Lernstandserhebung – was zum Teufel ist das?!

Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem jeder Schüler der Stufe 8 eine Lernstandserhebung, oder besser bekannt eine VERA, absolvieren muss. Diese wird in verschiedenen Fächern wie Mathe, Deutsch, Englisch usw. durchgeführt und kann in jedem Bundesland unterschiedlich sein. Vergleichbar ist es mit einer 90-minuten langen Arbeit mit allen möglichen Themen, die man im jeweiligen Fach bereits hatte. Es kommen sowohl leichte, als auch schwierigere Aufgaben vor, bei denen man Antworten überwiegend ankreuzen, hinschreiben oder gegebenenfalls begründen muss. Insgesamt scheint die VERA gut machbar zu sein und ich persönlich hatte z.B. „nur“ Probleme mit der Zeit. (Mein Tipp: Wenn ihr bei einer Aufgabe nicht weiterkommt, überspringt sie und probiert euer Glück bei anderen Aufgaben. Denn die Zeit wird wertvoll sein. Sollte man wirklich stecken bleiben, einfach raten. Nicht gemachte Aufgaben sind verlorene Punkte. Macht bitte nicht die Fehler wie ich.) Eine Lernstandserhebung findet im Zuge der sogenannten „Qualitätssicherung“ statt und wird vom Schulministerium des jeweiligen Bundeslandes organisiert. Das heißt, sie ist nicht dafür da, um uns zu Foltern, sondern um den Wissens-, und Kompetenzstand von Schülern zu bestimmen und mit anderen Schulen und Bundesländern zu vergleichen. Das Beste daran ist, dass es nicht bewertet wird und z.B. keinen Einfluss auf die Zeugnisnote hat. Aber natürlich will man selbst doch möglichst gut im Vergleich zu anderen Schülern abschneiden und auch die eigene Klasse kann sich mit einem guten Ergebnis von anderen Klassen und Schulen hervorheben. Da auch die jeweiligen Fachlehrer die Leistungen zuerst einen Blick drüber werfen, kontrollieren und dann an das Schulministerium weiterleiten, bekommen sie ja einen persönlichen Eindruck von den Schülern und dieser sollte doch bestenfalls im positiven Bereich liegen 😉

 

Deutsch-, Englisch-, und Mathe LSE in Form von kleinen Heftchen

Lernstandserhebungen in der Klasse 8

 

Soll ich´s wirklich machen – IB oder nicht IB?!

Am Mittwoch gab es eine Schülerberatung für die EFler*Innen, die ja in der nächsten Woche die Wahlen für die Oberstufe berichten müssen. Juliana war bei der Beratung für das IB und berichtet mal, wie es war und was sie erfahren hat:

Man kann im IB Zertifikate für einzelne Fächer machen oder das „Full diploma“ mit drei „higher level“ (vergleichbar mit dem LK) und drei „standard level“ (vergleichbar mit dem GK).

Was ist denn IB überhaupt?
Es ist ein internationaler Abschluss, der den Vorteil hat, dass er in 140 Ländern anerkannt ist. IB vertieft in den einzelnen Fächern. Wenn man IB macht, wird man mehr Englisch gebrauchen. Es erweitert aber nicht nur den sprachlichen den Horizont. Ein weiterer Vorteil vom IB ist, dass man mehr Qualifikationen hat, dass bedeutet, dass es den Hochschulzugang erleichtert und wenn man in den USA studieren will, dann fällt das „Freshmen year“ weg.
Am ESG hängt die Wahl der Fächer fürs IB von der Wahl für den LK ab, da das IB parallel zum Abitur gemacht wird.
Für das IB müssen sechs Fächer belegt werden, davon drei „higher level“ (Pflicht: German A (GK) + World Literatur) und drei „standard level“. Higher Level-Kurse müssen im Rahmen des Abiturs als Leistungskurs belegt werden (Ausnahme u.U. Englisch).

Es ist vielleicht alles nicht so kompliziert, wie es scheint. Sucht doch die Spezialisten auf diesem Gebiet auf: Herr Kühle, Frau Meyer-Lorenz und Frau Fecke.

Einen Klick entfernt von ganz vielen wertvollen Informationen seid ihr hier: http://ib.esg-guetersloh.de/

Wer sich schon entschieden hat (oder vielleicht gerade in der Oberstufe IB macht), der darf uns auch gerne mal einen Kommentar schreiben: Wie läuft es da so? Warum habt ihr das gewählt? Wie sieht’s aus mit dem Stress-Level? Was schätzt ihr besonders am IB? … Das würde den jetzigen EFler*Innen sicher helfen!!!