ESG siegt haushoch

Der vergangene Freitag kennzeichnete gleich mehrere Siege für den Abschlussjahrgang des ESG: die starken Teams wurden im Volleyball UND Handball gegen das Städtische Gymnasium, den ewigen Rivalen, zum Gewinner gekürt.  Trotz der heißen Temperaturen in der modernen Turnhalle des SG war eine große Menge von Schülern beider Gymnasien erschienen. Unter ihrem schallenden Jubel und den Choreographien der Cheerleader zeigte sich ein großes Gemeinschaftsgefühl.
Zuerst legte die Volleyballmannschaft unter der Leitung von Marcus Kühle vor und gewann alle Sätze.
Die ausgelassene Stimmung war am fortschreitenden Abend während des Handballspieles nicht verloren. Somit erzielte Steffen in der 29. Minute das 40. und finale Tor.
Die Blogger gratulieren!

Die Präsidentin des Gymnasial-Posaunenchors im Interview mit den Bloggern

Auch heute haben wir wieder ein tolles Interview für euch zusammengestellt!
Wir führten das nachfolgende Gespräch mit einer Schülerin, die für ihr junges Alter eine große Aufgabe übernimmt: Anne Frevert, Präsidentin des Gymnasial-Posaunenchors.

Zuerst vielleicht eine kurze Vorstellung.
Anne: Ich bin – wie schon gesagt – Anne Frevert und gehe in die 9e.

Beschreibe dich doch mal mit drei Adjektiven!
Anne: humorvoll, ehrgeizig und musikalisch

Lieblingsfach oder Fächer? Musik?
Anne: Ja, schon, aber auch Sport!

Wie lange spiest du schon im Posaunenchor?
Anne: Also, es gibt einen kleinen und einen großen Chor. Mittlerweile spiele ich seit der siebten Klasse in der großen Band.

Wer sind die Mitglieder im Posaunenchor?
Anne: Alle Altersgruppen der Schüler. Lehrer keine, denn mit Lehrer und Schule haben wir im Chor eigentlich so gut wie gar nichts zu tun.

Wie ist die Stimmung bei den Proben?
Anne: recht locker…

Haben dich die Instrumente, die du spielst, schon immer gereizt?
Anne: Also, ich habe schon in der Grundschule Blasinstrumente gespielt. Seit der fünften Klasse spiele ich Euphonium, seit der siebten Klasse Tuba, seit einem Jahr Trompete und seit einem halben Jahr spiele ich noch Waldhorn. Aber in der Schule wollte ich dann eigentlich in das Streicherquartett, da es aber wahrscheinlich keinen Platz mehr gab, bin ich zu den Bläsern gegangen.

Du bist ja jetzt eigentlich noch recht jung. Dirigierst du denn auch ältere Schüler?
Anne: Ja, komplett alle, die mit im Chor sind.

Wie kann man eigentlich Dirigent, in deinem Falle Dirigentin, werden?
Anne: Man wird gewählt. Nachdem man dann gewählt wurde, bekommt man auch Dirigenten Unterricht.

Ist es denn für dich eine besondere Ehre die Oberhand im Chor zu haben? Vor allem, da du auch noch die erste Dirigentin bist?
Anne: Eigentlich nicht. Ich hatte es schließlich nie vor, aber da keiner wollte, habe ich mich dafür zur Verfügung gestellt.

Nun habt ihr ja schon recht bald ein großes Konzert – nicht zuletzt deswegen wollten wir dich auch gerne mal befragen, um einige Fakten aus erster Hand zu ergattern.
Wann wird das Konzert genau stattfinden?
Anne: Am 4. Juni um 15 Uhr … das ist Pfingstsonntag.

Und wie lange wird das Konzert dauern?
Anne: Also ungefähr zwei Stunden. Ich würde sogar sagen, etwas weniger.

Ihr spielt genau wo?

Anne: Wir spielen auf einer Wiese im Stadtpark bei der Brücke.

Eure Stimmung ist bei den Proben ja sonst locker. Wie ist es denn jetzt, so kurz vor dem Konzert?
Anne: Also sie ist nicht angespannt, es ist immer noch locker. Aber doch schon etwas… sagen wir angespannter.

Wie lange übt ihr schon dafür?
Anne: Wir üben bereits seit Januar.

Welche Lieder werden uns an Sonntag erwarten?
Anne: Es wird alles dabei sein. Wir haben Klassisches, Filmmusik und noch andere tolle Stücke.

Was ist wichtig, wenn man ein Posaunenkonzert hält?
Anne: Man sollte auf jeden Fall das Instrument ölen, damit man dann nicht mit einem kaputten Instrument aufläuft. Das ist schon einmal passiert…

Was sollte man deiner Meinung nach als Zuschauer auf keinen Fall machen, wenn man in ein Konzert geht?
Anne: Nicht viel reden … das sollte man meiner Meinung nach nicht machen.

Zum Schluss möchten wir dich gerne bitten, dass du zwei Sätze beendest.
1) Wenn du nicht nur Leiterin des Posaunenchores wärst, sondern Leiterin unserer Schule, dann…
Anne: …würde ich die Tische reinigen lassen. Sonst aber mag ich unsere Schule so, wie sie jetzt schon ist!

2) Der Posaunenchor am ESG ist toll, weil…
Anne: … wir eine Gemeinschaft mit allen Klassen- und Altersgruppen sind und gemeinsam immer viel Spaß haben!

Wir danken dir für das Interview und wünschen dir und deinem Chor einen tollen und erfolgreichen Auftritt am Sonntag!

P.S. Hier eine kleine Rätselfrage an euch Leser: Seit wann gibt es den Posaunenchor eigentlich schon … wann wurde er gegründet?
Antwort in den Kommentar und es gibt eine kleine Überraschung für euch!

Letzter (prüfungsrelevante) Auftritt der Abiturienten – Mündliche Abiturprüfungen am ESG

Allen Schülern und Schülerinnen des diesjährigen Abiturjahrgangs wünschen wir viel Erfolg für den letzten großen Prüfungsauftritt heute und morgen!!!

Dann habt ihr es geschafft!!!

Gerne hätten wir in den Kommentaren unten ein paar Statements … Wie war es? Wie geht´s euch jetzt? Was macht ihr nach der mündlichen Prüfung (schlafen, aufräumen, feiern …)? Lasst uns teilhaben an diesem durchaus emotionalen Moment eurer Schulzeit!

Wir sehen uns bei den nun anstehenden diversen Feierlichkeiten!

Eure Blogger!

Der Petershof in Duisburg-Marxloh

Schüler der Q1 berichten über ihre Religionsexkursion zu der besonderen Gemeinde in Duisburg-Marxloh…

Der kalte Wind bläst durch die weit geöffneten Kirchentüren. Eine muslimische
Sozialarbeiterin geht schnell über den Kirchhof der katholischen Kirche und
verschwindet im ehemaligen Schwesternhaus. Eine Kirche in Deutschlands
Brennpunkt: Duisburg- Marxloh, deren Türen wortwörtlich immer und für jeden offen
steht. Egal ob Moslems, Juden oder Hindus, alle sind in dieser außergewöhnlichen
Gemeinde willkommen.
Duisburg- Marxloh, ein Stadtteil, in dem es nicht nur viele Brautmodengeschäfte,
sondern auch eine überdurchschnittlich hohe Ausländer- und Migrantenquote gibt.
Mitten in diesem Brennpunkt liegt eine Art „Insel im Sturm“: der Petershof in
Marxloh, eine katholische Kirche, deren Türen für jeden geöffnet sind und die
Hilfsbedürftige und Flüchtlinge im besonderen Maße unterstützt, indem sie
Gesundheitssprechstunden, Deutschkurse und Sozialberatungen anbietet und eine
Kleiderkammer und eine Vielzahl von AGs für jeden ihrer Besucher bereit stellt.
Größter Beliebtheit erfreue sich die Box-AG, die von einem ehemaligen syrischen
Sportlehrer geleitet wird.
Der Pater, welcher der Leiter dieser offenen Kirche ist, arbeitete erst in der
Universitätskirche in Magdeburg, bevor er freiwillig in den Brennpunkt Marxloh
wechselte. Für ihn seien alle Menschen Brüder und Schwestern, weshalb er auch ein
großes Bedürfnis verspüre „Familienmitgliedern“ in Not zu helfen. Neben dem Pater
arbeiten über 150 ehrenamtliche Helfer am Petershof.
Die Linderung der Not mit Nahrung, einer Unterkunft und Kleidung sei laut dem
Pater nicht seine Hauptaufgabe. Stattdessen bestehe auch ein wichtiger Teil darin,
den Menschen einen „Tritt in den Hintern“ zu geben, ihr Leben nun selbst in die
Hand zu nehmen.

Herzlich willkommen am ESG Frau Gorecki, Frau Hartmann und Herr Wulf

Liebe ESG-Schul- und Fangemeinde,

seit Montag (22.5.2017) ist das Durchschnittsalter im Lehrerkollegium wieder etwas gesunken: Das ESG hat drei neue Referendare, die nach der Absolvierung ihrer Universitätszeit nun das praktische Schulleben überleben möchten.

Wir stellen vor:
Frau Kerstin Gorecki, Fächerkombination Deutsch und katholische Religion, Frau Elvira Hartmann, Fächerkombination Kunst und Französisch und Herr Sören Wulf, Fächerkombination Deutsch und Geschichte.

Frau Gorecki und Herr Wulf haben wir in einem Interview mal kräftig „in die Zange“ genommen:

Frau Gorecki und Herr Wulf

1. Was sind Ihre ersten Eindrücke von unserer Schule?
Frau Gorecki: Sehr positiv. Die Schüler sind nett und die Lehrer alle auch. Ich bin ziemlich zufrieden bis jetzt.
Herr Wulf: Dem kann ich nur zustimmen!

2. Was waren Ihre lustigsten/peinlichsten Erlebnisse aus Ihrer eigenen Schulzeiten?
Frau Gorecki: Ich bin mal mit zwei verschiedenen Schuhe zur Schule gekommen. Noch dazu kam, dass der eine Schuh einen Absatz hatte, der andere ein normaler Stiefel ohne Absatz war. Das musste ziemlich lustig ausgesehen haben
Herr Wulf: Mir ist einmal im Sportunterricht die Hose gerissen.

3. Welches Fach mochten Sie am wenigsten als Kind?
rau Gorecki: Informatik. Aber wenn wir ehrlich sind, 5. Klasse ist doch definitiv zu früh, oder?
Herr Wulf: Physik, da ich nie in der Lage war, es zu verstehen;)

4. Was waren als Kind Ihre Lieblingsfilme?
Herr Wulf: König der Löwen von Disney
Frau Gorecki: Das hatte ich jetzt auch im Kopf. Generell aber alles von Disney, das passt schon.

5. Was ist Ihr Lieblingsessen?
Frau Gorecki: Alles, was mit Spinat zu tun hat.
Herr Wulf: Ein richtig leckeres Steak!

6. Drei Worte für Ihre Familien!
Frau Gorecki: offen, herzlich und immer für einen da! (Wir drücken mal ein Auge zu was die Anzahl der Worte angeht, nicht wahr?)
Herr Wulf: liebenswert, hilfsbereit und harmonisch

7. Würden Sie sich zutrauen, ihre Haare in eine ganz andere Farbe (wie zum Beispiel grün oder pink) färben zu lassen?
Frau Gorecki: Wenn ich einen anderen Beruf ausüben würde, dann vielleicht.
Herr Wulf: Wenn ich eine Wette verlieren würde, hätte ich wohl keine andere Wahl.

8. Was sind Ihre Lebensmottos?
Frau Gorecki: Standard: Lebe, liebe, Lache!
Herr Wulf: Think positive!

9. Was waren Ihre Lieblingsoutfits bei Ihrer Mottowoche?
Frau Gorecki: Schneewittchen.
Herr Wulf: Bei uns gab es das Motto Geschlechtertausch, da ist es wohl klar, als was ich mich verkleidet habe…das war lustig…

10. In welches Haus würden Sie sich in Hogwarts einschätzen?
Frau Gorecki: Gryffindor.
Herr Gorecki: Gryffindor und Slytherin sind so die coolen Häuser. Aber ich auch eher zu Gryffindor.

Wir danken Ihnen für dieses lustige und humorvolle Interview und wünschen Ihnen noch viel Spaß an unserer Schule sowie weiterhin viel Erfolg für Ihre (manchmal nicht ganz so chillige) Referendarzeit…

Frau Hartmann hat uns künstlerisch einige Fakten geliefert:

Frau Hartmann stellt sich vor …
… ganz kreativ, ganz Kunstlehrerinnen like! Herzlichen Dank dafür!

Eine Biografie – aber ohne Antionette – Der Dramakurs von Frau Klahr führt „Ein Spiel“ auf

Wer wünscht sich das nicht? Eine Biografie ohne die nervige Frau und das Leben noch mal neu beginnen…

Diese Chance bekommt Hannes Kürmann mithilfe eines Spielleiters und dessen Assistenten. Er bekommt die Gelegenheit, die Vergangenheit zu verändern. Das beginnt er an dem Abend, an dem er seine Frau Antionette kennenlernte. Schon bald bemerkt er, dass das mit dem „Fehler wieder gut machen“, damit sich die Gegenwart ändert, gar nicht so einfach ist. Nach einigen vergeblichen Versuchen beschließt der (leicht genervte) Spielleiter und sein Assistent, in Herrn Kürmanns Vergangenheit zu reisen.
Denn was wäre wenn…
er gar nicht nach Amerika gehen würde …
dann hätte er die nette Studentin Helen nicht kennengelernt …
er seine erste Frau Katrin nicht getroffen und seinen Sohn nicht bekommen hätte …

Egal, halten wir fest: Die Vergangenheit zu ändern ist gar nicht so einfach und darauf kommt auch Hannes.

Mir hat das Stück sehr gut gefallen, weil es witzig war. Vor allem folgender Arbeitsauftrag sorgte bei den Lehrern im Publikum für Lacher: „Ich würde sie jetzt bitten Arbeitsgruppen zu bilden. Schaffen sie das alleine oder muss ich losen?“

Hut ab für Frau Klahr und ihre Drama – Truppe! Erstklassig!