Städter rächen sich für Türmchen

„Was für ein Saustall“, war mein erster Gedanke heute morgen beim Betreten des Schulhofes. So mussten wohl die meisten Lehrer und Schüler gedacht haben und das nicht grundlos: alles war voller Müll und die Türen beklebt mit Kaugummi

Zwar hat sich niemand offziell als Urheber dieses Chaos bekannt, doch es liegt nahe, dass die Abiturienten des SGG ihre Finger im Spiel hatten.
Natürlich gibt es zwischen den Jahrgängen der zwei Jahrgängen eine nie endende Rivalität, doch mit der Aktion heute haben die Städter es komplett übertrieben.
Das Zumüllen des Schulhofes sollte nämlich eine Rache dafür sein, dass seit Montag ein Türmchen, ähnlich dessen unserer Schule, den Schulhof des SGG schmückt.

 

Die Antwort darauf folgte man nächsten Tag in einer recht einfallslosen, aber doch annehmbaren Revanche, in welcher die Fahrradständer umgestellt wurden.

 

Am Dienstag lieferten uns die Städter die erste „Überraschung“

 

Doch die Aktion heute war schlichtweg kindisch und geht über die gewöhnlichen Spässchen in der Mottowoche hinaus. Da die Mottowoche noch nicht vorbei ist, sind wir doch recht gespannt, was uns die Tage noch erwartet.

Auf diesem Wege möchte sich die Q2 herzlich bei Herrn Kükmann bedanken, welcher innerhalb kürzester Zeit den Schulhof aufgeräumt hat!

„Clean is cool“ – Macht alle mit!

Mit Blick auf den Schulhof heute (Bloggerin Emmeli wird darüber noch berichten, weil wir das echt ätzend finden …), scheint es uns Bloggern angebracht, dieses Schreiben von Herrn Rimpel hier zu veröffentlichen! Seid dabei – macht mit – es geht um unser aller Wohlfühlgefühl in der Schule!

„Clean is cool“
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler,
wir alle ärgern uns tagtäglich über diese und ähnliche Situationen:
• Wir kommen in einen Klassenraum, die Tafel ist voll“geschrieben“, Tische und Stühlen lassen keinerlei Sitzordnung erkennen, auf dem Boden, den Fensterbänken usw. liegt Müll. Die Lehrkraft bittet darum, zunächst Ordnung zu schaffen, SuS murren, weil sie für das Chaos nicht verantwortlich waren …
– keine guter Start in eine Unterrichtsstunde!
• Wir möchten die Mittagspause wegen des schönen Sonnenscheins auf den Bänken auf dem Schulhof verbringen, müssen aber zunächst Flaschen und Döner-Verpackungen (im günstigen Fall leer) von den Bänken räumen … – keine gute Voraussetzung für ein erholsames Päuschen!
• Eltern kommen am Nachmittag zu einer Veranstaltung. Noch bevor sie das Schulgelände betreten, kommen sie an Stellen vorbei, an denen sich die Zigarettenstummel und Kaugummireste der Schülerinnen und Schüler sammeln, die zum Rauchen das Schulgelände verlassen müssen. Sie kommen dann in die Aula oder das Studio, wo die Lehrkräfte, die zu der Veranstaltung eingeladen haben, alle Hände voll zu tun haben, dass der Raum in einem präsentablen Zustand ist …-
kein guter Eindruck von der Schule und keine Willkommenskultur!

Jeder von Ihnen und euch kann diese Liste mühelos fortsetzen.
Wir wissen alle, dass bloße Appelle wenig oder nichts bewirken. Ein von der Schulleitung top-down erlassenes differenziertes Regelwerk mit genauen Anweisungen, wie Verstöße zu ahnden sind, wird ebenfalls nicht die gewünschte Wirkung haben. Davon auszugehen, dass unsere Reinigungskräfte und Hausmeister vornehmlich dazu da sind, unseren Dreck wegzumachen und die Unordnung zu beseitigen, ist eine unzutreffende Annahme.
Dass sich mit dem Wechsel des Reinigungsunternehmens die Situation deutlich verschlechtert hat (statt, wie eigentlich versprochen, eine Besserung mit sich brachte) fordert uns alle heraus, hier aktiv zu werden.

Daher möchte ich eine Gruppe bilden, die in den kommenden Wochen und Monaten Aktionen initiiert, mit dem Ziel spürbare Verbesserungen in den Bereichen Ordnung, Sauberkeit und Erscheinungsbild unseres Arbeitsplatzes ESG herbeizuführen.
In dieser Gruppe sollten auf jeden Fall Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, unser Hausmeisterteam und die Schulleitung vertreten sein. Weitere Teilnehmer/-innen sind natürlich herzlich willkommen.

Als Vorgehensweise möchte ich vorschlagen:
1. Konstituierende Sitzung, in der die „Baustellen“ identifiziert werden und in der die Zielrichtung einer ersten Maßnahme festgelegt wird.
2. Ideensammlung zu Maßnahmen, die geeignet sind, die erste „Baustelle“ zu bearbeiten.
3. Priorisierung einer Maßnahme und Vorbereitung der Umsetzung.
4. Nach einer bestimmten Zeit nach Maßnahmenbeginn (bzw. nach Durchführung der Maßnahme) Prüfung, inwieweit die Maßnahme gegriffen hat.
5. Gegebenenfalls Nachsteuerung
6. Bearbeitung der nächsten „Baustelle“

Zu einer ersten Sitzung des Arbeitskreises, die am Mittwoch, dem 11.4.18, in der Zeit von 14.00 bis 15.00 Uhr im Stillarbeitsraum der Mediothek stattfinden soll, lade ich herzlich ein.
Ich bitte um eine kurze Rückmeldung, wer Interesse hat, in der Arbeitsgruppe mitzuarbeiten.

Alle sind herzlich eingeladen, auf folgendem GoogleDoc Anregungen und Ideen einzubringen, sich über die Ergebnisse der Sitzungen zu informieren, Feedback zu geben usw.

https://docs.google.com/document/d/16sgIDfRMvJesslUoBlEv7rG0p8uAuTruVDjm_OSdWvI/edit?usp=sharing

Ich freue mich auf Rückmeldungen und die Mitarbeit.

Liebe Grüße
Thomas Rimpel

Noch keine Lektüre für die Osterferien? – Spannender Buchtipp von Cora

Die Klassenbloggerin der 6a – Core – stellt euch heute eine Buchempfehlung zur Verfügung:

Ich würde das Buch „Caius ist ein Dummkopf“ von Henry Winterfeld empfehlen, da es sehr spannend und interessant ist.
Die Geschichte spielt in Rom. „Caius ist ein Dummkopf“ steht eines Morgens in großen Lettern an einer Wand des Minervatempels. Die Jungen der Xantosschule rätseln, werd dahinter stecken könnte. Jedenfalls droht dem Missetäter eine hohe Strafe. Aber war es wirklich Rufus, mit dem sich Camus zuvor schrecklich gestritten hatte??? Es ist seine Handschrift, doch Rufus bestreitet die Tat.
Ich mag das Buch, weil es spannend ist und eine ganz andere Lösung parat hat…

Ich hoffe, ihr lest es mal und könnt es auch weiterempfehlen!

Danke für den Tipp, Cora, das hört sich auch interessant an als Klassenlektüre für den Deutsch- und Geschichtsunterricht …

Die Blogger

Lernstandserhebung – was zum Teufel ist das?!

Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem jeder Schüler der Stufe 8 eine Lernstandserhebung, oder besser bekannt eine VERA, absolvieren muss. Diese wird in verschiedenen Fächern wie Mathe, Deutsch, Englisch usw. durchgeführt und kann in jedem Bundesland unterschiedlich sein. Vergleichbar ist es mit einer 90-minuten langen Arbeit mit allen möglichen Themen, die man im jeweiligen Fach bereits hatte. Es kommen sowohl leichte, als auch schwierigere Aufgaben vor, bei denen man Antworten überwiegend ankreuzen, hinschreiben oder gegebenenfalls begründen muss. Insgesamt scheint die VERA gut machbar zu sein und ich persönlich hatte z.B. „nur“ Probleme mit der Zeit. (Mein Tipp: Wenn ihr bei einer Aufgabe nicht weiterkommt, überspringt sie und probiert euer Glück bei anderen Aufgaben. Denn die Zeit wird wertvoll sein. Sollte man wirklich stecken bleiben, einfach raten. Nicht gemachte Aufgaben sind verlorene Punkte. Macht bitte nicht die Fehler wie ich.) Eine Lernstandserhebung findet im Zuge der sogenannten „Qualitätssicherung“ statt und wird vom Schulministerium des jeweiligen Bundeslandes organisiert. Das heißt, sie ist nicht dafür da, um uns zu Foltern, sondern um den Wissens-, und Kompetenzstand von Schülern zu bestimmen und mit anderen Schulen und Bundesländern zu vergleichen. Das Beste daran ist, dass es nicht bewertet wird und z.B. keinen Einfluss auf die Zeugnisnote hat. Aber natürlich will man selbst doch möglichst gut im Vergleich zu anderen Schülern abschneiden und auch die eigene Klasse kann sich mit einem guten Ergebnis von anderen Klassen und Schulen hervorheben. Da auch die jeweiligen Fachlehrer die Leistungen zuerst einen Blick drüber werfen, kontrollieren und dann an das Schulministerium weiterleiten, bekommen sie ja einen persönlichen Eindruck von den Schülern und dieser sollte doch bestenfalls im positiven Bereich liegen 😉

 

Deutsch-, Englisch-, und Mathe LSE in Form von kleinen Heftchen

Lernstandserhebungen in der Klasse 8

 

Blog Sitzung in KW 12

Guten Morgen,

eine schöne Woche wünschen wir euch! Insbesondere dem Abiturjahrgang 2018 wünschen wir eine famose und friedliche Motto-Woche!

Ein letztes Mal vor den Ferien trifft sich die Blog-Redaktion am Freitag, 23.03., um 13.30h in A21!

Herzliche Grüße

Eure Blogger!

Soll ich´s wirklich machen – IB oder nicht IB?!

Am Mittwoch gab es eine Schülerberatung für die EFler*Innen, die ja in der nächsten Woche die Wahlen für die Oberstufe berichten müssen. Juliana war bei der Beratung für das IB und berichtet mal, wie es war und was sie erfahren hat:

Man kann im IB Zertifikate für einzelne Fächer machen oder das „Full diploma“ mit drei „higher level“ (vergleichbar mit dem LK) und drei „standard level“ (vergleichbar mit dem GK).

Was ist denn IB überhaupt?
Es ist ein internationaler Abschluss, der den Vorteil hat, dass er in 140 Ländern anerkannt ist. IB vertieft in den einzelnen Fächern. Wenn man IB macht, wird man mehr Englisch gebrauchen. Es erweitert aber nicht nur den sprachlichen den Horizont. Ein weiterer Vorteil vom IB ist, dass man mehr Qualifikationen hat, dass bedeutet, dass es den Hochschulzugang erleichtert und wenn man in den USA studieren will, dann fällt das „Freshmen year“ weg.
Am ESG hängt die Wahl der Fächer fürs IB von der Wahl für den LK ab, da das IB parallel zum Abitur gemacht wird.
Für das IB müssen sechs Fächer belegt werden, davon drei „higher level“ (Pflicht: German A (GK) + World Literatur) und drei „standard level“. Higher Level-Kurse müssen im Rahmen des Abiturs als Leistungskurs belegt werden (Ausnahme u.U. Englisch).

Es ist vielleicht alles nicht so kompliziert, wie es scheint. Sucht doch die Spezialisten auf diesem Gebiet auf: Herr Kühle, Frau Meyer-Lorenz und Frau Fecke.

Einen Klick entfernt von ganz vielen wertvollen Informationen seid ihr hier: http://ib.esg-guetersloh.de/

Wer sich schon entschieden hat (oder vielleicht gerade in der Oberstufe IB macht), der darf uns auch gerne mal einen Kommentar schreiben: Wie läuft es da so? Warum habt ihr das gewählt? Wie sieht’s aus mit dem Stress-Level? Was schätzt ihr besonders am IB? … Das würde den jetzigen EFler*Innen sicher helfen!!!