Schule…wie geht das nochmal? – Die Praktikanten sind zurück!

Innerhalb von drei Wochen konnte jeder Schüler der 9 in ein jeweiliges Unternehmen, für das man sich zuvor beworben hatte, nicht nur hineinschnuppern, sondern auch richtig dabei und Teil der Arbeitswelt sein. Dieses Jahr begann das Betriebspraktikum am 29.11.18 und ging bis zu den Weihnachtferien. Das bedeutete fünf Wochen lang keine Schule 🙂 Leider ist auch ein umfangreicher Praktikumsbericht und die anstehende Berufsmesse pflicht…

Ich selbst war in einem Softwareentwickler-Unternehmen untergebracht und konnte mich in der Zeit mit der Programmierung vertraut machen. Ich konnte insgesamt vier Entwicklersprachen kennenlernen, wobei HTML (Struktur), CSS (Layout) und Javascript (Funktionen) zum Erstellen von Webseiten dienen und die letzte, vollwertige Programmiersprache bzw. nur ein Einsteigerprogramm davon (JavaKara), mich prinzipiell doch sehr an die Informatik in der Schule erinnerte. Der einzige Unterschied war, dass man anstatt einen fahrbaren Roboter einen Marienkäfer programmiert und man keine Programmblöcke, sondern vordefinierte Befehle, die man selber in einen leeren Editor schrieb, kombinieren musste. Ich hatte das Glück, die netteste und sympathischste Betreuerin überhaupt zu haben, die immer lacht und sich stets bemühte, jeglichen Inhalt verständlich oder sogar bildlich mit Stift und Papier zu erklären und auf jede meiner Fragen mit einer viel umfassenderen Antwort entgegenzukommen. Die Arbeitszeit betrug 8 Stunden (#JedentagLangtag), wovon ich mindestens eine Stunde Pause musste. Ich hatte einen eigenen Arbeitsplatz mit einem riesigen Apple-PC mitten in der Entwicklerabteilung und durfte stets mit Kopfhörern Musik an haben. Zum einen musste ich mich daran gewöhnen stundenlang auf diesen Bildschirm zu starren ohne Kopfschmerzen zu bekommen oder die Konzentration zu verlieren, was anfangs echt schwer war, und zum anderen hatte ich ebenfalls damit zu kämpfen,  die ganze Zeit über still auf einem Stuhl zu sitzen, was sich am Ende des Tages auch nicht gesund anfühlte. Jedoch gab es als Abwechslung auch andere Tätigkeiten z.B. durften ich mit einer Freundin, die ebenfalls in der Firma, jedoch in einer anderen Abteilung arbeitete, Waffeln backen oder mit dem Beamer YouTube-Video über die Firmenprodukte angucken.

Jetzt da ich wieder in den gewohnten Schulalltag zurückgekehrt bin, muss ich sagen, dass das Praktikum eine echt lehrreiche Erfahrung für mich war. Hiernach realisiert man erst wie weit am Anfang ich erst stehe und wie viel Welt außerhalb der Schule noch zu bieten hat. Praktika bieten eine tolle Möglichkeit mal eine Zeit lang in das jeweilige Gebiet einzutauchen, wenn man beispielsweise noch nicht weiß, was man später machen möchte. Jedenfalls würde ich sagen, dass ich die Richtung meines zukünftigen Berufes schon ungefähr eingrenzen kann, aber ich es trotz des Praktikums immer noch nicht ganz genau weiß. Es kann ja immer passieren, dass man sich aus heiterem Himmel doch anders entscheidet bzw. etwas komplett Neues findet.

PS: Die Berufsmessen finden in den kommenden Tagen statt. Hier können sich die SchülerInnen des achten Jahrgangs informieren (wann, wie, wo erklären euch eure LehrerInnen). Auch diese Messe werden wir Blogger natürlich begleiten und euch darüber informieren!

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