Bericht über die TOK Fahrt in die Hauptstadt

Früh morgens am 8.11. fuhren die IB Schülerinnen und Schüler, die TOK (=Theory of knowledge) belegt haben, nach Berlin, um den TOK Essay zu schreiben. Aber viel haben die Schüler nicht geschafft, da Herr Farenski, ein Bekannter von Herrn Detering, uns die Stadt gezeigt hat. Als wir in Berlin ankamen, haben wir erstmal den Reichstag und das Brandenburger Tor besichtigt. 

Nach einem langen Fußmarsch hat uns Herr Farenski das Haus der Demokratie gezeigt. Dort haben wir ein paar NGOs (non-governmental organisations) kennengelernt, die ihre Projekte vorgestellt haben. An dem Tag sind wir ein bisschen später angekommen, da die Straßen wegen des 9.11. (30 Jahre Mauerfall) blockiert waren.  Nach dem Besuch des Hauses der Demokratie haben wir zu Mittag gegessen. Der nächste Programmpunkt war Time Ride Berlin. Dort konnten wir mithilfe von VR-Brillen die Geschichte des geteilten Berlins hautnah miterleben. Später haben wir auch Checkpoint Charlie besucht, welches einer der Berliner Grenzübergänge durch die Berliner Mauer war. Am 9.11 haben wir eine Stadtrundfahrt gemacht (mit einem Guide der nicht soo gut Englisch sprechen konnte:-)).  In unseren freien Stunden waren wir am berühmten Ku’damm shoppen. Am Nachmittag haben wir dann an unseren TOK Essays gearbeitet. Dank Herr Farenski konnten wir in den einzigen Raum mit Balkon am Pariser Platz, im Allianz Forum, arbeiten. Von dem Raum aus konnte man das Brandenburger Tor sehen. Da es der 9.11 war, wurde der Zugang zum Allianz Forum für die Zivilbevölkerung gesperrt, weil sich hier wichtige Politiker vor den Feierlichkeiten trafen (Außenminister aus aller Welt, beispielsweise Pompeo). Dank einer Sondergenehmigung des BKA (Bundeskriminalamt) durften wir die von Scharfschützen bewachte Sicherheitszone betreten. Nachdem unsere Taschen gründlichste kontrolliert wurden und wir Armbändchen vom BKA bekommen haben, durften wir, nach all dem Aufwand, zu unserem Raum.

Bevor wir mit den Schreibarbeiten angefangen haben, waren wir auf dem Balkon und haben das Brandenburger Tor bewundert als plötzlich die Beamten des BKA in unseren Raum stürmten und uns fragten „Wollt ihr etwa einen roten Punkt auf ihrer Stirn haben?! Und danach ein Loch! Gehen sie sofort vom Balkon, sind Sie so lebensmüde?“. Nach einer Weile hat sich keiner getraut sich in der Nähe von den Fenstern sich aufzuhalten. Langsam kamen auch die Außenminister an. Und wir haben an unserem Aufsatz gearbeitet. Nach all der Arbeit gingen wir ins Deutsche Theater, aber leider fiel das Theaterstück aus, da ein Schauspieler krank war. Stattdessen gingen wir zum Berliner Ensemble und sahen das Stück Mütter und Söhne an, welches das Thema Rechtsextremismus thematisierte. Die Schauspieler hatten uns auch eingeladen auf der Bühne mit zu helfen. Nach dem Stück war eine Nachbesprechung mit den Schauspielern. Als letzter Programmpunkt war noch das Kultur Kaufhaus Dussmann, aber leider hatten wir nicht genug Zeit, um uns umzuschauen. Später hatten wir die Berliner Oper besichtigt. Da viele noch Hunger hatten, gingen wir in eine Pizzeria, um zwei Uhr morgens und haben noch eine zwei Meter lange Pizza bestellt. 

Am letzten Tag war das Wetter ideal für den Panorama Punkt. Von dort oben konnte man ganz Berlin sehen. 

Danach haben wir an unseren Aufsätzen weitergearbeitet. Und später hat uns Peter Spiegel noch ein bisschen über das Allianz Forum und seine Tätigkeiten dort erzählt.

 Danach war es leider auch an der Zeit sich von Berlin zu verabschieden.

Der Ausflug war sehr lehrreich und interessant. Das Programm wurde von Herrn Farenski und Herrn Detering geplant. Also ohne Herr Farenski wäre den Ausflug nach Berlin wahrscheinlich nicht so interessant. Wir bedanken uns bei Herrn Detering für den interessanten Ausflug und besonders bei Herrn Farenski für seine Großzügigkeit und Zeit. 

Beitrag von Bloggerin Juliana und von IB Schülerinnen Antonia und Mathilde

„Lies (mir) mal vor!“

Zum Bundesweiten Vorlesetag am 15.11.2019 und im Zusammenhang mit dem Vorlesewettbewerb stelle ich das Buch „LIES MAL VOR!“ von Irene Margil vor. Die Autorin gibt Vorlesetrainings und bezeichnet sich als Leseanimatorin.

Im Buch findet ihr  anschauliche und sehr hilfreiche Tipps zum Vorlesen. Alle, die in den Vorbereitungen zum Vorlesewettbewerb stecken, werden hier gut beraten. 

Der  Buchhandel bietet das im Carlsen Verlag 2019 erschienene Buch für 7,99€ an.

IN DER MEDIOTHEK KÖNNT IHR DAS BUCH KOSTENLOS EINSEHEN!

Bis zum Ende des Vorlesewettbewerbs soll es allen SuS zur Verfügung stehen und wird deshalb während dieses Zeitraumes nicht entliehen. 

Viele Grüße aus der Mediothek von Frau Peter

Guten Morgen, gute Woche …

… in einer neuen Schulwoche! 

Montag, 11.11.: Ein angenehmer Start in die Woche, ganz ohne anstehende Termine.   

Dienstag, 12.11.: 7.55h Andacht

8.00h Beginn zweiter Teil „Abitur und wie weiter?“ bis 14.00 Uhr

Mittwoch, 13.11.: Schulkonferenz um 18.00 Uhr im Studio.

Donnerstag, 14.11.: Informationsveranstaltung für die Realschüler um 19.00 Uhr im Studio (M23, über der Mediothek) 

Freitag, 15.11.: Ohne Termindruck ins Wochenende!   

Samstag, 16.11.: MINT-Mitmach-Tag
(von 9.30-16.00 Uhr im Carl-Miele-Berufskolleg, Wilhelm-Wolf-Str. 2-4, Gütersloh) Infos: https://www.pro-mint-gt.de/schuelerinnen-und-schueler/veranstaltungen/mint-mitmach-tag-kreis-guetersloh/

DENKT BITTE AN DIE AKTION „WEIHNACHTEN IM SCHUHKARTON“! Gerne könnt ihr euch auch leere Schuhkartons im Lehrerzimmer (Vorraum) abholen!

Hier der Link zum neuen Speiseplan: https://www.cultina.de/wp-content/uploads/ESG-KW-46-W-1.pdf

Eine schöne Woche wünscht euch Wochenbloggerin Oliwia!

Zum Gedenken und zur Mahnung

Der Gedenkstein in der Daltropstraße/Feldstraße ist in Gütersloh der Ort der Erinnerung daran, dass genau hier im Jahre 1938 im Zuge der Reichspogromnacht die Synagoge – das Gotteshaus der Juden – in Flammen aufging.

Quelle: https://www.stadtgeschichte-guetersloh.com/juedische_gemeinde.php

Auch heute kamen wieder etliche Menschen hier zusammen – zum Gedenken und zur Mahnung.

Schülerinnen des ESG übernahmen dabei die musikalische Begleitung und lasen Texte vor, in denen das Geschehen von 1938 nachgezeichnet und gleichzeitig auf die bedrohlichen aktuellen antisemitischen Entwicklungen verwiesen wurden.

Hier einige Impressionen dieser Veranstaltung:

Der-Tag-Des: Der 9. November …

1918, 1923, 1938 und 1989 – in diesen Jahren wurde er , der 9. November, jeweils zum „Schicksalsjahr“ für Deutschland: Die Novemberrevolution, die Deutschland in die erste Demokratie, die Weimarer Republik, führte, Hitler unternimmt den Versuch, sich an die Macht zu putschen, die Nazis zerstören jüdische Gotteshäuser und Geschäfte und nach 30 Jahren fällt endlich die Mauer, die Deutschland zum geteilten Land machte. https://www.lpb-bw.de/9_november.html

Wir vom Blog gehen heute auf jeden Fall zum Pogromgedenken (16.00h am Synagogengedenkstein). Dazu nehmen wir hier auf dem Blog den runden Geburtstag des Mauerfalls etwas näher in den Blick. Bloggerin Liva gibt Einblicke und liefert Informationen.

Heute vor genau 30 Jahren wurde die Berliner Mauer geöffnet, die Deutschland 28 Jahre lang in Ost und West trennte.

Die Berliner Mauer trennte die ehemalige DDR (Deutsche demokratische Republik) von der BRD (Bundesrepublik Deutschland). Sie war quasi die 155km lange und 3 Meter hohe Konkretisierung des Konfliktes zwischen den Machthabern in diesen beiden Teilen Deutschlands. Die Mauer war umgeben von Grenzsoldaten, Stacheldraht, Minen und Selbstschussanlagen – es war fast unmöglich, sie zu überwinden. Einigen Menschen ist ist dennoch – manchmal auf spektakuläre Art und Weise – gelungen, andere (weit mehr als 600) bezahlten den Versuch mit ihrem leben.

Vor 30 Jahre fiel also die Mauer – wie kam es dazu?

Es gab Massenfluchten aus der DDR und die sogenannten Montagsdemonstrationen. Zusätzlich öffnete Österreich als erstes die Grenzen für flüchtende DDR- BürgerInnen, allein in den nächsten Tag reisten Zehntausende über Österreich in die BRD, dadurch war der „Eiserne Vorhang“ zum ersten Mal etwas gebrochen. Im Herbst 1989 begann die wirkliche Revolution. Am 1.8.1989 gingen Menschen in Berlin und Leipzig, aber auch in kleinen Städten, auf die Straße und forderten die Öffnung der Grenzen. 

Der entscheidende Moment war die Montagsdemonstration am 9.10.1989 in Leipzig, dort zogen 70.000 Menschen friedlich durch die Straßen bis vor die Stasi-Zentrale. Bei der Übermacht der Bürger kapitulierte die SED (damalige Partei der DDR) und es entstand eine offene Krise.

Die größte Demo war am 4.11.89, als sich in Leipzig eine halbe Millionen Menschen versammelten. Die SED genehmigte diese Demonstration, deren zentrale Forderung die Reisefreiheit war.

Am 7.11 trat Willi Stoph und das gesamte Politbüro der SED zurück.

Am 9.11 erarbeitete das Zentralkomitee der SED einen neuen Reise-Gesetzentwurf der dann an das Innenministerium geleitet, wo an den genauen Regeln gefeilt wurde. Gegen 19.00h verkündete Günter Schabowski, dass das Reisen in den Westen künftig für alle DDR-BürgerInnen möglich sei – auf Nachfrage erkläre er, die Regelung gelte „ab sofort“. Um 21:20h verließen die ersten Bürger die DDR über die Böhmer Brücke. Um 23:30h entschieden die Soldaten die Tore zu öffnen, die Mauer war gefallen und Deutschland wieder vereint.

Ganz aktuell dazu gibt es einen Song des Rappers Eko Fresh. „Gemeinsam mit seiner Community widmet Deutsch-Rapper Eko Fresh dem 30. Jahrestag des Mauerfalls den Song „1989“. Dafür rief der Musiker Jugendliche und junge Erwachsene dazu auf, ihre Gedanken, Hoffnungen und Wünsche anlässlich 30 Jahre Mauerfall zu teilen. In dem daraus entstandenen Song und Musikvideo sind auch seine eigenen Erfahrungen eingeflossen.“ (https://www.bpb.de/mediathek/300202/eko-fresh-1989)

Auch weisen wir euch an dieser Stelle auf die kostenlose App „Die Berliner Mauer“ hin.

http://www.chronik-der-mauer.de/171305/app-die-berliner-mauer

Ebenfalls will die App „MauAR“ die Teilung Berlins auf besondere Art und Weise erlebbar machen. „Augmented Reality (AR) macht es möglich, dich ein Stück weit in die Vergangenheit zu versetzen. Schau durch die Kamera des Telefons und sieh die Berliner Mauer und ihre Geschichte.“