VIVE LA FRANCE – Wie war es eigentlich in Douai???

Die Klassenbloggerin Nelly nimmt uns alle heute mit nach Frankreich. Sie hat ihre Klassenkameraden befragt, die an dem jährlich stattfindenden Austausch teilgenommen und einige Zeit in Frankreich verbracht haben.

Viele fröhliche Gesichter auf dem Frankreich-Austausch

Hey liebe Blog-Leser! Vielleicht habt ihr euch auch schon einmal gefragt, wie es wäre, wenn man bei einer fremden Familie in einem fremden Land mit anderen Kulturen und anderer Sprache für ein paar Tage leben würde. Dann seid ihr hier genau richtig, denn wie ihr wisst, haben wie jedes Jahr ein paar Kinder einen Austausch nach Frankreich gemacht. In unsere Klasse waren es drei Jungs. Und wie es ihnen dort ergangen ist, erfahrt ihr jetzt.
Dieses Jahr ging der Austausch nach Douia. Douai ist eine kleine alte Stadt in Nordfrankreich, mit vielen alten Gebäuden und viel Geschichte. A propos alt, wisst ihr, was ein Beffroi ist: Ein Beffroi heißt auf Deutsch soviel wie: Bergfried. Fast in jeder französischen Stadt gibt es einen Beffroi. Es ist so etwas wie ein „Wahrzeichen“ der Stadt. Auf den Beffroi von Douai kletterten die drei hinauf und oben durften sie sogar die Glocken läuten. Aber Douai ist nicht nur eine alte Stadt. Und dort leben die drei Gastfamilien, wo die Jungs jeweils für ein paar Tage einzogen.
Ist es nicht komisch in einer Familie zu leben, die man noch nie gesehen hatte, auf diese Frage antworten die drei mit einem klaren Nein. Denn die Gastfamilien waren sehr nett und bemühten sich langsam zu sprechen, damit man sie besser verstand. Also konnten sie sich gut verständigen und wenn doch mal ein kleiner Fehler im Satz war, verstanden sie alle trotzdem. Die Familien unternahmen sehr viel, damit die drei Jungs Douia auch gut in Erinnerung behalten würden. An einem Tag z. B. fuhr eine der Austauschfamilien zu einem Fußballspiel oder eine andere machte einen Ausflug in ein Aquarium und noch viel andere Dinge wurden unternommen. Manchmal saß man aber auch nur auf der Couch und tat nichts, weil jeder aus der Familie Zeit allein brauchte. Das war zwar langweilig, aber, wenn man den ganzen Tag etwas unternommen hatte, war eine kurze Pause auch eine gute Maßnahme.
Die Feinschmecker unter euch fragen sich bestimmt, wie war das Essen? Das Essen war richtig lecker. Deren Lieblingsessen war Raclette oder die alt bekannt Französische Quiche. Aber wie ist das eigentlich mit den Manieren am Tisch – ist das anders als in Deutschland? Nicht ganz anders, aber es gibt schon ein paar Unterschiede. Zum Beispiel wurde Suppe in eine Tasse gegossen und darüber wurde Milch gegossen. Man konnte die Gasteltern imitiere, sodass mach auch in Frankreich gute Manieren zeigten konnte.
Wenn ihr jetzt denkt, dass die Jungs in Douia nicht zu Schule gehen musste, dann liegt ihr falsch. Denn sie sind genau wie jedes Kind zur Schule. Wie war der Unterricht. Am ESG sind die Stunden immer 45 Minuten lang und dazwischen eine Pause und insgesamt 6 Stunde. In französischen Schule waren die Stunden 55 Minuten lang und dazwischen eine Pause, doch die Jungs mussten nur drei Stunden. Der Unterricht war strenger. Aber warum? Die Schüler waren leiser und generell hatte alles einen strengeren Eindruck gemacht als am ESG. Doch es gab die üblichen Klassenclowns. Jetzt kommt eine Frage, die alle bestimmt brennend interessiert. Wie war das Essen in der Schule. Naja…. Also das Essen war nicht so wie ihr es euch vorstellt. Es gab Würstchen und Salat. Nicht leckerer als in unserer Mensa.
Aber kann man den Austausch empfehlen? Ja kann man. Es macht Spaß, denn man fährt in ein Land, wo man andere Kulturen, andere Sprachen und so weiter hat. Das erlebt man hautnah mit, weil man lebt in einer französischen Familie und nicht in einem Hotel. Wenn ihr mit dem Gedanken spielt, einen Austausch zu machen, dann macht es. Was soll schon schiefgehen?! Am Ende kamen die drei mit fast nur guten Erinnerungen zurück. Also warum nicht.
Findet ihr, dass es für die Lateiner auch mal einen Austausch geben sollte? Ich finde ja. Es muss ja kein richtiger Austausch sein, aber das die Lateiner mal zu einem Ort eine Reise machen, wo die Römer früher lebten, z. B. nach Xanten. Was haltet ihr davon?
Das war mein Beitrag über den Austausch nach Frankreich. Ich hoffe, es hat euch gefallen. Bis zum nächsten Mal.
Eure Nelly (7b) .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.