Tag 8 – ESG@Home

Hallo zusammen, wir hoffen, ihr hattet einen guten ESG@Home Montag?!

Ganz unterschiedliche persönliche Eindrücke liefern wir euch auch heute wieder. Neben Emma, Manuel und Vicky vom Blog, gibt es auch ein Schreiben von Herrn Hanke, aus dem deutlich wird, wie frustrierend diese Art des Lehrens auch sein kann. Danke für die ehrlichen Worte und die Bereitschaft, dieses Schreiben hier auf dem Blog zu teilen!

Emma, Klasse 8

Die letzte Woche mit Online – Unterricht vor den Ferien hat heute angefangen. Ich habe Hoffnung, dass das eine sehr entspannte Woche wird. Bisher hatte ich in den ersten beiden Stunden Musik, in der dritten und vierten Bio, dann Deutsch und Französisch und jetzt erstmal Mittagspause. Nerdl funktioniert gut und ich hatte nicht so viele Aufgaben. Also bis jetzt war es entspannt Und trotzdem freue ich mich schon, wenn die Schule wieder losgeht. Unterricht mit Freunden ist dann doch irgendwie interessanter. Und die Pausen sind auch lustiger (wenn euch in den nächsten Tagen langweilig ist, könnt ihr ja fleißig den Blog weiter verfolgen 🙂 ). Wir hoffen, dass wir euch die Langeweile ein bisschen vertreiben können und ihr euch über unsere Berichte freut! Bleibt gesund und viel Spaß beim Weiterlesen 🙂 . 

Manuel, Klasse 6

Nachdem ich aufgestanden bin und gegessen habe, geht es für mich um 8 Uhr mit der Online-Schule auf NERDL los. Ich bin des Öfteren schon vor Schulschluss fertig, deshalb hätte ich gerne mehr Aufgaben. Aber ich finde es gut, dass die 5. und 6. Klassen Passwörter bekommen haben. Bei mir funktioniert alles sehr gut auf NERDL. Nach der Schule fahre ich eine Runde Fahrrad. Man verrostet ja, wenn man die ganze Zeit drinnen rumsitzt. Ich hoffe, dass ich mich bald wieder mit Freunden treffen kann, denn so alleine ist es ziemlich langweilig.                                                                     Immerhin habe ich jetzt aber wenigstens genug Zeit, meine fleischfressenden Pflanzen zu pflegen und meine Zeiten bei dem Zauberwürfeltraining zu verbessern.                                                                  Das war es von mir, bleibt bitte alle gesund!                                                                                                          Bye

Vicky, EF

Heute beginnt die dritte Woche Homeoffice und ich muss sagen, dass es mir wirklich gut gefällt! Ja, am Anfang musste man sich wirklich umstellen, aber nach ein paar Tagen gewöhnt man sich an den neuen Alltag. Ich zumindest finde, dass das Homeoffice auch ein Mittel gegen Langeweile ist. In den Fächern kann man sich jetzt besser und vertiefender mit einem Thema beschäftigen. Außerdem gibt der Schulalltag Struktur und ich denk, es ist sehr wichtig, dass wir nicht komplett unsere Tagesstruktur über Bord werfen. Nur am Wochenende ausschlafen zu können ist daher immer noch etwas Besonderes, das sollte es auch sein.
Trotzdem hat das Homeoffice auch negative Seiten: Ich vermisse meine Freunde, es ist einfach nicht das gleiche mit ihnen über Face Time zu telefonieren – ich möchte mich richtig mit ihnen treffen. Das geht aber leider fürs Erste nicht. Deswegen wäre ich erleichtert, wenn wir nach den Ferien wieder in die Schule könnten.

Herr Hanke (Physik und Mathe und SV-Lehrer am ESG)

Liebe SchülerInnen der Klasse XX,

viele von Euch arbeiten sehr gewissenhaft an Euren Aufgaben. Das macht Ihr toll! Und Ihr könnt in dieser „Aufgabe“ eigentlich auch schon aufhören zu lesen und Euch der nächsten Aufgabe zuwenden.

Denn einige arbeiten nicht toll. Und diesen möchte ich hier etwas auf den Weg geben.

Es macht für uns Lehrer mehr Arbeit als üblich, Euch Aufgaben zu stellen, die auch ohne unsere Anwesenheit für wirklich jeden klar verständlich sind. Auch suchen wir gezielt nach Aufgaben, die Ihr möglichst alleine hin bekommen könnt. Und wenn es irgend geht vielleicht noch nach welchen, die etwas interessanter sind als einfach nur am Schreibtisch zu sitzen.

Natürlich ist mir absolut klar, dass die derzeitigen Aufgaben nicht bewertet werden. Und das werden sie auch nicht! Ich möchte Euch aber darüber in Kenntnis setzen, dass ich natürlich Buch darüber führe, wer welche Aufgaben (sinnvoll) abgegeben hat und wer nicht.

Was bedeutet das, wenn es doch alles bewertungsfrei ist? Ganz einfach: Wer jetzt nichts macht, bei Verständnis- oder technischen Problemen nicht nachfragt und dann hinterher, nach ESGhome, mit Rehaugen und Dackelblick zu mir kommt, dass ich das alles bitte nochmal erklären soll, wird ggfs. einen Ausdruck seiner nicht abgegebenen Aufgaben vor die Nase gehalten bekommen – mit einem schulterzuckenden „Wenn Du nichts tust, tu‘ ich auch nichts für Dich.“

(Wer aber zu mir kommt und brav immer etwas abgegeben hat, auch wenn Fehler darinnen waren, dem werde ich sehr, sehr gerne helfen. Fragt aber trotzdem bitte schon jetzt nach. ;-))

Und noch ein Hinweis an die, die meinen, sich irgendwie heraus reden zu wollen: Lasst es einfach sein. Wenn Ihr keinen Bock habt, tut einfach nichts und lebt mit den obigen Konsequenzen. Aber Anfragen wie „Mein Heft ist voll, was soll ich nun tun laughing“, „ich hab das mit den aufgaben jetzt bis montag verstanden, nur falls sie die nicht rechtzeitig bekommen lol“ etc. sind unnötig. Lest die Aufgaben. Wenn etwas unklar ist: Ruft an. Ich habe 200 andere SchülerInnen, die wirklich Hilfe haben wollen. Haltet mich nicht davon ab.
An die Experten, die meinen, man müsste Musterlösungen in der Dropbox löschen und durch falsche ersetzen: Ich habe schon mit Herrn Kupferschmidt Kontakt aufgenommen, wir finden das in Zukunft raus, wer das war.
Und an die mit dem defekten Drucker: Schreibt die Aufgabenstellungen ab und zeichnet so anstatt auf dem AB.

Ihr seid doch nicht blöd. Ganz im Gegenteil.

Und wo das jetzt raus ist: Ich stehe Euch nach wie vor am Telefon unter ____________ zur Verfügung. Aber das habe ich ja schon oft genug geschrieben, oder?

4 Gedanken zu „Tag 8 – ESG@Home“

  1. Mein Montag war im Gegensatz zum Wetter sehr toll. Mir fehlen zwar meine FReundin und die Bewegung, die man durch die vielen Stufen in der Schule und auf dem Weg dahin bekommt, aber wofür gibt es das Telefon. 🙂 Momentan kann ich immer ausschlafen und mich dann um 8 Uhr vor meinen Laptop setzten und nerdln. Heute hieß es in den 1. zwei Stunden dann Bio, der perfekte Start in den Tag. Und wie es so üblich ist, habe ich den ganzen Schultag über wieder mit meiner besten Freundin telefoniert – wir sehen uns und können sogar zusammenarbeiten, wie in der Schule auch. Dann Chemie und Englisch und Mathe. Danach endlich Mittagspause. Da bin ich dann doch mal nach draußen gegangen und war ein bisschen bei meinen Hühnern. Dann hieß es wieder Unterricht- Reli und Musik. Nachdem das dann auch geschafft war fing es natürlich wieder an zu regnen. 🙁 Naja egal, dann kann man sich ohne schlechtes Gewissen aufs Sofa legen 😉
    Und jetzt noch ein Spruch, der uns alle etwas aufmuntern sollte, auch wenn er nicht GANZ stimmt: „Alle sieben Minuten gibt´s Aufgaben. Ich nerdl jetzt!“

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