14.12.2016 DER-TAG-DES – „Funky Monkey“ – Tag des Affen

(geschrieben von neu-Bloggerin und Tierliebhaberin Melissa)

Heute ist der Tag des Affen – diesen Gedenktag gibt es seit dem Jahr 2000 und er wurde in den USA als „Monkey Day“ eingeführt. Es gibt zahlreiche verrückte Aktionen, die an diesem Tag durchgeführt werden, man darf als Mensch einfach mal ein „Affentheater“ aufführen.

Denkt man an Affen, dann denkt man an lustige und schlaue Tiere, wie sie häufig auch in Cartoons oder Comedy-Filmen auftreten. Ich hingegen verbinde mit diesen Tieren die vielerorts betriebene Tierquälerei, die an ihnen begangen wird zum Zwecke der Forschung, des Verzehrs oder der Belustigung o.ä. Auch der bedrohte Lebensraum dieser Tiere macht mir Sorgen. Viele Zoos nutzen den Tag für besondere Veranstaltungen und Aktionen und Tierorganisationen nutzen diesen Tag für spezielle Angebote zu diesem Thema.

Nutzt auch ihr den Tag zum „Verrückte-Sache-Machen“ und zur Wertschätzung dieser Lebewesen!

Eure Melissa

Ein Blick über den Tellerrand – Weihnachten hier und dort

Der Countdown läuft: Weihnachten steht vor der Tür!
Das bedeutet, dass es wieder Zeit wird, Kekse zu backen,
Weihnachtsgeschenke ein- und auszupacken,
Lieder zu singen und zu hören
und uns einfach mal Zeit für unsere Liebsten zu nehmen.

Doch wie sieht diese Zeit – speziell die Traditionen rund um das Fest der Feste – eigentlich in anderen Ländern aus?
Darüber schreibt Neu-Bloggerin Olivia!

In Frankreich gibt es zwei Bescherungen. Heiligabend fängt – wie bei uns – am 24. Dezember mit einem großen, traditionellen Festessen an. Dort dürfen französische Spezialitäten wie Gänsebraten, Schnecken und Käse auf keinen Fall fehlen. Anschließend geht man zur Mitternachtsmesse. Währenddessen kommt „Père Noël“ und bringt zunächst kleine Geschenke, die er in die Schuhe legt. Am 25.12. kommt er dann ein weiteres Mal und bringt größere Präsente.

In Polen ist Weihnachten das Fest der Familie. Alle treffen sich zum Essen an Heiligabend. Es wird immer ein Teller mehr gedeckt, falls überraschender Besuch kommt. Eine schöne Angewohnheit! Tagsüber wird gefastet. Mit dem ersten Stern am Himmel beginnt das Essen. Insgesamt werden 12 Gerichte aufgetischt, die für die 12 Aposteln stehen. Üblich ist es, dass der älteste Mann Oblaten (auf polnisch „oblatek“) rumgibt. Jeder bricht ein Stück für andere ab und mit einer herzlichen Umarmung wünscht man sich gegenseitig was. Dann geht es auch hier zur Mitternachtsmesse.

In Spanien darf beim Festessen an Heiligabend auf keinen Fall „Turrón“ fehlen. Das ist ein Gericht aus gerösteten Mandeln, Ei, Zucker und Honig. Dann kommt die „Urne des Schicksals“ auf den Tisch. Darin befinden sich Nieten oder kleine Geschenke. Das Spiel geht solange, bis alle ein Geschenk haben. Um Mitternacht geht es zur Messe, anschließend treffen sich alle auf großen Plätzen um Lieder zu singen. Bis zum 6. Januar folgen dann weitere Feste, wie zum Beispiel am 28. Januar der „Tag der unschuldigen Kinder“. Diesen kann man mit dem Spaß-Tag am 1. April vergleichen. Am 6. Januar ist dann die Bescherung und Weihnachten vorbei.

In Italien kennt man kein Advent und Nikolaus. Dafür ist der 8. Januar aber ein wichtiger Tag. An diesem Tag holt man sich nämlich einen Tannenbaum – gerne auch noch mit Wurzeln – und schmückt ihn. An Heiligabend ist die Messe besonders, aber was davor oder danach passiert, bleibt einem selbst überlassen. Am Festessen werden in Italien keine Kalorien gezählt! Neben typisch italienischen Nudelgerichten, kommen noch viele süße Gerichte auf den Tisch. Wie in Spanien ist auch in Italien die Bescherung erst am 6. Januar.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns einen Kommentar zu diesem Artikel geben würdet:
Feierst du Weihnachten nach einem der oben genannten Bräuche, weil du oder deine Eltern aus einem dieser Länder kommt?
Hast du Beziehungen zu anderen Ländern und Erfahrungen mit den Weihnachtsbräuchen dort – dann schreib uns doch! Wir sind gespannt!

Euch noch eine schöne Weihnachtszeit!

Joyeux Noël! (Frankreich)
Wesolych Swiat! (Polen)
Feliz Navidad! (Spanien)
Buon Natale! (Italien)

Eure Bloggerin

Olivia

PREISFRAGE:
Ach ja, in der Weihnachtszeit sind wir von der Blog AG besonders großzügig und so gibt es auch hier wieder die Möglichkeit, eine Kleinigkeit zu gewinnen: Frage: Zu welchem Land gehört diese Übersetzung von „Fröhliche Weihnachten“? Kala Christougenna!
Wenn du es weißt, dass schreibe die Lösung in den Kommentar … wir melden uns dann bei dir!

Päckchen-Aktion ein Erfolg

Vergangenen Dienstag war es wieder soweit: der weiße Transporter der Weihnachtspäckchen-Aktion fuhr auf den Parkplatz des ESGs und holte die liebevoll verpackten Geschenke ab, die Straßen-und Waisenkindern in Rumänien und Ungarn zugute kommen sollen.  Für sie ist es wie eine Schatzkiste voller Leckereien.
Der Gründer dieser Aktion, Ulrich Franzke, holt die Päckchen seit nun 25 Jahren zusammen mit seinen Helfern persönlich ab – es grenzt schon fast an eine Tradition an unserer Schule.
Das Team der Blog-AG war für euch natürlich beim Abholen dabei und interviewte Herrn Franzke, der sich trotz straffen Zeitplans einen Augenblick für unsere Fragen nahm.

  1. Zeichnet sich jedes Jahr ein Erfolg mit der Aktion ab?
    Ja, besonders nach Ende des Jugoslawischen Krieges vor 25 Jahren wurde 15.000 Päckchen verschickt. Mittlerweile sind es immer noch 3000 – 4000 jährlich. Das ist schon eine ganze Menge!
  2. Haben Sie persönlich Kontakt zu den Familien, die die Päckchen erhalten sollen?

Nein, persönlich habe ich keinen Kontakt zu den Familien. Aber ich weiß, dass sie bei den Vertretern unserer Organisation gut aufgehoben sind. Wir stehen stets zu Frau Anniko in Ungarn und Frau Gölnik in Rumänien in Kontakt, die dort leben.

  1. Was bewegte Sie an der der Schulkartonaktion bisher am meisten?

Ich erinnere mich noch an ein sehr einprägsames Erlebnis, als ich im ehemaligen Jugoslawien war: ich saß im Auto und ein elendig aussehendes Mädchen stand neben meinem Auto. Ich bekam Mitleid und gab ihr ein Täfelchen Schokolade. Einige Monate später traf ich erneut auf das Mädchen und erfuhr, dass sie die Schokolade noch immer besaß. Sie ging damit so sparsam um, weil die Süßigkeit  für sie etwas so besonderes war, daß sie sich die Schokolade wortwörtlich auf der Zunge zergehen ließ.

 

Wir danken Herrn Franzke aus vollem Herzen für das Interview und wünschen weiterhin viel Erfolg mit dieser tollen Aktion!

 

Frau Böcker (von rechts), Herr Franzke und Helfer, Schüler des ESGs und Herr Rimpel neben dem Turm von Weihnachtspäckchen