Wohin die Reise geht …

… das haben wir für euch mal in Erfahrung gebracht:

Herr Bolte: Keine Reise, sondern Hausbau, Garten anlegen und auf den Nachwuchs freuen

Frau Schmidt: Kreißsaal:-)

Frau Gorecki: Balkonien und fleißig lernen

Herr Tonk: Nordsee (eventuell noch eine Flugreise nach Kiev)

Herr Clamor: Nordsee

Frau Hoeschen: bleibt daheim und wird viel lesen und sich einfach entspannen

Herr Kuczera: fährt nach Polen und macht „Sommerschlaf“ (er ist kein Fan von den warmen Sommertemperaturen …)

Frau Rapp: märchenhaftes Bremen, geschichtsträchtiges Berlin, entschleunigtes Emden und alte Heimat

Herr Rimpel: WOW … reist nach Brasilien

Frau Lotz: besucht ihre Eltern

Frau Hagel: erster Familienurlaub zu dritt nach Irland – kleine Rundreise, hoffen, dass dem Nachwuchs das Reisen gefällt

Familie Detering: auch hier geht’s mit dem Flieger nach Irland

Frau Walljasper: es geht nach Österreich

Herr Fugmann: reist ebenfalls zum Wandern Österreich und nach Südtirol

Frau Ogoniak: schaut sich das WM-Finale in Kroatien an

Frau Lange: reist direkt von der Häusle-Bauer-Baustelle in ihr geliebtes Israel

Heute schon einen Blick in die Zeitung geworfen?

Wir haben ja die Tageszeitungen für uns neu entdeckt und lesen fleißig für euch mit: Heute (12.07.2018) ist das ESG wieder in der NW vertreten:

Die komplette Abiturmannschaft 2018:

Knabenchor-Mitglieder haben einen großen Auftritt vor sich:

Außerdem in Bezug auf das Thema „Schule“ interessant:

Die Rückkehr zu G9:

Das ESG – „Kathedrale“ oder „Baracke“??? Was denkt ihr?! Schreibt uns einen Kommentar!!!

Auch in den Ferien auf dem Laufenden bleiben – Wir machen ein bisschen Werbung

Hallo ihr Lieben,

sechs Wochen totale Abschottung, sechs Wochen bildungsfrei?! Das muss ja auch nicht sein!
Wir haben hier und heute einen Tipp für euch, wie ihr auch in den nächsten sechs Wochen (und danach…) auf dem Laufenden bleibt bezüglich Politik und Geschichte.

Auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung findet ihr ein super Angebot. Alles, was ihr dazu braucht ist ein Smartphone und einen der drei Messenger-Dienste WhatsApp, Telegram oder Insta. Klickt einfach hier: http://www.bpb.de! Die Einrichtung ist kinderleicht und nimmt keine zwei Minuten in Anspruch! (Heute gab es zum Beispiel schon ganz übersichtliche Informationen zu den Urteilen und Hintergründen des NSU-Prozesses … kompakt, gut verständlich und alles auf einen Blick)

Warum wir das so wichtig finden? In einer Zeit, in der die Informationsflut so groß ist, in der uns „alternative Fakten“ als Wahrheit verkauft werden und in der wir selbst immer mehr gefordert sind, kritisch nachzufragen und nachzuhaken (nicht nur wir Blogger als Journalisten, sondern jeder von uns …), müssen wir Bildung wieder (mehr) wertschätzen. („Education is the most powerful weapon which you can use to change the world.“ So ist es, Nelson Mandela!)

Außerdem kann man hier wirklich schöne Timer für das nächste Schuljahr bestellen – im Klassensatz sehr günstig! Auch die solltet ihr euch mal anschauen!

Er ist dann mal weg – Auf Wiedersehen, Herr Kindermann!

Lieber Herr Kindermann,

wir Blogger möchten Ihnen gerne noch ein paar Fragen stellen, bevor Sie dem ESG den Rücken kehren.

1. Wie lange haben Sie denn jetzt eigentlich allmorgendlich die Tür zum ESG geöffnet?
Am 1.2.1979 war mein erster Schultag am ESG, also vor 39,5 Jahren.

2. Ihr schönstes Ereignis während Ihrer Schulzeit – können Sie das ausmachen?
Es sind eigentlich mehrere „schönste Ereignisse“. Viele haben mit Klassen- und Studienfahrten zu tun, z. B. mit Schülern „Geschichte erleben“ (Mauerfall in Berlin, Wendezeit in Warschau), aber auch Erlebnisse wie die Hüttenwanderung in den Alpen oder das Fossiliensammeln auf Öland.

3. „Lehrer werden ist schon schwer, es zu bleiben noch viel mehr“ – Was sind Ihre persönlichen Überlebens-Tipps für die bleibenden (nicht nur jungen) Kollegen und Kolleginnen?
– sich darüber freuen, dass es klügere Schülerinnen und Schüler als man selbst ist gibt
– man selbst sein und nicht zu viel „schauspielern“

4. Lehrer haben zuweilen ja ein sehr schlechtes Image in der Öffentlichkeit – haben Sie so etwas mal zu spüren bekommen in den vergangenen Jahren? Wenn ja, wie sind
Sie damit umgegangen?
Dies habe ich eigentlich nicht so gespürt.

5. Beschreiben Sie das ESG mit drei Worten (am besten mit einem „E“, einem „S“ und einem „G“)!
EINFACH SUPER GEMEINSCHAFT

Auf Wiedersehen, Herr Kindermann!

6. Am System Schule, an den Bedingungen/ Rahmenbedingungen hat sich ja in den vergangenen Jahren sehr viel verändert. Was ist für Sie die merklichste Veränderung, die Sie in Ihrer Zeit als Lehrer wahrgenommen haben?
Das war ganz klar der Wechsel von G9 nach G8. Ab dem kommenden Jahr („leider“ ohne mich) wird es wieder eine 13. Jahrgangsstufe – diese hieß zu meiner eigenen Schulzeit die „Oberprima“ – geben.

7.Haben Sie etwas Besonderes für die nächste Zeit – ohne Schule – geplant: Eine Reise, ein Projekt? Als Geograph die Welt bereisen?
Ich möchte endlich mehr Zeit haben für Familie und den großen Garten. Alles andere wird sich zeigen.

8. Verraten Sie uns, wen Sie aus dem Lehrerzimmer besonders vermissen werden?
Natürlich alle: Hier arbeiten und leben meine Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich wirklich gut ausgekommen bin.
Ich werde aber auch all die anderen „guten Seelen“ wie Frau Peter, Frau Eckernkamp, Frau Hülsmann, Frau Lübbe, Herrn Hartmann sowie Herrn Kükmann und Herrn Reckersdrees vermissen.
Übrigens: Am Lehrerzimmer selbst gefällt mir besonders, dass es nicht ganz so penibel aufgeräumt ist, wie es an anderen Schulen manchmal zu sehen ist.

9. Wenn Sie nicht Lehrer geworden wären, welche Alternative hätte es für Sie gegeben?
So ungewöhnlich es klingt, es gab für mich keine Alternative.

10. Jetzt dürfen Sie noch einen Gruß loswerden, den wir für Sie auf dem Blog an das ESG-Volk bringen!
chutchon 🙂

Wir wünschen Ihnen alles Gute, vor allem Gesundheit und Zufriedenheit! Besuchen Sie uns bald mal wieder!

Ihre Blogger

Guten Morgen – hier dein Wochenüberblick für die letzte Schulwoche

Sollte dies wirklich die letzte Schulwoche vor den großen Ferien sein?! JAAAAAAA …

Hier noch schnell die Wochenhinweise:

Montag: 19.30h Schreibworkshop-Vorstellung in der Aula

Dienstag: „Mit Musik in die Ferien“

Mittwoch: Sportfest für die Jahrgangsstufen 5-7

Donnerstag: Sportfest für die Jahrgänge 8 und 9

Freitag: Gottesdienst

Zeugnisausgabe nach der 3. Stunde und dann: FREI FREI FREI FREI!!!!
(*Nicht ausgegebene Zeugnisse des 2. Halbjahres können an den beiden folgenden Werktagen im Sekretariat abgeholt werden…)

Judentum hautnah – Die Klassen 6 besuchen die Synagoge in Minden

Bloggerin Pauline informiert euch über die Synagogenfahrt

Hinduismus, Buddhismus, Islam, Christentum und Judentum. Das sind unsere Weltreligionen. Mit der kleinsten und ältesten Religion hat sich unsere Jahrgangsstufe, also die 6.Klassen, beschäftigt: Dem Judentum.

Am 22.Juni ging es um 9:00Uhr in eine Synagoge nach Minden. Bei Nieselregen marschierten wir zum Bahnhof, um mit dem Regionalexpress nach Minden zu fahren. Von dort ging unsere Gruppe, die aus der 6a, 6b und der 6e bestand, zu Fuß zur unscheinbaren Synagoge.

Für Jungen ohne Kopfbedeckung galt: Eine Kippa, also ein kleiner Hut auf dem Hinterkopf. Nachdem wir in der Synagoge, deren Kopf nach Jerusalem zeigt, Platz genommen hatten, hielt uns die Führerin, Frau Teichmann, einen Vortrag über das Judentum. Sie erwähnte, dass in manchen Gemeinden Frauen und Kinder auf einer Empore sitzen mussten und dass Jungen Bar Mizwa und Mädchen Bat Mizwa haben, etwas Ähnliches wie unsere Konfirmation. Mein Highlight waren die Torarollen, da sie sehr schön verziert waren. Aber unsere Führerin durfte sie nicht herausholen, weil sie keine Jüdin und eine Frau ist. Dieser Vortrag war so interessant, dass wir fast die Zeit vergaßen. Also gingen wir schnell aus der Synagoge hinaus, bekamen am Ende aber noch Mazzen, also ungesäuertes Brot. Zum Glück verpassten wir nicht den Zug, sodass wir um 13:05 Uhr ankamen.

Ich fand, dass es ein interessanter Ausflug war und empfehle es gerne weiter.

Pauline

Und nun seid ihr noch gefragt – kennt ihr euch aus im Judentum? Was ist eigentlich die Bar Mitzwa bzw. die Bat Mitzwa, von der Pauline geschrieben hat? Schreibt es uns in den Kommentar und gewinnt zwei Kino-Tickets für das Bambi & Löwenherz Kino (in dem auch gerade der Film von Wim Wenders über Papst Franziskus läuft … Bloggerin Chantal hat diesen Film schon gesehen und einen Artikel darüber verfasst … also weiterlesen :-))

Filmtipp: Papst Franziskus – ein Mann seines Wortes (aktuell im Kino)

„Wir dürfen das Zuhören nicht verlernen. In der heutigen Zeit gibt es so viel Armut auf der Welt. Das ist ein Skandal.“

Als am 13. März 2013 weißer Rauch aus dem Schornstein der Sixstinischen Kapelle hinaufstieg, wusste man, dass ein neuer Papst gewählt wurde. Franziskus ist sein Name, angelehnt an Franz von Assisi, der für seine extreme Lebensweise mit den Armen bekannt war. Doch was macht ihn besonders, dass er jetzt einen eigenen Film bekommt? Ganz einfach, Franziskus ist anders, oder besser gesagt, besonders. Er könnte im Palast wohnen, doch ihm reicht eine normale Wohnung in einem vatikanischen Gästehaus. Er könnte in teuren Luxusautos fahren, doch ihm reicht sein „Papamobil“, ein kleiner Fiat 500L, und versteigert den Lamborghini, den er geschenkt bekommen hat, um mit dem Geld wohltätige Projekte zu finanzieren. Er könnte ein Leben in vollem Prunk führen, doch das wiederspricht seinem Ziel, eine Kirche für die Armen zu erschaffen. Er sagte, eine Kirche, die nach Reichtum strebe…in der sei Jesus nicht zu Hause. Er gilt als bescheiden, aber auch als entschlossen und durchsetzungsfähig, denn er besitzt die Fähigkeit, Probleme der heutigen Zeit auf den Punkt zu bringen und angesichts der Ereignisse nicht zu schweigen. Aktuelle Krisen wie Krieg (Flüchtlinge), Klimaerwärmung etc. sind von Menschenhand erschaffen, denn die Erde ist wie ein riesiges Geschenk, das uns von Gott anvertraut wurde, für das wir die Verantwortung tragen und keine einzige Person kann behaupten, sie habe nichts damit zu tun

Am Donnerstag, dem 5. Juli gingen die Religionskurse der 8 ins Bambi & Löwenherz Kino, um sich die neuste Produktion des Spitzenregisseurs Wim Wenders anzusehen. Auch er hat die Einzigartigkeit des Papstes erkannt und durch seinen neusten Dokumentarfilm „Papst Franziskus – ein Mann seines Wortes“ ein Werk erschaffen, das das Dasein unseres Papstes mit seinen zentralen Auffassungen und Taten zur Geltung bringt. Beim Beantworten von wesentlichen Fragen zur Immigration, sozialen Ungerechtigkeit, Familie, Glaube und Wirtschaft blickt der Papst direkt in die Kamera und somit in die Augen der Zuschauer. Diese Art von direktem Kontakt, ruft ein Gänsehaut-Gefühl hervor. Auch bei plötzlich lauten Szenen (wie z.B. ein Taifun auf den Philippinen oder das Innenleben eines Kinderkrankenhauses in Afrika), wird man wahrlich in die Lage hineinversetzt.

Zusammengefasst kann man sagen, dass der Film nicht nur an der Oberfläche des Gewissens kratzt, sondern durch seine tiefsitzende Wirkung zum Nachdenken anregen soll. Nach dem Anschauen wird einem klar sein, dass Franziskus nicht nur das Oberhaupt der katholischen Kirche ist, sondern ein Mann mit erhobenem Zeigefinger, der mit seinen Botschaften und Handlungen jeden erreicht und eben nicht nur die Katholiken.

Anschauen lohnt sich 😉