Affinität zu Zahlen seit der Grundschulzeit – Herr Kuczera im Blog – Interview

So, das zweite Schulhalbjahr läuft und jetzt wird es Zeit, euch jemanden vorzustellen, der nun m i t l ä u f t im ESG Schulbetrieb: Herr Kuczera.
Wir Blogger haben ihn zum Interview vorgeladen – viel Spaß beim Kennenlernen!

1. Ihr Name ist ja nun nicht Müller, Meier oder Schmitt – woher kommt Ihr Name?
Der Name kommt aus Polen, da ich 1986 dort geboren (…*Anmerk. der Red. puh, er äußert sich von sich aus zu seinem Alter, denn das fragt man ja eigentlich nicht … oder gilt das nur für Frauen?!) wurde und mit zwei Jahren nach Deutschland gekommen bin.

2. Wann kann man Ihnen begegnen – Welche Fächer unterrichten Sie?
Ich unterrichte Mathe und Physik.

3. Fühlen Sie sich auf dem ESG gut aufgenommen? Wie war Ihr Start?
Ich fühle mich gut aufgehoben, besonders da ich die ersten Wochen mit Herrn Mahrt die Klassen, in denen ich unterrichten werde, schon kennenlernen konnte.

4.Welchen Eindruck macht das ESG soweit auf sie?
Es sieht a l t aus. Ich finde es ist eine Mischung aus modern und traditionell.

5. Wie viele Stunden geben Sie?
In der Woche habe ich momentan 20 Stunden Unterricht.

6. Haben Sie sich diese Schule speziell ausgesucht?
Ich habe mich bei verschiedenen Schulen beworben, an denen Stellen frei waren und dann erhielt ich vom ESG eine Zusage und habe Herrn Mahrts Stelle eingenommen.

5. Wo haben sie denn studiert?
Ich habe in Dortmund an der Technischen Universität studiert.

6. Wieso sind Sie Lehrer geworden? Was reizt Sie besonders an diesem Beruf?
Das seid ihr, ihr Schüler und Schülerinnen! Ich finde es schön, zu sehen, wie ihr Schüler euch von Fünftklässlern zu jungen Erwachsenen entwickelt. Diese Entwicklung zu beobachten, zu sehen, wie ihr (hoffentlich!) klüger werdet, finde ich reizvoll!

7. Hatten Sie dieses Berufsziel schon immer?
Nein, nicht immer, erst wollte ich Automechaniker werden, doch das hat dann doch nicht geklappt … lag vielleicht an meinen zittrigen Händen …

8. Was war ihr Lieblingsfach als Schüler?
Mathe – seid der Grundschule war Mathe immer schon mein Lieblingsfach!

9. Haben Sie ein Lebensmotto?
In der Ruhe liegt die Kraft!

10. Haben Sie eine Glückszahl?
Ich bin Mathematiker – für mich sind alle Zahlen gleich (schön).

11. Nennen Sie uns drei Adjektive, mit denen ein guter Freund Sie beschreiben würde!
Gelassen – organisiert – müde

12. Ihr Traumreiseziel?
Ich würde gerne mal nach Australien und Tasmanien reisen, denn ich habe sehr schöne Fotos von Freunden gesehen und ich finde Australien generell sehr schön.

13. Wenn es in Ihrer Hand liegen würde – was würden Sie gerne an Schule allgemein, am Schulsystem ändern?
Ich würde mir wünschen, dass im Unterricht mehr mit Computern gearbeitet wird und dass mehr Englisch gesprochen wird (…*Anmerk. der Red. ist er dann hier richtig;-)).

14. Haben Sie unseren Blog schon mal gelesen
Nein, aber das tue ich spätestens wenn das Interview drauf ist:-)

Zahlenfreak vor Sprachenhintergrund 🙂 Maleen und Katharina haben Herrn Kuczera für euch befragt …

Tierischer Schulspaß – Ein neuer Lesetipp von Finja und Amelie

In dem ersten Buch „Die Schule der Magischen Tiere“ von Margit Auer geht es hauptsächlich um ein Mädchen und einen Jungen – Ida Kronenberg und Benjamin Schubert, der aber eigentlich nur Benni genannt wird.
Ida kommt neu in Miss. Cornfields Klasse, in der auch Benni ist. Wie es in neuen Klassen so ist, hat Ida ein paar Probleme neue Freunde zu finden. Dies merkt Miss. Cornfield und will ihr das Leben in der neuen Schule – sowie in ihrer Klasse – erleichtern.

Wenn du erfahren möchtest, wie die Geschichte weiter geht, kannst du dir das Buch in der Stadtbibliothek ausleihen bzw. in einer Buchhandlung kaufen.

Das Buch zählt zu unseren Favoriten, da es sehr fantasievoll und auch spannend ist. Das Werk hat 195 Seiten und ist durch viele Zeichnungen es sehr angenehm und abwechslungsreich zu lesen. Da die Seiten nicht so lang sind und die Schrift nicht so klein, wird das Lesen nicht anstrengend und möchte es am liebsten in einem Zug lesen!

Viel Spaß beim Verschlingen!

Eure Bloggerinnen Finja und Amelie

YouTuber EsKay bringt unsere Schulaula zum Überlaufen

Sich am Sonntagabend schon so richtig auf die Schule freuen?
Kommt ja jetzt nicht soooo oft vor, aber auf diesen Wochenstart h a b e n sich viele Schüler und v.a. Schülerinnen so r i c h t i g gefreut.
Der Grund: Der bekannte YouTuber EsKay war zu Besuch am ESG. Bloggerin Chantal war vor Ort und berichtet!

Am Montag, 13.2.17, fand um 14:30 Uhr eine Veranstaltung mit dem YouTuber Eskay statt. Schon Minuten vor dem eigentlichen Beginn war der ganze Gang vor der Aula voll. Die Stimmung war angespannt, alle hatten die Handys griffbereit und konnten es kaum erwarten. Dann endlich kam EsKay die Treppe hoch …

… charming!

Mit einem charmanten Lächeln und dem Händeabklatschen einiger Schüler brachte er Stimmung in die Menge, während er die Aula betrat. Die ersten vier Reihen wurden den WMK-Klassen gesichert, alle anderen Besucher durfte sich auf die übrigen Plätze verteilen.
Erst als das Mikrofon anging, waren alle Schüler still, dann startete er die Präsentation und begann zu reden…
Zuerst stellte er sich vor und erzählte etwas über sich und teilte uns seine ersten Erfahrungen mit. Dann erklärte er uns einige interessante Dinge über seinen regelmäßigen Tagesablauf, welchen es gar nicht gibt, denn als YouTuber ist man sozusagen sein eigener Boss, es gibt keine bestimmten Arbeitszeiten, aber dafür muss man sich selbst motivieren können und Kreativität, Leidenschaft und Geduld besitzen. Der Weg nach oben ist nicht immer ganz leicht, beschrieb Eskay, er selbst brauchte mehr als zwei Jahre bis er eine „angemessene“ Klickzahl erreichte. Er betonte auch, dass er YouTuber, Student und Privatperson zugleich ist, denn ja, er studiert und empfahl allen das Studium oder gar die Schule niemals wegen YouTube allein abzubrechen. Im Anschluss erklärte er noch, wie die YouTuber Geld verdienen, dies passiert hauptsächlich durch Werbung vor dem Video oder für bestimmte Markenprodukte und durch den Verkauf von z.B. Kleidung mit dem Namen oder Logo des YouTubers darauf.
Danach durften alle die wollten ein Foto mit ihm machen oder nach einem Autogramm fragen (auch ich war dabei und musste ungefähr 2 Stunden dafür anstehen). Auch hier merkte man, dass man mit über 300.000 Abonnenten schon eine kleine Berühmtheit ist. Insgesamt machte er einen sehr sympathischen Eindruck und dank ihm wissen alle, die da waren, ein bisschen mehr über das YouTube-Leben:-).

EsKay berichtet über sein Leben als YouTuber … und darüber, dass er auch noch ein anderes hat …
Bloggerin Maleen und YouTuber EsKay

Unsere Gewinnfrage an euch: Wie heißt der YouTuber EsKay mit richtigem Namen???

„Love is in the air“ – Oliwia schreibt zum morgigen Valentinstag (14.2.2017)

Man kommt nicht daran vorbei und sicher habt ihr es auch schon gemerkt: Morgen ist Valentinstag! Ich fasse mal das Wesentliche zu diesem Tag für euch zusammen.

In Deutschland wird der Valentinstag erst seit dem Zweiten Weltkrieg so wirklich wahrgenommen. Die Amerikaner, US-Soldaten brachten diesen Feiertag in den damals noch westlichen Teil Deutschlands. Tja, und der Tag hat sich gehalten – auch heute noch feiern wir den „Tag der Herzen, den Tag der Liebenden“ (oder wie böse Zungen sagen, den Tag, mit dem sich die Blumenindustrie eine goldenen Nase verdient…).
Denn am Valentinstag beschenken die Jungs und Männer die Mädels und Frauen. Klassischerweise gibt´s Blumen- und da am liebsten rote Rosen. Das schönste Geschenk wird wohl aber an diesem Tag sein, dass man gezeigt und gesagt bekommt, wie sehr man doch geliebt wird (und wer hört das nicht gerne einmal extra?!).

Rote Rosen – die klassischen Blumen der Liebe …

Aber wieso ausgerechnet der 14. Februar und nicht zum Beispiel ein herrlicher Maitag?
Es könnten zwei Gründe in Frage kommen:
1. Der Bischof Valentin von Rom wurde an diesem Tag hingerichtet. König Claudius ll. verbot die Trauung nach kirchlichem Glauben, aber Valentin von Rom traute dennoch munter weiter. Er sollte den Paaren dann auch immer noch Blumen geschenkt haben.
2. Die zweite Sache führt ebenfalls nach Rom zurück – es geht in die Antike. Dort feierten die Menschen die Göttin Juno, die für die Ehe und Familie stand. Schon damals sollten die Mädchen und Frauen Blumen geschenkt bekommen haben.

Ob ihr diesem Tag nun Beachtung (bzw. besonderen Menschen an diesem Tag besondere Beachtung) schenken wollt, das ist natürlich ganz euch überlassen – jetzt wisst ihr zumindest etwas über die Ursprünge dieses Feiertages.
Wir, eure Blogger, wünschen euch einen schönen und besonders liebevollen Valentinstag (kann nicht schaden, jemandem Mal zu sagen, wie froh man darüber ist, dass er/sie da ist).

Bis (hoffentlich) zum nächsten Mal!

Eure Blogger!

P.S.: An dieser Stelle etwas „Schleichwerbung“: Am morgigen Dienstag steht auch die Andacht im Zeichen der Liebe …

Geheimnisvolle Schatzkarten, unheimliche Entführungsfälle und ein eigenartiger Jaguarmann – der Autor Dirk Reinhardt zu Besuch am ESG

Die verkürzte Woche startete am heutigen Dienstag für die Jahrgangsstufe 6 gleich mal mit einer Veranstaltung außerhalb des normalen Unterrichtsalltags.

Der Kinder- und Jugendbuchautor Dirk Reinhardt aus Münster war zu Besuch und stellte seinen ersten Roman „Anastasia Cruz – Die Höhlen von Azlán“ (erschienen 2009) vor.

Klickt euch hier doch mal rein, wenn ihr mehr über Dirk Reinhardt erfahren wollt: http://www.autor-dirk-reinhardt.de/anastasia-cruz/band1.htm

Reinhardt führte in sein Werk ein, las zwei Kapitel vor und nahm sich im Anschluss gaaaaaanz viel Zeit für die Fragen des Publikums (… und dieses Publikum hatte wirklich viele Fragen).

Ermöglicht hat diese Veranstaltung übrigens der Förderverein unserer Schule, organisiert und begleitet wurde die Lesung von Frau Proempeler und unserer Bibliothekarin Frau Peter. Vielen Dank dafür (…man sollte solche Veranstaltungen wirklich sehr zu schätzen wissen).

Nun aber zum Buch selbst:
Die Protagonistin des Romans ist die 12-jährige Titelheldin Anastasia. Ihr Vater ist ein weltberühmter Archäologe, ihre Mutter eine Indianerin vom Stamm der Maya. Beide haben sich bei Ausgrabungen kennengelernt. Im Zuge eines geheimnisvollen Unfalls ist Anastasias Mutter jedoch verschwunden, niemand weiß, was aus ihr geworden ist – für Anastasia ist es jedoch sicher, dass sie ihre Mutter wiederfinden kann. Auch dies ist ein Thema, welches sich durch den Roman (und die Fortsetzungsbände desselben) zieht. Anastasia lebt mit ihrem Vater und dem Hund Schliemann (na, nach wem ist der denn wohl benannt … das ist die Frage, die euch heute zum Gewinn führen kann … s. unten) im englischen Oxford, denn dort ist ihr Vater Professor. Anastasia begleitet ihren Vater auf vielen Reisen. Während dieser häufig nur langweilige Scherben findet, ist es Anastasia, die die e c h t e n Abenteuer erlebt und die w i r k l i c h sensationellen Funde macht, die dann auch durch die Presse gehen.
In dem ersten Band, den der Autor heute vorgestellt hat, geht es nach Mexiko. Auf dem Hinflug findet Anastasia ein seltsames vergilbtes Blatt Papier, das aussieht wie eine Schatzkarte. Mit diesem Papier in der Tasche erreicht Anastasia Mexiko, wo sie von einer Serie geheimnisvoller Anschläge/ Entführungen erfährt. Dabei gibt es nur einen Augenzeugen, der gesehen hat, dass der Entführer wie ein Jaguar aussah (wie ein Jaguar??? Das glaubt ihm natürlich kaum einer …). Am ersten Tag in Mexiko lernt Anastasia Pacco kennen, einen Indianerjungen, der mit seiner Familie in einem Elendsviertel lebt und sich seinen Lebensunterhalt als Schuhputzer verdient. Pacco ist sogleich Feuer und Flamme für Anastasia und das Abenteuer, welches die Schatzkarte verspricht. Schnell finden sie heraus, dass der Ort, der auf der Karte mit einem roten „X“ gekennzeichnet ist, unter einem U-Bahntunnel liegt. Tagsüber kommt man da schlecht heran, deshalb steigen die beiden Kinder nachts in den Tunnel und machen da eine wahnsinnige Entdeckung. Sie finden ein Loch mitten an der Wand… tja, und genau HIER setzt Dirk Reinhardt mit seiner Lesung an und präsentiert uns u.a. das Kapitel „In der Geisterhöhle“.
Was die zwei nun entdecken, verschlägt ihnen den Atem…auch der Jaguarmann taucht wieder auf, dessen Geheimnis natürlich im Verlauf des Romans gelüftet wird…

Na, Neugierde geweckt! Dann lest euch doch mal rein!

Hier könnt ihr jetzt noch die Fragen und die Antworten lesen, die es im Anschluss an die Lesung gab.

– Seit wann schreiben sie eigentlich?
Mein erstes Buch habe ich vor 8 Jahren geschrieben, aber ich schreibe wirklich schon seit der Grundschule.

– Welche Bücher haben Sie noch geschrieben?
Also zu diesem Band gibt es eine Fortsetzung, die in Ägypten spielt, da ist Anastasia dann schon ein Jahr älter. Noch nicht erschienen, aber fertig, ist auch schon der 3. Band, in dem es nach Indien geht .
Ansonsten habe ich noch einige Jugendbücher verfasst, z.B. „Train kids“, das sich mit der Flüchtlingsthematik beschäftigt. Es ist auch eines meiner erfolgreichsten Bücher und gerade jetzt sehr aktuell im Zusammenhang mit dem Vorhaben des neuen US-Präsidenten eine Mauer zu Mexiko zu bauen (… aus diesem Buch lese ich übrigens im Anschluss an diese Veranstaltung am Städtischen Gymnasium vor …).

– Wie sind sie denn auf so einen „Jaguarmann“ als Figur gekommen?
Die Azteken waren ein Indianerstamm in Mexiko, ihre Hausptstadt hieß Tenochtitlan, das war eine riesige Stadt. Als die Spanier das Reich unter ihrem Führer Hernán Cortés eroberten, bauten sie quasi darüber ihre Hausptsatdt auf. Im Untergrund sind aber noch etliche Überreste und Ruinen erhalten und daher weiß man, dass sie Elitekrieger der Azteken die Jaguarkrieger waren. Sie haben einen Jaguar erlegt und das Fell als Umhang genommen … d.h. meine Figur des Jaguarmannes steht ganz in der Tradition der Azteken …

– Wie geht man daran, ein Buch zu schreiben?
Am Anfang recherchiere ich viel, bereise, die Länder, in denen die Handlung angesiedelt ist und dann kommen mir Ideen für Schauplätze, Figuren etc. Dann schreibe ich ein Konzept des Romans (das Konzeptpapier kann schon mal bis zu 100 Seiten haben). Schließlich setzt die eigentliche Schreibarbeit ein.

– Wie sind sie auf die Idee für dieses Buch gekommen?
Ich habe mich schon immer für ferne Länder und alte Zeiten interessiert. Ich habe ja auch Geschichte studiert…

– Gibt es dazu denn schon eine Verfilmung/ oder von irgendeinem ihrer Bücher?
Von einem Buch gibt es ein Theaterstück und zu „Train kids“ gibt es jetzt eine Anfrage auf Verfilmung.

– Wie oft wurde Ihr Buch verkauft?
Puh…einige tausend Male … genaue Zahle kenne ich gerade nicht… von dem Buch „Train kids“ wurden zwischen 20 000 und 30 000 Exemplare verkauft!

– Wo waren sie denn noch so zu Recherchezwecken?
In Mexiko, in Guatemala (da kommen auch viele der Flüchtlinge her), in Ägypten und für meinen Roman „Die Edelweißpiraten“ (eine jugendliche Widerstandsbewegung in der NS-Zeit) war ich in Köln, im Ruhrgebiet unterwegs, um Spuren zu finden.

– Wieviel kostest so ein Buch denn eigentlich?
Die Hardcoverausgabe kostet 17€, das Taschenbuch 9,95€.

– Wer hat das Titelbild erstellt?
Illustratoren, die professionell Bücher illustrieren (eine Doppelbegabung – schreiben und illustrieren/ zeichnen – haben ich nämlich leider nicht).

– Widmen Sie Ihre Werke auch jemandem?
Ja, z.B. meiner Freundin und meinem Sohn, meinen Eltern und das Werk „Train Kids“ habe ich einem Flüchtling aus Mexiko gewidmet, der mir viele erzählt hat und seine Geschichten mit mir geteilt hat.

– Wie heißt Ihr neuestes Buch?
Das neueste Buch ist 2016 erschienen und heißt „Gefahr am Schlangenfluss“ (für Leser ab 6 Jahren). Außerdem habe ich gerade ein Buch fertiggestellt, der Titel steht aber noch aus…

– Wieviel Geld verdienen Sie eigentlich an einem Buch?
Bei diesem Buch, welches ja 17€ kostest, verdiene ich gerade mal … tja, ratet mal … 1,30€. Ja, das ist unglaublich wenig …. Buchhandlung, Verlag und Illustratoren bekommen eben auch einen nicht ganz unerheblichen Anteil.

– Arbeiten sie denn noch woanders: Nein! Ich kann vom Schreiben leben – das ist toll, ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht – besser geht´s doch wohl nicht!!!

Das stimmt wohl – besser geht es nicht!

So, nun zu unserer Rätselfrage: Nach wem ist denn wohl der Hund Schliemann benannt?! Antworten in den Kommentar!

„We’re marchin‘ on“ – Willkommen im 2. Halbjahr

Was gib´s Neues – gibt´s was Neues?

Hier ein kurzes Update:

Herr Dr. Marth hat seine Ausbildung zum Mathe- und Physiklehrer absolviert, wird aber zukünftig nicht mehr am ESG unterrichten, da er eine Stelle in der Nähe seines Wohnorts bekommen hat
– Ein neues Gesicht bekommt das ESG mit Herrn Kuczera, der ab sofort Mathe und Physik an unserer Schule unterrichten wird (wir bemühen uns als investigatives Blog-Team möglichst schnell um ein Interview mit Herrn Kuczera)

… Herr Kuczera!!!

-Für Frau Dilmenc, Frau Dziuba und Herrn Ostermeier wird es im März ernst: Sie legen dann ihr 2. Staatsexamen ab! Viel Erfolg wünschen die Blogger!
Alles Gute unseren Referendaren!

– Und – aufgepasst: Die Frau, die unseren Blog erst ins Leben gerufen hat, kommt aus der Elternzeit zurück: Frau Kämpken! Darüber freuen wir uns natürlich besonders (und warnen sie hiermit schon einmal vor: Wir laden Sie, Frau Kämpken, zum Interview, denn wir wollen wissen, war es nicht unglaublich laaaaaangweilig ohne Schule, ohne Konferenzen, ohne Korrekturen – nur so zwischen Windeln, Kinderarzt und PEKiP-Gruppen???)
Frau Kämpken wuppt jetzt Kind UND Schule – welcome back!

So, das war es schon …

Uns allen ein lehr- und erfolgreiches, aber auch spannendes, lustiges und fröhliches 2. Schulhalbjahr!

Eure Blogger!!!

„Der-Tag-Des“ – 4. Februar 2017: Weltkrebstag

(recherchiert und geschrieben von Lynn)

Im Jahre 2012 starben 8,2 Millionen Menschen an Krebs.
14,1 Millionen waren insgesamt an Krebs erkrankt.
Bis zu 2020 soll die Anzahl der Erkrankten 20 Millionen betragen.
Statistisch gesehen erkrankt also jeder vierte Deutsche an der Krankheit Krebs…

Jeder von uns hat schon einmal von dieser Krankheit gehört; vielleicht in einem Buch darüber gelesen, im Unterricht als Thema behandelt oder kennt vielleicht sogar eine/ einen Betroffene/n im eigenen Umfeld.
Schon vor der Bekanntgabe, dass ein ehemaliger, großartiger Lehrer unserer Schule – Herr Großeschallau – dieser Krankheit erlegen ist, habe ich mich dazu entschieden, etwas zu dem heutigen Weltkrebstag zu schreiben.

Bei wikipedia heißt es in der Einführung zu diesem Artikel: „Der Weltkrebstag findet jährlich am 4. Februar statt und hat zum Ziel, die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.“
Dazu möchte ich mit meinem Artikel heute einen Beitrag leisten.

Bei der Krankheit Krebs wachsen Zellen im menschlichen Körper durch einen Defekt unkontrolliert weiter und bilden letztendlich einen sogenannten bösartigen Tumor – ein Gewebe, das lebensgefährlich werden kann. Mittlerweile ist Krebs einer der weitverbreitetsten Krankheiten und auch die, mit den zweithäufigsten Todesfällen.

Das ist sehr niederschlagend und viele kommen sich bei diesen Fakten hilflos vor oder versuchen, das Thema und die Tatsache, dass es so ziemlich jeden und jede treffen kann, zu ignorieren. Aber bei einem solchen Thema ist es wichtig, den Fakten ins Auge zu sehen, sich zu informieren und auch, wo es möglich ist, zu helfen.

Das Heilmittel für Krebs finden, scheint dabei ein Rätsel zu bleiben und natürlich können wir auch nicht Unmengen von Geld zu spenden, aber man kann helfen…

…z.B. durch das Spenden von Haaren: Menschen, die an Krebs erkranken, werden oft mithilfe einer Chemotherapie behandelt. Eine Nebenwirkung ist allerdings, dass die Behandelten all´ ihre Haare verlieren, weswegen das Selbstwertgefühl sinkt und Unsicherheit auftreten kann.
Wenn du lange Haare hast und dir vorstellen kannst, dich von ein bisschen Länge zu trennen, solltest du darüber nachdenken, deine Haare zu spenden. Abhängig von der Organisation, an die man sich diesbezüglich wendet, werden die Haare direkt verwendet oder auch verkauft, wobei der Gewinn dann gespendet wird. Eine Altersbegrenzung gibt es bei dieser Art der Hilfe nicht, lediglich einige Bedingungen dein Haar betreffend: mindestens einen 25cm langen Zopf und
möglichst keine gefärbten, gebleichten oder sehr stark beschädigten Haare (abhängig von der Organisation).

Mit deinen Haaren anderen Menschen wieder zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen

Ein größerer Eingriff ist es, wenn man Stammzellen- oder Knochenmark spenden möchten.
Alle 15 Minuten bekommt in Deutschland jemand die Diagnose Blutkrebs.
Man kann Stammzellspender werden für eine Person, die Blutkrebs hat – solange die Gewebemerkmale übereinstimmen – und damit ihr Leben retten. Um diese Person zu finden, gibt es die DKMS (Deutsche KnochenMarkSpende), die die Daten auf eine internationale Datenbank hochladen und vergleichen. Dort kann man sich registrieren lassen. Hierbei gibt es eine Altersbegrenzung: 17 – 55 Jahre alt muss man sein (mit 17 Registrierung, spenden erst ab 18). Bei der Stammzellenspende wird dir Blut, bei der Knochenmarkspende wird dir in einem operativen Eingriff Knochenmark entnommen.

Viele bekannte Leute – hier Lukas Podolski – unterstützen die DKMS bei der Suche nach passenden Spendern

Auch eine Organspende wäre eine Möglichkeit um zu helfen.

Informiert Euch, probiert zu verstehen, was passiert. Es ist ein Thema, was uns alle angeht und vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass der ein oder andere von euch zum Helfer und Unterstützer in der Sache werden kann.

Eure Bloggerin Lynn