Schwangerschafts-Talk – Frau Meyer-Lorenz und Frau Kloppenburg freuen sich auf eine längere „Verschnaufpause“

Wir Blogger hatten das Glück, die werdenden Mütter Frau Meyer-Lorenz und Frau Kloppenburg zu interviewen, bevor sie in den verdienten Mutterschutz gehen.


Nun, erst einmal zu ihrer Person: 

  1. Wie lange sind Sie schon am ESG?
    Kloppenburg: Ich bin seit 2013 am ESG – es sind also schon 6 Jahre…
    Lorenz: Seit Mai 2015, erst kam ich als Vertretungskraft und bin zum Glück dann geblieben.

2. Welche Fächer unterrichten Sie?

Kloppenburg: Physik, Sport und Informatik
Lorenz: Englisch und Geschichte, ich gebe vor allem viel Bili Geschichtsunterricht. 

3. Hatten Sie schon immer vor, diese Fächer zu unterrichten?

Kloppenburg: Ich wollte eigentlich früher in Detmold studieren, aber das wäre zu weit weg gewesen, deswegen bin ich in Paderborn geblieben 
Lorenz: „Immer“ ist ganz schön lang… Es war mir schon immer klar, dass ich als Lehrerin Englisch unterrichten würde, aber heutzutage finde ich Geschichte sogar spannender zu unterrichten.

4. Hatten Sie alternative Berufswünsche?
Kloppenburg: Ich wollte Informatikerin für Medizinökonomie werden, habe mich aber dann doch für etwas anderes entschieden. Nachdem ich an einer Volkshochschule unterrichtet habe, bin ich aufs Lehramt umgestiegen.
Lorenz: Ich hatte immer gehofft, beruflich viel reisen zu können. Allerdings habe ich mich nach ein paar Praktika umentschieden und bin beim Lehramt gelandet.

Wir wollen ja heute mit Ihnen einen Schwangerschafts-Talk führen und sich deshalb natürlich sehr interessiert an folgenden Fragen:

5. Wann gehen Sie in den Mutterschutz und wie lange werden Sie in Elternzeit sein?
Kloppenburg: Ich gehe in zwei Wochen – am Aschermittwoch – und nach der Geburt wahrscheinlich 1 Jahr in Elternzeit.
Lorenz: Ich gehe Ende April in den Mutterschutz. Der 27. April ist mein letzter Arbeitstag. Die Elternzeit ist noch nicht ganz klar geplant 🙂

6. Und wann ist der errechnete Geburtstermin?
Kloppenburg: Am 8. April.
Lorenz: Bei mir ist es der 9. Juni.

7. Werden Sie beide zum ersten Mal Mama?
Kloppenburg: Nein, es ist schon mein zweites Kind.
Lorenz: Bei mir auch!

8. Worauf freuen Sie sich am meisten nach der Geburt?
Kloppenburg: Ich freue mich darauf, nach so vielen Jahren im Beruf die freie Zeit wirklich genießen zu können. Man hat auch einfach mal ein anderes Leben als nur die Arbeit, ein „Familienleben“.
Lorenz: Ich freue mich darauf, nicht so getaktet zu sein. Natürlich gibt mir das Baby einen Rhythmus, aber nicht mit dem „beruflichen“ Stress.

9. Haben Sie vor irgendwas Angst/Bedenken?
Kloppenburg: Vor der Geburt! 🙂
Lorenz: Ich versuche immer positiv zu sein. Natürlich hat man trotzdem immer mal Sorgen, aber eigentlich bin ich ganz optimistisch. An die Geburt will ich noch gar nicht denken.

10. Kennen Sie schon das Geschlecht des Kindes, bzw. möchten Sie es verraten?
Kloppenburg: Nein, ich weiß es noch nicht und wir wollen uns überraschen lassen.
Lorenz: Wir möchten es auch nicht vor der Geburt wissen.

11. Haben Sie schon Ideen für einen Namen?
Kloppenburg: Wir haben schon eine ganze Liste angelegt. Immer, wenn mir ein schöner Name einfällt, schreibe ich ihn auf.
Lorenz: Einen Mädchennamen hätten wir schon. Beim Jungen ist es da irgendwie schwieriger, etwas zu finden.

12. Es gibt ja viele „stereotypische“ Schwangerschaftsgewohnheiten – erkennen Sie sich da wieder?
Kloppenburg: Ich bin immer am Essen. Ich esse schon kleinere Portionen, dafür aber in vielen Mengen. Oft aber wenig – und man muss öfters mal aufs Klo 😉
Lorenz: Früher habe ich  tatsächlich nie viel Süßes gegessen. Jetzt brauche ich das irgendwie – ist merkwürdig, aber das esse ich die ganze Zeit, Süßkram.

13. Was denken Sie wird die größte Herausforderung für Sie die nächste Zeit?
Lorenz: In den dritten Stock gehen und Schuhe anziehen. Meine Klassenräume sind oft oben, da brauche ich immer einer Verschnaufpause.
Kloppenburg: Stimmt, Schuhe anziehen. Und dass ich natürlich alles in der Schule organisiere für die Zeit, wenn ich dann weg bin.

14. Was glauben Sie: Werden Sie die Schule auch mal vermissen?
Kloppenburg: Ich glaub, ich werde die Schule und vor allem das Kollegium vermissen. 
Lorenz: Definitiv. Ich habe es zum Beispiel total genossen, mein Emails zu lesen und mir zu denken, dass ich das alle nicht mehr machen muss. 🙂

15. Sie werden in der Schule ja sehr fehlen – Wie wird denn Ihr Ausfall kompensiert?
Lorenz: (zieht ratlos die Schultern hoch) Ich weiß nicht, ob in der SV neu gewählt wird, das werden wir noch sehen müssen. Der restliche Unterricht wird aber natürlich abgedeckt.
Kloppenburg: Ich denke, da wird sich der Schulleiter Gedanken zu machen. Herr Bolte wird sicher Teile meiner Aufgaben übernehmen. Die Stunden werden definitiv übernommen

16. Es kursieren ja Gerüchte über weitere Schwangerschaften im Kollegium. Können Sie uns dazu etwas sagen?
Lorenz: Ich finde, das ist ein ganz privates Thema. Der oder diejenige wird das sicher selbst entscheiden…
Kloppenburg: …und zum passenden Zeitpunkt berichten. 

17. Denkt man in der Schule eigentlich schon über eine schuleigene KITA nach bei dem Schwangerschaftsboom in letzter Zeit?
Lorenz: Praktisch wäre es absolut.
Kloppenburg: Wir haben da schon mal drüber gescherzt. Konkrete Pläne gibt es zwar noch nicht, aber toll wäre es bestimmt.

Wir vom ESbloG bedanken uns bei Frau Lorenz und Frau Kloppenburg für das Interview und wünschen beiden alles Gute mit ihrem Familienzuwachs und eine entspannte Elternzeit!

Euer Blog-Team

Gut gelaunt im Blog Interview: Frau Meyer-Lorenz (links) und Frau Cloppenburg (rechts)

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