Zeugnistag – Was wir uns in Hogwarts abgucken können 

In Hogwarts begegnen uns nicht nur sehr unterschiedliche Charaktere, sondern auch sehr unterschiedliche Lerntypen. Da haben wir die superfleißige Hermine, die oft als Besserwisserin und Streberin gehänselt wird, es aber eigentlich nur gut machen will und vor allem zu ihren Freunden hält. Dann haben wir Harry, dem einiges zuzufliegen scheint, der aber genauso seine Aufgaben machen und sich manchmal im Unterricht durchbeißen muss, bis ihm zum Beispiel ein bestimmter Zauber gelingt. Ron kommt irgendwie ganz gut klar, aber dann und wann steht er auf dem Schlauch, bis er wieder Durchblick hat. Und dann haben wir noch Neville Longbottom, der sich mit allem etwas schwerer tut und nicht so geschickt ist. Besonders Snape setzt ihm zu. Für kurze Zeit wendet sich aber das Blatt, als Professor Lupin die Klasse unterrichtet. Er traut Neville etwas zu und gibt ihm eine Chance, sich zu entwickeln. 

So einiges können wir uns in Hogwarts abgucken. Von Hermine den Hunger und Durst nach Wissen und Fertigkeiten. In schwierigen Situationen hat sie meist einen passenden Zauber oder eine hilfreiche Idee. Von Harry den Mut und vielleicht ein bisschen den Ehrgeiz (zumindest beim Quidditch). Von Ron, dass es auch okay ist, mal etwas „verpeilt“ zu sein, aber dranzubleiben, bis man etwas verstanden hat. Und am meisten können wir von Neville lernen. Wie? Neville ist doch eher tollpatschig und schusselig, ein mittelmäßiger Schüler, ausgenommen Kräuterkunde, wo er recht begabt ist. Aber er ist es, der sich vom Stein der Weisen bis zu den Heiligtümern des Todes unglaublich entwickelt. Durch die Ermutigung, die er erfährt, wird er zuversichtlicher und vertraut zunehmend in seine magischen Fähigkeiten. Seine schulischen Leistungen werden besser, er wird der eifrigste Schüler im Kampf gegen die Dunklen Künste und wird schließlich der Anführer von Dumbledores Armee, während Harry und Hermine nach den Horkruxen suchen. Er ist es, der schließlich den letzten Horkrux zerstört. 

Daher ist Neville am Zeugnistag ein besonders wichtiger Charakter – vor allem, wenn du vielleicht in einzelnen oder mehreren Fächern noch nicht so gut abgeschnitten hast. Er ermutigt dich, auf das zu vertrauen, was in dir steckt. Auf das Wachstum zu vertrauen, das Zeit und Geduld braucht. Und mindestens genauso wichtig: Wie Neville braucht es Freundinnen und Freunde, Eltern und Lehrkräfte, die an dich glauben, die dich begleiten und unterstützen. 

Auch wir Beratungslehrkräfte – Frau Diekmann (dkm) und Herr Beckervordersandforth (bvs) – unterstützen dich gerne, wenn du uns brauchst. Du erreichst uns am besten über itslearning oder per Mail über Kopano

Ein gutes langes Wochenende! Pass gut auf dich auf! 

Dein Tobias Beckervordersandforth, Beratungslehrer und Coach (DGfC) 

Sollte dir dein Zeugnis am Wochenende sehr große Sorgen machen, findest du hier Hilfe: 

Die Nummer gegen Kummer ist von Montag bis Samstag von 14:00 bis 20:00 Uhr erreichbar unter der NUmeer: 

116 111 

https://www.nummergegenkummer.de/kinder-und-jugendtelefon.html

Die Telefonseelsorge ist Tag und Nacht erreichbar: 

0800/1110111 oder 0800/1110222 

https://www.telefonseelsorge.de

Wenn du nicht reden und lieber schreiben möchtest: 

https://www.krisenchat.de

Exkursion zur Firma Kraft Maschinenbau: MINT-Schüler treffen Praxis

Am Montag, den 26.1.2026 fand eine Exkursion der Jgst. 9 (WP-MINT) zur Firma Kraft Maschinenbau (Rietberg) statt.
Dort wurde uns zunächst das Unternehmensprofil inklusive aller Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten vorgestellt (siehe Foto). 
In der differenzierten Mittelstufe haben beide MINT Kurse der Jgst 9 in diesem Jahr 3-stündig Informatik. Dieser Jahrgang ist der erste Jahrgang, der vom Pflichtfach Informatik in der Jgst. 6 profitiert hat. Die erworbenen Kompetenzen im Bereich der Lego Mindstorms Programmierung waren noch gut erhalten und so konnte diese schnell im ersten Halbjahr vertieft werden konnten. Die Automatisierungsprojekte für das zweite Halbjahr sind bereits geplant worden und so konnten diese nach einer Firmenbesichtung dort den Profis von der Firma Kraft vorgestellt werden. So erhielten die Gruppen wertvolles Feedback von Profis aus der Wirtschaft. Nun geht es in Realisierungsphase die mit einer Messe vor dem Praktikum enden wird. Zu dieser werden auch Vertreter des lokalen Automatisierungsbereichs (u.a. der Firma Kraft) eingeladen. 

Eine Woche voller Bewegung, Lernen und Gemeinschaft


Unsere diesjährige Skifahrt führte uns ins wunderschöne Zillertal – und sie hatte weit mehr zu bieten als nur gute Pisten.

Neben dem täglichen Skifahren stand auch ein Quiz zu Tourismus und Nachhaltigkeit auf dem Programm. Dabei setzten wir uns kritisch mit Fragen rund um Wintersport und der Verantwortung gegenüber Natur und Umwelt auseinander.
Auf der Piste wurde die Gruppe geteilt: Die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielt eine fundierte Anfängerausbildung, während die Fortgeschrittenen eine Didaktikschulung absolvierten. Ziel war es, dass sie im weiteren Verlauf der Woche Verantwortung übernehmen und die Anfänger aktiv beim Lernen unterstützen konnten. Dieses Konzept förderte nicht nur das skifahrerische Können, sondern auch Teamarbeit, Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen.
Ein wichtiges Thema, das uns die ganze Woche begleitete, waren die klimatischen Veränderungen. Weniger Naturschnee, höhere Temperaturen und deutlich sichtbare Anpassungen im Skigebiet machten den Klimawandel greifbar. Diese Beobachtungen wurden immer wieder aufgegriffen und gemeinsam reflektiert.
Abgerundet wurde die Woche durch prächtiges Wetter mit viel Sonnenschein und besten Bedingungen auf der Piste. Besonders erfreulich: Es kam zu keinen ernsthaften Verletzungen, sodass alle die Skitage sicher und mit viel Freude genießen konnten.

Diese Skifahrt war eine gelungene Mischung aus Sport, Bildung und Gemeinschaft und wird uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben. 🙂

„Indien ist so viel mehr“

Einblicke und Impressionen von einer Reise der ganz besonderen Art

In der zweiten Woche der Weihnachtsferien ging es für uns auf eine ganz besondere Reise: Gemeinsam machten wir uns auf den Weg nach Indien. Begleitet wurden wir von Frau Jürgenliemke, Frau Bansmann und Herrn Fugmann. Insgesamt verbrachten wir dort 14 spannende Tage voller neuer Eindrücke, Begegnungen und Erfahrungen.

Mehrere Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichten in den kommenden Beiträgen von ihren Erlebnissen und schicken Fotos, um euch einen möglichst lebendigen Eindruck unserer Reise zu geben. Diese besonderen Momente wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten – viel Spaß beim Lesen und Mitreisen!

„Eine andere Welt“

Unbekannte Sprache, fremdes Essen und eine neue Kultur – eine andere Welt. Was zuerst sehr einschüchternd ist, entwickelt sich zu einzigartigen und wunderschönen Erfahrungen. Die indischen Menschen hier sind unfassbar großherzig und gastfreundlich und haben uns mit größter Freude empfangen. Die Gastfreundlichkeit in Indien ist kaum in Worte zu fassen, vor allem gegenüber uns Europäern. Es gibt nur sehr wenige Touristen in Chennai, wir sind für die Inder also eine echte Attraktion und sie freuen sich unheimlich uns zu sehen. Uns wird regelmäßig zugewunken und wir werden oft nach Fotos gefragt. Hauptsächlich von Eltern, die uns mit ihrem Kind fotografieren wollen, da sie uns als eine Art Glücksbringer betrachten. Die Familien selber sind unglaublich hilfsbereit und bieten uns alles für unseren Comfort. Sie richten ihren ganzen Alltag nach uns aus und lesen uns jeden Wunsch von den Lippen ab. Wir verstehen uns alle sehr gut mit unseren Familien und auch mit unseren wunderbaren indischen Austauschschülern. Wir sind bereits zu einer echt tollen Gruppe zusammengewachsen und verstehen uns sehr gut. Das Alltagsleben sieht anders als in Deutschland aus, es ist echt schön, wenn man sich drauf einlassen kann. Wir werden zu nichts gezwungen, aber wir sind echt glücklich, all das indische Essen probieren zu dürfen und ihren Alltag kennenzulernen. Z.B. das Essen mit der Hand (obwohl wir uns echt schlecht anstellen,)Das Essen ist echt lecker und vielfältig (mit viel Reis) und die Inder achten ganz penibel darauf, dass das Essen nicht zu scharf ist und es uns schmeckt – und vor allem, dass wir satt werden. Fast alle haben ein Zimmer und ein Badezimmer für sich alleine zur Verfügung – mit Klimaanlage, denn hier sind konstant ca. 29 Grad. Die Familien, in denen wir untergebracht sind, leben in Wohlstand. Sie haben ausgesprochen schöne und hygienische Häuser, in denen oft die ganze Familie wohnt.
Es gibt hier einen großen Kontrast zwischen der Armut und dem Schmutz auf den Straße und der farbenfrohen Gestaltung der Stadt, die die Lebensfreude der Menschen widerspiegelt. Die Straßen sind immer voll, größtenteils mit Rollern, aber auch mit Tuk-Tuks und Autos. Der Verkehr ist abenteuerlich, da jeder einfach fährt wie er will. Was am Anfang echt angsteinflößend ist, wird schnell zum Alltag.
Inder sind sehr religiös, der Großteil ist hinduistisch und daher gibt es viele wunderschöne Tempel hier. Auf der Straße sieht man immer Menschen mit aufgemalten Bindi (dem Punkt zwischen den Augenbrauen) und Frauen in bunten Sarees. Sarees sind traditionelle Trachten/Kleider die getragen werden und vor alle aus einem aufwendig gewickeltem Tuch bestehen und sehr schön aussehen.
Was wir in den wenigen Tagen Aufenthalt gelernt haben, ist, dass man sich auf jede Situation einlassen muss. Denn dieses Land und diese Kultur habe so viel zu bieten und es gehört zum Lernprozess, ihnen und einem selber eine Chance zu geben. Die Erfahrungen und Freundschaften, die wir hier sammeln, sind lebenslang, wunderschön und unfassbar wertvoll.

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Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage: Kurz erklärt

Unsere Schule kann Teil des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ werden. Dafür müssen mindestens 70 % aller Schulmitglieder (Schüler*innen, Lehrkräfte und Mitarbeitende) in einer geheimen Abstimmung zustimmen.
Das Schild ist keine Auszeichnung und bedeutet nicht, dass es bei uns keinen Rassismus gibt. Es ist ein Versprechen, sich aktiv gegen Diskriminierung und Ausgrenzung einzusetzen.

Wer zustimmt, erklärt:

  • Ich setze mich gegen Rassismus und andere Formen von Diskriminierung ein.
  • Ich schaue nicht weg, wenn jemand beleidigt, ausgeschlossen oder unfair behandelt wird.
  • Unsere Schule macht jedes Jahr Projekte und Aktionen zu diesem Thema.

Ziel ist ein respektvolles und offenes Miteinander an unserer Schule.

Am kommenden Mittwoch 21.1. und Donnerstag 22.1. könnt ihr mit eurer Stimme entscheiden, ob unsere Schule diesem Netzwerk beitreten soll. (*Ihr werdet an den Tagen vormittags während des regulären Unterrichts nach Plan euren Lehrkräften zur Abstimmung in die Aula begleitet. Jede/r soll nach Möglichkeit einen Stift mitbringen.)

Stimmungsvoller Start in die Adventszeit – Weihnachtskonzert des ESG

Am Freitag, dem 5. Dezember, fand um 19 Uhr das traditionelle Weihnachtskonzert des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums Gütersloh in der Martin-Luther-Kirche statt. Als Mitglied des Schulchores durfte ich Teil eines Abends sein, der für alle Beteiligten einen feierlichen und besonderen Einstieg in die Weihnachtszeit darstellte.

Gemeinsam mit dem Orchester, den Bläser- und Streicherensembles, dem Gymnasial-Posaunenchor, der Kurrende sowie einem Projektchor aus Ehemaligen, Eltern und LehrerInnen gestalteten wir ein abwechslungsreiches Konzert. Die besondere Atmosphäre der Martin-Luther-Kirche wurde dadurch verstärkt, dass die Ensembles von verschiedenen Orten aus musizierten, von der Orgelempore über die Seitenschiffe bis hin zum Altarraum.

Das Programm bot eine große musikalische Vielfalt. Internationale Stücke wie „Carol of the Bells“ standen neben traditionellen deutschen Weihnachtsliedern wie „Fröhlich soll mein Herze springen“. Auch Filmmusik aus Frozen sowie Werke von Telemann und Gounod waren zu hören. Für viele Besucher bildeten die gemeinsamen Schlusslieder „Tochter Zion“ und „Oh du fröhliche“ besondere Höhepunkte des Abends. 

Die Kirche war gut gefüllt, und die Zuhörerinnen und Zuhörer belohnten die musikalischen Beiträge mit herzlichem Applaus. Für uns als Chormitglieder war es besonders schön zu spüren, wie Musik den Raum erfüllte und Menschen miteinander verband.

So klangen an diesem Abend nicht nur Lieder durch die Kirche, sondern auch Vorfreude, Gemeinschaft und weihnachtliche Stimmung, ein besonderer Moment, der vielen sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

von Anna Kube

SV-Weihnachtskartenaktion

Aufgepasst – die SV hält noch eine schöne Aktion vor den Ferien für euch bereit, mit der ihr einer Person eine besondere Freude machen könnt:

Die SV verkauft am Montag und Dienstag (15. und 16. 12.) in den großen Pausen selbst gebastelte Karten für 1€ in dem Bereich vor dem Bistro. Die Karten können zum Beispiel im gemeinsamen Anfang geschrieben und an eine Person deiner Wahl adressiert werden. Danach können die Karten bis Mittwoch in der Medi oder direkt am Verkaufsstand der SV mit Nennung der Klasse, in die die Person geht, die die Karte erhalten soll, abgegeben werden. Der SV-Weihnachtsmann verteilt diese dann im Laufe desDonnerstags an den Empfänger, der oder die sich bestimmt sehr freuen wird!

Wir finden, dass ist eine sehr schöne Aktion und hoffen, dass ihr mitmacht! Jemandem zu schreiben, „Schön, dass es dich gibt“ oder „Du bist ein Geschenk“ – wow: Für den Empfänger/ die Empfängerin bestimmt mega 🙂