Geschlechtergetrennter Schwimmunterricht?

Im neuen Schulhalbjahr haben die Kinder in Klasse 7 Schwimmunterricht. Einmal in der Woche geht es mit dem Bus ins Nordbad. Schwimmen als Freizeitbeschäftigung kommt bei vielen Jugendlichen gut an, allerdings liegt die Sache dann anders, wenn es um den Schwimmunterricht in der Schule geht. Das kann ganz unterschiedliche Ursachen haben: das Alter, das eigene Körpergefühl und/ oder auch die Scham gegenüber dem anderen Geschlecht. Könnte es daher nicht vorteilhaft sein, wenn Schüler und Schülerinnen für diesen Unterricht geschlechtergetrennt eingeteilt werden? Das fragen wir euch, das haben wir aber auch die Kinder der Klasse 7 sowie der Klassen 8 und einige 9er und 10er gefragt. Hier sind einige Ergebnisse.

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Let’s Talk Mental Health 04

Zeugnistag

„Ich hab‘ noch manches langes Jahr auf Schulbänken verlor‘n

Und lernte widerspruchslos vor mich hin

Namen, Tabellen, Theorien von hinten und von vorn,

Dass ich dabei nicht ganz verblödet bin!

Nur eine Lektion hat sich in den Jahr‘n herausgesiebt,

Die eine nur aus dem Haufen Ballast:

Wie gut es tut, zu wissen, dass dir jemand Zuflucht gibt,

Ganz gleich, was du auch ausgefressen hast!“

Reinhard Mey: Zeugnistag

Es vergeht kaum ein Zeugnistag, an dem mir nicht kurz der gleichnamige Song des Lieder­machers Reinhard Mey durch den Kopf geht.

Da geht es um einen zwölfjährigen Jungen, der die Dinge dermaßen hat schleifen lassen, dass er ein so schlechtes Zeugnis bekommt, dass er sich nicht traut, es seinen Eltern zu zeigen. In seiner Not fälscht er deren Unterschriften, doch der Schwindel fällt auf. Er wird zum Rektor zitiert und seine Eltern müssen in die Schule kommen. Doch die hauen ihn raus und geben vor, die gefälschten seien ihre wirklichen Unterschriften.

Dies ist eine Geschichte aus Zeiten, als Eltern, Lehrkräfte und Rektor:innen in der Regel noch sehr, sehr streng waren. Der Junge gibt zu, dass er ein „fauler Hund“ war und die Noten wohl ge­­rechtfertigt sind. Es geht in dem Lied nicht darum, den Tatbestand der Urkunden­fäl­schung zu rechtfertigen. Es geht dem Liedermacher darum, dass wir Menschen brauchen, die uns auf­fangen und uns Zu­flucht geben, wenn wir Miss­erfol­ge haben, gescheitert sind. Die uns wieder auf die Beine und den richtigen Weg helfen, wenn wir etwas verbockt haben.

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Landschaftsmalereien der 10d, 10e und 10f

Hier könnt ihr einige Werke der Klassen 10d, 10e und 10f (Kür, Yes) zum Thema Landschaftsmalerei betrachten. Im Vorfeld setzten sich die SchülerInnen mit praktischen Übungen im Farbenmischen, Farbauftrag sowie in der Farb- und Luftperspektive auseinander. Für die gestaltungspraktische Aufgabe nutzten viele SchülerInnen ihre eigene Umgebung als Inspirationsquelle, während andere sich teilweise auch auf Erinnerungen an Urlaubsorte konzentrierten. Entdeckt vielfältige Interpretationen und künstlerische Ausdrucksformen in diesen eindrucksvollen Arbeiten der SchülerInnen!

Mathea G., 10d

Mikhail N., 10d
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Autorenlesung in der Mediothek

Am 17.01.2024 hat der Autor Reiner Engelmann aus seinem Roman „Ich bin Jude, euer Antisemitismus ist mein Alltag“ gelesen.

Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 hörten gebannt zu, wie dem Schüler Simon, der ungefähr im gleichen Alter wie sie selbst ist, in seinem Alltag Antisemitismus begegnet. 

Simons Geschichte spielt in der Jetztzeit. Der Protagonist ist fiktiv, die Geschehnisse sind leider so passiert, wie geschildert.

Die Thematik passt ins aktuelle Zeitgeschehen, macht deshalb besonders betroffen und lässt uns nachdenklich bis fassungslos zurück.  

Die Lesung wurde durch Bertelsmann ermöglicht. Wir bedanken uns für die großzügige Unterstützung!

Vielen Dank!

Bleibt belesen! 

Viele Grüße aus der Mediothek
Frau Peter und Frau Proempeler

Abi und dann? Jobtalk am ESG!

Einblick in die neue Veranstaltungsreihe

(von Ghazal)

„Als ich mein Abitur gemacht habe, hätte ich niemals gedacht, dass ich das machen würde, was ich gerade mache“, sagt Charlotte Ehl, eine ehemalige Abiturientin des ESG. Sie war Gast bei der ersten Veranstaltung der neuen Veranstaltungsreihe: JOBTALK am ESG. Die Veranstaltungsreihe wird von unserer Übergangs-Coachin Christine Schulte geleitet, und alle zwei Wochen bis zu den Osterferien werden ehemalige Abiturient*innen eingeladen, um ihre einzigartigen Geschichten von beruflichen Höhen und Tiefen zu teilen. In diesen abwechslungsreichen Veranstaltungen geht es nicht nur um Karrierewege, sondern auch um persönliche Erfahrungen und Herausforderungen auf dem Weg zum Traumjob. Hier ein erster Blick hinter die Kulissen von JOBTALK am ESG und ein Ausblick auf kommende, inspirierende Begegnungen mit erfolgreichen Ehemaligen. 

Am Dienstag, dem 16. Januar, fand die erste Veranstaltung dieser Veranstaltungsreihe statt. Wie bereits angedeutet, durften wir Charlotte Ehl als Gast begrüßen. Charlotte ist 28 Jahre alt und hat 2014 ihr Abitur am ESG gemacht. Sie hatte die Leistungskurse Pädagogik und Englisch gewählt und studierte International Management (auf Englisch) mit mehreren Auslandssemestern, eins davon führte sie nach Istanbul. Jetzt arbeitet sie als Personalentwicklerin bei der REWE Group. Eines der vielen Projekte, für das Charlotte zuständig war, ist zum Beispiel das Special-Olympics Projekt für Menschen mit geistigen Einschränkungen, das letztes Jahr in Berlin stattfand und zu den tollsten Ereignissen für sie zählte.

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Bonjour!

Gastfamilie gesucht

Wir suchen eine Gastfamilie für Marie (15 Jahre) aus Douai. Hast du Lust, für einen Monat eine Austauschschülerin bei dir aufzunehmen? Optimal wäre der Zeitraum 21. Februar – 20. März, es ginge aber auch im April. Marie lernt in Douai bereits Deutsch und möchte gerne einen Monat lang in Deutschland leben und unsere Schule besuchen. Wenn du Französisch lernst, kannst du auch gerne einen Monat bei Marie verbringen, es ist aber auch möglich, sie nur aufzunehmen.

Eventuell gibt es noch weitere Französinnen, die Gastfamilien suchen.

Melde dich gerne bei Interesse bei Frau Liebner ( lib@esg-guetersloh.de)!