Let’s Talk Mental Health 03

Sehnsucht nach dem Land des Gelingens

„Der Schmerz und das Glück lehren uns weinen.
Beide sagen uns, dass wir noch nicht da sind, wohin wir gehören.“

Fulbert Steffensky

In seinem Vortrag „Die große Sehnsucht“ zitiert der Theologe Fulbert Steffensky das Lied der See­­räuber-Jenny aus Bertolt Brechts Drei­groschenoper. Die Seeräuber-Jenny arbeitet als Dienst­­magd in einem heruntergekommenen Hotel, wo sie die Gläser spült und dankbar ist für jeden Cent, den sie bekommen kann. Aber sie hat einen großen Traum, dass sich das eines Tages ändern wird. Sie erwartet die Ankunft eines großen Schiffes mit acht Segeln und fünfzig Ka­no­nen, das mit ihr entschwinden wird. Mit ihrer Sehnsucht und ihrer Gewissheit, dass sie eine andere ist als die Sklavin, beginnt ihre Be­frei­ung. „Dieser Traum spricht der kargen Gegen­wart das Recht ab, sich als endgültige Welt auf­zuspielen. Mensch ist man, solange man nach den Schiffen der Freiheit Ausschau hält und solange man sie ersehnt. Nur da ist nichts mehr zu erwarten, wo nichts mehr erwartet wird…“ – so Steffensky im O-Ton.

Die Sehnsucht lässt sich nicht mit kleiner Münze abspeisen, sie verlangt immer nach dem Gan­zen, Größeren, viel­­leicht sogar nach dem, was uns noch unmöglich erscheint. Viele Lieder und Texte der Advents- und Weihnachtszeit spiegeln diese menschliche Sehnsucht. Beim Pro­phe­ten Jesaja über­­schla­gen sich die Bilder und Visio­n­en der Un­mög­lich­keit geradezu. Sie greifen weit aus in das „Land des Ge­lingens“ und sind geprägt von der tiefen Hoffnung nach Heil, nach Frieden und Gerech­tig­keit.

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Feliz Navidad

(von Ina)

Diesen Montag wurde in unserem Spanischkurs der 9a-d in der 5. & 6. Stunde Weihnachten gefeiert, natürlich nicht ohne spanischen Einfluss.

Marina Peñas, die uns schon über die letzten Wochen im Spanischunterricht begleitete, kommt aus Spanien und konnte uns in den letzten Wochen schon viel von der spanischen Kultur erzählen. Diese Woche berichtete sie uns dann von spanischen Weihnachts- und Silvestertraditionen, damit wir das Jahr mit unserem Spanischkurs auch auf die richtige Art und Weise beenden können.

Eine besondere Tradition ist z.B. der „Roscón de Reyes“, übersetzt: Königskranz, ein süßer Hefekranz, geschmückt mit Früchten und Süßigkeiten. In diesen werden traditionell eine Bohne, ein Stück Schokolade bzw. eine Königsfigur oder Geld eingebacken. Wer in seinem Stück die Bohne findet, muss im nächsten Jahr den Kranz bezahlen, wer den König oder die Schokolade findet ist der König des Tages. So einen „Roscón de Reyes“ konnten wir dann, dank Marina, auch einmal probieren und unser Glück versuchen, die eingebackene Eineuromünze zu finden. Dazu gab es spanische Weihnachtsmusik und am Ende noch eine selbstgeschriebene spanische Weihnachtskarte von einem Wichtel aus dem Kurs. Wir freuen uns sehr, Marina immer wieder mit in unserem Kurs zu haben und hoffen, durch sie, noch viel mehr über die spanische Kultur zu erfahren.

Türchen Nr. 19

Liebe Lilly K., herzlichen Glückwunsch! Du hast den gestrigen Tagessieg eingefahren. Die Redewendung lautete: „Wer schön sein will, muss leiden!“ Ja, die hatten wir schon einmal, aber die Bilder sind doch einfach phänomenal schön, oder? Heute wird’s kniffelig, schaut mal rein! Ideen zur Lösung wie immer in den Kommentar!

Türchen Nr. 19