Wilde Jagd auf der Eis-Insel

Einige von euch fahren in den Ferien bestimmt in ein warmes Urlaubsland, denn der Wetterbericht für Gütersloh sagt immer noch kein Frühlingswetter voraus. Doch Julius Zünkeler und Malte Noltkämper erinnern sich an einen noch viel kälteren Ort…

Die Hinfahrt nach Spiekeroog dauerte inklusive Bootsfahrt ca. fünf Stunden.Und wir hatten riesiges Glück! Wegen des Eises sind nach uns viele Fähren ausgefallen. Aber wir waren da schon sicher auf der Insel! Auf Spiekeroog sind wir viel gewandert bei gefühlt 17 Grand Minus. Schlimm war die Kälte nicht, denn man gewöhnte sich schnell daran.Wegen der Kälte haben wir eine Seltenheit auf Spiekeroog erlebt: Das Meer war zugefroren!

Wir haben ein Museum besichtigt und die Spiekerooger Mickey Mouse gesehen. Das ist keine Comicfigur, sondern ein Seemannszeichen, das die Seefahrer leiten soll. Aber es sieht aus wie eine Mickey Mouse!

Die Jugendherberge war schön, sie hatte einen riesigen Innenhof zum Spielen. Besonders beliebt war die „Wilde Jagd ums Haus“!

Die Klassenfahrt war ein schönes Erlebnis, wir haben uns super verstanden und sind ganz sicher: Alle wären gern noch länger auf Spiekeroog geblieben!

 

Ganz herzlichen Dank an Frau Freitag, Frau Detering, Frau Zurbier und Herrn Rasche für die tolle Klassenfahrt!

 

Auf dem Weg in den Unterricht

Wer sind eigentlich diese Gäste, die zwischendurch mit im Klassenraum sitzen? Lea Gügör erzählt euch mehr…
Wir, die diesjährigen Praktikanten am ESG, das sind die Studenten Luisa Asatryan (Englisch und Spanisch) von der Universität Paderborn, Lea Gügör (Deutsch und Französisch) von der Universität Bielefeld, Furkan Gül (Mathematik und Politik/Sozialwissenschaften) von der Universität Bielefeld und Maximilian Hermwille (Biologie und Chemie) von der Universität Paderborn.
Fünf Wochen lang, also vom 19.2.2018 bis zum 23.3.2018, durften wir in eurem Unterricht hospitieren und uns das ein oder andere Mal auch selbst vorne als Lehrer ausprobieren. Von der Universität ging es für uns in den Semesterferien zurück in die Schule und wir fühlten uns wieder in die eigene Schulzeit zurückversetzt. Der Pausenlärm, um uns herum Tests und Klassenarbeiten beziehungsweise Klausuren, viele verschiedene Schulfächer, (vergessene) Hausaufgaben, … kurzum: das gesamte Paket.
Wir hatten tolle fünf Wochen mit freundlichen und hilfsbereiten Schülern und Kollegen und vielen verschiedenen Lerngruppen an einer vielfältigen Schule. Neu war für uns das Prinzip, dass jeder Schüler ab der siebten Klasse einen eigenen Laptop erhält und man infolgedessen für Rechercheaufgaben keinen Computerraum aufsuchen muss. Vokabeln sind in Windeseile nachgeschaut, Texte geschwind getippt und für Referate rasch recherchiert. Außerdem haben wir das für Schüler eher mysteriöse Lehrerzimmer kennenlernen dürfen und zum krönenden Abschluss noch die Mottowoche der diesjährigen Q2 miterlebt. Besonders spannend war für uns, dass wir die Möglichkeit hatten, unseren eigenen Unterricht zu planen und durchzuführen. So haben wir mit euch das ein oder andere Vokabelspiel gespielt, Diskussionen angeleitet oder Unterrichtseinstiege in neue Themen übernommen.
Genau wie ihr haben wir in unserer Zeit am ESG einiges gelernt!
von Lea Gügör

Städter rächen sich für Türmchen

„Was für ein Saustall“, war mein erster Gedanke heute morgen beim Betreten des Schulhofes. So mussten wohl die meisten Lehrer und Schüler gedacht haben und das nicht grundlos: alles war voller Müll und die Türen beklebt mit Kaugummi

Zwar hat sich niemand offziell als Urheber dieses Chaos bekannt, doch es liegt nahe, dass die Abiturienten des SGG ihre Finger im Spiel hatten.
Natürlich gibt es zwischen den Jahrgängen der zwei Jahrgängen eine nie endende Rivalität, doch mit der Aktion heute haben die Städter es komplett übertrieben.
Das Zumüllen des Schulhofes sollte nämlich eine Rache dafür sein, dass seit Montag ein Türmchen, ähnlich dessen unserer Schule, den Schulhof des SGG schmückt.

 

Die Antwort darauf folgte man nächsten Tag in einer recht einfallslosen, aber doch annehmbaren Revanche, in welcher die Fahrradständer umgestellt wurden.

 

Am Dienstag lieferten uns die Städter die erste „Überraschung“

 

Doch die Aktion heute war schlichtweg kindisch und geht über die gewöhnlichen Spässchen in der Mottowoche hinaus. Da die Mottowoche noch nicht vorbei ist, sind wir doch recht gespannt, was uns die Tage noch erwartet.

Auf diesem Wege möchte sich die Q2 herzlich bei Herrn Kükmann bedanken, welcher innerhalb kürzester Zeit den Schulhof aufgeräumt hat!

„Clean is cool“ – Macht alle mit!

Mit Blick auf den Schulhof heute (Bloggerin Emmeli wird darüber noch berichten, weil wir das echt ätzend finden …), scheint es uns Bloggern angebracht, dieses Schreiben von Herrn Rimpel hier zu veröffentlichen! Seid dabei – macht mit – es geht um unser aller Wohlfühlgefühl in der Schule!

„Clean is cool“
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler,
wir alle ärgern uns tagtäglich über diese und ähnliche Situationen:
• Wir kommen in einen Klassenraum, die Tafel ist voll“geschrieben“, Tische und Stühlen lassen keinerlei Sitzordnung erkennen, auf dem Boden, den Fensterbänken usw. liegt Müll. Die Lehrkraft bittet darum, zunächst Ordnung zu schaffen, SuS murren, weil sie für das Chaos nicht verantwortlich waren …
– keine guter Start in eine Unterrichtsstunde!
• Wir möchten die Mittagspause wegen des schönen Sonnenscheins auf den Bänken auf dem Schulhof verbringen, müssen aber zunächst Flaschen und Döner-Verpackungen (im günstigen Fall leer) von den Bänken räumen … – keine gute Voraussetzung für ein erholsames Päuschen!
• Eltern kommen am Nachmittag zu einer Veranstaltung. Noch bevor sie das Schulgelände betreten, kommen sie an Stellen vorbei, an denen sich die Zigarettenstummel und Kaugummireste der Schülerinnen und Schüler sammeln, die zum Rauchen das Schulgelände verlassen müssen. Sie kommen dann in die Aula oder das Studio, wo die Lehrkräfte, die zu der Veranstaltung eingeladen haben, alle Hände voll zu tun haben, dass der Raum in einem präsentablen Zustand ist …-
kein guter Eindruck von der Schule und keine Willkommenskultur!

Jeder von Ihnen und euch kann diese Liste mühelos fortsetzen.
Wir wissen alle, dass bloße Appelle wenig oder nichts bewirken. Ein von der Schulleitung top-down erlassenes differenziertes Regelwerk mit genauen Anweisungen, wie Verstöße zu ahnden sind, wird ebenfalls nicht die gewünschte Wirkung haben. Davon auszugehen, dass unsere Reinigungskräfte und Hausmeister vornehmlich dazu da sind, unseren Dreck wegzumachen und die Unordnung zu beseitigen, ist eine unzutreffende Annahme.
Dass sich mit dem Wechsel des Reinigungsunternehmens die Situation deutlich verschlechtert hat (statt, wie eigentlich versprochen, eine Besserung mit sich brachte) fordert uns alle heraus, hier aktiv zu werden.

Daher möchte ich eine Gruppe bilden, die in den kommenden Wochen und Monaten Aktionen initiiert, mit dem Ziel spürbare Verbesserungen in den Bereichen Ordnung, Sauberkeit und Erscheinungsbild unseres Arbeitsplatzes ESG herbeizuführen.
In dieser Gruppe sollten auf jeden Fall Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, unser Hausmeisterteam und die Schulleitung vertreten sein. Weitere Teilnehmer/-innen sind natürlich herzlich willkommen.

Als Vorgehensweise möchte ich vorschlagen:
1. Konstituierende Sitzung, in der die „Baustellen“ identifiziert werden und in der die Zielrichtung einer ersten Maßnahme festgelegt wird.
2. Ideensammlung zu Maßnahmen, die geeignet sind, die erste „Baustelle“ zu bearbeiten.
3. Priorisierung einer Maßnahme und Vorbereitung der Umsetzung.
4. Nach einer bestimmten Zeit nach Maßnahmenbeginn (bzw. nach Durchführung der Maßnahme) Prüfung, inwieweit die Maßnahme gegriffen hat.
5. Gegebenenfalls Nachsteuerung
6. Bearbeitung der nächsten „Baustelle“

Zu einer ersten Sitzung des Arbeitskreises, die am Mittwoch, dem 11.4.18, in der Zeit von 14.00 bis 15.00 Uhr im Stillarbeitsraum der Mediothek stattfinden soll, lade ich herzlich ein.
Ich bitte um eine kurze Rückmeldung, wer Interesse hat, in der Arbeitsgruppe mitzuarbeiten.

Alle sind herzlich eingeladen, auf folgendem GoogleDoc Anregungen und Ideen einzubringen, sich über die Ergebnisse der Sitzungen zu informieren, Feedback zu geben usw.

https://docs.google.com/document/d/16sgIDfRMvJesslUoBlEv7rG0p8uAuTruVDjm_OSdWvI/edit?usp=sharing

Ich freue mich auf Rückmeldungen und die Mitarbeit.

Liebe Grüße
Thomas Rimpel

Noch keine Lektüre für die Osterferien? – Spannender Buchtipp von Cora

Die Klassenbloggerin der 6a – Core – stellt euch heute eine Buchempfehlung zur Verfügung:

Ich würde das Buch „Caius ist ein Dummkopf“ von Henry Winterfeld empfehlen, da es sehr spannend und interessant ist.
Die Geschichte spielt in Rom. „Caius ist ein Dummkopf“ steht eines Morgens in großen Lettern an einer Wand des Minervatempels. Die Jungen der Xantosschule rätseln, werd dahinter stecken könnte. Jedenfalls droht dem Missetäter eine hohe Strafe. Aber war es wirklich Rufus, mit dem sich Camus zuvor schrecklich gestritten hatte??? Es ist seine Handschrift, doch Rufus bestreitet die Tat.
Ich mag das Buch, weil es spannend ist und eine ganz andere Lösung parat hat…

Ich hoffe, ihr lest es mal und könnt es auch weiterempfehlen!

Danke für den Tipp, Cora, das hört sich auch interessant an als Klassenlektüre für den Deutsch- und Geschichtsunterricht …

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