eTwinning in der Q1 – Virtueller Austausch mit Spanien

(von Marina Liebner und SuS aus den Spanisch-Kursen der Q1)

Seit Beginn des Jahres 2021 machen wir – die beiden Spanischkurse der Q1 des ESG – ein ganz besonderes Projekt: einen virtuellen Austausch. 
Unsere Austauschpartner*innen haben wir zuerst über die Online Plattform eTwinning getroffen, die extra auf internationale Austausche zugeschnitten ist. Hier konnte man sich direkt ein wenig austauschen und zum ersten Mal ”in action” sein Spanisch ausprobieren, das wir jetzt so lange in Theorie geübt haben.

Nach dem ersten Kennenlernen fand die Kommunikation hauptsächlich über Messenger-Apps oder Zoom statt: Die deutschen Schüler*innen sollen auf Spanisch schreiben, die Spanier*innen auf Deutsch antworten. Zwischendrin kam auch Englisch zum Einsatz, um große Verständnislücken zu überbrücken. Besonders die Videokonferenzen auf Zoom erwiesen sich als Herausforderung, und man konnte miteinander lachen, wenn man versucht hat, sich mit Händen und Füßen zu verständigen.

Das Hauptziel des Austausches ist es, Projekte zu den verschiedenen Ländern und Kulturen zu bearbeiten und einen Einblick in das Leben des anderen zu bekommen, nach dem Motto „Lass mich dein Land durch deine Augen entdecken.“ Wir haben schnell gemerkt, dass das über einen online Austausch ein ganz anderes Gefühl ist, als den Stoff trocken in der Schule zu lernen. Es macht viel mehr Spaß, sich mit Gleichaltrigen zu unterhalten, die zwar in einem anderen Land leben, einem ansonsten aber in vielen Punkten ähnlich sind. 

Deshalb fiel es uns leicht, die Sorgen über inkorrekte Aussprache oder limitiertes Vokabular abzulegen und – wenn auch nur digital – die andere Kultur kennenzulernen. Viele von uns hoffen aber trotzdem, ihre*n Austauschpartner*in nach der Corona Pandemie auch einmal real treffen zu können.

O-Töne und Chat-Eindrücke aus dem Austauschprojekt: 

Das Projekt mit der Mallorquinischen Schule gefällt mir wirklich sehr gut. Ich habe viele neue Leute kennengelernt, mit denen ich auch mittlerweile außerhalb der Schulzeit schreibe. Meistens sprechen wir über Soziale Medien, Sport und Musik, also Themen, die wir Jugendliche mögen. Abgesehen davon, dass die Schüler sehr kommunikativ sind, sind Sie auch super höflich und respektvoll. Winzige Probleme bringt das Projekt auch mit sich. Es ist schön eine andere Kultur durch diesen Austausch kennenzulernen und neue Freundschaften zu schließen. 
(Asya Taskin)

Durch eTwinnig habe ich die Möglichkeit bekommen, mit unseren Austauschpartnern in Kontakt zu treten. Mittlerweile schreiben wir jede Woche und tauschen auch immer mal wieder Traditionen, typische Gerichte oder verschiedene Orte aus. Dadurch bekommt man immer mehr Lust mal dorthin zu fahren um die Partner kennen zu lernen und die Traditionen usw. wirklich mal in Live zu sehen. Zudem kann man den Austauschpartner*innen auch Fragen zu der Grammatik oder so etwas stellen und auch Texte zuschicken, damit diese sie kontrollieren. Dies gilt auch für die Spanier. So profitieren beide Seiten davon. Außerdem lernt man durch den Kontakt auch mehr Spanisch, da immer mal wieder Nachrichten auf Spanisch kommen und wenn einem Wörter fehlen, bekommt man diese durch Umschreiben raus. Dementsprechend finde ich den Austausch sehr gelungen und freue mich sehr, dass wir diese Möglichkeit haben, auch wenn wir aktuell leider nicht nach Mallorca können.
(Nina Suchard) 

Das Schöne am Projekt: das Kommunizieren mit den Spaniern hat auch außerhalb der Schulzeit ganz gut geklappt und die Gruppe wurde aktiv genutzt. Wir haben alle geschrieben, gelacht und voneinander gelernt. Obwohl wir nicht immer alles verstanden haben, was die Spanier geschrieben haben, haben wir es geschafft, uns untereinander zu verständigen und gut mit einander auszukommen. Sicherlich wird die Gruppe auch noch nach dem Projekt weiterhin benutzt!

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