Matt in Gütersloh: ESG-Schachmannschaft stürmt an die Spitze

Gütersloh, 7. März – Was für ein Erfolg für das Evangelisch Stiftische Gymnasium (ESG)! Der Wanderpokal ist zurück: Beim Gütersloher Schülerschachturnier am vergangenen Samstag sicherte sich die ESG-Mannschaft den ersten Platz in der Gesamtwertung und setzte sich damit gegen 20 teilnehmende Schulen aus dem Stadtgebiet durch. 

Ein starkes Team am Zug

Der Sieg ist das Resultat einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Für das ESG traten an: Maximilian Albrecht (5), Bennet Baylan (8c), Markus Becker (6d), Matthäus Becker (6d), Julius Begic (7a), Maximilian Brinck (8c), Henri Kowohl (6a), Abel Sunderkötter (5c), Timon Weiner (8c), Lorena Weiss (5), Maximilian Witlake (8d) und Lennox Zink (10). Durch ihre konstanten Einzelergebnisse sammelte das Team so viele Punkte, dass am Ende kein Weg am ESG vorbeiführte. Es ist ein deutliches Zeichen für die starke Schachkultur an unserer Schule, die nichts an ihrer strategischen Schärfe verloren hat. Ein herzlicher Dank ergeht an Rüdiger Mönig, der seit Jahren unsere ESG-Schach-AG so erfolgreich leitet!

Herausragende Einzelleistungen

Besonders im Fokus standen die Spieler, die sich in ihren jeweiligen Altersklassen bis ganz nach vorne kämpften:

  • Lennox Zink (Jgst. 10): Erzielte einen hervorragenden 1. Platz in der Einzelwertung.
  • Timon Weiner (8c): Sicherte sich einen starken 2. Platz.
  • Julius Begic (6a): Ebenfalls auf dem Treppchen mit dem 2. Platz.
  • Abel Sunderkötter (5c): Erkämpfte sich den 3. Platz in seiner Jahrgangsstufe.

Unter diesem Link sind auch alle weiteren Ergebnisse abrufbar: https://gtsv23.de/2026/03/07/schuelerschachturnier-2026/ 

Auf dem Weg nach Hamm: Erfolg bei den Kreismeisterschaften

Doch damit nicht genug: Bereits am 26. Februar bewiesen unsere Strategen bei den Kreismeisterschaften ihr Können. Mit gleich zwei Kreismeistertiteln qualifizierte sich das ESG in den Wettkampfklassen 2 und 4 für die anstehenden NRW-Landesmeisterschaften am 27.3. in Hamm. Dort werden die Mannschaften (WK II: Helena Neumann, Lennox Zink, Timon Weiner, Johann Aki Osner / WK IV: Arthur Meier, Abel Sunderkötter, Carl Hahn, Markus Becker) unsere Schule auf Landesebene repräsentieren.

Wir ziehen den Hut vor dieser geistigen Ausdauerleistung. Es ist toll zu sehen, dass ihr jedes Jahr aufs Neue für das ESG „am Zug“ seid und die Gegner sprichwörtlich im Schach haltet.

Wir sind stolz auf euch und wünschen viel Erfolg für die nächsten Partien!

Erfolgreiche Stimmen bei Jugend musiziert

Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie es sich anfühlt, bei „Jugend musiziert“ auf der Bühne zu stehen? Vor einer Jury zu singen? Stundenlang zu proben – und dann alles in wenigen Minuten zeigen zu müssen?

Drei Schüler:innen unserer Schule wissen genau, wie das ist: Ina Sauermann (EF) und Moritz Sandmann (EF). Auch Christian Iding (9d) war erfolgreich dabei, konnte amInterview aber leider nicht teilnehmen.

Der Regionalwettbewerb fand am 24. und 25. Januar 2026 in der Musikschule Bielefeld statt. Den ganzen Tag wurde musiziert, bewertet und in Einzelgesprächen  Rückmeldung gegeben.

Und? Hat sich die Mühe gelohnt?

Beide: Definitiv!

Ina: Auf jeden Fall! Ich habe den einen ersten Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb in Dortmund erreicht, wo ich dann am 22. März nochmal um den Einzug in den Landeswettbewerb in München antreten darf. 

Moritz: Ich habe nur einen zweiten Preis erreicht, somit wird auch der Zusatz mit der Weiterleitung eher irrelevant.

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Deutsch-französischer Tag am ESG– Crêpes, Geschichte und ein bisschen Mut auf Französisch

Am 21. Februar war der internationale Tag der Muttersprache – ganz offiziell hat die UNESCO diesen Tag als Gedenktag bestimmt. Ziel dabei ist es, „die sprachliche Vielfalt weltweit und mehrsprachigen Unterricht zu fördern“, so bei UNESCO nachzulesen.

Wir möchten diesen Tag als Anlass nehmen, um nochmal auf eine ganz tolle Aktion der Französisch-Fachschaft (und vieler engagierter Schüler:innen) verweisen:

Ghazal berichtet:

Anlässlich des deutsch-französischen Tages haben sich die Französischkurse der 9. Klassen etwas Besonderes für die 8er – und eigentlich für alle Interessierten – überlegt. Neben einem Crêpes-Verkauf, der schon von weitem nach Frankreich duftete, gab es mehrere interaktive Stände, an denen man nicht nur zuschauen, sondern selbst mitmachen konnte.

Ein Highlight war das Speed-Dating auf Französisch. Hier mussten die Teilnehmenden eine Minute lang frei über ein vorgegebenes Thema sprechen – auf Französisch natürlich. Für viele eine kleine Überwindung, aber auch eine gute Übung, einfach draufloszureden. Und wer besonders mutig oder kreativ war, konnte sogar etwas gewinnen – zum Beispiel kleine Preise rund um das Thema Schule.

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Zeugnistag – Was wir uns in Hogwarts abgucken können 

In Hogwarts begegnen uns nicht nur sehr unterschiedliche Charaktere, sondern auch sehr unterschiedliche Lerntypen. Da haben wir die superfleißige Hermine, die oft als Besserwisserin und Streberin gehänselt wird, es aber eigentlich nur gut machen will und vor allem zu ihren Freunden hält. Dann haben wir Harry, dem einiges zuzufliegen scheint, der aber genauso seine Aufgaben machen und sich manchmal im Unterricht durchbeißen muss, bis ihm zum Beispiel ein bestimmter Zauber gelingt. Ron kommt irgendwie ganz gut klar, aber dann und wann steht er auf dem Schlauch, bis er wieder Durchblick hat. Und dann haben wir noch Neville Longbottom, der sich mit allem etwas schwerer tut und nicht so geschickt ist. Besonders Snape setzt ihm zu. Für kurze Zeit wendet sich aber das Blatt, als Professor Lupin die Klasse unterrichtet. Er traut Neville etwas zu und gibt ihm eine Chance, sich zu entwickeln. 

So einiges können wir uns in Hogwarts abgucken. Von Hermine den Hunger und Durst nach Wissen und Fertigkeiten. In schwierigen Situationen hat sie meist einen passenden Zauber oder eine hilfreiche Idee. Von Harry den Mut und vielleicht ein bisschen den Ehrgeiz (zumindest beim Quidditch). Von Ron, dass es auch okay ist, mal etwas „verpeilt“ zu sein, aber dranzubleiben, bis man etwas verstanden hat. Und am meisten können wir von Neville lernen. Wie? Neville ist doch eher tollpatschig und schusselig, ein mittelmäßiger Schüler, ausgenommen Kräuterkunde, wo er recht begabt ist. Aber er ist es, der sich vom Stein der Weisen bis zu den Heiligtümern des Todes unglaublich entwickelt. Durch die Ermutigung, die er erfährt, wird er zuversichtlicher und vertraut zunehmend in seine magischen Fähigkeiten. Seine schulischen Leistungen werden besser, er wird der eifrigste Schüler im Kampf gegen die Dunklen Künste und wird schließlich der Anführer von Dumbledores Armee, während Harry und Hermine nach den Horkruxen suchen. Er ist es, der schließlich den letzten Horkrux zerstört. 

Daher ist Neville am Zeugnistag ein besonders wichtiger Charakter – vor allem, wenn du vielleicht in einzelnen oder mehreren Fächern noch nicht so gut abgeschnitten hast. Er ermutigt dich, auf das zu vertrauen, was in dir steckt. Auf das Wachstum zu vertrauen, das Zeit und Geduld braucht. Und mindestens genauso wichtig: Wie Neville braucht es Freundinnen und Freunde, Eltern und Lehrkräfte, die an dich glauben, die dich begleiten und unterstützen. 

Auch wir Beratungslehrkräfte – Frau Diekmann (dkm) und Herr Beckervordersandforth (bvs) – unterstützen dich gerne, wenn du uns brauchst. Du erreichst uns am besten über itslearning oder per Mail über Kopano

Ein gutes langes Wochenende! Pass gut auf dich auf! 

Dein Tobias Beckervordersandforth, Beratungslehrer und Coach (DGfC) 

Sollte dir dein Zeugnis am Wochenende sehr große Sorgen machen, findest du hier Hilfe: 

Die Nummer gegen Kummer ist von Montag bis Samstag von 14:00 bis 20:00 Uhr erreichbar unter der NUmeer: 

116 111 

https://www.nummergegenkummer.de/kinder-und-jugendtelefon.html

Die Telefonseelsorge ist Tag und Nacht erreichbar: 

0800/1110111 oder 0800/1110222 

https://www.telefonseelsorge.de

Wenn du nicht reden und lieber schreiben möchtest: 

https://www.krisenchat.de

Exkursion zur Firma Kraft Maschinenbau: MINT-Schüler treffen Praxis

Am Montag, den 26.1.2026 fand eine Exkursion der Jgst. 9 (WP-MINT) zur Firma Kraft Maschinenbau (Rietberg) statt.
Dort wurde uns zunächst das Unternehmensprofil inklusive aller Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten vorgestellt (siehe Foto). 
In der differenzierten Mittelstufe haben beide MINT Kurse der Jgst 9 in diesem Jahr 3-stündig Informatik. Dieser Jahrgang ist der erste Jahrgang, der vom Pflichtfach Informatik in der Jgst. 6 profitiert hat. Die erworbenen Kompetenzen im Bereich der Lego Mindstorms Programmierung waren noch gut erhalten und so konnte diese schnell im ersten Halbjahr vertieft werden konnten. Die Automatisierungsprojekte für das zweite Halbjahr sind bereits geplant worden und so konnten diese nach einer Firmenbesichtung dort den Profis von der Firma Kraft vorgestellt werden. So erhielten die Gruppen wertvolles Feedback von Profis aus der Wirtschaft. Nun geht es in Realisierungsphase die mit einer Messe vor dem Praktikum enden wird. Zu dieser werden auch Vertreter des lokalen Automatisierungsbereichs (u.a. der Firma Kraft) eingeladen. 

Eine Woche voller Bewegung, Lernen und Gemeinschaft


Unsere diesjährige Skifahrt führte uns ins wunderschöne Zillertal – und sie hatte weit mehr zu bieten als nur gute Pisten.

Neben dem täglichen Skifahren stand auch ein Quiz zu Tourismus und Nachhaltigkeit auf dem Programm. Dabei setzten wir uns kritisch mit Fragen rund um Wintersport und der Verantwortung gegenüber Natur und Umwelt auseinander.
Auf der Piste wurde die Gruppe geteilt: Die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielt eine fundierte Anfängerausbildung, während die Fortgeschrittenen eine Didaktikschulung absolvierten. Ziel war es, dass sie im weiteren Verlauf der Woche Verantwortung übernehmen und die Anfänger aktiv beim Lernen unterstützen konnten. Dieses Konzept förderte nicht nur das skifahrerische Können, sondern auch Teamarbeit, Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen.
Ein wichtiges Thema, das uns die ganze Woche begleitete, waren die klimatischen Veränderungen. Weniger Naturschnee, höhere Temperaturen und deutlich sichtbare Anpassungen im Skigebiet machten den Klimawandel greifbar. Diese Beobachtungen wurden immer wieder aufgegriffen und gemeinsam reflektiert.
Abgerundet wurde die Woche durch prächtiges Wetter mit viel Sonnenschein und besten Bedingungen auf der Piste. Besonders erfreulich: Es kam zu keinen ernsthaften Verletzungen, sodass alle die Skitage sicher und mit viel Freude genießen konnten.

Diese Skifahrt war eine gelungene Mischung aus Sport, Bildung und Gemeinschaft und wird uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben. 🙂