bibliotheksausweis!). 

Heute haben die Schülerinnen und Schüler der Jahrgansstufe 9 eine ganz besondere App-Präsentation erfahren dürfen: Experten stellen ihnen die Augmented-Reality-App „WDR AR 1933-1945“ vor.

Zwei Mitarbeiterinnen des WDR kamen in den Geschichtsunterricht und leiteten die Kurse über eine Doppelstunde hinweg an, diese App auszuprobieren.

Worum geht es bei dieser App genau?  

„Der Zweite Weltkrieg, Nationalsozialismus, Judenverfolgung. Schreckliche Erlebnisse, über die Zeitzeugen an Schulen berichten können. Aber wie lange noch? Mit einer neuen Augmented-Reality-App holt der WDR Zeitzeugen digital ins Klassenzimmer. Und hält ihre Erinnerungen so auch für künftige Generationen lebendig.

Es hat sich seit Jahrzehnten bewährt: Zeitzeugen kommen in Schulen, um authentisch und eindrucksvoll von den Schrecken des Zweiten Weltkriegs, vom Nationalsozialismus und von der Verfolgung der jüdischen Bevölkerung zu berichten. 80 Jahre nach Kriegsbeginn gibt es allerdings immer weniger Überlebende, die aus eigener Erfahrung die Zeit vor 1945 schildern können. 

Längst stellt sich die Frage, wie man ohne sie die Erinnerung für künftige Generationen lebendig halten kann. Darauf hat der WDR jetzt reagiert: Mit der einzigartigen, vor allem für den Schulunterricht entwickelten App „WDR AR 1933-1945“ lassen sich Zeitzeugen und ihre erschütternden Berichte auch künftig in die Klassenzimmer holen. Dank Augmented Reality (AR), zu Deutsch: erweiterte Realität, werden die Zeitzeugen wie Hologramme digital in die jeweilige Umgebung des Users eingebettet. 

„Wir stehen am Anfang einer Zeit ohne Zeitzeugen. Wir dürfen aber nicht vergessen, was im Zweiten Weltkrieg passiert ist und welches Leid der Krieg den Menschen bringt“, sagt WDR-Intendant Tom Buhrow. „Unsere Aufgabe ist es, diese Erinnerung auch in Zukunft wachzuhalten. Mit modernster Technologie holt der WDR Zeitzeugen in Wohn- und Klassenzimmer – und macht diesen Teil unserer Geschichte auch für die nachfolgenden Generationen erfahrbar.

Ein Team aus Dokumentarfilmern, Grafikern, Programmierern und Redaktionsmitgliedern war an der Produktion der App „WDR AR 1933 – 1945“ beteiligt. Das Verfahren wurde von der Hochschule Düsseldorf, Fachbereich Medien „Mixed Reality und Visualisierung“, sowie LAVAlabs, Studio für Visual Effects, gemeinsam mit dem WDR, Redaktion Doku&Digital, entwickelt.“ (https://www1.wdr.de/unternehmen/der-wdr/unternehmen/augmented-reality-app-wdr-zeitzeugen-100.html)

Inhaltlich angebunden war die Präsentation der App an Das Projekt „Meine Freundin Anne Frank“.

Das „Augmented Reality“-Projekt „Meine Freundin Anne Frank“ erzählt eine der wohl bekanntesten Geschichten des Zweiten Weltkrieges auf eine völlig neue Weise: Nutzer*innen der App lernen Anne Frank durch die Augen ihrer beiden engsten Freundinnen kennen und erleben die bewegende Geschichte mitten im Klassenzimmer oder Zuhause. Es geht um Freundschaft und Abschied. (https://www1.wdr.de/fernsehen/unterwegs-im-westen/ar-app/anne-frank-114.html)

Fazit: Vielleicht nicht als ultimativer Ersatz für den Geschichtslehrer/ die Geschichtslehrerin, aber auf jeden Fall eine Bereicherung für den Geschichtsunterricht. Die Erzählungen der Menschen auf diese Art und Weise zu erfahren, berührt in ganz besonderer Art.

Vielleicht hat der ein oder die andere von den Teilnehmern der Präsentation ja Lust, seine/ ihre Meinung zu der App noch hier im Kommentar zu posten. Wir würden uns sehr freuen!

Sonja Rapp, Thomas Rimpel, Dominik Stahl und Moritz Tonk

Guten Morgen, gute Woche …

… nach einem erholsamen langen Wochenende!  

Montag, 04.11.: offizieller Beginn der alljährlichen Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“

Der Anfang ist gemacht – wir hoffen, dass auch ihr die Zeit findet, ein Paket zu packen!

DOP Praktikum für die Q1 und Q2 bis zum Ende dieser Woche. 

An alle die Bus fahren – nicht vergessen das Ticket zu wechseln!   

Dienstag, 05.11.: 7.55h Andacht

Mittwoch, 06.11.:  17.00h – 19.30h Halloween-Party für die Jahrgangsstufen 5-7     

Donnerstag, 07.11.: ansonsten ist alles ganz entspannt … 

Freitag, 08.11.: … das Wochenende kann kommen – wie schön 😉

Samstag, 09.11.: 16h Pogromgedenken am Synagogengedenkstein vor der Schule

Sonntag, 10.11.: 10h Gottesdienst in der Aula

Zu guter Letzt noch der Speiseplan: https://www.cultina.de/wp-content/uploads/ESG-KW-45-W-9.pdf

Eine gute erste Novemberwoche wünscht euch Wochenbloggerin Oliwia!

Was war los?

Nicht den Überblick verlieren – Was war los in der Woche 28.10.19 – 2.11.19 – Melanie fasst zusammen

Die erste (kurze) Schulwoche ist vorbei und auch in dieser Woche sind natürlich schon wieder einige wichtige Dinge passiert. 

Manche haben sich mehr gefreut, viele wohl eher weniger: Am 28.10. hat für ca. 520.000 nordrhein-westfälische Schüler die Schule wieder angefangen. Jetzt sind es noch weitere sieben Wochen die bis zu den Weihnachtsferien geschafft werden wollen. 

Das Internet wurde 50 Jahre alt. Die russische Regierung hat dies eventuell zum Anlass genommen ihr umstrittenes Internetgesetz in Kraft zu setzten. Dieses soll für ein „souveränes Runet (= Russisches Internet)“ sorgen. Auch wenn im Gesetz nicht direkt von Zensur die Rede ist haben viele, vor allem junge, Russen Bedenken, dass die freie Meinungsäußerung stark eingeschränkt werden könne. 

Seit Tagen brennen wieder große Teile der kalifornischen Wälder – teilweise direkt neben wichtigen Straßen und Grundstücken. Auch wenn die Löscharbeiten natürlich relative erfolgreich fortgeführt werden, haben starke Trockenheit und Funkenflug dazu geführt, dass sich die Feuer weiter ausbreiten. 

Die Oktober-Umfrage vom Blog endete mit folgende Ergebnis: